Connected Cars, Taxi-Drohnen und Überschall-Züge: Die Zukunft der Mobilität

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Connected Cars, Taxi-Drohnen und Überschall-Züge: Die Zukunft der Mobilität

Reisen mit Überschallgeschwindigkeit, im Drohnen-Shuttle zur Arbeit und im vernetzten E-Auto über den smarten Highway: Es gibt unzählige Ideen und Visionen für die Mobilität der Zukunft. Mit welchen Technologien und Verkehrsmitteln werden wir künftig unterwegs sein?

Mal wieder Stop and Go im Berufsverkehr? Oder stehen Blechlawinen zwischen Dir und Deinem Urlaubsziel? Wer in einer Auspuff-Wolke feststeckt, weiß, dass der Duft der Freiheit nicht immer süß ist. Doch die Epoche der fossil befeuerten Raumüberwindung neigt sich allmählich dem Ende. Elektromobilität ist das Schlagwort der Gegenwart und Zukunft – nicht nur am Boden.

CityAirbus: Siemens neuer Elektroantrieb für Lufttaxis

E-Lufttaxis könnten viele Transportprobleme in Städten lösen. Die Technik ist allerdings kompliziert und aufwendig. Mit dem neuen Antriebssystem „Iron Bird“ prescht Siemens jetzt vor. Aktuell laufen die Bodentests mit einem elektrisch betriebenen CityAirbus. Noch in diesem Jahr soll der Multicopter seinen Jungfernflug absolvieren. Acht Motoren sorgen für den kostengünstigen und emissionsarmen Antrieb und Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometer. Der Senkrechtstarter soll wie ein Hubschrauber in alle Richtungen manövrieren können und bis zu vier Personen autonom zum nächsten Flughafen, Bahnhof oder auf ein Hochhausdach fliegen. Neben den E-Motoren zum Antrieb der Propeller hat Siemens die Inverter und das Energiemanagementsystem entwickelt. Bis 2025 soll das Flugtaxi technisch ausgereift sein. Doch die Konkurrenz ist mittlerweile groß.

Grüner Strom fürs E-Auto: Aufladen auf der richtigen Spur

Leise, flink und umweltfreundlich düsen immer mehr E-Bikes und smarte E-Roller durch die Innenstädte. Liebäugelst Du schon mit einem eigenen E-Auto? Dann haben wir gute Nachrichten für Dich: Lästige Zwangspausen an den Ladestationen kannst Du Dir in Zukunft vielleicht sparen. Stell Dir vor, Solaranlagen am Wegesrand würden Strom für eine Induktionsspur erzeugen, auf der sich wiederum der Akku Deines E-Fahrzeugs kabellos auflädt. In den Niederlanden wurde bereits ein Smart Highway getestet, der solche Fähigkeiten mitbringen könnte.

Interaktive Fahrbahn leuchtet den Weg  

Bis induktive Fahrbahnen zur grünen Zapfsäule für Stromer werden, dürften allerdings noch einige Jahre vergehen. Was auf dem Test-Highway aber schon funktioniert, ist eine interaktive Straßenmarkierung. Sensoren messen unter anderem die Temperatur und warnen zum Beispiel mit leuchtenden Eiskristallen auf der Fahrbahn vor Glatteis. Dafür speichern spezielle Farben die Sonnenenergie, um die Markierung im Dunkeln leuchten zu lassen. Klingt cool? Pah! Eine intelligente Straße ist natürlich nichts ohne intelligente Fahrzeuge.

Connected Cars im intelligenten Straßenverkehr

Dass das Auto mitdenkt, ist heute nichts Ungewöhnliches mehr. Dein Fahrzeug kennt die beste Route, Autopiloten übernehmen das Steuer, Fahrassistenten warnen vor Hindernissen, können auf Gefahren hinweisen und den Verkehrsfluss optimieren. Doch das Smart Car der Zukunft ist kein Einzelkämpfer, sondern ein Team-Player. In Echtzeit kommuniziert es mit anderen Verkehrsteilnehmern und der Infrastruktur – ob mit smarten Straßenlaternen, Parkautomaten oder eben der Fahrbahn. Wie die Zukunft des intelligenten Straßenverkehrs aussehen kann, testet Vodafone in seinem neuen 5G Mobility Lab.

