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Die #VRob Kolumne: Die coolsten Apps & Games der Virtual Reality

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Du hast Deine VR-Brille öfter auf dem Kopf als die Kapuze Deines Super-Mario-Shirts. Täglich durchforstest Du das Netz nach Apps, Games und News aus der virtuellen Realität. Aber der Hunger nach VR-Entertainment bleibt! In meiner kleinen VR-Kolumne entdeckst Du regelmäßig neue VR-Highlights für Dein Smartphone.

Virtuelle Realität wird auch in Zukunft mehr sein als eine Blüte der Pop-Kultur. Sie wird Deine und meine Art Medien zu erleben grundlegend verändern. Das Preis-Leistungs-Verhältnis macht vor allem mobile VR-Headsets interessant für Ausflüge in die Tiefen der virtuellen Realität. Das Angebot wächst täglich. Entdecken wir es hier auf Featured.

 

#TowerTag – Die zwei Türme (oder zumindest ein richtig cooler)

Na ihr Racker. Habt ihr es auch schon auf dem Kalender gesehen? Geschenke stehen bereit, der Kartoffelsalat und die Wiener sind angerichtet? Na dann: FRÖHLICHEN TOWER TAG!

 

via Giphy

 

Spaß! „Tower Tag“ ist natürlich ein neues VR-Game, kein offizieller Feiertag. Blöd, jetzt will ich Kartoffelsalat. Egal. Zurück zu Cyberkeit und VReude. Auf der CeBIT – eigentlich von Anzugträgern für Anzugträger – schummelte sich neulich eine Videospiel-Premiere ein. Der kurzweilige Multiplayer Tower Tag bringt endlich ein neues Arcade-Game in die oft noch etwas sterile Spielwelt der Virtual Reality: Beschütze (D)einen Turm und / oder erobere andere. So weit, so simpel.

Der Clou an Tower Tag ist aber das Equipment. Der Turm im Spiel ist Teil einer Mixed-Reality-Erfahrung. In der Realität stehst Du nämlich auch just an diesem Turm, der aus Plexiglas ist. Ausgestattet mit einer utopischen Lasergun – auf Basis eines HTC Vive Controllers – duckst und versteckst Du Dich nun um den Turm herum und versuchst, nicht vom Laser des Gegners getroffen zu werden. Da gibt es jetzt auch keine bewegende Geschichte zu, lediglich coole Spiele-Grafik. Ihr könnt euch ja eine Story dazu ausdenken. Team Rot muss seinen Kartoffelsal… oder eben was anderes.

Ein kleines aber feines Detail ist die Art der Fortbewegung. Bedingt durch den Platzmangel greifen die meisten VR-Games auf Teleportation oder andere Transportmittel zurück, bei denen der Spieler sich faktisch nicht bewegen muss. In Tower Tag enterst Du fremde Bereiche mittels Enterhaken im Batman-Style. Und Du kennst ja das Motto: #GeilGeilBatmanStyle – zumindest ab jetzt. So, aber nun gibt es erst einmal den Trailer für Dich. Derweil hole ich mir mal etwas zu mümmeln.

 

Video: YouTube / VR∙Nerds

 

Na, alle wieder da? Gut. Entwickelt wurde Tower Tag vom Hamburger Studio / Virtual-Reality-Portal VR-Nerds – und zwar zunächst exklusiv für Spielhallen. Dazu schreiben die Nerds auf der Website:

„Virtual-Reality-Arcades sprießen derzeit weltweit aus dem Boden, denn die Menschen möchten Virtual Reality ausprobieren und erleben, ohne sich direkt das Wohnzimmer umzubauen und viel Geld in die Technik zu investieren.“

Also mein Wohnzimmer dürft ihr gerne umbauen. So einen schönen Plexiglas-Obelisken hab ich schon lange gesucht. Wenn Du selbst mal Hand anlegen willst an Tower Tag, dann solltest Du schleunigst noch den CeBIT-Stand in Halle 17 besuchen, speziell den Hackvention-Bereich, wenn Du auf VR und AR stehst.

 

Coole Action in Tower Tag, oder doch lieber verträumte Zauberwelten? Worauf stehst Du in der virtuellen Realität? Deine (jugendfreien) Vorlieben bitte unten in die Kommentare.

 

#VRob’s Spielesammlung:

#MissionISS – Internationaler Spaß-Simulator

„Houston, wir haben ein Problem“. Dieses Zitat kennt – spätestens nach Lesen dieses Artikels – jeder. Dank „Life“ und dem nächsten „Alien: Covenant“ hat der Raumfahrt-Film wieder Schub auf den Düsen. Aber wie sieht es in der Realität aus? Wir haben ja eine bewohnte Raumstation, die ISS (International Space Station), die in  412 km Höhe über unseren Köpfen kreist. Jetzt kannst Du dieses Wunderwerk erkunden – selbst, wenn Du kein Ingenieur mit Beatles-Gedenkfriese bist.

 

via Giphy

 

Die Simulation erlaubt es Dir, durch die Linsen der Oculus Rift die Internationale Raumstation zu erkunden. Dank Modellen, Skizzen und direkter Zusammenarbeit mit den Raumfahrtbehörden NASA, ESA und CSA ist ein umfangreiches 3D-Modell rekonstruiert worden. Hier kommt auch wieder der Oculus-Touch-Controller zum Einsatz. In völliger Schwerelosigkeit sind Deine Hände das wichtigste Instrument zur Fortbewegung. Damit greifst Du dann auch beherzt zu, wenn eine, wenn internationales Space-Equipment durch die Gegend schwebt. Das musst Du nämlich schon mal von A nach B bringen. Generell kannst Du innerhalb UND außerhalb der 110 × 100 × 30 Meter mehr machen als herumzuschweben. Ich meine, das könnte meine Zimmerpflanze auch. Du entdeckst Interviews mit den echten Astronauten und reparierst hin und wieder auch Raumfahrt-Zeugs. Hier kommt der Trailer zu „Mission: ISS“. Und ja, die zarte Damenstimme geleitet Dich auch durch den Rest der Simulation.

 

Video: YouTube / Oculus

 

Damit die Simulation am Ende nicht aussieht wie aus dem GameBoy, wurde der Entwickler Magnopus ins Boot geholt. Dessen Visual-Effects-Spezialisten haben schon Spielfilme, Werbung, Themenparks und mehr mit Simulationen und digitalen Effekten versorgt. Darunter solche Blockbuster wie „Pacific Rim“, aber auch den verträumten „Hugo Cabret“. Du befindest Dich in guten Händen. Also Helm auf und dann „bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter“! Hier geht’s zur kostenlosen App.

 

Hast Du Mission: ISS schon ausprobiert? Oder hast Du sogar noch andere Tipps für coole Simulationen? Dann ab damit in die Kommentare.

 

#StreetViewOCEANS – Ab jetzt erkundest Du mit Google das Meer

Das Meer – unentdecktes Wunderland. Unter den tosenden Wellen der Ozeane verbergen sich Gebilde und Lebewesen, die ein Großteil der Menschheit nie zu Gesicht bekommen wird. Zum Beispiel Godzilla oder das versunkene Inselreich von Atlantis. Und nein, ein T-Shirt „Ich Herz Jacques Cousteau“ plus Kinderschnorchel machen Dich noch nicht zum Bezwinger der Ozeane – und schon gar nicht zu Aquaman!

 

via GIPHY

 

Google hat sich allerdings etwas einfallen lassen, um möglichst vielen Menschen die wunderbare Welt der unverarbeiteten Fischstäbchen näherzubringen: Street View Oceans. Und das funktioniert genauso wie die gewohnte Version von Google Street View am besten mit einem VR Headset auf dem Kopf. Ob am Great Barrier Reef, in Florida, Indonesien oder auch einfach kurz auf Stippvisite vor den Galapagos Inseln: Die Auswahl an virtuellen Reisezielen ist groß. Und jetzt sogar noch größer, denn seit kurzem findest Du auch die Inseln der japanischen Präfektur Okinawa im Portfolio.

#Nerdfact am Rande: Okinawa war 1974 das erste Mal Schauplatz eines Godzilla-Films,  nämlich in der Rangelei „Godzilla gegen King Kong“. Puh, das musste jetzt mal raus.

Bevor wir uns anschauen, mit wem zusammen Google dieses Projekt gestemmt hat, kannst Du Dir im folgenden Clip einen ersten Eindruck von Google Street View Oceans verschaffen.

 

Quelle: YouTube / Google Maps

 

Und wer liefert nun so tolle Unterwasseraufnahmen für den Suchmaschinengiganten? Das ist die Non-Profit-Organisation The Ocean Agency. Die Menschen dort wollen den Menschen hier – also eigentlich überall – die Vielfalt des Meeres näherbringen. „99% der Menschen tauchen nicht und werden es wahrscheinlich nie“, heißt es da so ermutigend auf der Website. Um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, griff die Agency auf eine neue Unterwasserkamera zurück, die Seaview SVII.

