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Nintendo Switch-Zubehör: So wertest Du Deine Konsole auf

Erst mit dem richti­gen Zube­hör kann die Nin­ten­do Switch ihr volles Poten­zial ent­fal­ten. Über welche Gad­gets Du Deine Kon­sole aufw­erten kannst und welche Du lieber im Verkauf­s­re­gal ste­hen lassen soll­test, ver­rat­en wir Dir hier.

So schützt Du die Nintendo Switch vor Kratzern & Co.

Du ver­wen­d­est die Nin­ten­do Switch unter­wegs und trägst sie immer lose in Deinem Ruck­sack herum? Das kann im schlimm­sten Fall zu nervi­gen Kratzern führen. Um dies zu ver­mei­den, kannst Du spezielle Hüllen ver­wen­den: Her­steller wie Gioteck bieten kom­pak­te Taschen an, die Deine Kon­sole sich­er auf­be­wahren und sog­ar noch Extra-Platz für Kopfhör­er oder Spiele bieten. Auch Nin­ten­do hat eigene Taschen im Ange­bot, die im Ver­gle­ich aber etwas kost­spieliger sind.

Alter­na­tiv kannst Du ein­fache Hüllen aus Silikon oder Kun­st­stoff wählen. Die Preise vari­ieren, je nach­dem, ob das Mod­ell über zusät­zliche Ele­mente wie Schaum­stof­fein­la­gen ver­fü­gen soll oder nicht. Der Nachteil: Die Hüllen besitzen keinen Stau­raum für Joy-Con und anderes Zube­hör.

Generell empfehlen wir Dir auf jeden Fall einen Dis­playschutz: Das ver­hin­dert Kratzer auf dem Bild­schirm sowie andere Beschädi­gun­gen, die zum Beispiel beim Ein- oder Aus­dock­en in die Basis­sta­tion entste­hen. Wenn möglich, soll­test Du auf keine bil­li­gen Folien set­zen. Hochw­er­tige Echt­glass­cheiben sehen nicht nur bess­er aus, son­dern schützen das Dis­play zuver­läs­siger. Zudem gibt es damit in der Regel weniger Luft­blasen.

Video: YouTube / mpoxDE

Zusätzliche Ladestation(en) für unterwegs

Deine Nin­ten­do-Kon­sole kannst Du jed­erzeit über die Basis­sta­tion aufladen. Doch je mehr Du das Gerät mobil ver­wen­d­est, desto schwäch­er wird der Akku – was ger­ade auf lan­gen Reisen prob­lema­tisch ist. Da die Basis­sta­tion sich nicht für unter­wegs eignet, sind Power­banks eine gute Alter­na­tive. Das Mod­ell Dein­er Wahl sollte im Ide­al­fall eine Aus­gangsstärke von min­destens zwei Ampere oder 30 Watt besitzen. Zudem brauchst Du ein USB-C-Kabel. Auch eine Ladesta­tion für Joy-Cons kann rat­sam sein, wenn Du im All­t­ag mehr als zwei Con­troller ver­wen­d­est.

Ergonomische Gamepads für stundenlangen Spielspaß

Beim Kauf ein­er Nin­ten­do Switch sind die klas­sis­chen Joy-Cons meis­tens im Starter-Pack miten­thal­ten. Wenn Du jedoch regelmäßig mehrere Stun­den lang mit der Kon­sole zockst, ist der Kauf von ergonomis­chen Gamepads eine Über­legung wert: Der Nin­ten­do Switch Pro Con­troller ist hier das Parade­beispiel. Inzwis­chen haben viele Drit­ther­steller wie Gool­sky außer­dem eigene Mod­elle her­aus­ge­bracht. Wenn möglich, soll­test Du die Gamepads vor dem Kauf testen: Bei eini­gen Mod­ellen sind die Schul­ter­tas­ten näm­lich für große Hände schw­er­er erre­ich­bar. Beim Steuerkreuz kön­nen dage­gen zu kleine Hände im Nachteil sein.