Über ein hochmodernes 5G-LTE-Netz im Aldenhoven Testing Center der RWTH Aachen tauschen vernetzte Fahrzeuge kontinuierlich Informationen aus und erproben ihre Alltagstauglichkeit in unterschiedlichen Verkehrssituationen.

Smart Drive: Man muss auch loslassen können

Zwischen hochautomatisierten Connected Cars und völlig autonomen Fahrzeugen liegt natürlich noch ein Stückchen Weg. Doch nicht nur Google tüftelt an Vorboten dieser neuen Welt, sondern auch Automobilkonzerne wie Daimler, BMW und Audi. Einsteigen, anschnallen, Augen zu – der smarte Chauffeur weiß schon, wo es langgeht. Dank lernender Algorithmen und künstlicher Intelligenz soll das Roboter-Fahrzeug der Zukunft nicht nur vorprogrammierte Verkehrsszenarien kennen, sondern kann auch in neuen, unvorhersehbaren Situationen richtig reagieren – so zumindest die Vision. Bis diese selbstfahrenden Vehikel ganz ohne menschliche Kontrolle auskommen, wird es noch einige Jahre dauern. Bislang können und sollen die intelligenten Systeme Dich am Steuer in erster Linie unterstützen.

Flieg dem Stau davon: Taxi-Drohnen und Flug-Autos

Stellt sich die Frage: Brauchst Du als Passagier eines autonomen Autos überhaupt noch einen Führerschein? Wenn ja, kannst Du ihn wahrscheinlich künftig im 3D-Fahrsimulator an Deinem Computer oder via VR-Brille machen – und den Pilotenschein am besten gleich dazu. Denn wenn es Dir auf der Straße der Zukunft nicht schnell genug geht, nimmst Du einfach die Abkürzung auf dem Luftweg. So utopisch wie es klingen mag, ist es nicht mehr. Immerhin: das fliegende Auto AeroMobil soll schon ab 2020 ausgeliefert werden. Sag dem Stau Adieu!

Fernverkehr 4.0: Mit autonomen Shuttle-Bussen zur Hyperloop-Station

Die Deutsche Bahn bleibt zwar auf dem Boden der Tatsachen, zieht bei ihrem Smart City-Programm aber ebenfalls den Einsatz autonomer Shuttlebusse in Betracht. Die intelligenten Sammeltransporter ließen sich per App bestellen, könnten Dich vor der Haustür abholen und ihre Route je nach weiteren Fahrgast-Buchungen selbstständig anpassen.

Vielleicht fährst Du aber gar nicht zum nächsten Bahnhof, sondern zur Hyperloop-Station am Stadtrand. Mit über 1.000 Kilometern pro Stunde könnte Dich die Überschallkapsel in einer Vakuumröhre ans gewünschte Ziel schießen – noch dazu mit umweltfreundlicher Solarkraft betrieben. Mal eben zum Stadtbummel von Rostock nach München? Es wäre ein gemütlicher Tagestrip. Tech-Visionär Elon Musk setzt momentan alles daran, mit dem Hyperloop das irdische Reisen zu revolutionieren.

Aber möchtest Du künftig überhaupt noch von A nach B kommen? Die Notwendigkeit des permanenten Unterwegsseins besteht in Zukunft vielleicht gar nicht mehr. Drohnen liefern alle Mittel des täglichen Bedarfs nach Hause. Arbeiten kannst Du dank virtueller Kommunikation überall und in der Virtual Reality reist Du um die Welt. Mobilität wäre eine Option – vielleicht sogar ein besonderes Erlebnis-Angebot. Doch bis Du Dir über diese Utopie Gedanken machen musst, wirst Du erstmal viele Jahre mit intelligenten Autos in der Smart City unterwegs sein.

Wie stellst Du Dir die Zukunft der Mobilität vor? Würdest Du in selbstfahrende Busse, Überschallkapseln und Taxi-Drohnen einsteigen?

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