Die SVII sieht ein wenig so aus, als ob Batman an einem neuen Unterwasserfahrzeug gebastelt hätte. Tatsächlich wurde sie jedoch vom Team der XL Catlin Seaview Survey entwickelt, oder besser „designt“. Die Forschungsinitiative zur Beobachtung und Dokumentation der Korallenriffe dieser Welt ist übrigens auch die Mutter der Ocean Agency.

 

Ever wonder how we collect our unique 360-degree underwater images? Meet the SVIIS, one of three cameras we’ve designed and developed to visually capture the reef and bring it to you via an underwater, virtual dive. (c) The Ocean Agency / XL Catlin Seaview Survey / Sophie Ansel

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In dem Gehäuse der SVII schlummern drei Canon 5D Kameras mit Weitwinkelobjektiven, die gestochen scharfe 360°-Bilder ermöglichen. Außerdem hat die SVII einen eigenen Propellerantrieb. Ich wette, dass Deine Kamera keinen eigenen Propellerantrieb hat!

 

Wenn Du Street View Oceans schon ausprobiert hast, tauch doch gerne in die Kommentare ab und berichte von Deinen Erfahrungen – aber ohne Propellerantrieb; zu laut.

 

#LovInVR – VR in Love

…oder auch „We are in love“ – neulich war ja erst wieder Pralinentag in der Republik. Und Du hast zu Hause vor dem TV gesessen, diesen Artikel über smarte Fernbeziehungen gelesen und dann gemurmelt: „Same procedure as every year, Computer.“ – in der Hoffnung, dass irgendein Echodot Dich versteht und mit der Stimme von Scarlett Johansson antwortet: „Du bist nicht allein.“ Was soll ich sagen: Doch, bist Du. Aber das muss ja nicht so bleiben. LovInVR erscheint demnächst für Deine VR-Brille und verspricht einsamen Seelen eine rosige Zukunft. Und wenn eure Kinder mal fragen, wo ihr euch kennengelernt habt, kannst Du stolz auf die Samsung Gear VR zeigen. Top!

 

via Giphy

 

Es gibt sie noch, die wahre Liebe – und warum das ganze Konzept „Online-Dating“ nicht mal in den virtuellen Raum verlegen? Das haben sich auch Arnaud Bertrand & Junjun Chen gefragt und tüfteln seitdem kräftig an der Möglichkeit, das erste Date virtuell zu erleben. Im folgenden Video siehst Du auch schon, wie das ungefähr aussehen soll.

 

Video: YouTube / LovInVR

 

Interessant ist das Konzept allemal. Du gehst mit Deinem kulleräugigen Avatar an diversen Strandhütten vorbei. Draußen hängen Schilder mit den wichtigsten Daten und Fakten des anderen Nutzers. Dazu wird angezeigt, ob der Nutzer verfügbar oder belegt (?) ist. Ein Schelm, wer da an etwas Anderes außer romantisches VR-Dating denkt.

Den Avatar kannst Du natürlich ein Stück weit individualisieren. Und wenn Dich dann ein User in sein Haus gelassen hat, helfen Dating-Games, um das Gespräch entweder ins Rollen zu bringen oder am Laufen zu halten – je nach Smalltalk-Künsten der partizipierenden Dating-Simulanten.

Die App soll in den nächsten Wochen veröffentlicht werden und dann für die Samsung Gear VR, Oculus Rift und HTC Vive verfügbar sein. Ob die App gratis ist oder eventuell über Werbung oder Light- und Vollversion finanziert wird, ist derzeit nicht bekannt.

 

Das erste Date im beschaulichen VR-Hotel – coole Idee, oder zu viel des Guten? Und was müsste die App können, damit sie für Dich interessant wird? Erstes Date im Kommentarfeld?

#DiscLeague – CyberFrisbee im Tron-Style

Du kennst noch diese heiteren Tage im Sommer. Auf der Wiese im Stadtpark stehen sich juchzend und freudig Kinder gegenüber und nutzen die aerodynamischen Eigenschaften einer gewölbten Plastikscheibe aus. Frisbee. Macht Spaß. Nur ein paar Meter weiter stehen sich zwei Erwachsene gegenüber…

 

via GIPHY

 

 

Dort wo Kinder sich noch entspannt irgendwas zuschmeißen und allenfalls hoffen, den fliegenden Kinderteller nicht an die Zwiebel zu bekommen, stehen wir uns als Kombattanten gegenüber. Perfektioniert wurde diese Idee zweifelsfrei in dem Film TRON: Legacy. In riesigen Arenen donnern sich die Protagonisten einen leuchtenden Diskus um die Ohren. Wer getroffen wird, zerfällt in seine Pixel. Eine Erfahrung die ICH gemacht habe ist: Deine Wohnzimmereinrichtung zerfällt nicht in handliche Pixel. Da bleiben dann Scherben liegen.

Das Prinzip „Leuchtdiskuswerfen in Cyberwelt“ hat das Entwicklerstudio Virtually Invincible aufgegriffen und erkannt, dass es wie gemacht ist, für ein VR-Game. Ergebnis ihrer Bemühungen ist das hier vorliegende Spiel VR Disc League. Wie das en Detail aussieht, siehst Du hier vorab schon einmal im folgenden Video.

 

Quelle: YouTube / DiscLeague

 

Du hast mit diesem Game endlich mal die Gelegenheit ein VR-Game mit Controller zu zocken. Wenn Du direkt mit den Oculus-Touch-Controllern spielst, hast Du die besten Ergebnisse – schon weil Du dann tatsächlich die Wurfbewegung machen kannst. Theoretisch könntest Du auch ausschließlich mit dem Samsung Gear VR Touchpad am Kopf spielen, aber da musst Du dann selbst wissen, wie besemmelt Du Dir dabei vorkommst.

Interessant ist die Spielmechanik auf jeden Fall, die Dir erlaubt Deinen Diskus in Kurven zu schmeißen und mit ein wenig Augenmaß auch an Wänden abprallen zu lassen. Die Möglichkeit zur Individualisierung rundet das Erlebnis zunächst ab. Unter den Spielmodi befindet sich auch ein Multiplayer. Aber nicht vergessen: Dein Gegenüber steht Dir im realen Leben womöglich direkt gegenüber.

Grafisch ist noch ordentlich Luft nach oben, aber um sich einen Nachmittag gegenseitig digitale Frisbees an die Rübe zu werfen, bedarf es ja auch keines Picassos! Noch den richtigen Soundtrack in die Ohren und dann los… ROUND ONE!

 

Digitale Discs als Shooter-Game? Wie gefällt Dir der Tron-Klon? Wirf Deine Kommentare unter den Artikel.

 

#DearAngelica – Oculus präsentiert den ersten VR-Zeichentrickfilm

Frage des Tages: Was dauert 12 Minuten, bringt Menschen zum Schmunzeln, Nachdenken und vielleicht sogar zum Weinen gleichzeitig?

 

via GIPHY

 

WAS? Nein, nicht… also wirklich. Vielleicht solltest Du Deine Erwartungen mal zurückschrauben! Egal. Es geht um den ersten VR-Zeichentrickfilm Dear Angelica.

Mit dem animierten 360°-Kurzfilm Pearl ist das Thema Virtual Reality auch bei den Oscars angekommen. Aber sind wir mal ehrlich: Wenn ein anderer Kurzfilm außer „Piper“ gewinnt, sind die Jury-Mitglieder blind oder haben Herzen aus gefrorenen Fischstäbchen! #InLoveWithPiper

Im nächsten Jahr müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn „Dear Angelica“ nicht in dieser Kategorie nominiert wird. Und beim renommierten Sundance Film Festival ist er dieses Jahr schon eingeschlagen. Siehe Trailer:

 

Quelle: YouTube / Oculus

 

Das Story Studio ist ein Ressort von Oculus und glänzt vor allem mit Mut zu Experimenten, aber auch mit Zurückhaltung. Dear Angelica ist (erst) der dritte Kurzfilm aus den VR-Laboren von Story Studio. Mit der rasanten Entwicklung im Bereich der virtuellen Realität besinnt sich das Story Studio vermehrt auf das Geschichtenerzählen an sich. Hier verschmelzen Technik-Expertise und Storytelling miteinander. Ein Umstand, der spätestens dann über Erfolg und Misserfolg entscheidet, wenn VR beim breiten Publikum angekommen und zu einem kommerziellen Faktor geworden ist. Siehe dazu auch den vorangegangenen Beitrag „Sony will exklusiven Content liefern“ weiter unten.

Zur Geschichte: In „Dear Angelica“ schreibt eine Tochter (Mae Withman) einen Brief an ihre Mutter Angelica (Geena Davis) und erinnert sich auf diese Weise an sie. Der Zuschauer taucht buchstäblich in diese Erinnerungen ein. In Bilder, die mit jedem Augenblick just dort entstehen, wo Du hinschaust.

Zeichentrick 2.0: Art Director und damit verantwortlich für die visuelle Umsetzung der Geschichte war die Illustratorin Wesley Allsbrook.

Sie zeichnete den kompletten Kurzfilm direkt im virtuellen Raum. Das Zeichenwerkzeug war der Oculus Touch Controller. Als Software nutzte das Team die Anwendung Quill. Wobei „nutzen“ untertrieben ist. Story Studio entwickelte die Anwendung und beschloss erst während der Nutzung, dass sie als kostenlose App noch mehr kreativen Impact haben könnte. Eine Geschichte, die sicherlich einen eigenen Beitrag verdient. Kurzum: Jeden digitalen Pinselstrich, den Du in dem Film siehst, jede Figur und jede Emotion wurde tatsächlich von Hand gemalt. Ich bin sicher, dass Du Zeichentrick SO noch nie erlebt hast.

 

Hast Du „Dear Angelica“ für die Oculus Rift schon angeschaut, oder sogar schon die anderen Filme aus dem Story Studio? Zeichne Deinen Kommentar unten rein. Der schönste… wird gelesen.

 

 

#PSVR Movies – Sony will exklusiven Content liefern

Na, was war Dein letzter VR-Film, den Du auf Deiner Samsung Gear VR geschaut hast? Lass mich raten, es war der wunderschöne Evolution of Verse. Und nun frage ich mal, welchen Film Du Dir zuletzt auf der PlayStation VR angeschaut hast. Überleg ruhig, ich warte…

Quelle: Giphy

 

…so, reicht jetzt: Vermutlich hast Du noch keinen Film auf der PSVR gesehen – oder zumindest keinen, der Dich vollends aus den Socken geblasen hat. Doch damit ist jetzt Schluss! Zumindest wenn es nach Jake Zim geht. Der Senior-Vizepräsident in Sonys VR-Ressort ist zumindest realistisch, wenn er sagt, dass virtuelle Realität derzeit noch kein Goldesel ist. Um finanzielle Interessen ginge es im Moment aber auch noch nicht. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der CES 2017 meinte  der Vize dazu: „Es muss nicht quantifizierbar sein… Wir müssen anerkennen, dass es bei VR noch nicht ums Geld geht. Aber wir müssen auch erkennen, dass es Künstlern und Prominenten darum geht, eine persönliche Marke zu etablieren.“

Jake Zim hat zahlreiche Kampagnen diverser Filmstudios geleitet. Er war es auch, der im Zuge des Ghostbusters-Reboot eine Partnerschaft mit dem Team des Hyper-Reality-Parks The Void schloss, um eine Filmmarke auf völlig neu Weise erlebbar zu machen.

Ab Frühling 2017 soll es für PlayStation-VR-Nutzer dann heißen…

Quelle: Giphy

 

Hochwertige Filmproduktionen für die virtuelle Realität sind das Ziel. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem virtuelle Realität kein bloßer Selbstzweck mehr sein kann sollte. Der Zugang zu VR, AR und 360 wird zunehmend niederschwelliger, also müssen Anreize geschaffen werden, die Brille auch wirklich aufzusetzen.

Und als einer der Big Six, die größten Filmstudios Hollywoods, hat Sony Pictures massenweise Lizenzen, die sich für eine interaktive VR-Auswertung lohnen würden – darunter der Jugendgrusel „Gänsehaut“, dank Marvel-Koop den wiedererstarkenden „Spider Man“ und nicht zuletzt das Zombie-Franchise „Resident Evil“. Da muss sich doch was machen lassen. Und wenn der Bedarf erst einmal besteht, dann würden plötzlich auch Angebote wie Netflix für dieses Segment interessant. Auch bei Sony.

Die Suche nach „VR Movies“ fördert schon Einiges zutage. Vieles davon glänzt allerdings noch nicht mit irgendeiner interessanten Geschichte. Das Ressort Arte VR ist da wesentlich unverkrampfter und zeigt bereits, dass neue Technik eben auch neue narrative Möglichkeiten eröffnet. Zum Beispiel mit dem 15-Minüter I, Philip. Hier erfährst Du die Welt aus der Sicht des fiktiven ersten Androiden Phil, der sich an Dinge erinnert, die stark an das Leben des Sci-Fi-Pioniers Philip K. Dick erinnern. Ein Tipp an dieser Stelle: Dieser Kurzfilm ist sowohl mit als auch ohne VR-Brille zu genießen. Und solche Erfahrungen wollen PSVR-Nutzer auch. Zu recht. Das Potential ist da. Jetzt muss es nur noch genutzt werden.

Auf welche Art und Weise benutzt Du heute schon virtuelle Realität? Noch zu exotisch, oder läuft auf Deinem Smartphone schon mal gerne das 360°-Video?

 

#CycleVR – Rise of the Dawn of the Revolution of the Heimtrainer

In dieser kleinen Kolumne bin ich ständig auf der Suche nach neuen Erlebnissen, Games und Filmen rund um das Thema „Virtuelle Realität“. Dabei hatte ich schon die erste VR-Serie „Invisible“ beim Wickel und die erste VR-Comic-Adaption unter der Lupe. Innovationen finden aber oft fernab des Mainstreams und der Popkultur statt. Heute geht es um eine wundersame Erfindung namens… Fahrrad.

Quelle: Giphy

 

Ja, ein regelrechtes Mirakel, so ein Drahtesel. Dachte sich wohl auch der Engländer Aaron Puzey. Er bevorzugt allerdings die Heimtrainer-Variante, in der man absichtlich nicht vom Fleck kommt. Dort fuhr er – nach eigenen Angaben – anderthalb Stunden täglich. Das sind umgerechnet knapp drei bis vier Folgen einer Sitcom, ein durchschnittlicher Spielfilm oder die Zubereitung von 30 Mikrowellenküchlein. Verrückter Kerl!

Jedenfalls hat sich Aaron gedacht, dass das Gestrampel unterhaltsamer wäre, wenn man dafür die Möglichkeiten der virtuellen Realität nutzen würde. Er wollte Großbritannien bereisen. 1500 Kilometer. Vom südlichen „Land’s End“ zum nördlichen „John o’Groats“. In seinem Wohnzimmer. Die Idee zu „CycleVR“ ward geboren.

Leider bedarf es etwas mehr, als sich die Gear VR aufzusetzen, eine Route durch Großbritannien in Street View einzugeben und loszuradeln. Aaron programmierte seine eigene App. Grundlage ist Unity, eine Videospielsoftware, die übrigens auch Du gratis nutzen kannst. Dazu kommen die Geo- und Bilddaten von Google Street View. Dritte Hauptkomponente ist ein Trittfrequenzmesser. Dieser überträgt via Bluetooth die Geschwindigkeitsdaten an die App. Dort wird die reale Bewegung in virtuelle übersetzt.

Auf seiner Website berichtet Aaron mit Bildern und Videos von seiner Reise durch das digitale England. Das gereichte sogar der BBC zu einem kurzen Beitrag. #WellDone

 

Quelle: YouTube / Aaron Puzey

 

Und der nächste Step? Kickstarter! Die Nachfrage nach Aarons App und dem Projekt im Allgemeinen scheint so groß zu sein, dass er das Konzept nun ausbauen und noch mehr Leuten virtuelle Trips ermöglichen möchte – also Fahrradtrips, meine ich. Für die nächste Generation seiner App möchte er einen Multiplayer-Mode entwickeln. Heißt konkret, dass es egal ist, wo sich Deine Freunde und Du gerade versprenkelt auf der Welt befinden. Im virtuellen Raum macht ihr zusammen eine Fahrradtour – zum Beispiel durch Japan. Wenn Du über das Crowdfunding-Projekt auf dem Laufenden… äh Fahrenden bleiben willst, geht das über Aarons Newsletter.

CycleVR zeigt, was virtuelle Realität ermöglichen kann. Reisen in neue Länder, auch wenn Zeit und Geld knapp sind. Soziale Ereignisse, egal wie groß die Distanz ist. Davon träumt doch Cyberpunk und SciFi schon, seit dem es „Virtual Reality“ gibt.

 

Welche Alltagssituationen würden durch VR angenehmer? Toilettensitzung? Schwiegermutterbesuch? Vorlesung? Schreib Deine Ideen einfach in die Kommentare.

 

#WandsVR – Harry Potter trifft Steampunk im Multiplayer-Match

Du kennst diese Tage: Da stehst Du in Deinem 500 Quadratmeter Drei-Etagen-Single-Verlies und dann greift Dich jemand mit einem Lava-Ball an. Klar, diese Dinge nerven fast so sehr, wie Joghurtdeckel, die beim Aufmachen zerreißen.

 

Quelle: Giphy

 

Aber Du wärst ja kein Zauberer im etwas anderen London der 1880er, wenn Du Dir jeden Scheiß gefallen lassen würdest. Kurz vorbereitet, noch ein paar Zaubersprüche ausprobiert und schon kannst Du dem Eindringling mal die Maske auf Halbmast ziehen. Aber nicht rundenbasiert – nee, den Unfug lass mal schön die Pokémon-Spieler machen – sondern in Echtzeit!

Wands aus dem Hause NUX Studios bietet eine Abwechslung zu den bisherigen VR-Erfahrungen. Umgucken und Wegrennen sind ja sicherlich tolle Beschäftigungsmöglichkeiten – aber dem Gamer juckt es doch im Finger. Er will sich mit anderen Spielern messen. Eine richtige Story sind uns die Buben und Madels von NUX noch schuldig, aber die Schlagworte „alternatives London 1880“, „Steam“ und „Magic“ reichen ja irgendwie auch aus, um sich den Rest selbst zusammen zu reimen. Duellieren tust Du Dich in einer Zwischenwelt, genannt „The Beyond“ – übrigens auch der Spitzname meines Kühlschranks, mit dem ich mir auch regelmäßig Duelle liefere.

 

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Foto: © 2016 Multivrses AB

 

In einem detailreichen Gebäudekomplex bereitest Du Dich auf die Kämpfe vor, kannst neue Strategien entwickeln, Zaubersprüche testen und Hilfsmittel zusammenzimmern. Vom „Flaming Phoenix“ bis zum popeligen Eichenschild gibt es alles, was Du Dir vermutlich schon mit acht Jahren zusammen gesponnen hast, als Du noch mit der Klobürste bewaffnet durch die Wohnung marodiert bist und Deinem Vater glaubhaft vermittelt hast, Du seist ein Zauberer.

 

Quelle: YouTube / Wands Game

 

Seit dem neusten Upgrade kannst Du Dich entscheiden, ob Du Wands VR lieber via Oculus Store auf Deiner Gear VR daddeln willst, oder auf der Google Daydream View.

Im Spectator-Mode kannst Du Dir laufende Duelle anschauen – auch auf dem Fernseher. Mit dieser Option könnte sich das Spiel auch für gesellige Abende eignen. Hast Du früher Deinem Mitspieler noch beim „Mensch ärgere Dich nicht“ die Würfel an die Rübe gedonnert, kannst Du ihm jetzt gepflegt in einer digitalen Zwischenwelt den Poppes versohlen.

 

Ansprechende Grafik, Echtzeitduelle und Steampunk-Fantasy? Ja, bitte! Welche Games kannst Du Dir als VR-Echtzeit-Strategie vorstellen? Kommentare bitte beyond den Artikel.

 

#TwobitVR – Zuckersüß und unbeholfen

Schulkinder in einem gewissen Alter sind ja im Erfinden von Namen für ihre Mitschüler oft recht kreativ. Und wenn einer in der Klasse „Robert“ heißt, kommen die Stoppelhopser drauf, dass es da eine semantisch-signifikante Ähnlichkeit zu „Roboter“ gibt. Vielleicht habe ich deswegen ein Herz für kleine, runde Bots wie Star Wars‘ BB-8 oder eben den unbeholfenen Schrottball aus TwobitVR – und auch sonst alles Maschinoide mit drolliger Attitüde.

 

 

Quelle: Giphy

 

Warum der kleine Roboter Twobit in diesen heruntergekommenen Räumen festhängt, weißt Du zunächst nicht. Aber Du musst, nein, Du willst (!) ihm helfen, einen Weg hinaus zu finden. Dabei ist Köpfchen gefragt. Mit kühlem Kopf lässt Du Deinen Blick schweifen, suchst Möglichkeiten für Twobit zum Ausgang zu gelangen und verlierst dabei besser die Zeit nicht aus den Augen. Hast Du einen Weg gefunden, nickst Du Twobit zu – wie Freunde das eben so machen.

Du kannst aber auch mit dem Kopf schütteln, um den sphärischen Freund vor Unheil zu bewahren.

Mit der Twobit-Vision schaust Du durch die Linsen des knuffigen, kleinen Metallballs. Vier Augen – oder wie viele auch immer, so ein Roboter hat – sehen eben mehr als… Deine. Apropos „sehen“ – hier ist der Trailer.

 

Quelle: YouTube / Squidbeam Games

 

TwobitVR ist kostenlos im Oculus Store zu haben. Laurent Kermel, seines Zeichens Erfinder und Designer hinter Twobit und Begründer des VR-Gamestudios Squidbeam Games arbeitet aktuell unter anderem an den visuellen Effekten für Blockbuster wie „Rogue One“ und „Deepwater Horizon“.

 

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© Squidbeam Games/Laurent Kermel, All Rights Reserved.

 

Hut ab.

VR-Brille auf.

Rumkullern!

Reicht Dir Dein Kopf als Controller, oder brauchst Du mehr Interaktion? Wir nicken Deine Kommentare ab und schütteln bestimmt erst später die Köpfe. *beep*

 

#SENSVR – Der VR-Welt erste Comic-Adaption ist da

Superheldenfans und Sin-City-Leser schauen vielleicht gerade etwas verdutzt. S.E.N.S. Ist weder eine supergeheime Regierungsorganisation à la S.H.I.E.L.D., noch ein Held den Du ergoogeln kannst. Zeichner und Autor Marc-Antoine Mathieu ist für Comics mit philosophischem Einschlag bekannt. Was ist der Mensch und wo will er hin? S.E.N.S. erschien hierzulande 2015 unter dem Titel Richtung. Wobei „Titel“ eigentlich auch schon zu viel ist, denn das Cover ziert lediglich ein großer Pfeil und der Protagonist. Schon ab diesem Punkt kommt die Geschichte ohne Worte aus.

 

 Quelle: Giphy

 

Du hast kein Ziel. Also vermutlich hast DU schon ein Ziel – Toilette, Kühlschrank, etc. – aber in S.E.N.S. VR hast Du eben kein Ziel, außer vielleicht Deine eigene Neugier zu befriedigen. Optisch irgendwo zwischen Dick Tracy und dem Geometrie-Lehrbuch, findet sich Dein Protagonist in einem Labyrinth wieder, das komplett aus Pfeilen besteht. Ein gigantischer schwarzweißer Irrgarten, den Du erkunden musst – erkunden willst. Der Weg zum Ende des Spiels ist der Weg zu Dir selbst. #PhilosophieUndSo

 

Quelle: YouTube / Red Corner

 

S.E.N.S. VR ging aus der Kollaboration von ARTE France und dem Entwicklerstudio Red Corner hervor. Und hier bestätigt sich wieder Artes Rolle, als qualitativ hochwertiger Medien-Avantgardist. Mit Qualität statt Quantität überzeugt die Comic-Adaption voll und ganz. Wer seine ersten Schritte auf dem virtuellen Parkett macht, darf getrost zugreifen, z.B. im Oculus Store für Dein Samsung Gear VR Headset, aber auch im PlayStore und auf iTunes. Folge einfach den Pfeilen. Oder Pfeiltasten.

 

Comic mal anders: Welchen Insidertipp hast Du im Bücherregal zu stehen? Welche Graphic Novel verdient eine solide VR-Umsetzung? Tiefenphilosophische Kommentare bitte … ↓↓↓↓

 

#Invisible – „Mr. & Mrs. Smith“-Regisseur Doug Liman inszeniert die erste VR-Serie

Wo soll uns VR auf lange Sicht hinbringen? Hat VR eine Chance, mehr zu sein als nur Nische? Und warum verschwindet in der Waschmaschine immer die zweite Socke? Schwere Fragen treiben uns DigiRitter um. Wenn Du Dir Modelle wie Samsungs Gear VR oder Googles kürzlich vorgestellte Daydream View anschaust, wird klar: Virtuelle Realität bleibt nicht die exotische Spielerei des Enkels – sie soll auch Omi aus den Socken reißen. Neben VR-Spielen und VR-Erfahrungen gibt es nun endlich die erste echte VR-Serie: Invisible.

 

(Die unvergessene Angela Lansbury in „Mord ist ihr Hobby“ / Quelle: Giphy)

 

Zwischen Binge-Watching und Webisodes: Die Wiedergeburt der Serie

Viele Jahrzehnte war das Medium Fernsehen, bis auf wenige Ausnahmen, leichtfüßigen Serien, Sitcoms und Seifenopern vorbehalten. „Fernsehen machen“ galt früher gerne als Abstieg vom Leinwandthron. Dank Portalen wie YouTube, vor allem aber Streamingdiensten wie Netflix hat das Erzählformat „Serie“ wieder an Popularität gewonnen und sich verbessert. Man wagt mehr Experimente – zum Beispiel bei der Auswahl der Stoffe. Düstere Comic-Adaptionen wie Marvel’s Daredevil oder kultige Genre-Destillate wie Stranger Things werden online angeschaut und die Macher halten sich bei Episodenlänge- und Staffelumfang längst nicht mehr an die werbebestimmten Konventionen des linearen Fernsehens. Dank YouTube & Co. sind Zuschauer wie Du und ich auch an sogenannte Webserien gewöhnt. Webisodes sind in der Regel maximal zehn Minuten lang. Waren sie zu Beginn noch Nische und durch eine Low-Budget-Optik geprägt, sind sie mittlerweile ein beliebtes Format – oft hochwertig produziert. Ein Highlight dieser Sektion ist zum Beispiel Christian Ulmens Webserie Mann/Frau. Nach dieser Entwicklung war es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis jemand die Zeichen der Zeit erkannte und das Format „Serie“ in die virtuelle Welt warf.

