Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.
: :

Vollautomatisch, intelligent und kreativ: Die Google Clips-Kamera kommt

Ob beim Essen, dem Tre­f­fen mit Fre­un­den oder alleine zuhause: Fotos und Self­ies begleit­en unser Leben und hal­ten die wichtig­sten Momente fest. Das Smart­phone ist so gut wie immer griff­bere­it und ermöglicht Dir, die besten Momente Deines Lebens festzuhal­ten und mit anderen zu teilen. Google hat den Trend um die 24/7-Fotografie erkan­nt und bringt nun eine eigene Kam­era auf den Markt. Die Google Clips macht vol­lau­toma­tisch Fotos, so dass Du voll und ganz im Moment bleiben und diesen genießen kannst … ohne Pos­ing, ohne Unter­brechung und trotz­dem mit den besten Schnapp­schüssen aus Deinem Leben.

Wichtige Momente des Lebens durch Fotos festzuhal­ten, gehört seit jeher zum Dasein des mod­er­nen Men­schen dazu. Smart­phones machen uns dies sehr ein­fach, denn im Han­dum­drehen kannst Du ebendiese Momente für immer bewahren. Doch nicht immer ist das Smart­phone zur Hand oder man denkt nicht daran, Fotos zu knipsen. Google set­zt genau hier an und überzeugt mit ein­er eige­nen Kam­era namens Google Clips. Diese agiert vol­lau­toma­tisch und hält die schön­sten Ereignisse in kleinen Clips fest. Und das Beste: So kön­nen alle anwe­senden Per­so­n­en abgelichtet wer­den – inklu­sive Fotograf.

Der Griff zum Handy muss nicht mehr sein

Bei der Kam­era han­delt es sich um ein kleines, han­dlich­es Gad­get, das Du über­all platzieren (beispiel­sweise hin­stellen oder anklipsen) kannst. Weit­ere Ein­stel­lun­gen sind nicht nötig, denn die Google Clips agiert vol­lau­toma­tisch und intel­li­gent, d. h. es ist keine Betä­ti­gung nötig, um ein Foto aufzunehmen, son­dern die Kam­era entschei­det selb­st, welche Momente beson­ders sind und somit fotografiert wer­den soll­ten. Bei der Auf­nahme han­delt es sich um kurze Videos. Allerd­ings geschieht dies ohne Tonauf­nahme, da Google mit dieser Funk­tion den Daten­schutz wahren will. Das Gerät soll nicht als Überwachungskam­era fungieren. Während der Aufze­ich­nung erscheint – wie son­st auch üblich – ein rotes LED-Licht, so dass die Per­so­n­en in der Umge­bung sehen kön­nen, dass ger­ade eine Aufze­ich­nung läuft. Zusam­menge­fasst han­delt es sich bei der Kam­era um einen schlauen Assis­ten­ten, der mit­ten im Geschehen ist und erken­nt, wann es Zeit für einen Schnapp­schuss ist. Die Auf­nah­men lassen sich auf dem Smart­phone in ein­er Zusam­men­fas­sung anse­hen und auswählen. Aus den kleinen Clips kön­nen dann die besten Shots gefiltert wer­den.

Cleverer Algorithmus und maschinelles Lernen

Es wäre aber nicht Google, wenn die Kam­era nicht den neusten Tech-Stan­dards entsprechen würde: So kann das Teil mit der Zeit ler­nen und erken­nen, welche Men­schen Dir wichtig sind und welche Sit­u­a­tio­nen aufgenom­men wer­den sollen. Dadurch wird die Auswahl an Auf­nah­men mit der Zeit immer bess­er. Bei der Kam­era han­delt es sich um eine 12-Megapix­el-Kam­era, die mit ein­er 130-Grad-Weitwinkellinse aus­ges­tat­tet ist. Du kannst das fünf Zen­time­ter kleine Gerät bis zu drei Stun­den am Stück ein­set­zen – danach braucht es frische Energie aus der Steck­dose.

Bis die Clips Cam wieder ein­satzbere­it ist, kannst Du Dir die automa­tisch aufgenomme­nen Sequen­zen anschauen. Sie wan­dern ein­fach über WiFi Direct auf Dein Smart­phone und lassen sich dann betra­cht­en, versenden und teilen. Voraus­set­zung dafür ist entwed­er ein Smart­phone mit Android 7.0 – etwa aus der Pix­el-Serie oder die Sam­sung-Mod­elle Galaxy S8 und S7 – oder ein iPhone mit iOS 11, also ein iPhone 6 oder neuer. Inter­es­sant: Google ver­sichert, dass die Bilder auf dem Gerät bleiben und nur für den Nutzer sicht­bar sind. Nur er alleine entschei­det, wann diese mit anderen geteilt wer­den.

Schon vor Marktstart ausverkauft

Bish­er ist die smarte Kam­era noch nicht erhältlich und sollte erst ab Ende Feb­ru­ar an die ersten Kun­den in den USA aus­geliefert wer­den. Google Clips ist bere­its im US-Store von Google aufge­taucht – nur um dann inner­halb kürzester Zeit ausverkauft zu sein. Deshalb wurde aus dem Liefer­t­er­min Ende Feb­ru­ar mit­tler­weile März. Der Stück­preis von rund 200 Euro scheint also abso­lut in Ord­nung zu gehen. Ob es die Kam­era in Deutsch­land geben wird, ist derzeit noch nicht bekan­nt. Das dürfte nicht zulet­zt wohl auch vom Erfolg der Cam in den USA abhän­gen – und dort kön­nte es ja ger­ade nicht schlechter laufen.

Wie find­est Du die Google Clips-Kam­era? Teile uns Deine Mei­n­ung in den Kom­mentaren mit.

Foto: Google

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren