The Void – Ghostbusters: Dimension

Bewerbungsphase für den Innovators Pitch 2020 läuft.
Smog über Neu Dehli, der für Tinte aus CO2 genutzt wird.
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The Void – Ghostbusters: Dimension

…und es hört nicht auf. Nach dem erfol­gre­ichen Start der aktuell immer­sivsten Spiel­er­fahrun­gen der Welt, The Void, erweit­ert sich das Ange­bot des Vir­tu­al/Aug­ment­ed/Hy­per-Real­i­ty-Freizeit­parks ras­ant. In Zusam­me­nar­beit mit Sony Pic­tures ent­stand nun das erste The Void-Spin-off, eine Instal­la­tion außer­halb der eigentlichen The­men­parks.

Am 1. Juli eröffnet in New York Madame Tus­sauds Wachs­fig­urenk­abi­nett „Ghost­busters: Dimen­sion“, ein Aben­teuer, bei dem Du mit Pro­to­nen­pack auf Geis­ter­jagd gehst – für viele mit Sicher­heit ein Kind­heit­straum. Einen kleinen Vorgeschmack mit schleimigem Besuch bekommst Du im Teas­er:

Als Geis­ter­jäger lernst Du schnell, dass Zeit Geld ist. Das The Void-Aben­teuer „Ghost­busters: Dimen­sion“ dauert, inklu­sive Umziehen, unge­fähr 10 bis 15 Minuten. Für den Ein­trittspreis von 50 Euro darf­st Du danach aber auch das Wachs­fig­urenk­abi­nett in Augen­schein nehmen. Und ich per­sön­lich bekomme bei Wachs­fig­uren nach wie vor eine Gänse­haut.

„Who you gonna call?“ heißt es dann auch ab dem 4. August in deutschen Kinos. Auf der Voda­fone TV/Select Video Plat­tform erscheint das Aben­teuer der vier Geis­ter­jäger-Ladies voraus­sichtlich Ende Novem­ber 2016.

[Update] Erste Testläufe erfolgreich

Nach­dem die ersten inof­fiziellen Testläufe wohl gut ver­liefen, hat das Team des dig­i­tal­en Freizeit-Action-Parks The Void die Kol­le­gen des Branchen­por­tals techinsiders.io ein­ge­laden. Die Jungs zeigten sich schw­er begeis­tert von der Ver­schmelzung physis­ch­er und dig­i­taler Real­ität. Zitat: „If you love vir­tu­al real­i­ty, you will love The Void.“

2016 eröffnet der erste virtuelle Freizeit­park der Welt. Vor­bei sind dann die Zeit­en, in denen Du in den heimis­chen vier Wän­den zockst. Zumin­d­est wenn es nach den Grün­dern von „The Void“ geht. Mit High­tech-Equip­ment und kom­plet­ter Inter­ak­tiv­ität soll The Void ein 4D-Erleb­nis ermöglichen – auch in Deutsch­land.

Du lädst Deinen Blaster nach. Zusam­men mit Deinem Team bist Du von mecha­tro­n­isch aufge­pow­erten Mon­stern umzin­gelt. Du schaust um die Ecke. Ver­dammt, sie kom­men immer näher. Alles oder nichts. Kurz sprichst Du Dich mit Deinem Teamkol­le­gen ab, dann stürmt Ihr vor­wärts. Das wilde Schießen begin­nt. Für viele Gamer ist das ein bekan­ntes Szenario. Was auf dem Bild­schirm action­ge­laden und schweißtreibend ist, reduziert sich in der Real­ität zumeist auf ein eksta­tis­ches und belas­ten­des Zer­hack­en des teuren Gam­ingzube­hörs, kom­biniert mit den Soft­drinkschlür­fgeräuschen im Team­s­peak. Klis­chee bei­seite: Sicher­lich ist die Brause zuck­er­frei. Nun aber stell Dir vor, Du würdest tat­säch­lich ein­tauchen in das Spiel. Du spürst den Ein­schlag der Sal­ven im Gefecht, schle­ichst durch Sumpfge­bi­ete und fühlst den Regen auf Dein­er Haut.

