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Die #VRob Kolumne: Die coolsten Apps & Games der Virtual Reality

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Du hast Deine VR-Brille öfter auf dem Kopf als die Kapuze Deines Super-Mario-Shirts. Täglich durchforstest Du das Netz nach Apps und Games aus der virtuellen Realität. Aber der Hunger nach VR-Entertainment bleibt! In meiner kleinen VR-Kolumne entdeckst Du regelmäßig neue VR-Highlights für Dein Smartphone und spannende News aus der Branche.

Virtuelle Realität wird auch in Zukunft mehr sein als eine Blüte der Pop-Kultur. Sie wird Deine und meine Art Medien zu erleben grundlegend verändern. Das Preis-Leistungs-Verhältnis macht vor allem mobile VR-Headsets interessant für Ausflüge in die Tiefen der virtuellen Realität. Das Angebot wächst täglich. Entdecken wir es hier auf Featured.

 

#JumanjiVR: Die erste VR-Experience in Deinem Facebook-Newsfeed

1995 erschien ein Film, nein, ein Meilenstein im Kino, der die Popkultur beeinflusst hat und noch heute immer wieder zitiert wird: Toy Story. Ein ganz ganz toller Streifen. Im selben Jahr erschien „Jumanji“ – hat mich aber nicht interessiert. Wesentlich später allerdings erblickte ich ihn in der Fernsehröhre und hätte mich dafür ohrfeigen können, dass ich dieses Robin Williams-Fabularium nicht auf der großen Leinwand gesehen hatte. Über zwanzig Jahre später passiert mir das bei der Fortsetzung sicherlich nicht – auch wenn ich da leider auf ein Gesicht verzichten muss.

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(Jumanji, 1995, ©Sony)

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Das Sequel „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ ist etwas hipper, technisch raffinierter und zeigt uns die Welt, in der Alan Parish Jahrzehnte lang eingesperrt war. In der Virtual Reality-Experience zum Film findest Du Dich im Baumhaus von Robin Williams Figur wieder. High Class-Animationen darfst Du nicht erwarten, dafür läuft die Jumanji VR-Experience aber auch auf fast allen Plattformen – vom Desktop bis zu Samsungs Gear VR-Brille.

Im Baumhaus bekommst Du Infos zu den neuen Charakteren, kannst Dich ein wenig umsehen und befindest Dich auf einer Schnitzeljagd von Videoclip zu Videoclip. Sicherlich unterhält Dich das nicht stundenlang, reicht aber mindestens zum digitalen Pausensnack.

Viel spannender ist ehrlich gesagt auch weniger die Story dieses interaktiven Werbeerlebnisses, sondern viel mehr die Technologie dahinter. Die Jumanji VR-Experience wurde auf Grundlage des Facebook-Developer-Kits React VR gebastelt, das wiederum auf der für jeden frei zugänglichen WebVR-Technologie basiert. In Summe bedeutet das, dass Du diese VR-Anwendung auch über Facebook im Newsfeed nutzen kannst. Das Jumanji-Sequel ist der erste Film, der seine eigene VR-Anwendung mit dieser Technologie auch über Facebook zugänglich macht. Und wenn das flüssig läuft und gut funktioniert, könnte das Deine Timeline nachhaltig beeinflussen, weil solche Interaktiven 360°-Anwendungen dann zu einem sehr coolen Stück Alltag im Netz werden.

Du kannst die Jumani-VR-Experience natürlich per Desktop oder VR-Brille über die offizielle Website ansteuern.

So ein wenig Lust auf Jumanji: Willkommen im Dschungel hab ich schon. Aber vorher schau ich doch lieber nochmal den ersten Teil an. #RIPRobinWilliams

Erinnerst Du Dich noch an Jumanji? Welchen Filmklassiker würdest Du gerne mal in VR erleben?

 

#TheHardWay: Escape Room Adventure für Fastfood-Mitarbeiter

 Kleine Anekdote: Ich hab neulich in Dortmund festgesteckt. Wir kamen gerade von einer Convention, um unser Filmprojekt zu bewerben. Es gab Probleme mit der Bahn, deshalb musste ich mir in Dortmund eine neue Verbindung buchen… bla bla bla, long story short: Ich war gefrustet, hatte Hunger und diese Kombination trieb mich dorthin, wo ich (tatsächlich) noch nie zuvor gewesen war: An den Tresen, einer prominenten Geflügel-Fastfood-Gastronomie. Und da schien es kein Zufall zu sein, dass mir kurze Zeit später der Titel einer ganz besonders krossen VR-Lösung um die Ohren flog: The Hard Way.

 

 

Du hast Dich nicht verlesen. Diese VR Experience ist exklusiv für Mitarbeiter des Brathahn-Konglomerats – und zwar als Ausbildungsmaßnahme. Der zukünftige Mitarbeiter wacht in einem Escape Room auf. Diesem kann er nur entkommen, wenn er die fünf Schritte der Zubereitung brav auswendig gelernt hat. Zwischendurch gibt es Anweisungen vom Gründer des Unternehmens, bzw. zumindest von der körperlosen Stimme des Colonel Sanders.

Laserstrahlen, Gummihühner und Roboter-Arme über der virtYouTube & Co. erklärt. Eines davon folgt nun. Nicht mehr ganz frisch, aber immer noch lecker. Versprochen!

 

 

Daran, dass man mit dieser Anwendung nun den Gipfel der Mitarbeitermotivation erklommen hat, darf gezweifelt werden. Aber zumindest der selbstironische Ton der ganzen Idee, hat einen eigenen Charme. Hinter diesem steckt übrigens W+K Lodge. Der Entwickler hat auch schon zur Einführung der Samsung Gear VR Komplimente eingeheimst und hat sich auch dieses Mal ganz bewusst für das Oculus-System entschieden. Never change a frying system – oder so ähnlich hieß es doch. Ob die Mitarbeiterausbildung demnächst über VR-Systemen stattfindet? Der Gedanke ist interessant. Dass The Hard Way doch noch offiziell erscheint, ist übrigens nicht vollkommen ausgeschlossen.

Idee für die eigene Brathähnchen-Meisterei? Kommentare einfach panieren und für 20 Minuten in den Kommentaren brutzeln lassen.

 

 

#ITvr – There’s no business like clown business

Es ist kein Geheimnis: Gruselclowns sind moderne Klassiker. Von den einen umjubelt, von den anderen argwöhnisch beäugt, unter anderem weil der traditionelle Clown ja nichts Schlechtes im Sinn hat. Coulrophobie, also die krankhafte Angst vor Clowns, ist besonders unter Kindern verbreitet. In der Wissenschaft führt man das unter anderem auf das teilweise starke Make-up zurück, das es schwer macht, die Mimik des Clowns zu deuten. In Kombination mit dem exaltierten Gestus können leichte Gemüter bisweilen irritiert sein.

Mitte der Achtziger ersann Horror-Autor Stephen King eine Figur, die bis in die Gegenwart als Synonym für Horror-Clowns gilt: Pennywise, der tanzende Clown. 1990 verlieh Tim Curry dem Clown das erste Mal eine Gestalt. Aktuell wird die neue Adaption von Stephen Kings ES in den Kinos gefeiert. Diesmal verkörpert Bill Skarsgård den Clown in einer etwas stylischeren Variante. Und passend dazu, gibt es nun mit ES: Flucht vor Pennywise die passende VR-Erfahrung.

Kinobesucher und vor allem King-Fans kennen das Haus in der Neibolt Street. Im Film dient das verfallene Geisterhaus dem Gruselclown Pennywise als Unterschlupf und wird zu dem Ort, an dem die jugendlichen Helden – der Club der Verlierer – das erste Mal gemeinsam auf Pennywise treffen. Und just dieses Haus steht auch bei ES: Flucht vor Pennywise (für Samsung Gear VR) im Mittelpunkt. Du erwachst irgendwo im Haus. Mit einer Taschenlampe in der Hand arbeitest Du Dich Raum für Raum durch das zerfallene Innenleben. Hältst Du mit der Taschenlampe auf eine Tür, öffnet sie sich früher oder später. Die Frage ist, ob Du auch sehen willst, was dahinter ist. Hier kommt der VR-Teaser.

 

 

 

Vielleicht kein Spaß für die ganze Familie, aber laut USK einer ab 16. Und wenn Dir das noch zu wenig Pennywise war, findest Du vielleicht Gefallen an einer weiteren VR-Erfahrung. Auf der offiziellen Website zum Film erwartet Dich noch IT: Float – A Cinematic VR Experience. Hat mich persönlich jetzt nicht so weggefegt, ist allerdings kostenlos und ein netter 360°-Video-Snack für die Mittagspause.

Achso, ganz wichtige Message zum Schluss: Auch wenn Horror-Clowns im Film fetzen, sind Berufsclowns wahre Künstler und machen echt Spaß. Wer einmal den Roten Nasen zuschaut, weiß was ich meine. Und im Zirkus ist meines Erachtens auch noch kein Kind schreiend aus der Manege gekippt. Außer ein Junge, der später Online-Redakteur wurde. Aber das ist eine andere Geschichte.

 

Welche VR-Erfahrungen zu Kinofilmen sind brauchbar und welche nur schlechte Werbung? Flieg mit Deinen Erfahrungen in Richtung der Kommentare.

 

#FaceYourFears – Diese Stranger Things VR Experience hast Du Dir verdient

Du bist zwischen 1 und 199 Jahre alt, weiblich beziehungsweise männlich und hast Geschmack? Sehr gut. Dann hast Du vermutlich schon längst die erste und / oder zweite Staffel Stranger Things gesehen. Vielleicht sogar in diesem Moment. Und weil die Füchse bei Turtle Rock Studios so etwas geahnt haben, haben sie Die und mir einen Grund programmiert, den kleinen Bildschirm auszuschalten, um dafür den ganz kleinen Bildschirm aufzusetzen: Face Your Fears – Stranger Things. Und alle so…

 

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Die ursprüngliche VR Experience Face Your Fears (für Oculus Rift und Gear VR) konfrontiert Dich mit bekannten Ängsten. In einer gewittrigen Nacht wecken Dich seltsame Geräusche auf und lassen Dich kerzengerade in Deinem Kinderzimmerbettchen sitzen. Neben Springteufeln, Gruselclowns und dem allseits beliebten Monster unter dem Bett bot schon die Ur-Version der Anwendung alles, was Du sonst nur in Hamburger Szenekneipen und Kölner Karnevalsnächten zu sehen bekommst.

Passend zum Release des Instant-Hits Stranger Things 2 ergriff nun auch Turtle Rock die Gelegenheit, um sich sein Stück vom Kuchen zu sichern. Face Your Fears: Stranger Things verbindet das ursprüngliche Konzept mit der Handlung der erfolgreichen Serie und kann sich wirklich sehen lassen.

 

 

Ok, ok – der Trailer war jetzt wenig aussagekräftig, aber bei einer Gesamtdauer von knapp neun Minuten will man sein Material nicht zu früh verpulvern. Die Story ist nämlich auch hier recht simpel. Du wachst in einem Raum auf. Dieser befindet sich in der dunklen Paralleldimension, genannt „Upside Down“. In Stranger Things ist dies die Heimat des gruseligen Demogorgon. Und auch in der virtuellen Realität musst Du starke Nerven haben, wenn das Ungeheuer auf der Suche ist – nach Dir!

 

 Stranger Things Face Your Fears VR

 

Du findest selbstverständlich auch Review-Videos auf YouTube, aber da die App kostenlos ist, schaust Du Dir Face Your Fears: Stranger Things vielleicht einfach mal selbst an. Und wenn Du auf Retro-Games stehst, hab ich noch den Beitrag zum Stranger-Things-Smartphone-Game für Dich.

 

Genau die richtige Dosis oder schon zu viel Grusel: Was sagst Du zur Stranger Things VR Experience Face Your Fears?

 

#VRtogether – Zwischen Zombies und Eheversprechen

Und die Redaktion so: „…Heiratsantrag in VR gemacht…“.

Und ich so:

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Da muss es erst 2017 werden, bevor mal ein Mensch auf die Idee kommt, dem Partner die Einladung für den lebenslangen Koop-Modus virtuell auszusprechen. Und bevor hier jemand einen Plot-Twist erwartet: Sie bestätigt!

Genug Romantik? Gut, mir auch. Also: Technisch gesehen befand sich das dauerschmunzelnde Gamer-Paar Kelly & Alex in der virtuellen Realität –  genauer im Shooter Zero Latency: Zombie Outbreak. Bei näherer Betrachtung war die Session allerdings einfach ein Vorwand, um Freunde und Verwandte unbemerkt im Raum zu positionieren. Insofern passt auch Kellys Mantra – „It’s not real! It’s not real!“ – ganz gut. Aber schauen wir uns den Virtual-Reality-Schabernack doch erst einmal an.

 

 

Ich mag ja vor allem diese natürliche Körperhaltung von Kellys Avatar, kurz bevor Alex das Beziehungsupdate implementiert. Da hat der alte Haudegen es natürlich clever angestellt, extra die Nachbarschaft von Kellys Großmutter – offensichtlich ein absoluter Wohlfühlplatz – digital zu rekonstruieren. Da konnte das Mädel ja nur staunen, sich freuen und überwältigt „Ja“ sagen.

Man muss dem Unternehmen Zero Latency eines lassen: So ein VR-Heiratsantrag ist schon eine tolle Werbung. Das australische Start-up bietet dabei ein ähnliches Konzept an, wie die Hyper-Reality-Spielhalle The Void. Insgesamt acht Leute werden mit VR-Equipment ausgestattet und können sich dann in einem 400m² großen Areal, in verschiedenen Szenarien miteinander bälgern.

Neben den romantischen Zombie-Szenarien „Outbreak“ und „Survival“ gibt es noch das technoide „Singularity“, in dem Du Dich gegen Drohnen & Co. zu Wehr setzen darfst. Wenn Du es eine Gangart ruhiger brauchst, empfiehlt sich die Sci-Fantasy-Simulation „Engieneerium“.

Und falls Du Dich jetzt fragst, wann wir hier endlich in den Genuss des australischen VR-Anbieters kommen, muss ich Dich leider vorerst enttäuschen. Aber Expansionsbestrebungen gibt es durchaus. Und bis dahin nutzt Du einfach die VR-Arcade-Hallen in Deiner Nähe. Auch ohne Eheversprechen!

 

Heiratsantrag in der virtuellen Realität: Neumodischer Schnickschnack, oder galante Realitätsflucht? Ja, ich will… Deine Meinung, unten in den Kommentaren.

 

#VRob’s Spielesammlung:

#CatanVR – Die virtuellen Siedler

Ich möchte heute mit Dir über Gesellschaftsspiele reden. Also, ich schreibe, Du liest. Und mit Gesellschaftsspielen meine ich nicht nur „Mensch ärgere Dich nicht“. Obwohl ich sagen muss, dass die simple Mechanik in Verbindung mit etwas Frust… anders: Ich hab mal ’ne Fünf gewürfelt und danach das komplette Spiel vom Tisch gefegt! Zurück zum Thema. Eines der bekanntesten Gesellschaftsspiele und quasi ein Brettspiel-Heiligtum ist „Catan – Das Spiel“, formerly known as „Die Siedler von Catan“ – oder wie ich es nenne: „Wenn hier noch einmal jemand eine Sieben würfelt und mir meine Rohstoffkarten mopst, passiert das gleiche wie beim letzten „Mensch ärgere Dich nicht“-Duell. Jedenfalls kannst Du vermutlich schon zu Weihnachten virtuell in die Welt von Catan eintauchen. Hier kommt der kinoreife Ankündigungstrailer.

 

 

Gut, der Trailer hat jetzt noch nicht wahnsinnig viel verraten. Laut dem Update auf der offiziellen Catan-Website wird die Virtual-Reality-Umsetzung von Catan zunächst für die zwei Oculus-Systeme Rift und Gear VR erscheinen. Weitere Systemportierungen sollen im Nachrutsch folgen.