 

Invisible: Familie Ashland und das Geheimnis der Unsichtbarkeit

Die Original VR Serie Invisible beginnt mit dem Ableben des Ashland-Familienoberhaupts, durch das die Familie plötzlich ins öffentliche Interesse gerät. Unbequem. Eigentlich bleibt das finanzstarke Geschlecht lieber unsichtbar. Buchstäblich. Einige Familienmitglieder verfügen über genau diese Fähigkeit: Unsichtbarkeit. Das macht die Familie auch für die Regierung plötzlich zum Ziel. Ab hier entspinnt sich ein immersives Mystery-Crime-Drama in ungewöhnlichen Perspektiven, mit spannenden Plottwists. Konzipiert wurde die Serie von Regisseurs Doug Liman (Edge of Tomorrow), Drehbuchautorin Melisa Wallack (Dallas Buyers Club) und Produzentin Juliana Tatlock. Hier kannst Du Dir schon einen Vorgeschmack holen – auch direkt in 360°.

Die erste Staffel, fünf Episoden zu je rund acht Minuten, kannst Du kostenlos anschauen. Entweder über die App JauntVR oder über SamsungVR. Eigentlich können wir der Serie nur die Daumen drücken, denn was Invisible von anderen Projekten abhebt, ist, dass es die Möglichkeiten der virtuellen Realität mit den inszenatorischen Gepflogenheiten der modernen Serienlandschaft verbindet. Wenn das Projekt bei den Nutzern auf Gegenliebe stößt, stehen Dir hoffentlich noch mehr hochwertige VR-Serien ins Haus!

 

Mir persönlich würden da unzählige Titel durch den Kopf schießen – Dir auch? Welche Serien sind ideal für eine VR-Umsetzung? Vielleicht The VRalking Dead? VReaking Bad? Verrückte Ideen bitte in die Kommentare!

 

#SimpsonsVR – Die 600. Episode der gelben Familie feierst Du auf dem #PlanetOfTheCouches

Für mich gibt‘s bisher nur zwei sehenswerte Interpretationen von Edgar Allan Poes Ballade „Der Rabe“. Die eine ist der Film „Der Rabe – Duell der Zauberer“, mit dem genialen Vincent Price in der Hauptrolle. Die andere ist ein Segment aus der ersten Halloween-Episode der Simpsons.

 

Quelle: Giphy

 

Die „Treehouse of Horror“-Episoden bieten makabren Spaß, außerhalb der bestehenden Simpsons-Kontinuität – Seitenhiebe auf Filme, Serien etc. inklusive. Die aktuelle Halloween-Episode ist gleichzeitig die 600. Folge der Serie. Fast ein Rekord. Die einzige Serie, die das (derzeit noch) toppen kann, ist „Rauchende Colts“ mit 635 Folgen. Frag mal Opa, der wird das noch kennen.

Zum Jubiläum wagen die Simpsons-Macher einen Schritt mehr in die Moderne. Den Couch-Gag zur aktuellen Halloween-Episode gibt es auch und bevorzugt für Google Cardboard. Und das lohnt sich vor allem, weil diese gelbe Erfahrung zeigt, wie VR die begrenzten Möglichkeiten der Fernsehlandschaft sinnvoll ergänzen kann. In einer von wilden Couchen übernommenen Zukunft erkundest Du Springfield durch Deine VR-Glasses. Das funktioniert zwar leider noch nicht, wie von den Kollegen bei Spiegel Online angenommen bei der gesamten Episode, aber auch das ist sicherlich nur eine Frage der Zeit.

Bei dieser Gelegenheit kannst Du die Google Stories App gleich noch etwas genauer durch Deine VR-Linsen erkunden. Auch wenn #PlanetOfTheCouches gerade das Zugpferd für die App ist, bietet sie noch andere Inhalte, die extra auf Dein Handy zugeschnitten sind.

 

Welche ist Deine Lieblings-Halloween-Episode bei den Simpsons? Gruselige Kommentare bitte unter den Artikel!

 

#SkyVR – Dem Himmel so nah

Kennst Du noch Premiere? Als ich noch so ein lütter Bengel war (#Mundart), gab es zwischen 20 und 20:15 Uhr „Premiere“ unverschlüsselt. Das war ein kleines Highlight. Dekaden später spukt der Begriff „Premiere“ höchstens noch in irgendwelchem Seemannsgarn umher. Aber „Papa guckt Bundesliga auf Sky“, kennen die meisten ganz gut. Nun macht Sky auch bei Noch-Nicht-Abonnenten von sich reden – mit einer Virtual-Reality-App. Das „Sky VR Studio“ kooperiert dafür exklusiv mit großen und kleinen Film- und VR-Anbietern. Auf diese Weise kannst Du zum Beispiel King Louie aus dem „Dschungelbuch“ einen speziellen Besuch abstatten und Comic-Fans bekommen einen ganz eigenen Einblick in den „Suicide Squad“ mit Will Smith. Fernab von großen Blockbustern soll Dich die App auch zunehmend auf Tuchfühlung mit Sportlern und Filmsternchen bringen. Sky hat dafür mal ein peppiges 360°-Video zusammengebaut. Guck mal.

 

Quelle: YouTube / Sky

 

Oh oh, sogar David Beckham lässt sich blicken. Die Sky VR App gibt es für Deine Samsung Gear VR im Oculus Store und für Google Cardboard auf Google Play und fürs iPhone im App Store. Solltest Du weder das eine, noch das andere haben, kannst Du Dir das Material auch als 360°-Video anschauen. Alternativ findest Du im Vodafone-Shop Deine neue VR-Brille. Ach und Sky, mit allem Zipp und Zapp, kannst Du dort auch bestellen – ganz einfach als Zusatz zu Vodafone TV.

 

Du hast King Louie schon dreimal die Affenpfote geschüttelt oder bleibst immerzu am Beckham-Video hängen? Vielleicht hast Du auch Ideen, welche Filme auf jeden Fall mehr VR-Inhalte verdienen. Dein Kommentar unten ins Feld bitte.

 

#GhostInTheShell – Das #VRob-Special zum Cyberpunk-Kult

Was haben diese Artikel gemeinsam? Bevor Du jetzt alle liest, hier ein kurzer Spoiler: Sie sind erstens von mir und enthalten zweitens alle einen Verweis auf „Ghost in the Shell“. Das ist kein Zufall. Denn #VRob findet: Ghost in the Shell rockt! Deswegen gibt es heute auch einen kleinen Crashkurs zum Franchise, inklusive News zum bald erscheinenden VR-Kurzfilm „Ghost in the Shell: The New Movie – Virtual Reality Diver“ (lange Titel sind wieder in).

Quelle: Giphy (Ghost in the Shell, 1995, R.: Mamoru Oshii)

 

Kybernetischer Kult 1989 A.D.

1989 erscheint das Manga Ghost in the Shell. Autor Masamune Shirow zeigt den Lesern eine nahe Zukunft, in der der Mensch die Technologisierung seiner selbst an den Rand der Perfektion getrieben hat. Cyborgs und Roboter gehören zum Alltag. In Konsequenz ist auch Protagonistin Motoko ‚The Major‘ Kusanagi ein Cyborg und kümmert sich mit der Spezialeinheit „Sektion 9“ um die innere Sicherheit Japans. Cyberpunk trifft auf Tech-Noir und viele andere Genres. Themen wie Transhumanismus und die Frage nach der Bedeutung vom Leben kybernetischer Lebensformen erinnern nicht nur zufällig an Autoren wie Philip K. Dick („Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“). Bis heute sind drei Mangas erschienen:

 

  • Ghost in the Shell
  • Ghost in the Shell 1.5 – Human-Error Processor
  • Ghost in the Shell 2

 

Projekt 2501 – Ghost in the Shell hackt sich in die Popkultur

1995 drückt die gleichnamige Verfilmung der Popkultur einen gewaltigen Stempel auf. Wesentlich ernster als die Vorlage bearbeitet Regisseur Mamoru Oshii die Geschichte um das „Projekt 2501“ – eine Lebensform, die komplett in „den Weiten des Netzes“ entstanden ist.  Der Film wurde der Grundstein unter anderem für die Matrix-Trilogie. Typisch für die japanische Film- und Fernsehlandschaft bekommt der Stoff diverse Neuinterpretationen inklusive Fortsetzungen spendiert.

people love machines in 2029 a.d. – damn, can’t wait to get my extern memory access ? | #GhostInTheShell #GITSultimate #GhostInTheShellInnocence #GhostInTheShell2 #StandAloneComplex #SolidStateSociety #GITSSACSSS #bluray #dvd #movie #film #nerdgasm #mamoruoshii #masamuneshirow #motokokusanagi #batou #nipponart

Ein von Robert Gryczke (@rob_gryzzly) gepostetes Foto am

 

Während Original und das Sequel „Innocence“ als tiefenphilosophische Cyber-Thriller das Kinopublikum überzeugen, erfreuen sich unzählige Fans ab 2002 an einer Neuinterpretation des Stoffes – in Serienform.