Möcht­est Du einen Con­troller, der sowohl an der Nin­ten­do Switch als auch am PC funk­tion­iert, gibt es Kom­bi-Gad­gets wie den Pow­er­Lead PG-9083. Einziger Nachteil: Die Mod­elle sind meist nicht mit den gängi­gen Schutz­taschen kom­binier­bar. Möcht­est Du dage­gen Xbox- oder PS4-Con­troller für die Nin­ten­do Switch ver­wen­den, brauchst Du unbe­d­ingt den entsprechen­den Adapter.

Für kleine und große Nintendo-Fans: Die Nintendo Labo-Sets

Nicht nur Kinder sind begeis­tert: Nin­ten­do hat für seine Switch einen eige­nen DIY-Bausatz erstellt, der Deine Kon­sole in einen High-Tech-Exper­i­men­tierkas­ten ver­wan­delt. Mit den vorges­tanzten Papp-For­men kannst Du in Winde­seile dig­i­tale Spielzeuge basteln, zum Beispiel ein RC-Auto oder eine Gum­miband-Gitarre. In Deutsch­land kannst Du den Nin­ten­do Labo-Baukas­ten ab dem 27. April 2018 erhal­ten.

Video: YouTube / Nintendo Labo DE

Auch dieses Zubehör kann Deine Konsole aufwerten

Wenn Du viel im Auto unter­wegs ist, gibt es spezielle Hal­terun­gen für die Kopf­stützen im Fahrzeug. So kön­nen Kinder während der Fahrt mit ihrer Kon­sole spie­len, ohne dass diese aus Verse­hen im Fußraum des Autos lan­det. Allerd­ings eignen sich die meis­ten der Hal­terun­gen nicht für Schalen­sitze.

Wenn Du Dir ger­ade erst eine Nin­ten­do Switch gekauft hast, kannst Du außer­dem spezielle Starter-Kits erwer­ben, die wichtiges Zube­hör liefern und schon für wenig Geld zu haben sind. Meis­tens befind­en sich in den Paketen Kopfhör­er, Dis­playschutz und Tasche. Auch hier ist die Wahl des Zube­hörs davon abhängig, ob Du mit der Kon­sole viel mobil unter­wegs bist oder sie nur zu Hause ver­wen­d­est.

Nintendo Switch-Konsole mit bunten Joy-Con-Controllern liegt in menschlichen Händen.

Zube­hör für die Nin­ten­do Switch gibt es in Hülle und Fülle – doch nicht alles ein Muss.

Foto: Unsplash / Corey Motta

Was nicht unbedingt nötig ist

Beim Kauf ein­er zusät­zlichen Spe­icherkarte brauchst Du übri­gens nicht gle­ich zum teuer­sten Mod­ell zu greifen. Eine ein­fache MicroSD-Karte ist hier zunächst völ­lig aus­re­ichend. Das­selbe gilt für Kopfhör­er: Es gibt zwar stylis­che Pro­duk­te mit Spezial-Design, diese sind in der Prax­is aber nicht unbe­d­ingt bess­er als die Stan­dard-Mod­elle.

Worauf Du lieber verzichten solltest

Dock­ingsta­tio­nen von Drit­ther­stellen sind zahlre­ich im Netz zu find­en. Sie kön­nen die Kon­sole aber beschädi­gen, weshalb wir Dir vom Kauf unbe­d­ingt abrat­en wür­den. Auch Stick-Ver­längerun­gen aus Silikon sind nicht empfehlenswert, da sie das Han­dling der Switch neg­a­tiv beein­trächti­gen kön­nen.

Zusammenfassung

  • Wenn Du Deine Kon­sole aufw­erten möcht­est, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeit­en.
  • Bei Gad­gets wie Kopfhör­ern oder SD-Karten musst Du nicht immer gle­ich zum Pre­mi­um-Zube­hör greifen.
  • Anders ist es bei der Schutz­folie für den Bild­schirm: Hier sind Mod­elle aus Echt­glas zu bevorzu­gen.
  • Zube­hör wie Stick-Ver­längerun­gen oder Dock­ingsta­tio­nen von Drit­ther­stellern soll­test Du dage­gen ver­mei­den.
  • Sie kön­nen das Kon­solen-Han­dling und die Qual­ität des Geräts beein­trächti­gen.

Über welch­es Zube­hör hast Du Deine Nin­ten­do Switch aufgew­ertet? Ver­rate es uns gerne in den Kom­mentaren.

Titelbild: picture alliance / dpa Themendienst

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