Betrachtet man den Games-Markt, ist diese heimelige Familienatmosphäre sehr angenehm. Für die Entwicklung von Catan VR zeichnet sich Spiele-Erfinder Klaus Teuber mit seinem Sohn Benjamin verantwortlich. Natürlich nicht alleine. Das Catan-Team hat sich für dieses potentiell wegweisende Projekt starke Unterstützung ins Boot geholt. Unter anderem die junge kalifornische VR-Schmiede Experiment 7. Diese verspricht auf ihrer Website ein einzigartiges immersives Erlebnis für Catan-Fans mit toller Umgebung und der Möglichkeit, weltweit gegen andere Cataner anzutreten.

In der anderen Hand hat das Catan-VR-Team noch Asmodee Digital. Ein Entwickler, der sich bisher vor allem mit Mobile Games einen guten Namen gemacht hat. Schaut man sich deren Spiele (u.a. Vampire, Ticket to Ride) an, möchte man spontan ein Händchen für ansprechende Grafiken attestieren.

Im besten Fall kannst Du also schon im Dezember die VR-Brille aufsetzen und in einer grafisch soliden VR-Umgebung die Insel Catan auf ganz neue Art und Weise erleben. Und weißt Du was: ich frage mich, wie das wohl aussieht, wenn in der Virtual Reality jemand eine Sieben würfelt und den Wüstenräuber losschickt. Du auch?

 

Catan VR ist für Dich ein Thema? Und welche Brettspiele könntest Du Dir noch als Virtual-Reality-Umsetzung vorstellen? Carcasonne? Dungeons & Dragons? Würfele Deine Meinung in die Kommentare.

 

 

#WNOMagicButterfly – Polygonen, die die Welt bedeuten

Als ich noch jung war – die Zeitrechnung wurde später erfunden – war ich genau einmal im Weihnachtstheater. Danach schrieb ich mich für die Arbeitsgemeinschaft „Junges Theater“ ein. Doch ach, wie schnell steigt einem kleinen Bub in der vierten Klasse, Erfolg und Ruhm zu Kopf, wenn er den Nussknacker im gleichnamigen Stück spielt… Bla bla, Ikarus zu nah an der Sonne; long story short: Es geht um Bühnenkunst. Denn auch die traditionellen Künste sind in stetem Wandel. Und wenn sie nicht irgendwann ein Relikt aus grauer Vorzeit sein wollen, ist neue Technologie ein toller Weg, um traditionelle Stoffe aufzubereiten. Was hältst Du zum Beispiel von… Virtual Reality Oper?!

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Die Welsh National Opera tourt jedes Jahr sehr erfolgreich durch Großbritannien. In diesem Jahr hat die Operngesellschaft ein digitales Highlight im Gepäck. In Kooperation mit der Kreativagentur Rewind entstand die Magic Butterfly VR Experience. In zwei VR-Erfahrungen bekommst Du unter anderem Mozarts „Zauberflöte“ zu sehen – und auf die Ohren. Desweiteren machst Du Bekanntschaft mit Puccinis Tragödie „Madame Butterfly“.

Mit insgesamt acht Minuten Laufzeit bietet das VR-Spektakel einen kurzweiligen Einstieg in die Welt der Opern und den Brettern, die die Welt bedeuten. Laut NextWeb können Zuschauer in den VR-Experiences mit der Umgebung interagieren, zum Beispiel die Tiere mit der Zauberflöte arrangieren. Das kommt auf der Website selbst leider nur schwer raus. Aber der Trailer lässt so etwas auch erahnen.

 

 

Als Pop-up-Attraktion hat Magic Butterfly keinen festen Spielplan. Aber braucht es das eigentlich? Wäre es nicht gerade hier schön, wenn die VR-Experiences für schmales Geld zum Download angeboten würden? Das würde zum einen die Oper selbst unterstützen und auf der anderen Seite Menschen einen Zugang zu dieser Kunstform geben, die sie sich live noch nicht leisten können.

Wenn Du noch Berührungsängste mit dem Thema „Oper“ hast, kannst Du Dich auf die ultimative Kinoerfahrung freuen. Das Start-up „Virtual Lab“ will mithilfe von VR-Headset, Geruchs- und anderen Erweiterungen die Immersion im Kino perfekt machen. Wir erinnern uns zwar mit Schrecken an derartige Versuche, aber geben dem Projekt im Zweifelsfall natürlich eine Chance. Wie genau das aussehen kann, siehst Du in diesem Beitrag.

 

Traditionelle Kunst trifft auf neue Technik. Gute Idee, oder überflüssig? Und welche Oper könntest Du Dir als VR-Experience vorstellen? Das Kommentarfeld ist Deine Bühne.

 

#MarvelPowersUnitedVR – Nur noch schnell die Welt smashen

Mit „Marvel Powers United VR“ wagt Marvel den Eintritt in den VR-Markt. Auf der D23 – die Expo, auf der das Micky-Maus-Megalopol Disney alljährlich seine nächsten Weltneuheiten vorstellt – wurde den Besuchern Marvel Powers United VR vorgestellt. In einem Koop-Modus schlüpfst Du jeweils in die Rolle eines bekannten Marvel-Helden, um mit ihm Missionen zu erledigen. Wie überraschend dynamisch das aussieht, hat Marvel in einem Ankündigungstrailer gezeigt. Und ja, auch mir gefällt Rocket Raccoon am besten.

 

Quelle: YouTube / Marvel Entertainment

 

Bisher wurden vier Charaktere angekündigt: Captain Marvel, Hulk, Rocket Raccoon und der Mutanten-Fiffi Lockjaw. Weitere Charaktere sollen folgen. Es wäre durchaus denkbar, dass die beliebtesten Helden als InApp-Kauf angeboten werden beziehungsweise durch einen InApp-Kauf besonders leicht zugänglich gemacht werden. Und selbstverständlich will die Fangemeinde endlich als Iron Man durch die Gegend düsen. Oder vielleicht als das mittlerweile etablierte weibliche Gegenstück Iron Heart? Das Spiel soll exklusiv für Oculus Rift plus Touch-Controller erscheinen. Und hier kommt das kleine große Aber: erst 2018.

Echte Superhelden kennen keinen Schmerz und deshalb rätseln wir lieber über weitere Helden nach, wackeln solange ins Kino und hoffen, dass wir noch genug Urlaubstage übrig haben, sobald das Spiel erschienen ist.

 

Marvel Powers United VR: Klingt wie die Erfüllung all Deiner Träume, oder doch eher… Nein, eine andere Antwort gibt es da nicht – oder etwa doch? Begründung bitte in die Kommentare.

 

#GoogleBlocks – Ab jetzt erstellst Du VR-Objekte direkt vor Ort

„Mama, wo kommen eigentlich die kleinen VR-Objekte her?“ Uh uh, da ist das knifflige Gespräch. „Weißt Du, wenn sich ein Developer und ein 3D-Animationprogramm ganz dolle lieb haben…“. Aber wie das so ist dieser Tage: Alles wird anders. Vor allem die Art und Weise, wie 3D-Objekte entstehen. Google hat jetzt eine App veröffentlicht, mit der Du, aber auch echte Designer – was Dich ja vielleicht sogar mit einschließt,ihre Objekte direkt in der virtuellen Realität bauen können.

 

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Zitat aus dem Google Blog zu Google Block: „Heutzutage braucht es komplexe Software und spezielle Fähigkeiten um überzeugende AR- und VR-Erfahrungen zu kreieren. Diese Software erfordert es auch 3D-Objekte an einem 2D-Screen zu bauen – etwas, wofür unser Gehirn nicht vorgesehen ist.“

Da gibt es ja einiges. In meinem Gehirn beispielsweise ist es nicht vorgesehen, die letzte Gabel im Abwaschwasser zu finden. Da kannst Du herumwirbeln wie Du willst: Wasser raus, Gabel noch da. Naja, ich warte auf Google Forks, oder so.

Google Blocks hingegen gibt es schon. Einfach Brille auf, Controller in die Hand und ab in die virtuelle Arbeitsumgebung. Mithilfe von sechs Funktionen sollst Du in Nullkommanichts Objekte erstellen können. Du kannst sie formen, stauchen und strecken, einfärben, drehen, greifen und mit dem Löschtool kannst Du pixelgenau ausradieren, was Dir nicht passt.

 

Quelle: YouTube / Google VR

 

Na das sieht aber vielversprechend aus. Du kannst Deine 3D-Modelle übrigens auch direkt exportieren und mit anderen Nutzern teilen. Wer weiß, vielleicht wird ein Studio auf Dich aufmerksam. Also, vielleicht auch erstmal nur ein Kochstudio, weil Du einen fancy VR-Kochlöffel designt hast, aber immerhin. So, jetzt bist Du natürlich neugierig: „Wo gibt es das? Und welche wundersame Technologie brauche ich dafür?“

Die App Google Block läuft aktuell mit Oculus Rift und HTC Vive. Dafür reicht die Rechenleistung von Smartphones dann doch noch nicht aus. Und den passenden Download für Dich findest Du auf der offiziellen Google-Blocks-Seite – ganz unten. Auf dem Weg zum unteren Ende der Website findest Du dann übrigens auch Galerien mit Beispielen, was schon möglich ist. Von angeknabberten Melonen bis Raumgleitern scheint der Fantasie keine Grenzen gesetzt zu sein.

 

Hast Du die App sogar schon selbst getestet? Dann schreib doch Deine Erfahrung gerne in die Kommentare. Oder kannst Du Dir überhaupt vorstellen, in der VR zu arbeiten?

 

#KrakenReleased – Das Meeresfrüchtebüffet des Grauens

Ich glaub, ich war selbst noch ein kleines Seeungeheuer, als ich die ’54er-Nemo-Verfilmung „20.000 Meilen unter dem Meer“ (mit Kirk Douglas und Peter Lorre) gesehen habe. Danach war das  lange Zeit für mich der Standard für Tintenfische. Und nein: Mit Sepien, Oktopus und Kalmar musste mir damals auch noch keiner kommen. Das waren alles menschenfressende Meeresungeheuer. Natürlich weiß ich es heute besser. Trotzdem würde ich noch nicht freiwillig rufen…

 

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Die fremde und oft so seltsam anmutende Lebenswelt unverarbeiteter Fischstäbchen, fasziniert uns Menschen – und gruselt uns gleichzeitig hier und da ein wenig. Im berühmten Aqua-Erlebnispark Seaworld (Orlando) trägt man diesem Umstand jetzt mit einer Mixed Reality-Attraktion Rechnung: Kraken Released.

In einer Zeit, in der sich Freizeitparks stets neu erfinden müssen, um profitabel zu bleiben, liegt es eigentlich auf der Hand, dem „famous floorless coaster“ ein digitales Upgrade zu verpassen.

Du setzt Dich mit einem VR-Headset in eine 17 Jahre alte Achterbahn, schepperst über die Schienen und erlebst währenddessen eine aufregende, virtuelle U-Boot-Fahrt durch Gewässer, die voll sind mit gigantischen Meerestieren, unter anderem dem titelstiftenden Tintenfisch. Dabei beginnt alles so harmlos, mit Flipper und so. Ach schau einfach selbst.

 

Quelle: Facebook / Orlando Informer

 

Das sieht doch spektakulär aus. Im Land der begrenzten Unmöglichkeiten gibt es natürlich nicht nur eine Mixed-Reality-Achterbahn. Auch das Unternehmen „Six Flags“ bietet einen Ritt auf der bescheiden betitelten Achterbahn The New Revolution Virtual Reality Coaster an.

„Gibts das auch in Deutschland?“, höre ich meine kleinen VR-Smutjes raunen. Aye! Die „Digitale Weltneuheit“ – ach, welch fetziger Jugendsprech – ist der Alpenexpress VR-Ride und steht im österreichischen Themengebiet des Europa-Parks in Rust. Hier begleitest Du das Maskottchen „Ed Euromaus“ in einer Lore auf Schienen (originell) und reitest auf einem Drachen.

 

Welcher VR-Coaster würde Dich reizen? Echte Kommentare zur virtuellen Realität bitte unter den Artikel.

 

#MarioKartVR – Der Traum aller Nintendo-Fans

Es ist Montag. Zu einem Kaffee und der Vorstellung, Schokobananen seien auch irgendwie Obst, fahre ich gerade zum millionsten Mal die Rainbow Road entlang – natürlich mit Donkey Kong. Während ich den doofen Knubbelnasenklempner abdränge und dem fiepsigen grünen Saurier-Imitat gerade zwei rote Schildkrötenpanzer ins Heck jage, denke ich, dass es schon mal ganz fetzig wäre, noch tiefer in die Mario-Kart-Welt abzutauchen. Aber Internet sei Dank stolpere ich just in diesem Moment über die VR Zone Shinjuku, die am 12. Juli öffnet. Dort erleben einige Animes ihre Revitalisierung als VR-Game. Unter den Games befindet sich aber auch eines mit dem griffigen Titel „Mario Kart Arcade GP VR“.

 

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(Bitte nicht nachmachen!)

 

War für mich auch neu: Bereits seit 2005 existiert ein reiner Arcade-Hallen-Ableger der Mario-Kart-Reihe, betitelt als „Mario Kart Arcade GP“. 2007 gab es dann Teil 2, 2013 mit DX dann quasi Teil 3. Insofern ist „Mario Kart Arcade GP VR“ dann der vierte Teil der Reihe. Auch ganz nett: Hier kannst Du auch mit Figuren aus Pac-Man und dem Tamagotchi-Universum durch die Gegend knallen. Der große Unterschied zu den Vorgängerversionen ist vermutlich der Untergrund. Also nicht der digitale, sondern Dein Untergrund. Dank des hydraulischen Sessels des VR-Headsets (HTC Vive) und Bewegungstrackern tauchst Du ganz und gar in die Welt von Nintendos bunter Kart-Raserei ab.

 

Video: YouTube / 876TV

 

Wie im Trailer schon angedeutet, bietet die VR-Spielhalle aber noch mehr Attraktionen neben Mario Kart VR. Dragon Ball-Fans freuen sich vermutlich auf ein Battle, in dem es darum geht, das stärkste Kamehameha loszulassen. Auch andere Anime-Adaptionen sind geplant. Vorerst ist die VR-Arcade-Halle exklusiv in Tokyos Spaßviertel Shinjuku zu finden. Bleibt uns restlichen VR-Anime-Nintendo-Fans nur, darauf zu hoffen, dass das Konzept erfolgreich den Weg in unsere heimischen Gefilde findet.

 

マリオカート アーケードGP VR マリオ、ルイージ、ピーチ、ヨッシー(*・ε・*)

Ein Beitrag geteilt von VR ZONE SHINJUKU (@vrzone_shinjuku) am 12. Jun 2017 um 21:55 Uhr

 

VR-Arcade-Halle: Top oder Flop? Welche Games bräuchte der Park, damit Du ihn besuchst? Ideen bitte in die Kommentare.

 

#Hindafing – Bayerischer Kultkrimi für Dein iPhone

Deutschland ist ein Krimiland! Mit anderer Genrekost tun wir uns noch ein bisschen schwer – aber Krimi geht immer. „Tatort“ und „Polizeiruf“ erfreuen die Zuschauer im Wechsel. Die Bayrische Mini-Serie Hindafing – Der alte Zischl kommt etwas experimentierfreudiger daher und erinnert in seiner Inszenierung hier und da an erfolgreiche Eigenproduktionen bekannter Streaminganbieter.

 

Quelle: YouTube / Bayerischer Rundfunk

 

Passend zu dem Sechsteiler hat der Bayerische Rundfunk nun eine gleichnamige App vorgestellt. Das Beste zuerst: Es gibt keine Werbung und sie kostet nichts.

Im VR-Spiel übernimmst Du die Rolle der Ermittlerin Elke. An fünf Originalschauplätzen der Serie sammelst Du Hinweise und Indizien. So richtig innovativ ist das Ganze zwar nicht, aber gegen ein klassisches Point-and-Click-Adventure für zwischendurch kann eigentlich niemand etwas sagen.

Seitens der Entwickler wird zwar empfohlen, eine Cardboard-Brille zu nutzen, aber mal unter uns: Das macht jetzt nicht DEN Unterschied.

 

Bock auf Bayerische Krimikultur für die VR-Brille? Schreib Dein Erlebnis in die Kommentare bitte.

 

#MakeItFilm – In der virtuellen Realität schnupperst Du Filmluft

Wenn ich nicht gerade als Kolumnist oder Redakteur schreibe, verlasse ich von Zeit zu Zeit mein sicheres Schreibtisch-Laptop-Kaffeetasse-Snacktüten-Fort und springe am Set diverser Indie-Filmproduktionen herum. Und so ein Filmset hat schon ein ganz eigenes Flair. Eine neue Oculus-App will Dir einen Eindruck davon vermitteln, wie die Kamera-Arbeit am Set aussehen kann.

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Die App „Make it Film“ befähigt Dich, in der virtuellen Welt selbst Filme zu inszenieren. Dabei nimmst Du via Oculus Touch eine virtuelle Kamera in die Hand und filmst das Geschehen in Echtzeit ab. Wie am realen Filmset, kannst Du Szenen wiederholen, um beispielsweise verschiedene Einstellungen auszuprobieren. Das kann entscheidend sein. Regie-Legende Stanley Kubrick wiederholte die berühmte Axt-Szene im Film The Shining („Here’s Johnny!“) ganze 127 Mal!

„Make it Film“ erlaubt es auch auf das gedrehte Material direkt einige Effekte und Filter zu legen. Auf diese Art und Weise kannst Du im Rahmen der Vorlage Deinen ganz eigenen Animationsfilm basteln. Faktisch drehst Du also einen Film im Film. Verwirrend? Nein, gar nicht: Im passenden Video dazu siehst Du, wie das Ganze funktioniert. Per Klick bitte englische Untertitel auswählen – es sei denn Du bist es Japanischen mächtig.

 

Quelle: YouTube / MuRo

 

Kreativer Kopf hinter dieser App ist der japanische Animationskünstler „MuRo“. Für seine Demo bediente er sich an dem kostenlosen „Adam“-Package von Unity. Der Kurzfilm „Adam“ diente Unity als Demo, um abzubilden, was mittlerweile mit der Grafik-Software alles möglich ist. Der Kurzfilm wurde kürzlich mit dem Webby-Award als bester Shortfilm ausgezeichnet. Unity stellt Charaktermodelle, Umgebungen und andere Variablen wie Lichtverhalten und noch einiges mehr zur Verfügung. Diese hat MuRo genutzt, um sich selbst als digitaler Filmemacher zu betätigen. Um die Vertonung musst Du Dich jedoch im Zweifelsfall trotzdem noch selbst kümmern. Die Videosequenzen beinhalten regulär keinen eigenen Ton. Unity stellt aber auch andere Demos offen zur Verfügung.  Theoretisch gäbe es also eine ganze Reihe Szenarios, die Du ausprobieren kannst.

Derzeit ist leider noch nicht raus, ob MuRo die App für den kommerziellen Markt weiterentwickelt, oder ob es bei der aktuell eher experimentellen Variante für den Eigenbedarf bleibt.

Dafür kannst Du Dir im Folgenden den Kurzfilm „Adam“ komplett anschauen.

 

Quelle: YouTube / Unity

 

Hättest Du Lust als digitaler Regisseur und Kameramann die Kamera zu schwenken?

 

#TheWholeStory – Virtuelle Denkmäler für echte Frauen

In der Schule hast Du sicher sowohl über Marie Curie gelernt, die hat mit ihrem Mann die Elemente Polonium und Radium entdeckt hat, als auch über George Washington, den ersten Präsident der USA. Ist ja beides weltgeschichtlich auch wirklich wichtig, oder?

Dennoch zeigt sich bei der Darstellung wichtiger historischer Personen in Form von Denkmälern ein ziemlich – sogar fast ausschließlich – männliches Bild. Die Erbauer diverser Denkmäler hielten es wohl nicht für nötig, auch mal eine bekannte Frauenfigur in Stein zu meißeln oder in Bronze zu gießen.

Der Muttertag ist doch  eine gute Gelegenheit dies nachzuholen und die Mutter der Physik, der Fliegerei und anderen verdienstreichen Frauen ein Denkmal zu errichten – mit einem Klick. Die kostenlose Augmented-Reality-App „The Whole Story“ macht‘s möglich.

 

Video: Vimeo / YoungRubicam

 

In den USA repräsentieren mehr als 92% der Statuen Männer. Das verwundert insofern nicht, als das viele dieser bronzenen Abbilder in Zeiten entstanden sind, in denen das Thema „Gleichberechtigung“  noch keines war – leider.

Die Augmented-Reality-App „The Whole Story“, die sich genau das zur Aufgabe gemacht hat: die ganze Geschichte zu erzählen, ist einfach zu handhaben. Auf einer Weltkarte sind Orte markiert, an denen Du die digitalen Statuen findest. Bist Du an einem solchen Ort, kannst Du Dein Smartphone zücken und in der App die Markierung antippen. Die App wechselt dann in den Kameramodus und platziert – nach bekanntem Pokémon-GO-Prinzip – die digitale Statue im öffentlichen Raum. Dazu bekommst Du ein kurzes Faktenbündel angezeigt.

Die Idee und dazugehörige Kampagne entstand unter dem Dach der internationalen Werbeagentur Young & Rubicam, in Zusammenarbeit mit den kanadischen Current Studios.

Die App fordert Entwickler auf der ganzen Welt dazu auf, sich an dem Projekt zu beteiligen und selbst digitale Statuen zu entwerfen. So hofft man, bis Ende des Jahres, noch über 100 weitere Frauen in digitaler Bronze verewigt zu haben. Die Augmented-Reality-App „The Whole Story“ entdeckst Du kostenlos für Android bei Google Play oder für iOS im AppStore.

 

Das wär doch was: Deiner Mutter zum Muttertag eine eigene Statue bauen! Oder bist Du eher der Herztattoo-Typ oder vielleicht doch einfach nur ein Strauß Blumen? Weitere Anregungen dürfen gerne in die Kommentare gemeißelt werden.

 

#ThePeoplesHouse – Durchs Weiße Haus mit den Obamas

Für Freunde des Indie-Films ist das Tribeca Film Festival eines der jährlichen Highlights im Kalender. Das von Schauspieler Robert DeNiro und Produzentin Jane Rosenthal 2002 erstmals organisierte Festival bietet Independent-, Dokumentar- und Kurzfilmen die größtmögliche Aufmerksamkeit. Unter anderem auch daher, weil Premieren großer Studioproduktionen das Publikum zusätzlich anlocken. Das ist wichtig, weil auf diesem Wege auch neuartige Kunstformen und Nischen-Themen eine Chance  auf größere Aufmerksamkeit bekommen. Selbstverständlich gehören dazu auch VR-Filme, wie „The People’s House“, der Dir die Chance gibt, Barack und Michelle Obama ein letztes Mal im White House zu besuchen – auch wenn ihr Auszug bereits einige Monate zurückliegt.

 

 

Man muss nicht einmal sonderlich an Politik interessiert sein, um diesem VR-Film mit einem ehrlichen „Hach“ zu entgegnen. Ex-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle führen Dich durch den berühmten Westflügel des Weißen Hauses. Also jener Bereich, in dem der jeweils aktuelle Präsident sein Büro hat und die ganz wichtigen Entscheidungen getroffen werden. An verschiedenen Stationen pausiert die VR-Führung. Dann gibt es Hintergrundinfos zu dem über 200 Jahre alten Gebäudekomplex. Und die Obamas philosophieren über die acht Jahre, in denen sie das Weiße Haus ihr Zuhause nannten – familiär sowie politisch. Ja, das wirkt dann schon irgendwie beeindruckend.

Hinter dem VR-Film stehen die Felix & Paul Studios, die mit dem Claim „Cinematic Virtual Reality“ schon genau verraten, wohin die Reise des Films gehen soll. Auch hier auf Featured sind schon einige Projekte des Studios aufgetaucht. Das vergleichsweise kurze VR-Erlebnis zum Film „Jurassic World“ oder auch ihre Arbeit für den Cirque de Soleil zeigten bereits, dass ein hochwertiger Film das Publikum eher auf Dauer von der Virtuellen Realität überzeugt als halbgare Endlossequenzen.

 

We have been nominated for TWO #WebbyAwards! Our preview of „The People’s House: Inside the White House with Barack and Michelle Obama“ is in the running for ‚Best VR: Cinematic or Pre-Rendered‘. Vote for our experience via our FB page!

Ein Beitrag geteilt von Felix & Paul Studios (@felixandpaul) am 12. Apr 2017 um 11:32 Uhr

 

Wenn Du selbst mit Mrs. & Mr. Obama durch die Räume des Westflügels streifen willst, brauchst Du lediglich Deine Samsung Gear VR aufzusetzen oder Du greifst auf den großen Bruder Oculus Rift zurück. Der Film ist übrigens Teil eines Deals zwischen dem Weißen Haus und Oculus. In Zukunft könnten wir also noch mehr exklusive VR-Einblicke in das Leben eines Präsidenten bekommen.

 

Hast Du schon einen Rundgang gemacht? Und welche Fragen würdest Du Barack Obama gerne stellen? Comments, please!

 

#GoogleTabel – Klimawandel zum Dessert?

„This is ‚Tabel‘, an experimental VR film“, schreibt Google auf seinem Blog. Ein experimenteller VR-Film? Unter dem Motto „Ein Abend, sechs Geschichten“ befindest Du Dich auf der Terrasse des Restaurants „Tabel“. Um Dich herum smalltalkt, postet und philosophiert es vor sich hin. Dabei sind ein zynischer Restaurant-Kritiker oder eine introvertierte Djane die bodenständigsten Menschen in Deiner Umgebung. Angeregte Pärchenstreitigkeiten sind da natürlich viel unterhaltsamer. Doch dann wird es plötzlich hitzig; wortwörtlich heiß.

Quelle: YouTube / Google VR

 

„Interaktiver VR-Film“, ist die treffende Bezeichnung. Welcher der sechs Geschichten Du zuhören möchtest, bestimmst Du mit einem Blick in diese Richtung. Betrachtest Du den Restaurant-Kritiker, hörst Du ihm auch zu. So verhält es sich mit allen Figuren. Und so verschieden sie sein mögen, die Wurzel ihrer aktuellen Gesprächsthemen ist der Klimawandel – auf die eine oder andere Art. Mehr als ein Zufall.

Tabel entstand anlässlich des offiziellen Earth Day (22. April) und ist ein weiterer Spross des Projekts Art, Code & Copy. Ziel dieser Initiative ist es, neue Wege für Markenkommunikation auszuloten und multimediale Erlebnisse zu schaffen, die im Gedächtnis bleiben.

Dabei hat man auf einen möglichst niederschwelligen Zugang geachtet. Googles VR-Film Tabel kannst Du dank WebVR-Einbindung auf nahezu jedem Smartphone mit Chrome Browser, im 360°-Modus erleben. Etwas immersiver wird es natürlich, wenn Du den experimentellen VR-Film via VR-Headset anschaust. Da brennst Du dann förmlich für die Geschichte.

Was hältst Du von Googles Mitmach-Film „Tabel“? Richtiger Gedankenanstoß, oder virtueller Zeigefinger?

 

#MelodyOfDust – Hier entdeckst Du Musik Ton für Ton neu

Musik! Wir alle mögen Musik – zernudelt von der Kassette, kratzig vom Vinyl oder lupenrein to-go im Stream. Vor den Möglichkeiten der Tonträgerindustrie gab es nur öffentliche Live-Musik. Oder das private Ständchen des Barden, unter dem Fenster seiner Angebeteten. In den Fluten des heutigen Überangebots möchte ein Indie-Musiker die Musik wieder besonders machen: Nick Koenig, alias „Hot Sugar“ – warum heißt er dann eigentlich nicht „Karamell“?

via Giphy

 

In Zusammenarbeit mit dem VR-Ressort des Medienkonzerns Viacom (u.a. MTV und Paramount Pictures), Viacom Next, hat Hot Sugar die Music-Experience Melody of Dust kreiert. Die virtuelle Musikerfahrung ist Ausdruck dessen, was Koenig als „Associative Music“ bezeichnet. Töne aus Natur und Alltag verbinden sich mit elektronischen Klängen. Sie werden arrangiert, gemixt oder bleiben ‚pur‘. Auf der Suche nach allen Tönen des Songs „Melody of Dust“ durchstreifst Du verschiedene Welten. Immer dabei ist ein mysteriöser Strudel, der Töne freigibt, sobald Du Objekte in ihn hinein schmeißt. Tauben, Taranteln, Gläser und viele andere denkbare und undenkbare Objekte ergeben eine Klangvielfalt von bis zu 80 Sounds, die am Ende die Melody of Dust ergeben.

Taranteln ergeben bei mir interessanterweise nur mädchenhaft hohe Schreie. Von mir. Das mit dem Glas hab ich auch ausprobiert – Real Life. Gab ein Klirren. War einmalig. Auch dieses kratzige Rauschen, als ich alles wieder zusammengefegt habe.

 

Quelle: YouTube / Viacom Next

 

Koenig wird von Branchenblättern wie dem Rolling Stone gar als Begründer einer neuen Kunstform betitelt, andere bezeichnen ihn schlicht als Musik-Pionier. Vielleicht lohnt es sich schon alleine deshalb mal, ein offenes Ohr und waches Auge zu riskieren. Melody of Dust ist über Steam VR für die HTC Vive erhältlich. Und wenn Du es nicht als Pionierarbeit sehen willst, denk immer daran: Du kannst Gegenstände in einen Mini-Wirbelsturm schmeißen und wirst dafür auch noch mit Musik belohnt! #NuffSaid

 

Du hast die Melody of Sound schon angehört, oder noch supergeheime Tipps für andere Games und Apps? Dann ab damit in die Kommentare.

 

#FirstImpressions – Sieh die Welt durch Kinderaugen

Ich komme gerade von Freunden. Der zweijährige Nachwuchs ist herzzerreißend süß. Mit Kulleraugen, Tomatensauce in den Zöpfen – dem ganzen niedlichen Zipp und Zapp eben. Und während dem laufenden Meter das Mittagessen aus der Schnute kleckerte, fragte ich mich, wie so ein frischer Schlupf wohl die Welt erlebt. Diese Frage kann sich nun jeder selbst beantworten.

 

via Giphy

Im 360°-Video „First Impressions“ erlebst Du die ersten sechs Monate eines Kleinkindes – aus der Subjektive von ebendiesem. Die Fähigkeit zu sehen haben Babys bereits im Mutterleib entwickelt, nur eben nicht vollständig. Wäre auch Blödsinn ‚da drinnen‘.

#Funfact: Schon im Bauch kann der Nachwuchs hell und dunkel unterscheiden, außerdem Farben – theoretisch. Durch die Bauchdecke bekommt einfallendes Licht jedoch unwillkürlich einen rosafarben bis violetten Touch. Ob viele Kinder in der Frühkindlichkeit deshalb einen Hang zu rotem Spielzeug haben?

Außerhalb der nabelbeschnurten Einraumwohnung mit fließend Warm-Fruchtwasser, müssen sich die Augen allerdings den neuen Gegebenheiten anpassen. Der Schärfepunkt liegt bei einem Abstand von ca. 20 bis 25 Zentimetern. Damit ist so ein Menschenkind gleichzeitig kurz- und weitsichtig.

Das Online-Ressort der britischen Tageszeitung The Guardian erkundet seit einiger Zeit, die Möglichkeiten neuer Medien unter journalistischen Aspekten. Mithilfe der virtuellen Realität soll ein vollkommen neues Storytelling möglich sein: immersiver Journalismus. Der folgende Teaser gibt Dir einen Vorgeschmack auf das ganze Erlebnis von „First Impressions“.

