GoPro-Alternativen & worauf Du beim Kauf achten solltest

Actionkameras wie GoPro begleiten Dich auf allen Abenteuern.
Samsung Galaxy Buds Plus
: :

GoPro-Alternativen & worauf Du beim Kauf achten solltest

Wer sich heute nach GoPro-Alter­na­tiv­en umschaut, ver­gisst meist, wie jung diese Pro­duk­tkat­e­gorie eigentlich ist: Etwa im Jahr 2006 begann der schnelle Auf­schwung dieses neuen Kam­era-Seg­ments – damals brachte GoPro, ein Start­up aus Kali­fornien, seine ersten dig­i­tal­en Actionkam­eras auf den Markt. Klein, robust und zunächst haupt­säch­lich für Sport-Videos gedacht. Rund dreizehn Jahre später ste­ht der Name „GoPro” heute qua­si als Syn­onym für die Pro­duk­tkat­e­gorie „Actionkam­era”, ähn­lich wie „Tem­po” für Papier­taschen­tüch­er ste­ht.

Seit der Entste­hung dieses Dig­italk­a­m­era-Mark­t­seg­ments hat sich viel bewegt. Zu den Merk­malen „klein und robust” sind noch eine Rei­he ander­er Eigen­schaften hinzugekom­men, die als typ­isch für Actionkam­eras wie die Gopro-Mod­elle gel­ten. Außer­dem sind natür­lich noch weit­ere Her­steller auf die Idee gekom­men, Kam­eras für den Ein­satz bei Sport und Spiel zu kon­stru­ieren. Wir haben uns etwas umge­se­hen und dabei inter­es­sante GoPro-Alter­na­tiv­en gefun­den, von denen wir Dir drei kurz vorstellen wollen.

Die wichtigsten Eigenschaften von GoPro-Alternativen

Zunächst find­est Du eine kleine Über­sicht, welche Eigen­schaften mod­erne GoPro-Kam­eras und ihre Alter­na­tiv­en aufweisen kön­nen. Falls Du auf der Suche nach ein­er Actionkam­era bist, soll­test Du Dir vor dem Kauf über­legen, welche dieser Punk­te für Dich beson­ders wichtig sind:

  • Gehäuse: Actionkam­eras haben beson­ders robuste Gehäuse, die meist auch sehr klein sind. In unter­schiedlich­er Aus­prä­gung sind sie stoßfest, wasserdicht, staubgeschützt und hal­ten Kälte aus. Manche Mod­elle sind bis zu 30 Metern Tiefe und mehr wasserdicht, einige sog­ar ohne zusät­zlich­es Gehäuse.
  • Zube­hör: Viele Actionkam­eras wer­den bere­its mit umfan­gre­ichem Zube­hör aus­geliefert, wie etwa Unter­wasserge­häuse, Helmhal­terun­gen, Hal­terun­gen für das Fahrrad oder das Arma­turen­brett im Auto. Die meis­ten Anbi­eter hal­ten sich inzwis­chen an den von GoPro geset­zten Stan­dard, sodass passendes Zube­hör später leicht ergänzt oder erset­zt wer­den kann.
  • Daten­er­fas­sung: Hochw­er­tige Actionkam­eras sind in der Regel min­destens mit GPS aus­ges­tat­tet. Darüber hin­aus gibt es Mod­elle, die über weit­ere Sen­soren ver­fü­gen und Dat­en wie Tem­per­atur, Luft­druck, Beschle­u­ni­gung und Nei­gungswinkel erfassen. Manche lassen sich sog­ar mit Fit­nesstrack­ern ver­net­zen und zeich­nen zusät­zlich den Herz­schlag auf.
  • Extras in Apps: Ein beson­der­er Clou sind Action-Videos mit GPS-Streck­en-Track­ing und Ein­blendung der erfassten Dat­en. Je nach Soft­ware beziehungsweise App lassen sich die zurück­gelegten Streck­en auch als Kar­te­nan­sicht zeigen und in sozialen Medi­en teilen. 
  • Foto- und Videoau­flö­sung: Je nach Mod­ell unter­schei­den sich die Auf­nah­me­qual­itäten sehr. Viele Actionkam­eras bieten Full HD oder sog­ar 4K, aber bei älteren Mod­ellen kann die max­i­male Videoau­flö­sung geringer sein. Wenn Du Wert auf eine gute Foto­qual­ität legst, soll­test Du beson­ders auf die Angabe von Megapix­eln und Stand­bil­dau­flö­sung (z. B. 12 Megapix­el und 4.000 x 3.000 Pix­el) acht­en, denn das gehört nicht bei jed­er Actionkam­era zur starken Seite.
  • Ein­fache Bedi­enung: Ins­beson­dere bei ein­er Kam­era, die Du häu­fig im Unter­wasserge­häuse benutzen willst, sollte die Bedi­enung so ein­fach wie möglich sein: Große, gut unter­schei­d­bare Tas­ten am Gehäuse sind für die direk­te Bedi­enung wichtig, beispiel­sweise unter Wass­er. Falls Du Deine Actionkam­era eher auf dem Fahrrad­helm anbrin­gen willst, sind Fernbe­di­enung oder Sprach­s­teuerung sehr prak­tisch.
Actionkameras wie GoPro & Co. dokumentieren Deine Abenteuer im Video.

