Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Spiele-Smartwatch Gameband: Atari fürs Handgelenk

Die Smart­watch Game­band richtet sich mit mehreren vorin­stal­lierten Atari-Spieleklas­sik­ern speziell an Gamer und soll sich als eine Art Mini-Spielekon­sole von der Konkur­renz abheben. Auf der Crowd­fund­ing-Plat­tform Kick­starter suchen die Her­steller der smarten Arm­ban­duhr derzeit nach Unter­stützern.

Eigentlich wird der Markt für Smart­watch­es von Her­stellern wie Sam­sung, LG, Apple, Peb­ble & Co dominiert. Laut den Ver­ant­wortlichen hin­ter dem Kick­starter­pro­jekt Game­band wer­den Videospiel-Begeis­terte dabei allerd­ings eher vergessen. Daran wollen sie mit ihrer Arm­band-Kon­sole etwas ändern.

Gameband: Die Smartwatch für Atari-Fans

Um diese Mark­tlücke zu schließen, kommt Game­band nicht nur mit speziell für die Uhr opti­mierte Atari-Spieleklas­sik­er, wie zum Beispiel: Break­out, Aster­oids, Pong, Cen­tipede und Crys­tal Cas­tles, daher. Die Entwick­ler lehnen auch die Gestal­tung der dig­i­tal­en Zif­fern­blät­ter an ver­schiedene Atari-Spiele an. Außer­dem soll sich Game­band per USB an jeden beliebi­gen Com­put­er anschließen lassen, damit die Spiele sich neben dem 1,6 Zoll kleinen Uhrendis­play auch auf einem ver­hält­nis­mäßig großen Bild­schirm spie­len lassen. So lässt sich die Smart­watch qua­si als eine Spielekon­sole für das Handge­lenk nutzen, die Du über­all mit hin­nehmen kannst.

 Smartwatch mit viel Power

Da Videospiele etwas mehr Rechen­leis­tung für sich beanspruchen, als Uhranzeige, Schrittzäh­ler und Co., find­et sich im Game­band ein Arbeitsspe­ich­er mit 512 Megabyte RAM ver­baut. Das Herzstück bildet der beson­ders leis­tungsstarke Prozes­sor Qual­comm Snap­drag­on Wear 2100, welch­er son­st nur in höheren Preis­seg­menten zu find­en ist. WiFi 802.11 und Blue­tooth 4.2 sind eben­falls mit an Bord. Im Gegen­satz zu vie­len anderen Smart­watch­es lässt sich der Spe­ich­er von Game­band zudem per MicroSD auf bis zu 128 Giga­byte erweit­ern.

Die Uhr selb­st erweist sich mit ein­er Bre­ite von 34,28 Mil­lime­tern, ein­er Höhe von 39,74 Mil­lime­tern und ein­er Dicke von 11,38 Mil­lime­tern als äußerst kom­pakt. Das 1,6 Zoll kleine AMOLED Dis­play löst mit 320 x 320 Pix­eln auf.

Hohe finanzielle Unterstützung

Zwar klingt das Gam­ing-Konzept für viele Videospiel-Enthu­si­as­ten bes­timmt ganz ver­lock­end, allerd­ings haben sich die Mach­er zu den grundle­gen­den Eigen­schaften von Game­band noch nicht geäußert. Beispiel­sweise ste­ht derzeit noch offen, wie die Spiele auf der Uhr über­haupt ges­teuert wer­den und wie lange der 400 Mil­li-Ampere-Stun­den fassende Akku während dem Zock­en durch­hält.

An Unter­stützern fehlt es dem Pro­jekt trotz dieser noch ungek­lärten Fra­gen jeden­falls nicht:  Das ursprüngliche Finanzierungsziel von 75.000 US Dol­lar hat das Pro­jekt mit mehr als 200.000 US Dol­lar schon längst über­schrit­ten.

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Verkaufsstart im Herbst – in drei Varianten

Dem geplanten Verkauf­sstart im Okto­ber 2017 dürfte somit nichts mehr im Wege ste­hen. Dann soll die Smart­watch in drei ver­schiede­nen Edi­tio­nen erhältlich sein: Black Game­band, Game­band Atari Edi­tion und Game­band Ter­raria Edi­tion. Diese unter­schei­den sich in Ver­pack­ung, Design und vorin­stal­lierten Zif­fern­blät­tern voneinan­der. Der Preis soll bei Mark­te­in­führung 200 $ betra­gen.

Bist Du ein Fan der Atari-Gameklas­sik­er? Über welch­es Spiel würdest Du Dich auf Dein­er Smart­watch am meis­ten freuen? Schreib es uns in die Kom­mentare.

Titelfoto: Gameband press kit

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