 

Quelle: YouTube / The Guardian

 

First Impressions ist Teil der hauseigenen App Guardian VR, die derzeit exklusiv für Google Daydream erhältlich ist. In drei anderen Episoden erkundest Du z.B. die Londoner Kanalisation und erlebst neun Minuten in Isolierhaft. Noch immersiver geht es kaum. Noch einmal Kind sein? Ist ab jetzt kein Problem mehr.

 

Weitere Highlights für Googles Headset Daydream View habe ich für Dich im Featured-Artikel Google Daydream View: Diese Apps sind bereits verfügbar zusammengestellt.

 

Hast Du die App schon ausprobiert? Durch wessen Augen würdest Du gerne mal schauen? Visualisiere Deine Gedanken, unten ins Kommentarfeld.

Vom #DeathValley auf den #EverestVR – Wo beame ich mich heute hin?

Da sitze ich neulich so vor meinem Bildschirm, surfe durchs Internet und knabbere ein paar Grafikchips… suddenly a wild article appears. Ein interessantes Thema springt mir in die Augen: Around the World. Also ich meine, „per VR fremde Orte entdecken“, nicht etwa das abgefahrene Daft-Punk-Musikvideo mit den tanzenden Mumien.

 

via Giphy

 

Und auch wenn das ein wenig nostalgisch verklärt klingt, aber: Fragt sich noch jemand, außer mir, wie krass das eigentlich ist, dass Du dank VR-Brille nur einen Augenblick brauchst, um vom staubtrockenen Death Valley auf den Mount Everest zu kommen? Für ebendiesen gibt es jetzt die gleichnamige VR-Anwendung im Oculus Store. Und diese versteht sich „not as a conventional game but as an accessible experience“, also eher als zugängliche Erfahrung, nicht als herkömmliches Spiel. So hab ich mein erstes Date übrigens auch in Erinnerung behalten. Jedenfalls erkundest Du in „Everest VR“ den höchsten Berg der Erde – mit allem Pipapo. Via Oculus-Touch kraxelst Du den Berg hoch und genießt eine atemberaubende Aussicht. Es gibt keine Monster und Ungeheuer, aber das Grollen macht einem trotzdem Angst. Und der Schnee. Und die Hubschrauber. Und Leitern. Und Raben.

Man darf gespannt sein, was der Entwickler Solfar demnächst noch aus der Tasche zaubert. Irgendwas mit Wasser wäre doch mal wieder schön.

 

Video: YouTube / SolfarStudios

 

Wenn Dir die frische Bergluft nicht sonderlich zusagt, solltest Du vielleicht „realities.io“ eine Chance geben. Die Anwendung erschien vor knapp einem Jahr exklusiv für Steam-Nutzer. Auch hier kannst Du Orte auf der Erde besuchen, die sonst nicht ohne weiteres zugänglich beziehungsweise besucherfreundlich sind. Darunter befindet sich seit dem letzten Update auch das berüchtigte Death Valley. Das Besondere an der Anwendung ist die Erstellung der 3D-Umgebung mithilfe von Photogrammetrie, einer Ansammlung von Messverfahren zur Erhebung geologischer Informationen.

 

Video: Youtube / realities.io

 

Ob diese Anwendung nun tatsächlich die Touristik-Branche „grundlegend verändert“, wie der Kollege auf UploadVR so euphorisch titelte, sei mal dahingestellt. Aber so unkompliziert um die Erde zu reisen ist schon irgendwie beeindruckend. Jetzt aber zurück mit euch, in die reale Welt.

 

Welche VR-Erfahrung hat Dich zuletzt beeindruckt? Nächster Halt: Kommentare.

 

#IllusionWalk – Endlich ein Holodeck in Deutschland

Kennst Du „The Void“? Über den ersten Virtual-Reality-Freizeitpark der Welt hat Featured auch schon berichtet. Und dieser Park hat für große Augen gesorgt. Für manche natürlich wegen des großen kommerziellen Potentials, das VR-basierte Spielhallen und Freizeitparks bieten. Für die anderen aufgrund der Tatsache, dass diese gigantische Spielfläche (330m²) im Prinzip eigentlich ein gähnend leerer Raum ist, der optisch so viel Spaß wie Deine letzte Mathe-Klausur verspricht.

 

via Giphy

 

Und das ist das Prinzip der „Mixed Reality“. Virtuelle Welten an die physisch reale Umgebung anpassen, DAS ist Mixed Reality (oder „Hyper Reality“, wie es The Void taufte).

Das Berliner Startup- „Illusion Walk“ bietet mit dem „Immersive Deck“ etwas Ähnliches an, allerdings eine Nummer kleiner. In einem Interview mit dem englischsprachigen Magazin Heureka erklärt der CEO Jim Rüggeberg: „Freizeitparks haben einen anderen Durchsatz, eine andere Größe und andere Kosten.“ Zum Angebot von Immersive Deck ergänzte er: „Wenn wir schnell skalieren wollten, dann würden wir Shooter machen.“

Was bietet Illusion Walk an, wenn sie auf, Zitat, „Shooter, Pornografie und extreme Gewalt“ verzichten? Dazu ein Video.

 

Quelle: YouTube / Illusion Walk KG

 

Genau: das Immersive Deck ist ein Holodeck und bedient auch andere Sinneseindrücke. Ein Ventilator sorgt für Wind und ein Geruchsgadget pustet Dir den passenden Odeur in die Nase.

Und mit 150m² bietet die Fläche des Immersive Deck schon genug Platz für alle erdenklichen Szenarien. Darin liegt auch der Unterschied zwischen The Void und dem Immersive Deck: Abwechslung. Auf dem Immersive Deck sollen künftig Businesstrainings stattfinden, Multiplayerspiele, aber auch der etwas andere Schulbesuch und filmische Erlebnisse. Zu diesem Zweck sucht das Unternehmen derzeit auch Partner wie beispielsweise die Filmhochschule Babelsberg oder die Technische Universität Wien.

 

© 2016 Illusion Walk KG Berlin

 

Endlich weiß ich übrigens auch, wer um Himmelswillen eigentlich Backpack-PCs benutzt: das Team von Illusion Walk. Denn die Rucksack-Rechner gehören oft zur Ausrüstung auf dem Immersive Deck. Es gibt aber auch Simulationen, für die bereits die Samsung Gear VR genügt. Und das hört der Mobile Gamer doch am liebsten.

 

Du willst einer der ersten sein, die das Immersive Deck testen, dann kannst Du Dich auf der Illusion-Walk-Website als Tester anmelden. Welche Anwendungen könnten Dich in eine VR-Spielhalle ziehen?

 

#RockBandVR – High-End-Rockstar-Gitarren-Action (für alle, die keine Gitarre spielen)

Da lösche ich neulich so meinen MySpace-Account und puste den Staub von meinen Schallplatten und dann, zack, knallt mir DIE Nachricht ins Trommelfell: Gorillaz releasen ein neues Album. Nachdem ich mir infolge dessen das 360°-Video zu Saturnz Barz  x-mal inhaliert hatte, ertappte ich mich (seit langem mal wieder) beim Spielen imaginärer Instrumente. Der Daumen tätschelt zärtlich eine Keyboard-Taste und meine Finger zupfen galant an der guten alten Luftgitarre herum.

via Giphy

Und gibt es einen besseren Anlass, um über virtuelle Instrumente nachzudenken, als die geilste virtuelle Band der Welt? Nope, Sir! Als Konsolenbesitzer sind Guitar Hero & Co. natürlich die bekannteste Möglichkeit, um fetzig abzuhotten. Selbst, wenn der einzige Hohlkörper, den Du wirklich mal in der Hand hattest, ein Schoko-Weihnachtsmann war.

Aber welche Alternativen gibt es abseits davon, speziell für Freunde der Virtual Reality? Ich meine, solche Smartphone-Rip-offs wie Rock Life sind nett, wirken aber im direkten Vergleich doch wie Musik-Prothesen. Das Holzbein der digitalen Rockmusik!

Rock Band VR für Oculus Rift soll alles ändern und macht „Music Gaming“ endlich auch in der virtuellen Realität zum Thema. Dabei setzt das Spin-off der beliebten „Rock Band“-Spielereihe weniger auf Partyspaß, dafür mehr auf detailreiche, immersive Musik-Simulation. Dafür setzt das Game auch technisch ein bisschen was voraus. Knapp 8GB Speicher benötigt das Game, mindestens Windows 10 und einen passenden Gitarren-Controller (aus Rock Band 4/Rivals; für PS3/4,  Xbox ONE). Die stylische Plastik-Klampfe kannst Du natürlich auch im Bundle mit dem Game erwerben. Damit mir hier keiner einschläft, kommt erst einmal ein offizieller Clip zu Rock Band VR.

 

Quelle: YouTube / Rock Band

 

Du hast alles angeschlossen und bist startklar? Gut. Dann fragst Du Dich zurecht, was das rockfreudige Entwicklerteam bei Harmonix so für Dich ausgetüftelt hat. Im bekannten Classic-Mode schrammelst Du nach alter Manier auf dem „Noten Highway“ entlang, den Kenner der Reihe schon zu schätzen gelernt haben. Das heißt ja im Prinzip nur, dass Du an der richtigen Stelle, die richtigen Knöpfe drücken musst – in welcher Art und Weise auch immer. Einen Mehrspieler-Modus gibt es leider nicht.

Dafür macht der Campaign Mode die Musik-Simulation rund. In diesem bist Du das neuste Mitglied der Rockband „Autoblaster“ und stehst auf schnucklig kleinen Rockbühnen, um mit der Band die gigantische Setlist (60 Tracks) zu performen und das Publikum mit legendären Soli zum Kreischen zu bringen. Zwischen Aerosmith, Oasis und Rage Againt The Machine sollte eigentlich für alle Ohren etwas dabei sein.

 

Bei welchen Music Games brüllt das Tier in Dir? Schrammel Dein Kommentar-Solo unter den Artikel. #KeepOnRockin

 

#TowerTag – Die zwei Türme (oder zumindest ein richtig cooler)

Na ihr Racker. Habt ihr es auch schon auf dem Kalender gesehen? Geschenke stehen bereit, der Kartoffelsalat und die Wiener sind angerichtet? Na dann: FRÖHLICHEN TOWER TAG!

 

via Giphy

 

Spaß! „Tower Tag“ ist natürlich ein neues VR-Game, kein offizieller Feiertag. Blöd, jetzt will ich Kartoffelsalat. Egal. Zurück zu Cyberkeit und VReude. Auf der CeBIT – eigentlich von Anzugträgern für Anzugträger – schummelte sich neulich eine Videospiel-Premiere ein. Der kurzweilige Multiplayer Tower Tag bringt endlich ein neues Arcade-Game in die oft noch etwas sterile Spielwelt der Virtual Reality: Beschütze (D)einen Turm und / oder erobere andere. So weit, so simpel.

Der Clou an Tower Tag ist aber das Equipment. Der Turm im Spiel ist Teil einer Mixed-Reality-Erfahrung. In der Realität stehst Du nämlich auch just an diesem Turm, der aus Plexiglas ist. Ausgestattet mit einer utopischen Lasergun – auf Basis eines HTC Vive Controllers – duckst und versteckst Du Dich nun um den Turm herum und versuchst, nicht vom Laser des Gegners getroffen zu werden. Da gibt es jetzt auch keine bewegende Geschichte zu, lediglich coole Spiele-Grafik. Ihr könnt euch ja eine Story dazu ausdenken. Team Rot muss seinen Kartoffelsal… oder eben was anderes.

Ein kleines aber feines Detail ist die Art der Fortbewegung. Bedingt durch den Platzmangel greifen die meisten VR-Games auf Teleportation oder andere Transportmittel zurück, bei denen der Spieler sich faktisch nicht bewegen muss. In Tower Tag enterst Du fremde Bereiche mittels Enterhaken im Batman-Style. Und Du kennst ja das Motto: #GeilGeilBatmanStyle – zumindest ab jetzt. So, aber nun gibt es erst einmal den Trailer für Dich. Derweil hole ich mir mal etwas zu mümmeln.

 

Video: YouTube / VR∙Nerds

 

Na, alle wieder da? Gut. Entwickelt wurde Tower Tag vom Hamburger Studio / Virtual-Reality-Portal VR-Nerds – und zwar zunächst exklusiv für Spielhallen. Dazu schreiben die Nerds auf der Website:

„Virtual-Reality-Arcades sprießen derzeit weltweit aus dem Boden, denn die Menschen möchten Virtual Reality ausprobieren und erleben, ohne sich direkt das Wohnzimmer umzubauen und viel Geld in die Technik zu investieren.“

Also mein Wohnzimmer dürft ihr gerne umbauen. So einen schönen Plexiglas-Obelisken hab ich schon lange gesucht. Wenn Du selbst mal Hand anlegen willst an Tower Tag, dann solltest Du schleunigst noch den CeBIT-Stand in Halle 17 besuchen, speziell den Hackvention-Bereich, wenn Du auf VR und AR stehst.

 

Coole Action in Tower Tag, oder doch lieber verträumte Zauberwelten? Worauf stehst Du in der virtuellen Realität? Deine (jugendfreien) Vorlieben bitte unten in die Kommentare.

 

#MissionISS – Internationaler Spaß-Simulator

„Houston, wir haben ein Problem“. Dieses Zitat kennt – spätestens nach Lesen dieses Artikels – jeder. Dank „Life“ und dem nächsten „Alien: Covenant“ hat der Raumfahrt-Film wieder Schub auf den Düsen. Aber wie sieht es in der Realität aus? Wir haben ja eine bewohnte Raumstation, die ISS (International Space Station), die in  412 km Höhe über unseren Köpfen kreist. Jetzt kannst Du dieses Wunderwerk erkunden – selbst, wenn Du kein Ingenieur mit Beatles-Gedenkfriese bist.

 

via Giphy

 

Die Simulation erlaubt es Dir, durch die Linsen der Oculus Rift die Internationale Raumstation zu erkunden. Dank Modellen, Skizzen und direkter Zusammenarbeit mit den Raumfahrtbehörden NASA, ESA und CSA ist ein umfangreiches 3D-Modell rekonstruiert worden. Hier kommt auch wieder der Oculus-Touch-Controller zum Einsatz. In völliger Schwerelosigkeit sind Deine Hände das wichtigste Instrument zur Fortbewegung. Damit greifst Du dann auch beherzt zu, wenn eine, wenn internationales Space-Equipment durch die Gegend schwebt. Das musst Du nämlich schon mal von A nach B bringen. Generell kannst Du innerhalb UND außerhalb der 110 × 100 × 30 Meter mehr machen als herumzuschweben. Ich meine, das könnte meine Zimmerpflanze auch. Du entdeckst Interviews mit den echten Astronauten und reparierst hin und wieder auch Raumfahrt-Zeugs. Hier kommt der Trailer zu „Mission: ISS“. Und ja, die zarte Damenstimme geleitet Dich auch durch den Rest der Simulation.

 

Video: YouTube / Oculus

 

Damit die Simulation am Ende nicht aussieht wie aus dem GameBoy, wurde der Entwickler Magnopus ins Boot geholt. Dessen Visual-Effects-Spezialisten haben schon Spielfilme, Werbung, Themenparks und mehr mit Simulationen und digitalen Effekten versorgt. Darunter solche Blockbuster wie „Pacific Rim“, aber auch den verträumten „Hugo Cabret“. Du befindest Dich in guten Händen. Also Helm auf und dann „bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter“! Hier geht’s zur kostenlosen App.

 

Hast Du Mission: ISS schon ausprobiert? Oder hast Du sogar noch andere Tipps für coole Simulationen? Dann ab damit in die Kommentare.

 

#StreetViewOCEANS – Ab jetzt erkundest Du mit Google das Meer

Das Meer – unentdecktes Wunderland. Unter den tosenden Wellen der Ozeane verbergen sich Gebilde und Lebewesen, die ein Großteil der Menschheit nie zu Gesicht bekommen wird. Zum Beispiel Godzilla oder das versunkene Inselreich von Atlantis. Und nein, ein T-Shirt „Ich Herz Jacques Cousteau“ plus Kinderschnorchel machen Dich noch nicht zum Bezwinger der Ozeane – und schon gar nicht zu Aquaman!

 

via GIPHY

 

Google hat sich allerdings etwas einfallen lassen, um möglichst vielen Menschen die wunderbare Welt der unverarbeiteten Fischstäbchen näherzubringen: Street View Oceans. Und das funktioniert genauso wie die gewohnte Version von Google Street View am besten mit einem VR Headset auf dem Kopf. Ob am Great Barrier Reef, in Florida, Indonesien oder auch einfach kurz auf Stippvisite vor den Galapagos Inseln: Die Auswahl an virtuellen Reisezielen ist groß. Und jetzt sogar noch größer, denn seit kurzem findest Du auch die Inseln der japanischen Präfektur Okinawa im Portfolio.

#Nerdfact am Rande: Okinawa war 1974 das erste Mal Schauplatz eines Godzilla-Films,  nämlich in der Rangelei „Godzilla gegen King Kong“. Puh, das musste jetzt mal raus.

Bevor wir uns anschauen, mit wem zusammen Google dieses Projekt gestemmt hat, kannst Du Dir im folgenden Clip einen ersten Eindruck von Google Street View Oceans verschaffen.

 

Quelle: YouTube / Google Maps

 

Und wer liefert nun so tolle Unterwasseraufnahmen für den Suchmaschinengiganten? Das ist die Non-Profit-Organisation The Ocean Agency. Die Menschen dort wollen den Menschen hier – also eigentlich überall – die Vielfalt des Meeres näherbringen. „99% der Menschen tauchen nicht und werden es wahrscheinlich nie“, heißt es da so ermutigend auf der Website. Um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, griff die Agency auf eine neue Unterwasserkamera zurück, die Seaview SVII.

Die SVII sieht ein wenig so aus, als ob Batman an einem neuen Unterwasserfahrzeug gebastelt hätte. Tatsächlich wurde sie jedoch vom Team der XL Catlin Seaview Survey entwickelt, oder besser „designt“. Die Forschungsinitiative zur Beobachtung und Dokumentation der Korallenriffe dieser Welt ist übrigens auch die Mutter der Ocean Agency.

 

Ever wonder how we collect our unique 360-degree underwater images? Meet the SVIIS, one of three cameras we’ve designed and developed to visually capture the reef and bring it to you via an underwater, virtual dive. (c) The Ocean Agency / XL Catlin Seaview Survey / Sophie Ansel

Ein Beitrag geteilt von The Ocean Agency (@theoceanagency) am 3. Feb 2017 um 11:27 Uhr

 

In dem Gehäuse der SVII schlummern drei Canon 5D Kameras mit Weitwinkelobjektiven, die gestochen scharfe 360°-Bilder ermöglichen. Außerdem hat die SVII einen eigenen Propellerantrieb. Ich wette, dass Deine Kamera keinen eigenen Propellerantrieb hat!

 

Wenn Du Street View Oceans schon ausprobiert hast, tauch doch gerne in die Kommentare ab und berichte von Deinen Erfahrungen – aber ohne Propellerantrieb; zu laut.

 

#LovInVR – VR in Love

…oder auch „We are in love“ – neulich war ja erst wieder Pralinentag in der Republik. Und Du hast zu Hause vor dem TV gesessen, diesen Artikel über smarte Fernbeziehungen gelesen und dann gemurmelt: „Same procedure as every year, Computer.“ – in der Hoffnung, dass irgendein Echodot Dich versteht und mit der Stimme von Scarlett Johansson antwortet: „Du bist nicht allein.“ Was soll ich sagen: Doch, bist Du. Aber das muss ja nicht so bleiben. LovInVR erscheint demnächst für Deine VR-Brille und verspricht einsamen Seelen eine rosige Zukunft. Und wenn eure Kinder mal fragen, wo ihr euch kennengelernt habt, kannst Du stolz auf die Samsung Gear VR zeigen. Top!

 

via Giphy

 

Es gibt sie noch, die wahre Liebe – und warum das ganze Konzept „Online-Dating“ nicht mal in den virtuellen Raum verlegen? Das haben sich auch Arnaud Bertrand & Junjun Chen gefragt und tüfteln seitdem kräftig an der Möglichkeit, das erste Date virtuell zu erleben. Im folgenden Video siehst Du auch schon, wie das ungefähr aussehen soll.

 

Video: YouTube / LovInVR

 

Interessant ist das Konzept allemal. Du gehst mit Deinem kulleräugigen Avatar an diversen Strandhütten vorbei. Draußen hängen Schilder mit den wichtigsten Daten und Fakten des anderen Nutzers. Dazu wird angezeigt, ob der Nutzer verfügbar oder belegt (?) ist. Ein Schelm, wer da an etwas Anderes außer romantisches VR-Dating denkt.

Den Avatar kannst Du natürlich ein Stück weit individualisieren. Und wenn Dich dann ein User in sein Haus gelassen hat, helfen Dating-Games, um das Gespräch entweder ins Rollen zu bringen oder am Laufen zu halten – je nach Smalltalk-Künsten der partizipierenden Dating-Simulanten.

Die App soll in den nächsten Wochen veröffentlicht werden und dann für die Samsung Gear VR, Oculus Rift und HTC Vive verfügbar sein. Ob die App gratis ist oder eventuell über Werbung oder Light- und Vollversion finanziert wird, ist derzeit nicht bekannt.

 

Das erste Date im beschaulichen VR-Hotel – coole Idee, oder zu viel des Guten? Und was müsste die App können, damit sie für Dich interessant wird? Erstes Date im Kommentarfeld?

#DiscLeague – CyberFrisbee im Tron-Style

Du kennst noch diese heiteren Tage im Sommer. Auf der Wiese im Stadtpark stehen sich juchzend und freudig Kinder gegenüber und nutzen die aerodynamischen Eigenschaften einer gewölbten Plastikscheibe aus. Frisbee. Macht Spaß. Nur ein paar Meter weiter stehen sich zwei Erwachsene gegenüber…

 

via GIPHY

 

 

Dort wo Kinder sich noch entspannt irgendwas zuschmeißen und allenfalls hoffen, den fliegenden Kinderteller nicht an die Zwiebel zu bekommen, stehen wir uns als Kombattanten gegenüber. Perfektioniert wurde diese Idee zweifelsfrei in dem Film TRON: Legacy. In riesigen Arenen donnern sich die Protagonisten einen leuchtenden Diskus um die Ohren. Wer getroffen wird, zerfällt in seine Pixel. Eine Erfahrung die ICH gemacht habe ist: Deine Wohnzimmereinrichtung zerfällt nicht in handliche Pixel. Da bleiben dann Scherben liegen.

Das Prinzip „Leuchtdiskuswerfen in Cyberwelt“ hat das Entwicklerstudio Virtually Invincible aufgegriffen und erkannt, dass es wie gemacht ist, für ein VR-Game. Ergebnis ihrer Bemühungen ist das hier vorliegende Spiel VR Disc League. Wie das en Detail aussieht, siehst Du hier vorab schon einmal im folgenden Video.

 

Quelle: YouTube / DiscLeague

 

Du hast mit diesem Game endlich mal die Gelegenheit ein VR-Game mit Controller zu zocken. Wenn Du direkt mit den Oculus-Touch-Controllern spielst, hast Du die besten Ergebnisse – schon weil Du dann tatsächlich die Wurfbewegung machen kannst. Theoretisch könntest Du auch ausschließlich mit dem Samsung Gear VR Touchpad am Kopf spielen, aber da musst Du dann selbst wissen, wie besemmelt Du Dir dabei vorkommst.

Interessant ist die Spielmechanik auf jeden Fall, die Dir erlaubt Deinen Diskus in Kurven zu schmeißen und mit ein wenig Augenmaß auch an Wänden abprallen zu lassen. Die Möglichkeit zur Individualisierung rundet das Erlebnis zunächst ab. Unter den Spielmodi befindet sich auch ein Multiplayer. Aber nicht vergessen: Dein Gegenüber steht Dir im realen Leben womöglich direkt gegenüber.

Grafisch ist noch ordentlich Luft nach oben, aber um sich einen Nachmittag gegenseitig digitale Frisbees an die Rübe zu werfen, bedarf es ja auch keines Picassos! Noch den richtigen Soundtrack in die Ohren und dann los… ROUND ONE!

 

Digitale Discs als Shooter-Game? Wie gefällt Dir der Tron-Klon? Wirf Deine Kommentare unter den Artikel.

 

#DearAngelica – Oculus präsentiert den ersten VR-Zeichentrickfilm

Frage des Tages: Was dauert 12 Minuten, bringt Menschen zum Schmunzeln, Nachdenken und vielleicht sogar zum Weinen gleichzeitig?

 

via GIPHY

 

WAS? Nein, nicht… also wirklich. Vielleicht solltest Du Deine Erwartungen mal zurückschrauben! Egal. Es geht um den ersten VR-Zeichentrickfilm Dear Angelica.

Mit dem animierten 360°-Kurzfilm Pearl ist das Thema Virtual Reality auch bei den Oscars angekommen. Aber sind wir mal ehrlich: Wenn ein anderer Kurzfilm außer „Piper“ gewinnt, sind die Jury-Mitglieder blind oder haben Herzen aus gefrorenen Fischstäbchen! #InLoveWithPiper

Im nächsten Jahr müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn „Dear Angelica“ nicht in dieser Kategorie nominiert wird. Und beim renommierten Sundance Film Festival ist er dieses Jahr schon eingeschlagen. Siehe Trailer:

 

Quelle: YouTube / Oculus

 

Das Story Studio ist ein Ressort von Oculus und glänzt vor allem mit Mut zu Experimenten, aber auch mit Zurückhaltung. Dear Angelica ist (erst) der dritte Kurzfilm aus den VR-Laboren von Story Studio. Mit der rasanten Entwicklung im Bereich der virtuellen Realität besinnt sich das Story Studio vermehrt auf das Geschichtenerzählen an sich. Hier verschmelzen Technik-Expertise und Storytelling miteinander. Ein Umstand, der spätestens dann über Erfolg und Misserfolg entscheidet, wenn VR beim breiten Publikum angekommen und zu einem kommerziellen Faktor geworden ist. Siehe dazu auch den vorangegangenen Beitrag „Sony will exklusiven Content liefern“ weiter unten.

Zur Geschichte: In „Dear Angelica“ schreibt eine Tochter (Mae Withman) einen Brief an ihre Mutter Angelica (Geena Davis) und erinnert sich auf diese Weise an sie. Der Zuschauer taucht buchstäblich in diese Erinnerungen ein. In Bilder, die mit jedem Augenblick just dort entstehen, wo Du hinschaust.

Zeichentrick 2.0: Art Director und damit verantwortlich für die visuelle Umsetzung der Geschichte war die Illustratorin Wesley Allsbrook.

Sie zeichnete den kompletten Kurzfilm direkt im virtuellen Raum. Das Zeichenwerkzeug war der Oculus Touch Controller. Als Software nutzte das Team die Anwendung Quill. Wobei „nutzen“ untertrieben ist. Story Studio entwickelte die Anwendung und beschloss erst während der Nutzung, dass sie als kostenlose App noch mehr kreativen Impact haben könnte. Eine Geschichte, die sicherlich einen eigenen Beitrag verdient. Kurzum: Jeden digitalen Pinselstrich, den Du in dem Film siehst, jede Figur und jede Emotion wurde tatsächlich von Hand gemalt. Ich bin sicher, dass Du Zeichentrick SO noch nie erlebt hast.

 

Hast Du „Dear Angelica“ für die Oculus Rift schon angeschaut, oder sogar schon die anderen Filme aus dem Story Studio? Zeichne Deinen Kommentar unten rein. Der schönste… wird gelesen.

 

 

#PSVR Movies – Sony will exklusiven Content liefern

Na, was war Dein letzter VR-Film, den Du auf Deiner Samsung Gear VR geschaut hast? Lass mich raten, es war der wunderschöne Evolution of Verse. Und nun frage ich mal, welchen Film Du Dir zuletzt auf der PlayStation VR angeschaut hast. Überleg ruhig, ich warte…

Quelle: Giphy

 

…so, reicht jetzt: Vermutlich hast Du noch keinen Film auf der PSVR gesehen – oder zumindest keinen, der Dich vollends aus den Socken geblasen hat. Doch damit ist jetzt Schluss! Zumindest wenn es nach Jake Zim geht. Der Senior-Vizepräsident in Sonys VR-Ressort ist zumindest realistisch, wenn er sagt, dass virtuelle Realität derzeit noch kein Goldesel ist. Um finanzielle Interessen ginge es im Moment aber auch noch nicht. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der CES 2017 meinte  der Vize dazu: „Es muss nicht quantifizierbar sein… Wir müssen anerkennen, dass es bei VR noch nicht ums Geld geht. Aber wir müssen auch erkennen, dass es Künstlern und Prominenten darum geht, eine persönliche Marke zu etablieren.“

Jake Zim hat zahlreiche Kampagnen diverser Filmstudios geleitet. Er war es auch, der im Zuge des Ghostbusters-Reboot eine Partnerschaft mit dem Team des Hyper-Reality-Parks The Void schloss, um eine Filmmarke auf völlig neu Weise erlebbar zu machen.

Ab Frühling 2017 soll es für PlayStation-VR-Nutzer dann heißen…

Quelle: Giphy

 

Hochwertige Filmproduktionen für die virtuelle Realität sind das Ziel. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem virtuelle Realität kein bloßer Selbstzweck mehr sein kann sollte. Der Zugang zu VR, AR und 360 wird zunehmend niederschwelliger, also müssen Anreize geschaffen werden, die Brille auch wirklich aufzusetzen.

Und als einer der Big Six, die größten Filmstudios Hollywoods, hat Sony Pictures massenweise Lizenzen, die sich für eine interaktive VR-Auswertung lohnen würden – darunter der Jugendgrusel „Gänsehaut“, dank Marvel-Koop den wiedererstarkenden „Spider Man“ und nicht zuletzt das Zombie-Franchise „Resident Evil“. Da muss sich doch was machen lassen. Und wenn der Bedarf erst einmal besteht, dann würden plötzlich auch Angebote wie Netflix für dieses Segment interessant. Auch bei Sony.

Die Suche nach „VR Movies“ fördert schon Einiges zutage. Vieles davon glänzt allerdings noch nicht mit irgendeiner interessanten Geschichte. Das Ressort Arte VR ist da wesentlich unverkrampfter und zeigt bereits, dass neue Technik eben auch neue narrative Möglichkeiten eröffnet. Zum Beispiel mit dem 15-Minüter I, Philip. Hier erfährst Du die Welt aus der Sicht des fiktiven ersten Androiden Phil, der sich an Dinge erinnert, die stark an das Leben des Sci-Fi-Pioniers Philip K. Dick erinnern. Ein Tipp an dieser Stelle: Dieser Kurzfilm ist sowohl mit als auch ohne VR-Brille zu genießen. Und solche Erfahrungen wollen PSVR-Nutzer auch. Zu recht. Das Potential ist da. Jetzt muss es nur noch genutzt werden.

Auf welche Art und Weise benutzt Du heute schon virtuelle Realität? Noch zu exotisch, oder läuft auf Deinem Smartphone schon mal gerne das 360°-Video?

 

#CycleVR – Rise of the Dawn of the Revolution of the Heimtrainer

In dieser kleinen Kolumne bin ich ständig auf der Suche nach neuen Erlebnissen, Games und Filmen rund um das Thema „Virtuelle Realität“. Dabei hatte ich schon die erste VR-Serie „Invisible“ beim Wickel und die erste VR-Comic-Adaption unter der Lupe. Innovationen finden aber oft fernab des Mainstreams und der Popkultur statt. Heute geht es um eine wundersame Erfindung namens… Fahrrad.