Mit ein­er GoPro oder ein­er der vie­len Alter­na­tiv­en kannst Du in jed­er Lage Action-Videos drehen.

Sony HDR-AS50: Full HD und 60 Meter Tauchtiefe

Diese GoPro-Alter­na­tive aus dem Hause Sony besitzt einen CMOS-Sen­sor mit 11,1 Megapix­eln. Stand­bilder bieten dem­nach eine Auflö­sung von max­i­mal 4.608 x 2.592 Pix­el, Videos besitzen max­i­mal 1080p. Dabei entste­hen dank der elek­tro­n­is­chen SteadyShot-Bild­sta­bil­isierung Videos in guter Qual­ität.

Im Liefer­um­fang ist gle­ich ein Unter­wasserge­häuse dabei, in dem die HDR-AS50 bis zu 60 Metern Tauchtiefe mit­machen kann. Wass­er-, Stoß- und Staubfest ist die HDR-AS50 nur in Verbindung mit dem Gehäuse.

DJI Osmo Action: Exzellente Ausstattung und gute Qualität

DJI kennst Du vielle­icht als Her­steller von Drohnen, doch das chi­ne­sis­che Unternehmen hat noch andere Dinge im Sor­ti­ment, unter anderem auch die Actionkam­era DJI Osmo Action. Auf­fäl­lig ist sofort der zweite Bild­schirm auf der Kam­er­a­vorder­seite, mit dem sich bessere Self­ies schießen lassen. Auch hier gibt es eine Bild­sta­bil­isierung: Rock­Steady soll die Video-Qual­ität bei Bewe­gun­gen der Kam­era verbessern. Die DJI Osmo Action kann HDR-Videos und 4K-Qual­ität fil­men, Stand­bilder macht der 12 Megapix­el-CMOS-Sen­sor mit 4.000 x 3.000 Pix­eln.

Die Kam­era ist ohne Gehäuse bis zu ein­er Tiefe von 11 Metern wasserdicht, mit zusät­zlich erhältlichem Unter­wasserge­häuse bis zu 60 Meter. Diese Konkur­renz zu den GoPro-Mod­ellen bietet Verbindun­gen über WLAN und Blue­tooth. Die DJI Mimo App ermöglicht die Fern­s­teuerung über das Smart­phone, sowie das Herun­ter­laden, Bear­beit­en und Teilen von Fotos und Videos.

Garmin VIRB Ultra 30: Filmen auf Befehl

Garmin ist vor allem Seglern ein Begriff, denn mit Nav­i­ga­tion­s­geräten für die See- und Luft­fahrt hat das Unternehmen 1989 ange­fan­gen. Heute gibt es eine Vielzahl von Garmin-Pro­duk­ten, darunter auch Fit­nesstrack­er und eben auch Actionkam­eras wie die Garmin VIRB Ultra 30: Diese Kam­era nimmt 4K-Video­qual­ität mit Bild­sta­bil­isierung und Stand­bilder mit 12 Megapix­eln auf. Wasserdicht soll das Gerät bis zu 10 Metern Tiefe sein, mit dem mit­geliefer­ten Unter­wasserge­häuse sind auch 40 Meter drin.

Ähn­lich dem DJI-Gerät bietet die Garmin VIRB Ultra 30 WLAN- und Blue­tooth-Verbindungsmöglichkeit­en zur Fern­s­teuerung über das Smart­phone. Zusät­zlich allerd­ings kann die Garmin-Actionkam­era per Sprache oder über Touch­screen ges­teuert wer­den. Zudem lassen sich über die VIRB Mobile App die Dat­en von weit­eren Garmin-Pro­duk­ten ein­binden, sodass auf Wun­sch ein kom­plettes Erleb­nis­pro­fil entste­ht: Welche Route bist Du mit dem Moutain­bike gefahren? Wie hoch in die Luft gesprun­gen? Welche Herzfre­quenz hat­test Du dabei? Bei Bedarf lädst Du die Auf­nah­men sog­ar live als YouTube-Stream hoch.

Kurzübersicht über die wichtigsten Entscheidungskriterien

  • Über­lege, in welchen Sit­u­a­tio­nen Du die Kam­era brauchst.
  • Entschei­de, bis zu welch­er Wasser­tiefe die Kam­era dicht sein sollte.
  • Achte darauf, ob Anschlüsse für Hal­terun­gen zum GoPro-Stan­dard kom­pat­i­bel sind.
  • Ver­gle­iche die Möglichkeit­en für Fern­s­teuerung und Shar­ing.

Hast Du Lust bekom­men, mit ein­er Actionkam­era zu fil­men? Welche Sit­u­a­tio­nen würdest Du am Lieb­sten in einem Video fes­thal­ten? Wir freuen uns, wenn Du Deine film­reifen Ideen in einem Kom­men­tar mit den anderen Usern teilst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren