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Battlefield 2042 angespielt: Massive Action mit kleinen Schönheitsfehlern

Bevor am 19. Novem­ber endlich „Bat­tle­field 2042“ auf den Markt kommt, kön­nen BF-Enthusiast:innen bere­its jet­zt das Spiel in der Open Beta aus­pro­bieren. Wir haben für Dich die Beta-Ver­sion bei einem Pre­view-Event der Entwick­ler­stu­dios ange­spielt und ver­rat­en Dir, wie uns das Game bis dato gefall­en hat.

Große Block­buster-Spiele brauchen gerne ein biss­chen länger bis zum Release, so auch Bat­tle­field 2042. Angekündigt war der First Per­son Shoot­er (FPS) für diesen Monat, aber die Teams von DICE und Cri­te­ri­on braucht­en auf­grund der Pan­demie noch ein wenig Zeit. Bis zur finalen Fer­tig­stel­lung des Spiels kon­nten wir mit der Beta-Ver­sion erst­mals selb­st ins Spiel ein­tauchen. Gespielt wurde im Eroberungs-Modus auf der Map Orbital.

Battlefiel 2042 angespielt Raktenrampe

Bat­tle­field 2042 spielt in der Mitte des 21 Jahrhun­derts: Ressourcen­man­gel, Kli­mawan­del und ein staatlich­er Umschwung dominieren die Welt. — Bild: Elec­tron­ic Arts

Den ersten Durch­lauf haben wir vor allem dafür genutzt, um uns einen ersten Überblick zu ver­schaf­fen: Charak­ter­is­tisch für die Map ist das Raketen-Startzen­trum, das sich in Kourou, Franzö­sisch-Guayana, befind­et. Dort spielt sich die meiste Action ab. Anson­sten unterteilt sich die Karte in sechs Sek­toren, die als Team erobert und gehal­ten wer­den müssen. Je nach­dem, für welchen Start­punkt Du Dich entschei­dest, kann es schon ein­mal eine Weile dauern, bis Du fernab vom Haupt­turm an einen action­re­ichen Ort oder ins Feuerge­fecht kommst. Du kannst entwed­er laufen, was dauert, oder ein Fahrzeug nehmen.

Einführung von Spezialist:innen als neues Element

Bevor wir uns in die Schlacht gestürzt haben, hat­ten wir die Auswahl zwis­chen vier Spieler:innen-Klassen: Assault, Sup­port, Engi­neer und Recon. Neu ist, dass diese Klassen noch ein­mal in zehn Spezialist:innen unterteilt und wählbar sind. Diese sind alle mit indi­vidu­ellen Gad­gets und Eigen­schaften aus­gerüstet. Uns standen bei der Open Beta vier der zehn Spezialist:innen zur Ver­fü­gung: Ein Assault mit Enter­hak­en, ein Recon mit Drohne, ein Inge­nieur mit Selb­stschus­san­lage und eine San­itä­terin mit ein­er Art Gesund­heitswaffe. Die meiste Zeit haben wir mit Assault und Recon gespielt und ger­ade deren Gad­gets haben uns richtig viel Spaß gemacht. Vor allem Recons Drohne hat es uns ange­tan, denn mit ihr kon­nten wir uns einen tollen Überblick über die Map ver­schaf­fen.

Du inter­essierst Dich für die näch­ste Gen­er­a­tion des First Per­son Shoot­er-Games? Wir haben mit Chris­t­ian Grass von Rip­ple Effect Stu­dios über die Zukun­ft des Bat­tle­field-Fran­chise gesprochen

Battlefield 2042: Das bietet die Orbital-Karte

Das Ego-Shoot­er Game haben wir im Eroberungsmodus, einem von ins­ge­samt drei Modi, ange­spielt. Was uns dabei direkt aufge­fall­en ist, ist die Größe der Map: Trotz 127 Mitspieler:innen hat­ten wir nie das Gefühl, dass die Spie­len­den sich auf der Orbital-Map zusam­men­drän­gen. So richtig allein haben wir uns aber auch nur sel­ten gefühlt, schließlich kön­nen Gegner:innen an jed­er Ecke lauern. Außer­dem bietet die Land­schaft der Map Abwech­slung: Hügel wech­seln sich ab mit Über­sicht­stür­men und riesige Gebäude mit Wartungstun­neln.

Nach anfänglichen Ori­en­tierungss­chwierigkeit­en kam uns ein Tipp von DICE sehr gele­gen: Das Tun­nel­sys­tem. Eine Unter­führung verbindet näm­lich die Raketen­rampe direkt mit dem zen­tralen Hochhaus. DICE gab nicht nur hil­fre­iche Tipps, son­dern erwäh­nte auch, dass es sich bei der Map Orbital nur um eine mit­tel­große Karte han­delt. Der Größen­ver­gle­ich zeigt, dass es Luft nach oben gibt:

Lustige Fehler und Probleme bei der Erkennung von Feind:innen

Während unser­er Zock-Ses­sion sind uns einige kleinere Fehler aufge­fall­en. Mitspieler:innen kon­nten beispiel­sweise durch Wände laufen und das Ein- und Aussteigen bei den Fahrzeu­gen wirk­te sehr unbe­holfen, um es gelinde zu sagen. Das sind kleinere Fehler, die zu verkraften sind und den Spielspaß kaum schmälern. Ärg­er­lich­er waren Fehler, die deut­liche Auswirkun­gen auf das Spiel hat­ten: Mitspieler:innen des eige­nen Teams wur­den zeitweise als Feinde markiert. Über­haupt fan­den wir die Markierung von geg­ner­ischen Teams schwierig. Oft­mals war uns nicht klar, wer Feind:in und wer Freund:in ist. Lead Game Design­er von DICE Flo­ri­an Le Bihan sagte dazu im Q&A, dass sie in der finalen Ver­sion auf zusät­zliche Licht- und Far­b­ef­fek­te set­zen wer­den, um die Erkennbarkeit deut­lich zu verbessern.

Battlefiel 2042 angespielt Raketenrampe brennt

Rund um die Raketen­rampe spielt sich die Action ab. — Bild: Elec­tron­ic Arts

Dank Open Beta freuen wir uns nun so richtig auf BF 2042

Lei­der hat­ten wir nicht die Gele­gen­heit, bei schlechtem Wet­ter inklu­sive Sturm und Regen zu zock­en. Während der Beta soll das allerd­ings auch nur zehn Prozent der Par­tien betr­e­f­fen. Dafür soll der endgültige Look des Games umso imposan­ter ausse­hen, sagte DICE in der anschließen­den Fragerunde. Der Schlechtwet­ter-Fak­tor wird dann auch höher – wir sind ges­pan­nt, ob es überzeu­gen wird. Run­dum freuen wir uns auf den finalen Release. Das Entwick­ler­stu­dio hat noch ein wenig Zeit, um die let­zten Stellschrauben festzuziehen. Wir hat­ten aber bere­its auf der Orbital-Map viel Spaß und freuen uns auf mehr!

Bat­tle­field 2042

Plat­tfor­men: PC, Xbox Series X/S, PlaySta­tion 5, Xbox One, PlaySta­tion 4
Release-Datum: 19. Novem­ber 2021
Kosten: Rund 60 Euro
Pub­lish­er: Elec­tron­ic Arts
Entwick­ler­stu­dio: DICE, Cri­te­ri­on

Du bist ein Bat­tle­field-Fan seit der ersten Stunde? Ver­rate uns in den Kom­mentaren, welch­er Teil Dir beson­ders viel Spaß gemacht hat.

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