Quelle: Giphy

 

Ja, ein regelrechtes Mirakel, so ein Drahtesel. Dachte sich wohl auch der Engländer Aaron Puzey. Er bevorzugt allerdings die Heimtrainer-Variante, in der man absichtlich nicht vom Fleck kommt. Dort fuhr er – nach eigenen Angaben – anderthalb Stunden täglich. Das sind umgerechnet knapp drei bis vier Folgen einer Sitcom, ein durchschnittlicher Spielfilm oder die Zubereitung von 30 Mikrowellenküchlein. Verrückter Kerl!

Jedenfalls hat sich Aaron gedacht, dass das Gestrampel unterhaltsamer wäre, wenn man dafür die Möglichkeiten der virtuellen Realität nutzen würde. Er wollte Großbritannien bereisen. 1500 Kilometer. Vom südlichen „Land’s End“ zum nördlichen „John o’Groats“. In seinem Wohnzimmer. Die Idee zu „CycleVR“ ward geboren.

Leider bedarf es etwas mehr, als sich die Gear VR aufzusetzen, eine Route durch Großbritannien in Street View einzugeben und loszuradeln. Aaron programmierte seine eigene App. Grundlage ist Unity, eine Videospielsoftware, die übrigens auch Du gratis nutzen kannst. Dazu kommen die Geo- und Bilddaten von Google Street View. Dritte Hauptkomponente ist ein Trittfrequenzmesser. Dieser überträgt via Bluetooth die Geschwindigkeitsdaten an die App. Dort wird die reale Bewegung in virtuelle übersetzt.

Auf seiner Website berichtet Aaron mit Bildern und Videos von seiner Reise durch das digitale England. Das gereichte sogar der BBC zu einem kurzen Beitrag. #WellDone

 

Quelle: YouTube / Aaron Puzey

 

Und der nächste Step? Kickstarter! Die Nachfrage nach Aarons App und dem Projekt im Allgemeinen scheint so groß zu sein, dass er das Konzept nun ausbauen und noch mehr Leuten virtuelle Trips ermöglichen möchte – also Fahrradtrips, meine ich. Für die nächste Generation seiner App möchte er einen Multiplayer-Mode entwickeln. Heißt konkret, dass es egal ist, wo sich Deine Freunde und Du gerade versprenkelt auf der Welt befinden. Im virtuellen Raum macht ihr zusammen eine Fahrradtour – zum Beispiel durch Japan. Wenn Du über das Crowdfunding-Projekt auf dem Laufenden… äh Fahrenden bleiben willst, geht das über Aarons Newsletter.

CycleVR zeigt, was virtuelle Realität ermöglichen kann. Reisen in neue Länder, auch wenn Zeit und Geld knapp sind. Soziale Ereignisse, egal wie groß die Distanz ist. Davon träumt doch Cyberpunk und SciFi schon, seit dem es „Virtual Reality“ gibt.

 

Welche Alltagssituationen würden durch VR angenehmer? Toilettensitzung? Schwiegermutterbesuch? Vorlesung? Schreib Deine Ideen einfach in die Kommentare.

 

#WandsVR – Harry Potter trifft Steampunk im Multiplayer-Match

Du kennst diese Tage: Da stehst Du in Deinem 500 Quadratmeter Drei-Etagen-Single-Verlies und dann greift Dich jemand mit einem Lava-Ball an. Klar, diese Dinge nerven fast so sehr, wie Joghurtdeckel, die beim Aufmachen zerreißen.

 

Quelle: Giphy

 

Aber Du wärst ja kein Zauberer im etwas anderen London der 1880er, wenn Du Dir jeden Scheiß gefallen lassen würdest. Kurz vorbereitet, noch ein paar Zaubersprüche ausprobiert und schon kannst Du dem Eindringling mal die Maske auf Halbmast ziehen. Aber nicht rundenbasiert – nee, den Unfug lass mal schön die Pokémon-Spieler machen – sondern in Echtzeit!

Wands aus dem Hause NUX Studios bietet eine Abwechslung zu den bisherigen VR-Erfahrungen. Umgucken und Wegrennen sind ja sicherlich tolle Beschäftigungsmöglichkeiten – aber dem Gamer juckt es doch im Finger. Er will sich mit anderen Spielern messen. Eine richtige Story sind uns die Buben und Madels von NUX noch schuldig, aber die Schlagworte „alternatives London 1880“, „Steam“ und „Magic“ reichen ja irgendwie auch aus, um sich den Rest selbst zusammen zu reimen. Duellieren tust Du Dich in einer Zwischenwelt, genannt „The Beyond“ – übrigens auch der Spitzname meines Kühlschranks, mit dem ich mir auch regelmäßig Duelle liefere.

 

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Foto: © 2016 Multivrses AB

 

In einem detailreichen Gebäudekomplex bereitest Du Dich auf die Kämpfe vor, kannst neue Strategien entwickeln, Zaubersprüche testen und Hilfsmittel zusammenzimmern. Vom „Flaming Phoenix“ bis zum popeligen Eichenschild gibt es alles, was Du Dir vermutlich schon mit acht Jahren zusammen gesponnen hast, als Du noch mit der Klobürste bewaffnet durch die Wohnung marodiert bist und Deinem Vater glaubhaft vermittelt hast, Du seist ein Zauberer.

 

Quelle: YouTube / Wands Game

 

Seit dem neusten Upgrade kannst Du Dich entscheiden, ob Du Wands VR lieber via Oculus Store auf Deiner Gear VR daddeln willst, oder auf der Google Daydream View.

Im Spectator-Mode kannst Du Dir laufende Duelle anschauen – auch auf dem Fernseher. Mit dieser Option könnte sich das Spiel auch für gesellige Abende eignen. Hast Du früher Deinem Mitspieler noch beim „Mensch ärgere Dich nicht“ die Würfel an die Rübe gedonnert, kannst Du ihm jetzt gepflegt in einer digitalen Zwischenwelt den Poppes versohlen.

 

Ansprechende Grafik, Echtzeitduelle und Steampunk-Fantasy? Ja, bitte! Welche Games kannst Du Dir als VR-Echtzeit-Strategie vorstellen? Kommentare bitte beyond den Artikel.

 

#TwobitVR – Zuckersüß und unbeholfen

Schulkinder in einem gewissen Alter sind ja im Erfinden von Namen für ihre Mitschüler oft recht kreativ. Und wenn einer in der Klasse „Robert“ heißt, kommen die Stoppelhopser drauf, dass es da eine semantisch-signifikante Ähnlichkeit zu „Roboter“ gibt. Vielleicht habe ich deswegen ein Herz für kleine, runde Bots wie Star Wars‘ BB-8 oder eben den unbeholfenen Schrottball aus TwobitVR – und auch sonst alles Maschinoide mit drolliger Attitüde.

 

 

Quelle: Giphy

 

Warum der kleine Roboter Twobit in diesen heruntergekommenen Räumen festhängt, weißt Du zunächst nicht. Aber Du musst, nein, Du willst (!) ihm helfen, einen Weg hinaus zu finden. Dabei ist Köpfchen gefragt. Mit kühlem Kopf lässt Du Deinen Blick schweifen, suchst Möglichkeiten für Twobit zum Ausgang zu gelangen und verlierst dabei besser die Zeit nicht aus den Augen. Hast Du einen Weg gefunden, nickst Du Twobit zu – wie Freunde das eben so machen.

Du kannst aber auch mit dem Kopf schütteln, um den sphärischen Freund vor Unheil zu bewahren.

Mit der Twobit-Vision schaust Du durch die Linsen des knuffigen, kleinen Metallballs. Vier Augen – oder wie viele auch immer, so ein Roboter hat – sehen eben mehr als… Deine. Apropos „sehen“ – hier ist der Trailer.

 

Quelle: YouTube / Squidbeam Games

 

TwobitVR ist kostenlos im Oculus Store zu haben. Laurent Kermel, seines Zeichens Erfinder und Designer hinter Twobit und Begründer des VR-Gamestudios Squidbeam Games arbeitet aktuell unter anderem an den visuellen Effekten für Blockbuster wie „Rogue One“ und „Deepwater Horizon“.

 

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© Squidbeam Games/Laurent Kermel, All Rights Reserved.

 

Hut ab.

VR-Brille auf.

Rumkullern!

Reicht Dir Dein Kopf als Controller, oder brauchst Du mehr Interaktion? Wir nicken Deine Kommentare ab und schütteln bestimmt erst später die Köpfe. *beep*

 

#SENSVR – Der VR-Welt erste Comic-Adaption ist da

Superheldenfans und Sin-City-Leser schauen vielleicht gerade etwas verdutzt. S.E.N.S. Ist weder eine supergeheime Regierungsorganisation à la S.H.I.E.L.D., noch ein Held den Du ergoogeln kannst. Zeichner und Autor Marc-Antoine Mathieu ist für Comics mit philosophischem Einschlag bekannt. Was ist der Mensch und wo will er hin? S.E.N.S. erschien hierzulande 2015 unter dem Titel Richtung. Wobei „Titel“ eigentlich auch schon zu viel ist, denn das Cover ziert lediglich ein großer Pfeil und der Protagonist. Schon ab diesem Punkt kommt die Geschichte ohne Worte aus.

 

 Quelle: Giphy

 

Du hast kein Ziel. Also vermutlich hast DU schon ein Ziel – Toilette, Kühlschrank, etc. – aber in S.E.N.S. VR hast Du eben kein Ziel, außer vielleicht Deine eigene Neugier zu befriedigen. Optisch irgendwo zwischen Dick Tracy und dem Geometrie-Lehrbuch, findet sich Dein Protagonist in einem Labyrinth wieder, das komplett aus Pfeilen besteht. Ein gigantischer schwarzweißer Irrgarten, den Du erkunden musst – erkunden willst. Der Weg zum Ende des Spiels ist der Weg zu Dir selbst. #PhilosophieUndSo

 

Quelle: YouTube / Red Corner

 

S.E.N.S. VR ging aus der Kollaboration von ARTE France und dem Entwicklerstudio Red Corner hervor. Und hier bestätigt sich wieder Artes Rolle, als qualitativ hochwertiger Medien-Avantgardist. Mit Qualität statt Quantität überzeugt die Comic-Adaption voll und ganz. Wer seine ersten Schritte auf dem virtuellen Parkett macht, darf getrost zugreifen, z.B. im Oculus Store für Dein Samsung Gear VR Headset, aber auch im PlayStore und auf iTunes. Folge einfach den Pfeilen. Oder Pfeiltasten.

 

Comic mal anders: Welchen Insidertipp hast Du im Bücherregal zu stehen? Welche Graphic Novel verdient eine solide VR-Umsetzung? Tiefenphilosophische Kommentare bitte … ↓↓↓↓

 

#Invisible – „Mr. & Mrs. Smith“-Regisseur Doug Liman inszeniert die erste VR-Serie

Wo soll uns VR auf lange Sicht hinbringen? Hat VR eine Chance, mehr zu sein als nur Nische? Und warum verschwindet in der Waschmaschine immer die zweite Socke? Schwere Fragen treiben uns DigiRitter um. Wenn Du Dir Modelle wie Samsungs Gear VR oder Googles kürzlich vorgestellte Daydream View anschaust, wird klar: Virtuelle Realität bleibt nicht die exotische Spielerei des Enkels – sie soll auch Omi aus den Socken reißen. Neben VR-Spielen und VR-Erfahrungen gibt es nun endlich die erste echte VR-Serie: Invisible.

 

(Die unvergessene Angela Lansbury in „Mord ist ihr Hobby“ / Quelle: Giphy)

 

Zwischen Binge-Watching und Webisodes: Die Wiedergeburt der Serie

Viele Jahrzehnte war das Medium Fernsehen, bis auf wenige Ausnahmen, leichtfüßigen Serien, Sitcoms und Seifenopern vorbehalten. „Fernsehen machen“ galt früher gerne als Abstieg vom Leinwandthron. Dank Portalen wie YouTube, vor allem aber Streamingdiensten wie Netflix hat das Erzählformat „Serie“ wieder an Popularität gewonnen und sich verbessert. Man wagt mehr Experimente – zum Beispiel bei der Auswahl der Stoffe. Düstere Comic-Adaptionen wie Marvel’s Daredevil oder kultige Genre-Destillate wie Stranger Things werden online angeschaut und die Macher halten sich bei Episodenlänge- und Staffelumfang längst nicht mehr an die werbebestimmten Konventionen des linearen Fernsehens. Dank YouTube & Co. sind Zuschauer wie Du und ich auch an sogenannte Webserien gewöhnt. Webisodes sind in der Regel maximal zehn Minuten lang. Waren sie zu Beginn noch Nische und durch eine Low-Budget-Optik geprägt, sind sie mittlerweile ein beliebtes Format – oft hochwertig produziert. Ein Highlight dieser Sektion ist zum Beispiel Christian Ulmens Webserie Mann/Frau. Nach dieser Entwicklung war es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis jemand die Zeichen der Zeit erkannte und das Format „Serie“ in die virtuelle Welt warf.

 

Invisible: Familie Ashland und das Geheimnis der Unsichtbarkeit

Die Original VR Serie Invisible beginnt mit dem Ableben des Ashland-Familienoberhaupts, durch das die Familie plötzlich ins öffentliche Interesse gerät. Unbequem. Eigentlich bleibt das finanzstarke Geschlecht lieber unsichtbar. Buchstäblich. Einige Familienmitglieder verfügen über genau diese Fähigkeit: Unsichtbarkeit. Das macht die Familie auch für die Regierung plötzlich zum Ziel. Ab hier entspinnt sich ein immersives Mystery-Crime-Drama in ungewöhnlichen Perspektiven, mit spannenden Plottwists. Konzipiert wurde die Serie von Regisseurs Doug Liman (Edge of Tomorrow), Drehbuchautorin Melisa Wallack (Dallas Buyers Club) und Produzentin Juliana Tatlock. Hier kannst Du Dir schon einen Vorgeschmack holen – auch direkt in 360°.

Die erste Staffel, fünf Episoden zu je rund acht Minuten, kannst Du kostenlos anschauen. Entweder über die App JauntVR oder über SamsungVR. Eigentlich können wir der Serie nur die Daumen drücken, denn was Invisible von anderen Projekten abhebt, ist, dass es die Möglichkeiten der virtuellen Realität mit den inszenatorischen Gepflogenheiten der modernen Serienlandschaft verbindet. Wenn das Projekt bei den Nutzern auf Gegenliebe stößt, stehen Dir hoffentlich noch mehr hochwertige VR-Serien ins Haus!

 

Mir persönlich würden da unzählige Titel durch den Kopf schießen – Dir auch? Welche Serien sind ideal für eine VR-Umsetzung? Vielleicht The VRalking Dead? VReaking Bad? Verrückte Ideen bitte in die Kommentare!

 

#SimpsonsVR – Die 600. Episode der gelben Familie feierst Du auf dem #PlanetOfTheCouches

Für mich gibt‘s bisher nur zwei sehenswerte Interpretationen von Edgar Allan Poes Ballade „Der Rabe“. Die eine ist der Film „Der Rabe – Duell der Zauberer“, mit dem genialen Vincent Price in der Hauptrolle. Die andere ist ein Segment aus der ersten Halloween-Episode der Simpsons.

 

Quelle: Giphy

 

Die „Treehouse of Horror“-Episoden bieten makabren Spaß, außerhalb der bestehenden Simpsons-Kontinuität – Seitenhiebe auf Filme, Serien etc. inklusive. Die aktuelle Halloween-Episode ist gleichzeitig die 600. Folge der Serie. Fast ein Rekord. Die einzige Serie, die das (derzeit noch) toppen kann, ist „Rauchende Colts“ mit 635 Folgen. Frag mal Opa, der wird das noch kennen.