2016: Enter The Void

Du trägst Aus­rüs­tung im Wert von bis zu 6000 Dol­lar am Kör­p­er. Dazu gehört die Rap­ture HMD, eine Vir­tu­al-Real­i­ty-Brille mit Full-HD-Auflö­sung, Kopfhör­ern und Mikro­fon. Bis zu diesem Punkt kön­ntest Du noch „Aber das gibt’s schon“ brüllen. Näch­stes Jahr erscheint das lang erwartete Konkur­ren­zpro­dukt Ocu­lus Rift. Rund wird das Erleb­nis in The Void allerd­ings durch die Weste und die Hand­schuhe. Bei­des ver­fügt über unzäh­lige Sen­soren und ermöglicht es unter anderem, Deine Posi­tion im Spielfeld genau zu bes­tim­men. Weit­er­hin lässt man Dich hier mit dem gesamten Are­al inter­agieren und simuliert Stöße und Ein­schläge, zum Beispiel in den virtuellen Gefecht­en. Und für die gibt es eine ganze Menge Platz.

Das „Game­pod“ genan­nte Spielfeld misst 330 Quadrat­meter und ist mit diversen Hin­dernissen, Wän­den, Seilen, Ver­tiefun­gen, Plat­ten usw. aus­ges­tat­tet. Das Gelände bildet die Grund­lage für alle Sim­u­la­tio­nen, egal ob Fan­ta­sy­welt, Sci­ence-Fic­tion-Gefecht oder Mon­ster­schlacht. Ohne Brille tippst Du nur auf ein­er Met­allplat­te herum. Im Spiel jedoch hast Du ger­ade die Tür ein­er Raum­sta­tion geöffnet. Äußere Ein­flüsse wie Regen, Dampf und Nebel wer­den eben­falls simuliert. Wenn Du eine Grabkam­mer erforschst, wis­chen Dir Spin­nweben durchs Gesicht, kurz bevor … ach, sieh es selb­st im offiziellen Video zu The Void.

Die völ­lige Ver­schmelzung von dig­i­tal­en und realen Spiel­wel­ten hat einen weit­eren Vorteil gegenüber den Konzepten rein­er Daten­brillen: Das Prob­lem der soge­nan­nten „Gam­ing Sick­ness“ ist laut Aus­sagen des Entwick­lers und Mit­grün­ders von The Void, James Jensen, gelöst. Gam­ing Sick­ness (auch „Motion Sick­ness“) wird durch die Diskrepanz zwis­chen der simulierten Bewe­gung im Spiel und der tat­säch­lichen Bewe­gung des Spiel­ers her­vorgerufen. Sprich: Dein Kör­p­er sieht, dass Du springst, fällst, fliegst, fährst etc., und merkt dann, dass er sich physisch null bewegt. Schwup­ps: Stresshormone wer­den aus­geschüt­tet und sor­gen für Übelkeit und andere Symp­tome. Es ist unwahrschein­lich, dass Dir das bei The Void passiert, da Dein Kör­p­er die Bewe­gun­gen, die er auf den Bild­schir­men sieht, auch tat­säch­lich aus­führt.

Germany vs. USA

Das erste Void öffnet im Som­mer 2016 seine Pforten im amerikanis­chen Pleas­ant Grove. Laut Plan der Grün­der sollen nach der Öff­nung inner­halb eines hal­ben Jahres zehn weit­ere Cen­ter in den USA eröffnet wer­den. Und im Anschluss streben sie nach der Weltherrschaft – zumin­d­est im Gam­ing­bere­ich. Weltweit sollen The-Void-Parks eröffnet wer­den. Da darf natür­lich Deutsch­land nicht fehlen. „Dann kann ein US-Team in Echtzeit gegen eine deutsche Mannschaft antreten, denn alle Ableger wer­den untere­inan­der ver­net­zt sein”, sagt James Jensen im Inter­view mit Zeit Online. Die ersten Testläufe ver­liefen eben­falls pos­i­tiv: „Auch Tester, die noch nie ein Game gespielt haben, sind begeis­tert.”

Also raus aus dem Ses­sel und rein in den High­tech-Game-Anzug. Trom­melst Du schon Deine Fre­unde für 2017 zusam­men oder bleib­st Du lieber in der ver­traut­en Umge­bung vor dem heimis­chen Bild­schirm? Wir sind ges­pan­nt auf Deine Kom­mentare.

Titelfoto: THE VOID

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