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Pikachu wehrt einen Treffer von Liberlo in Pokémon Unite ab
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Mit „Dreams“ Traumwelten erschaffen und erleben: Dieses PS4-Spiel lässt Dich zum Entwickler werden

Mit dem PlaySta­tion-4-Titel „Dreams“ erlaubt Dir das britis­che Entwick­ler­stu­dio Media Mol­e­cule Deine Fan­tasie in Form von Lev­elkreatio­nen, Ani­ma­tio­nen oder gar Musikvideos zu ver­bildlichen. Wie dieses Konzept funk­tion­iert und welche Möglichkeit­en dabei zur Ver­fü­gung ste­hen, möcht­en wir Dir in den nach­fol­gen­den Zeilen vorstellen.

Schon mit „Lit­tle Big Plan­et“ hat Media Mol­e­cule 2008 einen Jump-’n’-Run-Titel mit Puz­zleele­menten für die PlaySta­tion 4 erschaf­fen, der beson­deren Wert auf ein Konzept legte: Die Com­mu­ni­ty entwick­elt mit. Mit „Dreams“ wird dieses Sand­box-Konzept nun auf die Spitze getrieben. Denn das Bastel­w­erk für Sonys Heimkon­sole ent­pup­pt sich als eine Art Gen­remix samt Lev­eled­i­tor, wodurch der kreativ­en Schaf­fen­skraft der Com­mu­ni­ty keine Gren­zen geset­zt sind.

Egal ob Third-Per­son-Aben­teuer, 2D-Plat­tformer, Bul­let­head-Shoot­er oder Point-and-Click-Adven­ture. Mit dem Lev­eled­i­tor kannst Du soge­nan­nte Träume in nahezu jedem Genre und Stil kreieren. Sog­ar 3D-Mod­elle, ani­mierte Sequen­zen oder Musikvideos kannst Du mit den zahlre­ichen Tools des Edi­tors gener­ieren.

Dreams: Solo-Abenteuer in Spielfilmlänge

Damit Du mit dem umfan­gre­ichen Lev­eled­i­tor zu Beginn nicht über­fordert bist, gibt es „Arts Dream“. Eine Einzel­spiel­er-Kam­pagne, die Dich mit den Grund­la­gen der Lev­el­er­stel­lung ver­traut macht und Dir die Möglichkeit­en der Traumgestal­tung beispiel­haft vor Augen führt. Die etwa zwei- bis dreistündi­ge Geschichte wird dabei durch drei Traum­szenar­ien erzählt, denen jew­eils ein anderes Genre zugrunde liegt. Im ersten Szenario steuerst Du den Jaz­zsänger Art durch ein Point-and-Click-Adven­ture, während Du im zweit­en die Kon­trolle über einen kleinen Robot­er in einem Jump-’n’-Run-Parkour übern­immst. Und im drit­ten Traum­szenario schlägst Du Dich durch eine düstere Fan­ta­sy-Welt mit gle­ich zwei Fig­uren.

Und das Inter­es­sante an Arts Dream: Die Entwick­ler haben die Kam­pagne selb­st mit dem Dir zur Ver­fü­gung ste­hen­den Lev­eled­i­tor gebastelt. Somit dienen die drei Traum­szene­r­ien als Parade­beispiel für die Möglichkeit­en, die Dir der Edi­tor gewährt.

Ein Universum voller Träume

Bei all dieser Vielfalt ist es dem­nach schwierig, das Game­play in weni­gen Worten zusam­men­z­u­fassen. Doch stellt sich für manch einen Spiel­er vielmehr die Frage, ob Du Dich abseits der Einzel­spiel­er-Kam­pagne schlichtweg ins Getüm­mel stürzen und losspie­len kannst, ohne vorher selb­st die Lev­el erbauen zu müssen. Und die Antwort lautet natür­lich: Ja.

Dreams ist ein Sand­box-Spiel, das vor allem erst durch die Com­mu­ni­ty belebt wird. Das heißt Du kannst eigene Lev­el erstellen und diese mit anderen Spiel­ern teilen. Und wenn Du keine Lust auf das eigene Traum­basteln hast, dann kannst Du Dich durch die end­losen Weit­en der Com­mu­ni­ty-Träume klick­en und fremde Kreatio­nen spie­len oder bestaunen. Bere­its seit der Ear­ly-Acces-Phase ab April 2019 wer­den Träume von zahlre­ichen Spiel­ern erstellt und geteilt. Für genü­gend Nach­schub sollte dementsprechend gesorgt sein.

Wenn Du also auf der Suche nach einem bun­ten, kreativ­en Gen­remix bist, bei dem Du Kreativ­ität ausleben möcht­est, dürfte Dreams das ide­ale Spiel­er­leb­nis abliefern. Denn was Media Mol­e­cule hier anbi­etet, ist ein Videospiel-Mek­ka für all die Träumer dieser Welt.

Wie würde Dein Traum­szenario ausse­hen? Wir freuen uns über Deine Ideen in den Kom­mentaren.

Foto: Dreams, PlaySta­tion

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