Zum Jubiläum wagen die Simpsons-Macher einen Schritt mehr in die Moderne. Den Couch-Gag zur aktuellen Halloween-Episode gibt es auch und bevorzugt für Google Cardboard. Und das lohnt sich vor allem, weil diese gelbe Erfahrung zeigt, wie VR die begrenzten Möglichkeiten der Fernsehlandschaft sinnvoll ergänzen kann. In einer von wilden Couchen übernommenen Zukunft erkundest Du Springfield durch Deine VR-Glasses. Das funktioniert zwar leider noch nicht, wie von den Kollegen bei Spiegel Online angenommen bei der gesamten Episode, aber auch das ist sicherlich nur eine Frage der Zeit.

Bei dieser Gelegenheit kannst Du die Google Stories App gleich noch etwas genauer durch Deine VR-Linsen erkunden. Auch wenn #PlanetOfTheCouches gerade das Zugpferd für die App ist, bietet sie noch andere Inhalte, die extra auf Dein Handy zugeschnitten sind.

 

Welche ist Deine Lieblings-Halloween-Episode bei den Simpsons? Gruselige Kommentare bitte unter den Artikel!

 

#SkyVR – Dem Himmel so nah

Kennst Du noch Premiere? Als ich noch so ein lütter Bengel war (#Mundart), gab es zwischen 20 und 20:15 Uhr „Premiere“ unverschlüsselt. Das war ein kleines Highlight. Dekaden später spukt der Begriff „Premiere“ höchstens noch in irgendwelchem Seemannsgarn umher. Aber „Papa guckt Bundesliga auf Sky“, kennen die meisten ganz gut. Nun macht Sky auch bei Noch-Nicht-Abonnenten von sich reden – mit einer Virtual-Reality-App. Das „Sky VR Studio“ kooperiert dafür exklusiv mit großen und kleinen Film- und VR-Anbietern. Auf diese Weise kannst Du zum Beispiel King Louie aus dem „Dschungelbuch“ einen speziellen Besuch abstatten und Comic-Fans bekommen einen ganz eigenen Einblick in den „Suicide Squad“ mit Will Smith. Fernab von großen Blockbustern soll Dich die App auch zunehmend auf Tuchfühlung mit Sportlern und Filmsternchen bringen. Sky hat dafür mal ein peppiges 360°-Video zusammengebaut. Guck mal.

 

Quelle: YouTube / Sky

 

Oh oh, sogar David Beckham lässt sich blicken. Die Sky VR App gibt es für Deine Samsung Gear VR im Oculus Store und für Google Cardboard auf Google Play und fürs iPhone im App Store. Solltest Du weder das eine, noch das andere haben, kannst Du Dir das Material auch als 360°-Video anschauen. Alternativ findest Du im Vodafone-Shop Deine neue VR-Brille. Ach und Sky, mit allem Zipp und Zapp, kannst Du dort auch bestellen – ganz einfach als Zusatz zu Vodafone TV.

 

Du hast King Louie schon dreimal die Affenpfote geschüttelt oder bleibst immerzu am Beckham-Video hängen? Vielleicht hast Du auch Ideen, welche Filme auf jeden Fall mehr VR-Inhalte verdienen. Dein Kommentar unten ins Feld bitte.

#GhostInTheShell – Das #VRob-Special zum Cyberpunk-Kult

Was haben diese Artikel gemeinsam? Bevor Du jetzt alle liest, hier ein kurzer Spoiler: Sie sind erstens von mir und enthalten zweitens alle einen Verweis auf „Ghost in the Shell“. Das ist kein Zufall. Denn #VRob findet: Ghost in the Shell rockt! Deswegen gibt es heute auch einen kleinen Crashkurs zum Franchise, inklusive News zum bald erscheinenden VR-Kurzfilm „Ghost in the Shell: The New Movie – Virtual Reality Diver“ (lange Titel sind wieder in).

Quelle: Giphy (Ghost in the Shell, 1995, R.: Mamoru Oshii)

 

Kybernetischer Kult 1989 A.D.

1989 erscheint das Manga Ghost in the Shell. Autor Masamune Shirow zeigt den Lesern eine nahe Zukunft, in der der Mensch die Technologisierung seiner selbst an den Rand der Perfektion getrieben hat. Cyborgs und Roboter gehören zum Alltag. In Konsequenz ist auch Protagonistin Motoko ‚The Major‘ Kusanagi ein Cyborg und kümmert sich mit der Spezialeinheit „Sektion 9“ um die innere Sicherheit Japans. Cyberpunk trifft auf Tech-Noir und viele andere Genres. Themen wie Transhumanismus und die Frage nach der Bedeutung vom Leben kybernetischer Lebensformen erinnern nicht nur zufällig an Autoren wie Philip K. Dick („Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“). Bis heute sind drei Mangas erschienen:

 

  • Ghost in the Shell
  • Ghost in the Shell 1.5 – Human-Error Processor
  • Ghost in the Shell 2

 

Projekt 2501 – Ghost in the Shell hackt sich in die Popkultur

1995 drückt die gleichnamige Verfilmung der Popkultur einen gewaltigen Stempel auf. Wesentlich ernster als die Vorlage bearbeitet Regisseur Mamoru Oshii die Geschichte um das „Projekt 2501“ – eine Lebensform, die komplett in „den Weiten des Netzes“ entstanden ist.  Der Film wurde der Grundstein unter anderem für die Matrix-Trilogie. Typisch für die japanische Film- und Fernsehlandschaft bekommt der Stoff diverse Neuinterpretationen inklusive Fortsetzungen spendiert.

people love machines in 2029 a.d. – damn, can’t wait to get my extern memory access ? | #GhostInTheShell #GITSultimate #GhostInTheShellInnocence #GhostInTheShell2 #StandAloneComplex #SolidStateSociety #GITSSACSSS #bluray #dvd #movie #film #nerdgasm #mamoruoshii #masamuneshirow #motokokusanagi #batou #nipponart

Ein von Robert Gryczke (@rob_gryzzly) gepostetes Foto am 29. Jun 2016 um 23:27 Uhr

 

Während Original und das Sequel „Innocence“ als tiefenphilosophische Cyber-Thriller das Kinopublikum überzeugen, erfreuen sich unzählige Fans ab 2002 an einer Neuinterpretation des Stoffes – in Serienform.

Ghost in the Shell: Stand Alone Complex erzählt in zwei Staffeln plus Film komplexe, teils politische Geschichten und nimmt sich mehr Zeit für seine Figurenentwicklung. Das Design und der oft leichtherzige Ton machen „GitS: SAC“ zu einem weltweiten Erfolg. In Deutschland strahlte übrigens Musiksender MTV die Serie aus.

Seit 2013 spaltet Ghost in the Shell: Arise die Gemüter der Fans. Die Story der neuen Reihe fokussiert sich auf die Gründung der Spezialeinheit „Sektion 9“. In actionlastigen Bildern wird so auf die Vergangenheit von Motoko Kusanagi & Co eingegangen. In dieser (neuen) Kontinuität findet auch der neue Anime-Film seinen Platz – inklusive VR-Highlight.

 

Virtual Reality Diver – Ghost in the Shell zum Anfassen

„Du musst Deine Grenzen akzeptieren“, heißt es an einer Stelle im neuen Film Ghost in the Shell: The New Movie. Und diese Grenzen verschieben sich immer weiter. Knapp 25 Jahre nach dem ersten Film stellt „The New Movie“ das Destillat der bisherigen Franchise-Erzeugnisse dar. Das Figuren-Design ist irgendwo zwischen Manga, Film und Serie angelegt. Die weniger verschachtelte Story überzeugt dann auch eher auf visueller als auf inhaltlicher Ebene. Vor allem mit dem parallel dazu produzierten Kurzfilm Virtual Reality Diver wird das Franchise um einen digitalen Meilenstein bereichert. Das 15-Minuten-Werk soll noch 2016 für Android und iOS erscheinen. In dem Film wirst Du den vollen Rundumblick genießen und bist dem Team von Sektion 9 so nah wie noch nie. Erstklassige Animation trifft Virtual Reality – quasi eines der Kernthemen des Franchise. Glaubst Du nicht? Dann halt mal Dein Smartphone oder Tablet bereit. Der folgende Trailer zu Ghost in the Shell: Virtual Reality Diver ist ebenfalls im 360°-Modus verfügbar.

 

Quelle: YouTube / GITSchannel

 

Den Trailer gibt es natürlich auch als zweidimensionale Version: zum Beispiel hier.

 

Hollywood in the Shell – Scarlett Johansson als „The Major“

So wie viele Anime-Stoffe war auch Ghost in the Shell seit Jahren im Gespräch für eine Realverfilmung. Steven Spielberg sicherte sich für seine Produktionsfirma DreamWorks die Rechte am Stoff. Das fertige Produkt kannst Du Dir im März 2017 anschauen. Scarlett Johansson (Black Widow aus „Avengers“) übernimmt die Hauptrolle – in der Besetzungsliste bislang nur als „The Major“ betitelt. Inhaltlich wird auch dieser Film eine eigene, neue Geschichte erzählen, die sich wohl aber an der Storyline „Der lachende Mann“ aus der TV-Serie orientieren wird. Jetzt sind die ersten bewegten Bilder aufgetaucht und ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich persönlich gebe dem Film gern eine Chance. Denn schon die japanische Schauspiel- und Regie-Legende Takeshi Kitano in der Rolle des Chief Daisuke Aramaki macht Lust auf mehr.

 

Quelle: YouTube / Moviepilot Trailer

 

Zum Abschluss ein Zitat:

„Wenn die Puppen sprechen könnten, würden sie mit Sicherheit schreien: Ich will aber kein Mensch sein!“

(Motoko Kusanagi; Ghost in the Shell 2: Innocence)

 

Welcher ist Dein liebster Film oder Deine liebste Serie aus dem GitS-Universum? Hast Du Lust auf mehr solcher Specials? Unter dem Artikel kannst Du ganz ohne Hacken Deinen Kommentar da lassen. [log out]

 

#Within – Die VR-Plattform mit Klasse statt Masse

Warum immer dieselben Fehler machen, wenn wir verschiedene machen können?

(Pavel Kosorin)

 

Ich fand es gut, mal mit einem Zitat zu beginnen – also einem das nicht von mir ist. Sonst wäre es vermutlich etwas in der Art wie: „Käse auf Kuchen ist noch lang kein Käsekuchen.“ Aber heute geht es um Fehler und zweite Chancen.

 

Quelle: Giphy

 

Vor einigen Monaten listete ich in einem Artikel über die besten Apps und Games für die Samsung Gear VR die App „Vrse“ auf. Das Team sorgt für hochwertigen Video-Content im Bereich VR. In Kooperation mit etablierten Partnern wie der New York Times entstehen beeindruckende Dokumentationen oder Live-Events zum Miterleben. Neue Talente können Kurzfilm-Projekte präsentieren und VR bekommt endlich hochwertiges Material, das das Medium als Möglichkeit zur Immersion begreift. Das Problem: Den Namen „Vrse“ konnte sich die Net-Gemeinde weder merken, noch aussprechen, noch irgendwas.

Ja genau, aus Vrse wurde Within. Sowas kommt ja immer wieder vor. Wir erinnern uns: Raider & Twix. Gründer Chris Milk dazu selbst: „Wir dachten ach-wie-schlau wir doch wären, einfach ein Vokal zu entfernen und das V und das R nebeneinander im Namen stehen zu haben. VRse.“ In der Tat ist das nicht immer das Allheilmittel. Aber der Name Within geht doch ins Ohr. Die Within-App ist kostenlos. Mittlerweile haben die fleißigen Bienen ihr Portfolio aufgestockt. Unter anderem findest Du jetzt auch die exklusive Mini-Episode zur zweiten Staffel der Cyber-Crime-Serie „Mr. Robot“ in der Auswahl – ein echtes Schmankerl.

Mein persönlicher Geheimtipp: Catatonic. Nach dieser VR-Erfahrung hab ich zwei Tage mit Licht geschlafen, weil ich mich nicht getraut habe, zum Schalter zu gehen.

 

Du hast echte VR-Geheimtipps oder überlegst gerade noch, wo Du einen Raider-Riegel her kriegst? Egal – schreib es unten in die Kommentare.

 

#BlairWitchVR – ViRales Marketing für die Neuauflage des Kultfilms

Erinnerst Du Dich noch an das Filmjahr 1999? „Matrix“ versetzt Dich mit geilen Effekten ins Staunen und „Episode I“ drängt Star-Wars-Fans in allen Welten auf die dunkle Seite der Macht. Und zwischen all diesen Effekt-Blockbustern re-animiert „Blair Witch Project“ das Found-Footage-Genre und legt den Grundstein für rentable Reihen wie „Paranormal Activity“. Nach einer wenig befriedigenden Meta-Fortsetzung („The Book of Shadows: Blair Witch 2“), startet im Oktober diesen Jahres mit Blair Witch eine weitere Fortsetzung, die laut bisheriger Kritikerstimmen das Genre erneut umkrempeln wird.

Quelle: Giphy

 

Nun ist Blair Witch nicht der einzige Film, der mit VR-Inhalten das Marketing ankurbelt. Aber bei der Mutter des modernen Found-Footage-Films darf man mal einen Blick riskieren. Die Blair Witch VR Experience findet online statt und lässt sich mit Kopfhörern und Maus auch sehr gemütlich auf Deinem Rechner spielen. Du findest Dich in den berühmten Black Hill-Wäldern wieder, Schauplatz des Originalfilms und seiner Sequels. Über, unter, neben und vor Dir findest Du Gegenstände wie Kameras und Fotos, die Dir Infos und Bilder aus oder zum Film liefern. Worauf wartest Du noch? VR-Brille auf den Kopf – und ganz wichtig: Licht aus!

 

Quelle: YouTube / POiiSED

 

Was hältst Du von der Blair Witch VR-Erfahrung? Und viel wichtiger: Welches Filmfranchise braucht dringend ViRales Marketing? Deine Kommentare bitte als schaurige Erfahrung unten ins Kommentarfeld.

 

 

#StreetViewVR – Wenn Senioren virtuelle Realität erleben

Ich weiß, ich weiß: An dieser Stelle rutschst Du schon wieder hibbelig hin und her; in freudiger Erwartung auf die nächste knorke VR-Erfahrung. Aber wenn Du heute Gänsehaut bekommst, dann nur vor Freude, jawohl. Heute sind die Menschen wichtig, die Dir außerplanmäßig Taschengeld geben, funky Geschichten von früher erzählen und sowieso immer den besten Kuchen der Welt backen: Oma und Opa.

 

Quelle: Giphy

(Oh Gott, wer fängt auch gleich an zu heulen? #TryNotToCry )

Virtuelle Realität kann so viel mehr sein als digitaler Zeitvertreib. Eine VR-Brille ist das Tor zu anderen Orten, vielleicht in eine andere Zeit. Eine Chance; vor allem für ältere Leute. Mit zunehmendem Alter kann das Reisen eine echte Herausforderung sein. In Kooperation mit dem MIT-Start-up Rendever ermöglichte der amerikanische Betreiber von knapp 1100 Senioren-Residenzen Brookdale Senior Living, einigen Senioren einen virtuellen Trip in ihre alte Heimat. Via GearVR-Brille und Google Street View-App begegneten die älteren Damen und Herren nicht nur der neuen Technik sehr offen, sondern waren teilweise emotional regelrecht aufgewühlt. Und das hat natürlich auch das amerikanische Fernsehen nicht kalt gelassen.

 

Quelle: YouTube / CBS This Morning

 

Na, war das goldig? Das finden auch die Gründer von Rendever und versuchen dieses Konzept nun als dauerhaften Service auf dem Markt zu etablieren. Ob dieser Trend dann bald auch Deinen Großeltern zur Verfügung steht?

 

An welchen Ort möchtest Du so dringend zurück, dass Du am liebsten sofort zur VR-Brille greifen willst? Deine Kommentare… Du weißt schon wo ;) .

#VRNoir – Der VR-Thriller, den wir verdient haben

Du machst alles für Geld, bist hoch verschuldet und jeder Tag könnte Dein letzter sein –na klar: Du bist Student*in. Aber zurück zu meiner kleinen Kolumne. Auch hier bist Du hoch verschuldet und ständiger Gefahr ausgesetzt. Aber diesmal bist Du Veronica Coltrane, Privatdetektivin und Protagonistin des virtuellen Live-Action-Krimis VR NOIR. Wie der Titel es vermuten lässt, hat das Spiel, beziehungsweise der Film die dramatische Tagline “A Day Before Night“ und enthält genug Saxophon-Musik, um drei Bollywood-Streifen in verregnete Schwarzweiß-Krimis zu verwandeln.

 

 Quelle: Giphy

 

Für mich persönlich ist das voll okay. Und für einige Filmfestivals auch. So zeigte unter anderem das Montreal International Film Festival das Projekt von Nathan Anderson, Martin Taylor und Mike Jones und lobt die Verschmelzung von Kino und Videospiel zu einer neuen Unterhaltungsform. Dann brauch ich künftig doch nicht mehr am Lichtschalter zu spielen und angebrochene Apfelsaft-Flaschen mit „Whiskey“ zu beschriften, um mich etwas noir zu fühlen – es reicht ein einfacher Blick durch die VR-Brille. Durch welche, ist bei VR Noir übrigens fast egal. Das Film-Spiel gibt es kostenlos für Deine Gear VR, aber auch für Google Cardboard, das Du wunderbar mit dem Smart platinum 7 von Vodafone nutzen kannst. Vorweg gibt‘s nachfolgend schon einmal den Trailer zum Spiel.

 

Quelle: YouTube / Start VR

 

Welches ist Dein Lieblings-Film-Noir? Und welchem Filmgenre willst Du unbedingt auch virtuell frönen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

 

#DarkRideProject –  Die virtuelle Rettung historischer Geisterbahnen

In vielen Science-Fiction-Filmen – vornehmlich in denen, die in der Zukunft spielen – können Protagonisten einen genauen Blick in die Vergangenheit werfen. Gigantische Archive machen das möglich. Nun kannst Du Dir ja auch Omis Fotoalben anschauen, während Opa Dir was von seiner Zeit als Funker erzählt und dazu eine Schellackplatte auflegt. Aber Erinnerungen verklären mit der Zeit, zumindest die meisten. Und an dieser Stelle kommen wir zu Geisterbahnen. Uuuaaaahhh….

 

Quelle: Giphy

 

Peng, was für ein Wechsel, hm? Ganz ruhig, mein kleiner VR-Aficionado. Der Missing Link heißt Dark Ride Project. Creator Joel Zika und sein Team haben es sich zur (beneidenswerten) Aufgabe gemacht, historische Geisterbahnen als virtuelle 360°-Erfahrungen zu archivieren und sie so für Deine Kinder oder wenigstens Klone erlebbar zu machen. Dafür bereisen die Männer und Frauen den Globus, auf der Suche nach historischen Geisterbahnen, zu Englisch Ghost Train oder eben Dark Ride. Hat das #DarkRideProject einen solchen Schuppen gefunden, wird eine Low-Light-360-Cam (eine VR-Kamera die mit wenig Licht auskommt) in den Wagen gesetzt und der Spaß kann beginnen. Bisher gibt es fünf dieser archivierten Alpträume. Damit das Projekt nicht an so etwas Banalem wie „Pleiteritis“ erkrankt, gibt es natürlich eine Crowdfunding-Kampagne zu The Dark Ride Project. Hier gibt es das Pitching-Video – natürlich im 360°-Mode. Das heißt: Vollbild an und Handy bewegen.

 

Quelle: YouTube / The Dark Ride Project

 

Das Dark Ride Project zeigt, wie Geschichtsschreibung künftig aussehen könnte. Niemand will Fotos, Radiobeiträge und Zeitzeugenberichte austauschen. Aber in Zukunft kannst Du womöglich ganz einfach per VR-Brille in die Großereignisse der Vergangenheit, wie Präsidentschaftswahlen, eintauchen. Oder stell Dir vor, Du könntest das Udo-Lindenberg-Abschiedskonzert jederzeit nacherleben – nicht, dass es je eines geben wird.

 

Was hältst Du vom Dark Ride Project? Zu retro oder genau der Blick in die Vergangenheit, den wir brauchen? Alle Gedanken bitte ungefiltert in die Kommentare.

 

#ArkhamVR – Die Maske des Batman gehört Dir

Ich weiß, ich weiß: Eigentlich liegt der Schwerpunkt in meiner Kolumne auf mobilem VR-Gaming – Punkt für Dich. Aber als ich den neuen Trailer zum kommenden Titel „Batman: Arkham VR“ gesehen habe, dachte ich mir nur: „Heilige virtuelle Realität, Batman! Das ist doch was für die #VRob-Leser.“

 

Quelle: Giphy

 

Arkham VR erscheint schon im Oktober für die Playstation VR, faktisch also die PS4. Schlaue Spielefüchse haben schon erraten, dass sich das Spiel in die Kontinuität der gefeierten Arkham-Spielreihe einreiht. Aus der Ego-Perspektive erkundest Du in Arkham VR lebensbejahende Orte, wie z.B. die grottig-finstere Bathöhle oder das traut-traurige Heim von Bruce Wayne, Wayne Manor. Arkham VR versteht sich noch mehr als Kriminalgeschichte, als die bisherigen Konsolen-Ableger. „Back to the roots“ – denn schließlich galt Batman einst  als „der weltgrößte Detektiv“.

Auf Action musst Du deswegen keinesfalls verzichten. Über die Kinect-Steuerung kannst Du natürlich auch die legendären Bat-Gadgets nutzen. Ja. Genau. Ich meine damit: DU KANNST BATARANGS SCHMEIßEN!!!EINSELF!!. Da hat sich das jahrelange Bierdeckel-Flitschen doch gelohnt. Doch hier kommt endlich der ComicCon-Trailer, inklusive Gameplay.

 

Quelle: YouTube / Batman Arkham

 

Welches ist Dein Lieblings-Arkham-Game? Rauchbömbchen und Batarang-Nachrichten bitte direkt in die geheime #VRob-Höhle unter dem Artikel schmeißen. #nänänänänänäBatman

 

#AffectedTheManor – Im Spukschloss der zugenagelten Türen

Ja gut, die Headline mag etwas reißerisch klingen, aber mit solchen Titeln haben die Grindhouse-Kinos in den Sixties und Seventies die Leute angezogen. Die hatten damals aber noch keine mobile VR-Technik. Filme wie „Conjuring 2“ und der kürzlich gestartete „Lights Out“ zeigen, dass Du auf Jump Scares stehst und den Thrill suchst. Die Entwickler*innen von Fallen Planet Studios haben Deinen Ruf erhört.

 

Quelle: Giphy

 

Auf der Oculus Rift und der HTC Vive hat die Grusel-Erkundung Affected bereits tausenden Gamern Schreckmomente  beschert – und nun gibt es endlich einen mobilen Ableger für Deine Samsung Gear VR. Dazu wurde das gleichnamige Level des Originals genommen, um mehr erkundbare Räume und Kreaturen angereichert und für die technischen Möglichkeiten der mobilen VR-Brille optimiert. Jump Scares gibt es in der Gruselhütte, die irgendwie an jeden Alptraum erinnert, den Du je hattest, im Zufallsmodus. Das heißt, dass kein Schrecken wie der andere ist. Wenn bei Deinem ersten Rundgang noch alles ruhig war, kann schon bei der zweiten Gruseltour eine bleich-rote Kreatur in Dein Sichtfeld springen. Für Freunde mit starken Nerven ist Affected: The Manor im Oculus Store erhältlich und auf jeden Fall einen Blick wert, gilt es doch bislang als das erfolgreichste VR-Franchise überhaupt. Im folgenden Video bekommst Du eine Ahnung davon, wie die Erfahrung aussehen kann, aber wie gesagt: keine Tour ist wie die andere. #HierBitteGruseligesLachenVorstellen

 

Quelle: YouTube / EntertainmentGaming

 

Vodafone Smart VR

Wow, was für eine Woche. Erst Fotos machen, damit das Bild da oben mal nach mir aussieht und dann Käsekuchen mümmeln auf der Premierenveranstaltung zum neuen Vodafone-Flaggschiff Smart platinum 7 inklusive VR-Brille in Berlin. Ja ja, als Tastendrücker kommst Du herum. Und wer hätte gedacht, dass die Berliner Innenstadt voll von PokéStops ist? Und dank der vielen PokéStops in der Berliner Innenstadt schloss sich der Kreis zum Thema Augmented und Virtual Reality – passend zur darauf folgenden Präsentation mit anschließendem Hands-on.

 

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Das Vodafone-eigene VR-Headset Vodafone Smart VR ist kompatibel mit dem Smart platinum 7 und basiert auf dem offenen Google-Cardboard-Ökoystem, das für Anwender einen genauso unkomplizierten Einstieg in die VR-Welt bietet wie für Entwickler. Das Smart platinum 7 wurde explizit mit dem Fokus auf VR-Tauglichkeit designt – vom Display bis zum Prozessor.

 

 

Immer bereit für VR dank 2K und Octa-Core

Wenn ich von VR-Erlebnis spreche, dann sind damit oft immersive Spieleanwendungen gemeint. Tatsächlich lässt sich aber beobachten, dass virtuelle Realität auch in vielen anderen Bereichen auf Alltagstauglichkeit getrimmt wird. 360°-Facebook-Urlaubsbilder werden Deine Freunde künftig auf ganz neue Art neidisch machen. Und spätestens wenn irgendwann der erste 360°-Eisbären-Dokumentarfilm im VR Cinema läuft, weißt Du, wo Du mich findest. Für solche Anwendungen kannst Du künftig Dein Smartphone unkompliziert in ein kompatibles Headset wie das Vodafone Smart VR legen und losstarten. Mit den 2.560 × 1.440 Bildpunkten, AMOLED-Display und Snapdragon-Achtkernprozessor bist Du jederzeit bereit für einen Abstecher in die virtuelle Welt und jegliche Art von 360°-Happenings.

 

(Hatte eine VR-Brille bevor es cool war: Johnny Mnemonic (1995) | Quelle: Giphy)

 

Vielfältige VR-Apps und -Games

Im Google Play Store findest Du vermutlich nicht die VR-Ableger von Triple-A-Games wie Batman: Arkham oder Resident Evil. Aber völlig gratis findest Du zum Beispiel solche Anwendungen wie ARTE360 VR. Schon lange als Medienavantgardist bekannt, produziert Arte bereits heiße VR-Erlebnisse. Mein Favorit ist die Hai-Doku, dank der ich jetzt Angst vorm Baden habe. Dort findest Du auch die App Insidious VR, eine Promotion zur gleichnamigen Gruselfilmreihe. Ständig kommt neuer Content dazu und Entwickler sind eingeladen, sich zu beteiligen – Du natürlich auch. Brille auf und App geht‘s.

 

Nutzt Du schon VR-Technologie und wenn ja, welche? Das Vodafone Smart-VR-Headset kannst Du zusammen mit dem VR-tauglichen Smart platinum 7 im Shop bestellen. Mehr Infos zu Vodafones neuem Flaggschiff findest Du hier. Kommentare gibt es direkt unter dem Artikel.

 

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#CyberCookTaster – Für Pfannen mit Stil

Lang lang ist‘s her, da stand ein kleiner Kolumnist noch an kalten Edelstahlarbeitsplatten, schnitt sich in die Finger und versuchte in einer Sternehotel-Küche nicht das Essen anbrennen zu lassen. Aus der Kochlehre ist dann leider nix geworden. Vielleicht hätte es besser geklappt, wenn ich damals schon digital die Pfanne hätte schwenken können. Darum ist mir die folgende App auch ein inneres Kirschenpflücken. CyberCook Taster für die Samsung Gear VR ist ein Concept und deswegen sicherlich nur ein Ausblick auf die Möglichkeiten, die diese App irgendwann bieten wird. Aber mein lieber Schwan, die Details beim Wok-Gemüse-Schwenken lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Schau selbst:

 

Quelle: YouTube / Starship

 

Abgesehen davon, dass schon die Küche neidisch macht, bleiben Deine Zutaten immer frisch und knackig. Es entspannt natürlich. Ich hoffe, dass das Entwickler-Team von Starlight die App weiter belebt und das Concept ausgebaut wird – damit es demnächst auch im digitalen Leben heißt: „Schatz, wir machen heute mal was mit Tofu!“

 

Ihr habt noch einen heißen VR-Tipp für mich? Immer rein damit in die Kommentare – garantiert kalorienfrei.

 

#DarkDays – Horrornacht mit Puzzle-Charakter

In der virtuellen Realität weißt Du nie, was Dich erwartet. Und da ich Dir in dieser Sektion mehr zeigen will als quietschbunte Landschaftssimulationen, gibt es im zweiten Teil dieser Kolumne etwas zum Gruseln. In „Dark Days“ übernimmst Du die Rolle der erfolglosen Autorin Jade Lacroix, die zu Beginn des Spiels die trostlose Wüstenlandschaft Nevadas durchquert. Nach langem Herumirren beschließt Du im am Straßenrand liegenden Motel zu übernachten. Dieses Motel wirkt auf den ersten Blick so kuschelig wie die Elm Street – also logisch, kein Grund weiterzufahren. In dieser Nacht wirst Du die Belegschaft des Motels besser kennenlernen, als es Dir lieb sein wird. Genau wie seine Bewohner: Menschen und …

Quelle: YouTube / UploadVR

 

Reiz und Atmosphäre zieht „Dark Days“ aus dem Zusammenspiel zwischen der düsteren Kulisse des Hotels und dem Mystery-Plot. Denn auch wenn die Prämisse „Allein in der Mystery-Location“ im Film zu oft benutzt wird, erlebst Du es diesmal hautnah. Anstelle vor dem Bildschirm zu sitzen und zu rufen „Da liegt doch der Schlüssel“ kannst Du jetzt beweisen, dass Du die Nerven behältst, wenn Schattenkreaturen Dir ans Leder wollen. #creepy

Dark Days findest Du exklusiv für die Samsung Gear VR im Oculus Store.

 

Was sind Deine Lieblings-Apps für’s VR-Headset? In dieser VR-Kolumne hält Dich #VRob auf dem Laufenden und weiß, welche Apps und Spiele Du auf keinen Fall verpassen darfst.

 

#TempleRunVR – Indiana Jones lässt grüßen

Bald lachst Du Dich vielleicht kaputt über das heutige dünne Angebot brauchbarer VR-Inhalte. Aktuell jedoch müssen wir aber noch nach den Rosinen im digitalen Kuchen suchen. Eine solche ist zum Beispiel „Temple Run VR“. Der Jump’n’Run-Klassiker ist sicherlich nicht der letzte Transfer eines Mobile Games in die virtuelle Realität. Das Konzept des Spiels bleibt dabei gleich: Vorwärts immer, rückwärts nimmer. In den Ruinen eines Tempels hast Du Dich an den Schätzen vergriffen und dabei eine Horde mystischer Affen…Monster..noiden aufgescheucht, die Dich fortan bergab verfolgt.

 

Quelle: YouTube / therealdwhite

 

Der Wechsel vom Third-Person- zum First-Person-Jump’n’Run ist ein echter Gewinn. Richtungswechsel, Ducken und Springen erfolgt über das Stirnpad. Für den vollen Nervenkitzel solltest Du Deine Kopfhörer anschließen. Dann hörst Du das Knurren der Kuscheläffchen direkt hinter Dir. Grafisch ist noch Luft nach oben, aber Highscore-Jäger werden auf jeden Fall ihre Freude haben, am Diamanten-Sammeln, Upgraden und dem nicht unwesentlichen Gefühl, ein bisschen zu sein wie Indiana Jones… oder zumindest der Cousin seines Nachbarn.

Das Spiel ist exklusiv für Samsung Gear VR im Oculus Store erhältlich.

 

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