Ghost in the Shell: Stand Alone Complex erzählt in zwei Staffeln plus Film komplexe, teils politische Geschichten und nimmt sich mehr Zeit für seine Figurenentwicklung. Das Design und der oft leichtherzige Ton machen „GitS: SAC“ zu einem weltweiten Erfolg. In Deutschland strahlte übrigens Musiksender MTV die Serie aus.

Seit 2013 spaltet Ghost in the Shell: Arise die Gemüter der Fans. Die Story der neuen Reihe fokussiert sich auf die Gründung der Spezialeinheit „Sektion 9“. In actionlastigen Bildern wird so auf die Vergangenheit von Motoko Kusanagi & Co eingegangen. In dieser (neuen) Kontinuität findet auch der neue Anime-Film seinen Platz – inklusive VR-Highlight.

 

Virtual Reality Diver – Ghost in the Shell zum Anfassen

„Du musst Deine Grenzen akzeptieren“, heißt es an einer Stelle im neuen Film Ghost in the Shell: The New Movie. Und diese Grenzen verschieben sich immer weiter. Knapp 25 Jahre nach dem ersten Film stellt „The New Movie“ das Destillat der bisherigen Franchise-Erzeugnisse dar. Das Figuren-Design ist irgendwo zwischen Manga, Film und Serie angelegt. Die weniger verschachtelte Story überzeugt dann auch eher auf visueller als auf inhaltlicher Ebene. Vor allem mit dem parallel dazu produzierten Kurzfilm Virtual Reality Diver wird das Franchise um einen digitalen Meilenstein bereichert. Das 15-Minuten-Werk soll noch 2016 für Android und iOS erscheinen. In dem Film wirst Du den vollen Rundumblick genießen und bist dem Team von Sektion 9 so nah wie noch nie. Erstklassige Animation trifft Virtual Reality – quasi eines der Kernthemen des Franchise. Glaubst Du nicht? Dann halt mal Dein Smartphone oder Tablet bereit. Der folgende Trailer zu Ghost in the Shell: Virtual Reality Diver ist ebenfalls im 360°-Modus verfügbar.

 

Quelle: YouTube / GITSchannel

 

Den Trailer gibt es natürlich auch als zweidimensionale Version: zum Beispiel hier.

 

Hollywood in the Shell – Scarlett Johansson als „The Major“

So wie viele Anime-Stoffe war auch Ghost in the Shell seit Jahren im Gespräch für eine Realverfilmung. Steven Spielberg sicherte sich für seine Produktionsfirma DreamWorks die Rechte am Stoff. Das fertige Produkt kannst Du Dir im März 2017 anschauen. Scarlett Johansson (Black Widow aus „Avengers“) übernimmt die Hauptrolle – in der Besetzungsliste bislang nur als „The Major“ betitelt. Inhaltlich wird auch dieser Film eine eigene, neue Geschichte erzählen, die sich wohl aber an der Storyline „Der lachende Mann“ aus der TV-Serie orientieren wird. Jetzt sind die ersten bewegten Bilder aufgetaucht und ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich persönlich gebe dem Film gern eine Chance. Denn schon die japanische Schauspiel- und Regie-Legende Takeshi Kitano in der Rolle des Chief Daisuke Aramaki macht Lust auf mehr.

 

Quelle: YouTube / Moviepilot Trailer

 

Zum Abschluss ein Zitat:

„Wenn die Puppen sprechen könnten, würden sie mit Sicherheit schreien: Ich will aber kein Mensch sein!“

(Motoko Kusanagi; Ghost in the Shell 2: Innocence)

 

Welcher ist Dein liebster Film oder Deine liebste Serie aus dem GitS-Universum? Hast Du Lust auf mehr solcher Specials? Unter dem Artikel kannst Du ganz ohne Hacken Deinen Kommentar da lassen. [log out]

 

#Within – Die VR-Plattform mit Klasse statt Masse

Warum immer dieselben Fehler machen, wenn wir verschiedene machen können?

(Pavel Kosorin)

 

Ich fand es gut, mal mit einem Zitat zu beginnen – also einem das nicht von mir ist. Sonst wäre es vermutlich etwas in der Art wie: „Käse auf Kuchen ist noch lang kein Käsekuchen.“ Aber heute geht es um Fehler und zweite Chancen.

 

Quelle: Giphy

 

Vor einigen Monaten listete ich in einem Artikel über die besten Apps und Games für die Samsung Gear VR die App „Vrse“ auf. Das Team sorgt für hochwertigen Video-Content im Bereich VR. In Kooperation mit etablierten Partnern wie der New York Times entstehen beeindruckende Dokumentationen oder Live-Events zum Miterleben. Neue Talente können Kurzfilm-Projekte präsentieren und VR bekommt endlich hochwertiges Material, das das Medium als Möglichkeit zur Immersion begreift. Das Problem: Den Namen „Vrse“ konnte sich die Net-Gemeinde weder merken, noch aussprechen, noch irgendwas.

Ja genau, aus Vrse wurde Within. Sowas kommt ja immer wieder vor. Wir erinnern uns: Raider & Twix. Gründer Chris Milk dazu selbst: „Wir dachten ach-wie-schlau wir doch wären, einfach ein Vokal zu entfernen und das V und das R nebeneinander im Namen stehen zu haben. VRse.“ In der Tat ist das nicht immer das Allheilmittel. Aber der Name Within geht doch ins Ohr. Die Within-App ist kostenlos. Mittlerweile haben die fleißigen Bienen ihr Portfolio aufgestockt. Unter anderem findest Du jetzt auch die exklusive Mini-Episode zur zweiten Staffel der Cyber-Crime-Serie „Mr. Robot“ in der Auswahl – ein echtes Schmankerl.

Mein persönlicher Geheimtipp: Catatonic. Nach dieser VR-Erfahrung hab ich zwei Tage mit Licht geschlafen, weil ich mich nicht getraut habe, zum Schalter zu gehen.

 

Du hast echte VR-Geheimtipps oder überlegst gerade noch, wo Du einen Raider-Riegel her kriegst? Egal – schreib es unten in die Kommentare.

 

#BlairWitchVR – ViRales Marketing für die Neuauflage des Kultfilms

Erinnerst Du Dich noch an das Filmjahr 1999? „Matrix“ versetzt Dich mit geilen Effekten ins Staunen und „Episode I“ drängt Star-Wars-Fans in allen Welten auf die dunkle Seite der Macht. Und zwischen all diesen Effekt-Blockbustern re-animiert „Blair Witch Project“ das Found-Footage-Genre und legt den Grundstein für rentable Reihen wie „Paranormal Activity“. Nach einer wenig befriedigenden Meta-Fortsetzung („The Book of Shadows: Blair Witch 2“), startet im Oktober diesen Jahres mit Blair Witch eine weitere Fortsetzung, die laut bisheriger Kritikerstimmen das Genre erneut umkrempeln wird.

Quelle: Giphy

 

Nun ist Blair Witch nicht der einzige Film, der mit VR-Inhalten das Marketing ankurbelt. Aber bei der Mutter des modernen Found-Footage-Films darf man mal einen Blick riskieren. Die Blair Witch VR Experience findet online statt und lässt sich mit Kopfhörern und Maus auch sehr gemütlich auf Deinem Rechner spielen. Du findest Dich in den berühmten Black Hill-Wäldern wieder, Schauplatz des Originalfilms und seiner Sequels. Über, unter, neben und vor Dir findest Du Gegenstände wie Kameras und Fotos, die Dir Infos und Bilder aus oder zum Film liefern. Worauf wartest Du noch? VR-Brille auf den Kopf – und ganz wichtig: Licht aus!

 

Quelle: YouTube / POiiSED

 

Was hältst Du von der Blair Witch VR-Erfahrung? Und viel wichtiger: Welches Filmfranchise braucht dringend ViRales Marketing? Deine Kommentare bitte als schaurige Erfahrung unten ins Kommentarfeld.

 

 

#StreetViewVR – Wenn Senioren virtuelle Realität erleben

Ich weiß, ich weiß: An dieser Stelle rutschst Du schon wieder hibbelig hin und her; in freudiger Erwartung auf die nächste knorke VR-Erfahrung. Aber wenn Du heute Gänsehaut bekommst, dann nur vor Freude, jawohl. Heute sind die Menschen wichtig, die Dir außerplanmäßig Taschengeld geben, funky Geschichten von früher erzählen und sowieso immer den besten Kuchen der Welt backen: Oma und Opa.

 

Quelle: Giphy

(Oh Gott, wer fängt auch gleich an zu heulen? #TryNotToCry )
 

Virtuelle Realität kann so viel mehr sein als digitaler Zeitvertreib. Eine VR-Brille ist das Tor zu anderen Orten, vielleicht in eine andere Zeit. Eine Chance; vor allem für ältere Leute. Mit zunehmendem Alter kann das Reisen eine echte Herausforderung sein. In Kooperation mit dem MIT-Start-up Rendever ermöglichte der amerikanische Betreiber von knapp 1100 Senioren-Residenzen Brookdale Senior Living, einigen Senioren einen virtuellen Trip in ihre alte Heimat. Via GearVR-Brille und Google Street View-App begegneten die älteren Damen und Herren nicht nur der neuen Technik sehr offen, sondern waren teilweise emotional regelrecht aufgewühlt. Und das hat natürlich auch das amerikanische Fernsehen nicht kalt gelassen.

 

Quelle: YouTube / CBS This Morning

 

Na, war das goldig? Das finden auch die Gründer von Rendever und versuchen dieses Konzept nun als dauerhaften Service auf dem Markt zu etablieren. Ob dieser Trend dann bald auch Deinen Großeltern zur Verfügung steht?

 

An welchen Ort möchtest Du so dringend zurück, dass Du am liebsten sofort zur VR-Brille greifen willst? Deine Kommentare… Du weißt schon wo ;) .

 

#VRNoir – Der VR-Thriller, den wir verdient haben

Du machst alles für Geld, bist hoch verschuldet und jeder Tag könnte Dein letzter sein –na klar: Du bist Student*in. Aber zurück zu meiner kleinen Kolumne. Auch hier bist Du hoch verschuldet und ständiger Gefahr ausgesetzt. Aber diesmal bist Du Veronica Coltrane, Privatdetektivin und Protagonistin des virtuellen Live-Action-Krimis VR NOIR. Wie der Titel es vermuten lässt, hat das Spiel, beziehungsweise der Film die dramatische Tagline “A Day Before Night“ und enthält genug Saxophon-Musik, um drei Bollywood-Streifen in verregnete Schwarzweiß-Krimis zu verwandeln.

 

 Quelle: Giphy

 

Für mich persönlich ist das voll okay. Und für einige Filmfestivals auch. So zeigte unter anderem das Montreal International Film Festival das Projekt von Nathan Anderson, Martin Taylor und Mike Jones und lobt die Verschmelzung von Kino und Videospiel zu einer neuen Unterhaltungsform. Dann brauch ich künftig doch nicht mehr am Lichtschalter zu spielen und angebrochene Apfelsaft-Flaschen mit „Whiskey“ zu beschriften, um mich etwas noir zu fühlen – es reicht ein einfacher Blick durch die VR-Brille. Durch welche, ist bei VR Noir übrigens fast egal. Das Film-Spiel gibt es kostenlos für Deine Gear VR, aber auch für Google Cardboard, das Du wunderbar mit dem Smart platinum 7 von Vodafone nutzen kannst. Vorweg gibt‘s nachfolgend schon einmal den Trailer zum Spiel.

 

Quelle: YouTube / Start VR

 

Welches ist Dein Lieblings-Film-Noir? Und welchem Filmgenre willst Du unbedingt auch virtuell frönen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

 

#DarkRideProject –  Die virtuelle Rettung historischer Geisterbahnen

In vielen Science-Fiction-Filmen – vornehmlich in denen, die in der Zukunft spielen – können Protagonisten einen genauen Blick in die Vergangenheit werfen. Gigantische Archive machen das möglich. Nun kannst Du Dir ja auch Omis Fotoalben anschauen, während Opa Dir was von seiner Zeit als Funker erzählt und dazu eine Schellackplatte auflegt. Aber Erinnerungen verklären mit der Zeit, zumindest die meisten. Und an dieser Stelle kommen wir zu Geisterbahnen. Uuuaaaahhh….

 

Quelle: Giphy

 

Peng, was für ein Wechsel, hm? Ganz ruhig, mein kleiner VR-Aficionado. Der Missing Link heißt Dark Ride Project. Creator Joel Zika und sein Team haben es sich zur (beneidenswerten) Aufgabe gemacht, historische Geisterbahnen als virtuelle 360°-Erfahrungen zu archivieren und sie so für Deine Kinder oder wenigstens Klone erlebbar zu machen. Dafür bereisen die Männer und Frauen den Globus, auf der Suche nach historischen Geisterbahnen, zu Englisch Ghost Train oder eben Dark Ride. Hat das #DarkRideProject einen solchen Schuppen gefunden, wird eine Low-Light-360-Cam (eine VR-Kamera die mit wenig Licht auskommt) in den Wagen gesetzt und der Spaß kann beginnen. Bisher gibt es fünf dieser archivierten Alpträume. Damit das Projekt nicht an so etwas Banalem wie „Pleiteritis“ erkrankt, gibt es natürlich eine Crowdfunding-Kampagne zu The Dark Ride Project. Hier gibt es das Pitching-Video – natürlich im 360°-Mode. Das heißt: Vollbild an und Handy bewegen.

 

Quelle: YouTube / The Dark Ride Project

 

Das Dark Ride Project zeigt, wie Geschichtsschreibung künftig aussehen könnte. Niemand will Fotos, Radiobeiträge und Zeitzeugenberichte austauschen. Aber in Zukunft kannst Du womöglich ganz einfach per VR-Brille in die Großereignisse der Vergangenheit, wie Präsidentschaftswahlen, eintauchen. Oder stell Dir vor, Du könntest das Udo-Lindenberg-Abschiedskonzert jederzeit nacherleben – nicht, dass es je eines geben wird.

 

Was hältst Du vom Dark Ride Project? Zu retro oder genau der Blick in die Vergangenheit, den wir brauchen? Alle Gedanken bitte ungefiltert in die Kommentare.

 

#ArkhamVR – Die Maske des Batman gehört Dir

Ich weiß, ich weiß: Eigentlich liegt der Schwerpunkt in meiner Kolumne auf mobilem VR-Gaming – Punkt für Dich. Aber als ich den neuen Trailer zum kommenden Titel „Batman: Arkham VR“ gesehen habe, dachte ich mir nur: „Heilige virtuelle Realität, Batman! Das ist doch was für die #VRob-Leser.“

 

Quelle: Giphy

 

Arkham VR erscheint schon im Oktober für die Playstation VR, faktisch also die PS4. Schlaue Spielefüchse haben schon erraten, dass sich das Spiel in die Kontinuität der gefeierten Arkham-Spielreihe einreiht. Aus der Ego-Perspektive erkundest Du in Arkham VR lebensbejahende Orte, wie z.B. die grottig-finstere Bathöhle oder das traut-traurige Heim von Bruce Wayne, Wayne Manor. Arkham VR versteht sich noch mehr als Kriminalgeschichte, als die bisherigen Konsolen-Ableger. „Back to the roots“ – denn schließlich galt Batman einst  als „der weltgrößte Detektiv“.

Auf Action musst Du deswegen keinesfalls verzichten. Über die Kinect-Steuerung kannst Du natürlich auch die legendären Bat-Gadgets nutzen. Ja. Genau. Ich meine damit: DU KANNST BATARANGS SCHMEIßEN!!!EINSELF!!. Da hat sich das jahrelange Bierdeckel-Flitschen doch gelohnt. Doch hier kommt endlich der ComicCon-Trailer, inklusive Gameplay.

 

Quelle: YouTube / Batman Arkham

 

Welches ist Dein Lieblings-Arkham-Game? Rauchbömbchen und Batarang-Nachrichten bitte direkt in die geheime #VRob-Höhle unter dem Artikel schmeißen. #nänänänänänäBatman

 

#AffectedTheManor – Im Spukschloss der zugenagelten Türen

Ja gut, die Headline mag etwas reißerisch klingen, aber mit solchen Titeln haben die Grindhouse-Kinos in den Sixties und Seventies die Leute angezogen. Die hatten damals aber noch keine mobile VR-Technik. Filme wie „Conjuring 2“ und der kürzlich gestartete „Lights Out“ zeigen, dass Du auf Jump Scares stehst und den Thrill suchst. Die Entwickler*innen von Fallen Planet Studios haben Deinen Ruf erhört.

