Googles Sprachassistent klingt bald noch realistischer

Junge Leute sind überrascht, wie realistisch der Google Assistant klingt.
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Googles Sprachassistent klingt bald noch realistischer

Googles Sprachassistent soll zukünftig noch realistischer klingen und selbst komplexe Aufgaben durchführen können: Das hat das Unternehmen jetzt auf der I/O-Konferenz in Kalifornien eindrucksvoll gezeigt. Für normale Ohren soll es bald nicht mehr möglich sein, die computergestützte Sprachausgabe von einer menschlichen Stimme zu unterscheiden.

Jedes Jahr zeigt Google auf der I/O-Entwicklerkonferenz neue Features, innovative Produkte und Verbesserungen an bestehenden Apps und Diensten. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf der computergestützten Sprachausgabe: Google-CEO Sundar Pichai zeigte direkt zur Eröffnung an mehreren Beispielen, wie realistisch der Google Assistant bald klingen wird.

Einfache Routinegespräche könnte demnächst der Google Assistant erledigen

Der Anruf begann wie einer von vielen in einem Restaurant: Die Stimme wollte „für Mittwoch, den 7. einen Tisch reservieren”. Die Mitarbeiterin fragte zurück: „Für sieben Personen?” – und der Google Assistant antwortete wie selbstverständlich: „Ummm, für vier Personen.”. Nach einer kurzen Unterhaltung waren Missverständnisse aus dem Weg geräumt und dem Restaurantbesuch stand nichts mehr im Wege.

Ein Sprachkommando wie „OK Google, reserviere bei meinem Lieblings-Italiener einen Tisch für vier Personen am 7. Juni” könnte zukünftig also ohne weiteres Zutun Deinerseits vom Sprachassistenten telefonisch geregelt werden. Gleiches gilt für einen möglichen Friseurtermin:

Video: YouTube / Jeffrey Grubb

Die dem zugrunde liegende Technologie heißt Google Duplex. Eine wichtige Besonderheit dieser grundlegenden Verbesserung des Google Assistant ist nicht nur, flexibel auf Antworten im jeweiligen Kontext zu reagieren, sondern auch typische Gesprächspausen mit „Äh” und „Öhm” zu realisieren. Bis das Ganze allgemein verfügbar ist, wird es aber wohl noch ein wenig dauern, da Google die neuen Funktionen „erstmal richtig hinbekommen” will.

Wie findest Du die Idee der automatischen Terminreservierung? Hättest Du in dem Beispiel erkannt, dass ein computergestützter Sprachassistent anruft? Verrate uns Deine Einschätzung gerne in den Kommentaren.

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