Eine Grafik die den Einsatz von Technologien bei der Waldbrandbekämpfung zeiigt

Cyborgs: Wird die Technologie uns unsterblich machen?

Wer glaubt, dass Zukun­ftsvi­sio­nen von Cyborgs nur Hirnge­spin­ste sind, irrt sich. Sie sind bere­its unter uns. Es fängt an mit dem kün­stlichen Kniege­lenk über eine kün­stliche Herzpumpe bis hin zu Zah­n­fül­lun­gen und Kon­tak­tlin­sen. All diese Dinge opti­mieren den Men­schen und genau darum geht es. Wis­senschaftler und Tech­nolo­gen wollen jedoch über die kon­ven­tionelle Opti­mierung des Men­schen hin­aus­ge­hen und die Evo­lu­tion in die eigene Hand nehmen. Sie wollen Men­schen schneller, schlauer, schön­er, dig­i­taler und unsterblich machen. Allein im Laufe der let­zten 500 Jahre ist die Lebenser­wartung um knapp 40 Jahre gestiegen. Vielle­icht wer­den wir in Zukun­ft Geburt­stagskarten mit der Auf­schrift „Alles Gute zum 300. Geburt­stag“ kaufen. Den Alterung­sprozess stop­pen? Diesem Traum kom­men wir dank Wis­senschaftlern und Tech­nolo­gen immer näher.

Werden wir den Unterschied zwischen Menschen und Cyborgs noch erkennen?

Wer­den wir den Unter­schied zwis­chen Men­schen und Cyborgs noch erken­nen?

Gen­ma­nip­u­la­tion: Die Medi­zin macht täglich Fortschritte und der Algo­rith­mus unser­er Gene ist bere­its bekan­nt. Nun wird ein Weg gesucht, um diesen Algo­rith­mus zu nutzen und das Altern der Zellen zu stop­pen. Denn sind die Gene bekan­nt, kann man sie manip­ulieren. Doch wird es irgend­wann möglich sein, dass unsere Zellen gar nicht mehr altern und wir somit unseren gesamten Alterung­sprozess stop­pen kön­nen? Neben der Verän­derung der Gene ver­suchen Wis­senschaftler, Organe im 3-D-Druck­er herzustellen. Wenn ger­ade der passende Spender fehlt, kann so das kaputte Organ ganz ein­fach erset­zt wer­den.  

Die Nanobots: Das Kribbeln unter der Haut, wenn du jeman­den küsst, kön­nte in Zukun­ft vielle­icht auch von Nanobots kom­men. Diese Micro­ro­bot­er sollen irgend­wann Krankheit­ser­reger in unserem Kör­p­er abtöten oder Symp­tome des Alterung­sprozess­es behan­deln, so wie die Ursache. Aber ob das so ein­fach klappt? Wir wer­den sehen.

Das Mind-Upload­ing: Eine neue Welt selb­st gestal­tet, wie bei den SIMS. Beim Bewusst­se­in­strans­fer hof­fen Forsch­er, das Bewusst­sein dig­i­tal­isieren zu kön­nen. So kön­nten wir unsere Zeit in dig­i­tal­en Wel­ten ver­brin­gen, die uns fast real vorkom­men. Aber kön­nten wir dann auch mit unserem Avatar fühlen, riechen und schmeck­en?

Kyber­netik – der Cyborg: Bei dem Wort Cyborg, kommt vie­len wahrschein­lich erst ein­mal die bekan­nte Fig­ur aus den DC Comics in den Sinn. Doch solche „Cyborgs” kön­nten dem­nächst auch unter uns leben. Bere­its jet­zt hat der Men­sch viele Teile seines Kör­pers erset­zbar gemacht. Funk­tion­iert etwas nicht mehr richtig, wird es ein­fach aus­ge­tauscht oder erset­zt. Klas­sis­che Prothe­sen sind mit­tler­weile elek­tro­n­isch und kön­nen mit unseren Ner­ven ver­bun­den wer­den. Denken wir also daran, dass wir unsere Hand schließen wollen, so schließt sich die Hand der elek­tro­n­is­chen Prothese. Es gibt auch die ersten Nutzer eines Chips. Dieser wird unter die Haut implantiert und kann Dat­en spe­ich­ern, die Haustür auf­schließen oder auch das Handy entsper­ren. Diese Dinge sind jedoch noch unspek­takulär. Es ist bere­its möglich, sich ein Ohr an den Unter­arm operieren zu lassen. Dadurch, dass es mit den Ner­ven ver­bun­den wird, hat es sog­ar die gle­iche Funk­tion wie unsere eige­nen – hören. Aber nicht nur für die Ohren gibt es erstaunliche Erfind­un­gen. Lar­ry Hes­ter kann nach 33 Jahren wieder sehen. Ihm wurde ein elek­tro­n­is­ch­er Sim­u­la­tor ins Auge implantiert. Damit ist es ihm möglich, den Unter­schied zwis­chen Hell und Dunkel zu sehen und sich so wieder bess­er in der Welt zurechtzufind­en. 

Ganz egal welchen Weg die Wis­senschaft ein­schlägt – es ist nicht abwegig, dass unsere Lebenser­wartung in Zukun­ft steigt. Ob wir am Ende alle Cyborgs sind oder wir den Alterung­sprozess stop­pen kön­nen, fest ste­ht: Es wird sich etwas verän­dern.

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