 

Quelle: Giphy

 

Auf der Oculus Rift und der HTC Vive hat die Grusel-Erkundung Affected bereits tausenden Gamern Schreckmomente  beschert – und nun gibt es endlich einen mobilen Ableger für Deine Samsung Gear VR. Dazu wurde das gleichnamige Level des Originals genommen, um mehr erkundbare Räume und Kreaturen angereichert und für die technischen Möglichkeiten der mobilen VR-Brille optimiert. Jump Scares gibt es in der Gruselhütte, die irgendwie an jeden Alptraum erinnert, den Du je hattest, im Zufallsmodus. Das heißt, dass kein Schrecken wie der andere ist. Wenn bei Deinem ersten Rundgang noch alles ruhig war, kann schon bei der zweiten Gruseltour eine bleich-rote Kreatur in Dein Sichtfeld springen. Für Freunde mit starken Nerven ist Affected: The Manor im Oculus Store erhältlich und auf jeden Fall einen Blick wert, gilt es doch bislang als das erfolgreichste VR-Franchise überhaupt. Im folgenden Video bekommst Du eine Ahnung davon, wie die Erfahrung aussehen kann, aber wie gesagt: keine Tour ist wie die andere. #HierBitteGruseligesLachenVorstellen

 

Quelle: YouTube / EntertainmentGaming

 

Vodafone Smart VR

Wow, was für eine Woche. Erst Fotos machen, damit das Bild da oben mal nach mir aussieht und dann Käsekuchen mümmeln auf der Premierenveranstaltung zum neuen Vodafone-Flaggschiff Smart platinum 7 inklusive VR-Brille in Berlin. Ja ja, als Tastendrücker kommst Du herum. Und wer hätte gedacht, dass die Berliner Innenstadt voll von PokéStops ist? Und dank der vielen PokéStops in der Berliner Innenstadt schloss sich der Kreis zum Thema Augmented und Virtual Reality – passend zur darauf folgenden Präsentation mit anschließendem Hands-on.

 

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Das Vodafone-eigene VR-Headset Vodafone Smart VR ist kompatibel mit dem Smart platinum 7 und basiert auf dem offenen Google-Cardboard-Ökoystem, das für Anwender einen genauso unkomplizierten Einstieg in die VR-Welt bietet wie für Entwickler. Das Smart platinum 7 wurde explizit mit dem Fokus auf VR-Tauglichkeit designt – vom Display bis zum Prozessor.

 

 

Immer bereit für VR dank 2K und Octa-Core

Wenn ich von VR-Erlebnis spreche, dann sind damit oft immersive Spieleanwendungen gemeint. Tatsächlich lässt sich aber beobachten, dass virtuelle Realität auch in vielen anderen Bereichen auf Alltagstauglichkeit getrimmt wird. 360°-Facebook-Urlaubsbilder werden Deine Freunde künftig auf ganz neue Art neidisch machen. Und spätestens wenn irgendwann der erste 360°-Eisbären-Dokumentarfilm im VR Cinema läuft, weißt Du, wo Du mich findest. Für solche Anwendungen kannst Du künftig Dein Smartphone unkompliziert in ein kompatibles Headset wie das Vodafone Smart VR legen und losstarten. Mit den 2.560 × 1.440 Bildpunkten, AMOLED-Display und Snapdragon-Achtkernprozessor bist Du jederzeit bereit für einen Abstecher in die virtuelle Welt und jegliche Art von 360°-Happenings.

 

(Hatte eine VR-Brille bevor es cool war: Johnny Mnemonic (1995) | Quelle: Giphy)

 

Vielfältige VR-Apps und -Games

Im Google Play Store findest Du vermutlich nicht die VR-Ableger von Triple-A-Games wie Batman: Arkham oder Resident Evil. Aber völlig gratis findest Du zum Beispiel solche Anwendungen wie ARTE360 VR. Schon lange als Medienavantgardist bekannt, produziert Arte bereits heiße VR-Erlebnisse. Mein Favorit ist die Hai-Doku, dank der ich jetzt Angst vorm Baden habe. Dort findest Du auch die App Insidious VR, eine Promotion zur gleichnamigen Gruselfilmreihe. Ständig kommt neuer Content dazu und Entwickler sind eingeladen, sich zu beteiligen – Du natürlich auch. Brille auf und App geht‘s.

 

Nutzt Du schon VR-Technologie und wenn ja, welche? Das Vodafone Smart-VR-Headset kannst Du zusammen mit dem VR-tauglichen Smart platinum 7 im Shop bestellen. Mehr Infos zu Vodafones neuem Flaggschiff findest Du hier. Kommentare gibt es direkt unter dem Artikel.

 

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#CyberCookTaster – Für Pfannen mit Stil

Lang lang ist‘s her, da stand ein kleiner Kolumnist noch an kalten Edelstahlarbeitsplatten, schnitt sich in die Finger und versuchte in einer Sternehotel-Küche nicht das Essen anbrennen zu lassen. Aus der Kochlehre ist dann leider nix geworden. Vielleicht hätte es besser geklappt, wenn ich damals schon digital die Pfanne hätte schwenken können. Darum ist mir die folgende App auch ein inneres Kirschenpflücken. CyberCook Taster für die Samsung Gear VR ist ein Concept und deswegen sicherlich nur ein Ausblick auf die Möglichkeiten, die diese App irgendwann bieten wird. Aber mein lieber Schwan, die Details beim Wok-Gemüse-Schwenken lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Schau selbst:

 

Quelle: YouTube / Starship

 

Abgesehen davon, dass schon die Küche neidisch macht, bleiben Deine Zutaten immer frisch und knackig. Es entspannt natürlich. Ich hoffe, dass das Entwickler-Team von Starlight die App weiter belebt und das Concept ausgebaut wird – damit es demnächst auch im digitalen Leben heißt: „Schatz, wir machen heute mal was mit Tofu!“

 

Ihr habt noch einen heißen VR-Tipp für mich? Immer rein damit in die Kommentare – garantiert kalorienfrei.

 

#DarkDays – Horrornacht mit Puzzle-Charakter

In der virtuellen Realität weißt Du nie, was Dich erwartet. Und da ich Dir in dieser Sektion mehr zeigen will als quietschbunte Landschaftssimulationen, gibt es im zweiten Teil dieser Kolumne etwas zum Gruseln. In „Dark Days“ übernimmst Du die Rolle der erfolglosen Autorin Jade Lacroix, die zu Beginn des Spiels die trostlose Wüstenlandschaft Nevadas durchquert. Nach langem Herumirren beschließt Du im am Straßenrand liegenden Motel zu übernachten. Dieses Motel wirkt auf den ersten Blick so kuschelig wie die Elm Street – also logisch, kein Grund weiterzufahren. In dieser Nacht wirst Du die Belegschaft des Motels besser kennenlernen, als es Dir lieb sein wird. Genau wie seine Bewohner: Menschen und …

Quelle: YouTube / UploadVR

 

Reiz und Atmosphäre zieht „Dark Days“ aus dem Zusammenspiel zwischen der düsteren Kulisse des Hotels und dem Mystery-Plot. Denn auch wenn die Prämisse „Allein in der Mystery-Location“ im Film zu oft benutzt wird, erlebst Du es diesmal hautnah. Anstelle vor dem Bildschirm zu sitzen und zu rufen „Da liegt doch der Schlüssel“ kannst Du jetzt beweisen, dass Du die Nerven behältst, wenn Schattenkreaturen Dir ans Leder wollen. #creepy

Dark Days findest Du exklusiv für die Samsung Gear VR im Oculus Store.

 

Was sind Deine Lieblings-Apps für’s VR-Headset? In dieser VR-Kolumne hält Dich #VRob auf dem Laufenden und weiß, welche Apps und Spiele Du auf keinen Fall verpassen darfst.

 

#TempleRunVR – Indiana Jones lässt grüßen

Bald lachst Du Dich vielleicht kaputt über das heutige dünne Angebot brauchbarer VR-Inhalte. Aktuell jedoch müssen wir aber noch nach den Rosinen im digitalen Kuchen suchen. Eine solche ist zum Beispiel „Temple Run VR“. Der Jump’n’Run-Klassiker ist sicherlich nicht der letzte Transfer eines Mobile Games in die virtuelle Realität. Das Konzept des Spiels bleibt dabei gleich: Vorwärts immer, rückwärts nimmer. In den Ruinen eines Tempels hast Du Dich an den Schätzen vergriffen und dabei eine Horde mystischer Affen…Monster..noiden aufgescheucht, die Dich fortan bergab verfolgt.

 

Quelle: YouTube / therealdwhite

 

Der Wechsel vom Third-Person- zum First-Person-Jump’n’Run ist ein echter Gewinn. Richtungswechsel, Ducken und Springen erfolgt über das Stirnpad. Für den vollen Nervenkitzel solltest Du Deine Kopfhörer anschließen. Dann hörst Du das Knurren der Kuscheläffchen direkt hinter Dir. Grafisch ist noch Luft nach oben, aber Highscore-Jäger werden auf jeden Fall ihre Freude haben, am Diamanten-Sammeln, Upgraden und dem nicht unwesentlichen Gefühl, ein bisschen zu sein wie Indiana Jones… oder zumindest der Cousin seines Nachbarn.

Das Spiel ist exklusiv für Samsung Gear VR im Oculus Store erhältlich.

 

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