Galaxy Watch5 in unterschiedlichen Größen
Eine Abbildung des James-Webb-Teleskops im All
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Mit dem Navi durch den Kaukasus

Test­bericht zum Garmin Zumo 590 aus dem Kauka­sus auf 1800 m Höhe (Khu­lo, Georgien), geschrieben in ein­er kleinen blauen Berghütte mit Blick auf das Tal.

Auf unser­er zwei­jähri­gen Reise mit fünf Ural-Motor­rädern ver­suchen wir, auf dem Landweg nach New York zu gelan­gen (siehe leav­ing­home­funk­tion). Seit anderthalb Monat­en sind wir unter­wegs und haben Län­der wie Ungarn, Ser­bi­en, Bul­gar­ien, Griechen­land und die Türkei durch­quert.

Es ist die erste Reise, die wir auf diese Art unternehmen; nicht nur, weil sie sich über zwei Jahre erstreckt – es sind auch die kleinen, feinen Unter­schiede in der Vor­bere­itung. So haben wir uns zum Beispiel entschlossen, nicht wie son­st mit Karte und Kom­pass unser Ziel anzus­teuern, son­dern es ein­mal mit einem Nav­i­ga­tion­ssys­tem zu ver­suchen. Unsere Wahl fiel dabei auf das Garmin Zumo 590, denn mit diesem Her­steller haben wir bere­its bei einem Segeltörn gute Erfahrun­gen gemacht.

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Hierdurch überzeugt das Navi

Da wir auf unser­er Motor­rad-Reise ger­ade in der ersten Zeit einige wichtige Ter­mine wahrnehmen mussten, erhofften wir uns durch das Navi eine präzis­ere Pla­nung. Durch die ein­fache Hand­habung des Sys­tems von Garmin – auch ohne ins Hand­buch zu schauen – kon­nten wir im Not­fall schnell reagieren. Zu Beispiel beste­ht bei so alten Maschi­nen wie unseren auf län­geren Reisen gele­gentlich Reparaturbe­darf. Mit dem Garmin-Navi ist stellt das aber kein Prob­lem mehr dar, da sich dank der Ori­en­tierung­shil­fe Werk­statt-Aufen­thalte schnell organ­isieren lassen.

Beim Motor­rad­fahren in der Gruppe kommt es außer­dem öfter vor, dass man sich ver­liert, dass ein­er eine Panne hat oder ihm ein­fach der Sprit aus­ge­ht und er zurück­bleibt. Durch die Verbindung über GPS-fähige Tele­fone kön­nen wir die genaue Posi­tion des Ver­schol­lenen in das Navi eingeben und uns mit reich­lich Zeit­erspar­nis ganz ein­fach wiederfind­en. Ein großer Vorteil!

Als sehr prak­tisch bei der Schlaf­platz­suche hat sich für uns auch die Funk­tion erwiesen, an reizvollen Punk­ten auf der dig­i­tal­en Karte, wie zum Beispiel einem nahe gele­ge­nen, größeren See oder Ähn­lichem, ein­fach per Bild­schirm­berührung einen Zielpunkt zu set­zen. Somit kön­nen wir auch ohne konkrete Adresse atem­ber­aubende Schlaf­plätze find­en.

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Installation und Anwendung

Die Instal­la­tion des Navis am Motor­rad war mit Hil­fe des Hand­buchs und ein klein wenig tech­nis­chem Ver­ständ­nis eben­falls leicht. Und selb­st uns Land­karten-Ver­fechtern ging die Routen­pla­nung schon beim ersten Ver­such prob­lem­los von der Hand. Einziges Manko: Bei Sonnene­in­strahlung von hin­ten ist der Bild­schirmin­halt manch­mal schw­er zu erken­nen.

Auch dort, wo durch steinige, hol­prige Straßen selb­st die let­zte unser­er Taschen­lam­p­en in ihre Einzel­teile zer­fall­en ist, hat das Navi durch seine robuste Bauweise überzeugt. Feuchtigkeit, der ständi­ge Wech­sel zwis­chen Wärme und Kälte, Fahrbahn­staub – die Art und Weise, wie wir uns das Garmin Zumo 590 zu Nutze macht­en, kann man schon als Elch-Test für der­ar­tige Tech­nik beze­ich­nen. In diesem Fall unser ein­hel­liges Urteil: Bestanden.

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