Vodafone Radio

E-Mail: kontakt@vodafone.com

Drei Fragen an Vodafones Sicherheitschef

von

Sicherheit ist auf der CeBIT 2014 eines der größten Themen. Unternehmen fürchten Hacker- und Lauschangriffe und sind auf der Suche nach effektiven Lösungen. Rolf Reinema, Sicherheitschef von Vodafone Deutschland, beantwortet drei Fragen über die Rolle von Telekommunikationsanbietern und die Sorgen der Unternehmenskunden.

Absolute Sicherheit wird es nie geben,
da laufen Aufwand und Kosten gegen unendlich.

 

Wann ist man wirklich sicher?
ReinemaAbsolute Sicherheit wird es nie geben, da laufen Aufwand und Kosten gegen unendlich. Unternehmen müssen wissen, welches Risiko sie sich leisten können und wollen. Sie müssen schon genau überlegen, wo die Kronjuwelen liegen, wie man sie schützt und wie viel Risiko sie dabei in Kauf nehmen möchten.

 

Komplette Sicherheitslösungen anzubieten, wird für Netzbetreiber künftig eine noch wichtigere Rolle spielen

 

 

Was tut Vodafone für die Sicherheit seiner Geschäftskunden?
Wir können über unsere Netze und Produkte eine sichere Anbindung für Unternehmen schaffen. Es gibt ja zwei Möglichkeiten: Ich kann einmal als Unternehmen meine Produktionsanlage an mehr oder weniger geschützte Firmennetze anbinden. Doch die Sicherheitsstandards der einzelnen Firmen sind sehr unterschiedlich. Bei einigen gibt es doch erheblichen Nachholbedarf. Über Angebote wie Company Net bieten wir erprobte Sicherheitslösungen mit höchsten Standards. Unternehmen müssen so nicht mehr selbst Eigenlösungen bauen – ohne genau zu wissen, wie hoch deren Sicherheitsniveau wirklich ist. Komplette Sicherheitslösungen anzubieten, wird für Netzbetreiber künftig eine noch wichtigere Rolle spielen.

Gerade bei Privatunternehmen wird die
Eigenverantwortung noch viel zu wenig wahrgenommen.

Gibt es eine hohe Sensibilität für Sicherheit?
Gerade bei Privatunternehmen wird die Eigenverantwortung noch viel zu wenig wahrgenommen. Wie viele Leute reagieren gar nicht auf entsprechende Attaken, obwohl Mails als Fälschungen erkennbar waren? Wenn wir Kunden anrufen und sie darauf hinweisen, dass ihr Smartphone mit einem Trojaner infiziert ist, werden wir derzeit von vielen noch groß angeschaut und gefragt: „Was soll das?“ Aber genau das ist der richtige Weg: Wir wollen Kunden mit Produkten schützen und zugleich aufklären. Das werden wir bald auch über eigene Service-Manager noch stärker tun.

Alle Kommentare ausblenden (0)
Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

×