Bildung goes digital: Trends und Themen auf der Didacta Digital 2019

Bildung goes digital: Trends und Themen auf der Didacta Digital 2019

Wie muss Schule heutzutage sein, damit sie jedem Kind bestmögliche Zukunftschancen bietet? Antworten auf diese Frage findest Du vom 19. bis zum 23. Februar auf der Bildungsmesse Didacta in Köln. Die Messe bietet Dir einen umfassenden Überblick über Lösungen und Entwicklungspotenziale von der frühkindlichen Wissensvermittlung bis hin zur digitalen Bildung.

Jedes Jahr kommen Experten, Lehrende und Lernende zusammen, um auf der Fachmesse Didacta über Bildung zu sprechen. Dieses Jahr werden 800 Aussteller aus rund 40 Ländern und etwa 100.000 Besucher erwartet. Damit ist die Didacta Europas größte Messe für die Bildungswirtschaft. Die Veranstalter sind sich in einem Punkt einig: Bildung braucht digitale Kompetenz. Darum bietet die Messe mit der Didacta Digital eine umfassende Informationsvermittlung zu den Möglichkeiten der Digitalisierung in Bildungseinrichtungen. Wir stellen Dir hier die Highlights vor.

Das Smartphone als Lehrmittel in der Schule neu entdecken

Sollten Kinder ein eigenes Smartphone besitzen, um sich digitale Kompetenzen anzueignen? Oder hält es die Schüler eher vom Lernen ab? Auf der Didacta werden Anregungen gegeben, wie Smartphones bereits ab der ersten Klasse sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden können. Das Stichwort ist hier: Kompetenzvermittlung.

Denn genau wie Kinder erst lernen müssen, sich im Straßenverkehr zurecht zu finden, müssen sie auch den Umgang mit digitalen Medien trainieren, sagt Schulforscherin Birgit Eickelmann im Interview mit Didacta Digital.

Coding for Tomorrow: Die Vodafone Stiftung auf der Didacta

Mit der Initiative Coding for Tomorrow hat die Vodafone Stiftung im November 2017 einen Hub für digitale Bildung eröffnet. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass bereits jungen Schülern das Programmieren nähergebracht wird und bietet kostenfreie Unterrichtseinheiten und Projekte an. Die Initiative ist auch in diesem Jahr mit einem Messestand auf der Didacta vertreten. Wenn Du ein paar praktische Tipps benötigst, um digitale Kernkompetenzen spielerisch im Unterricht zu vermitteln, dann besuch uns doch in Halle 8 an Stand C-061. Egal ob man Fabeln für den Deutschunterricht programmiert oder das Planetensystem mit Augmented Reality in den eigenen Händen hält – Ziel ist es, Anreize zu schaffen, mit denen eine technologiebasierte Bildung zeitgemäß und kurzweilig gestaltet werden kann.

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Deutscher Lehrerpreis: Wettbewerb 2019

Der „Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ ist eine gemeinsame Initiative der Vodafone Stiftung und des Deutschen Philologenverbands.

In diesem Jahr findet die Gesprächsrunde des Deutschen Lehrerpreises auf der Didacta unter dem Motto: „Digitalisierung in der Schule – Wie können digitale Medien den Unterricht bereichern?“ statt.

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für die Wettbewerbsrunde 2019 auf Hochtouren. In der Kategorie „Unterricht innovativ“ haben interessierte Lehrkräfte-Teams noch bis zum 24. Juni die Möglichkeit, ihre Projekte anzumelden.

Schutz vor Cyberkriminalität: Mehr Sicherheit an Schulen

Digitale Sicherheit, intelligente Netzwerklösungen und der gesteigerte Einsatz von IoT-Geräten sind in diesem Jahr zentrale Themen der Didacta Digital. Insbesondere Hochschulen arbeiten daran, dass Studierende unabhängig von Ort und Zeit auf digitale Bildungsressourcen und Mentorenprogramme zugreifen können. Ebenso sollen mehr und mehr Verwaltungsabläufe digital geregelt werden.

Aus diesem Grunde müssen (Hoch-)Schulsysteme neue Lösungen finden, die über traditionelle Sicherheitsmaßnahmen hinausgehen um sensible Daten vor Cyber-Angriffen schützen.

Auch Schulen schaffen digitale Lernumgebungen, die Kriminelle zum Datenmissbrauch verlocken könnten und ein funktionierendes Sicherheitsnetz voraussetzen. Wie ein sicheres Schulnetz aussehen kann und welche Systeme dafür zur Verfügung stehen, wird Thema auf der Didacta Digital sein.

Effizientes Lernen mit VR-Brille in Aus- und Weiterbildung

Kleine und größere Fehler können Azubis und Studierenden schon einmal passieren. Doch können sie Unternehmen auch Zeit und Geld kosten. In Zukunft soll die Anwendung von Virtual Reality (VR) zu einer effektiveren Aus- und Weiterbildung beitragen. Das geht beispielsweise, indem Du Dir eine VR-Brille aufsetzt und so in eine virtuelle Übungssituation eintauchst. Schritt für Schritt lernst Du eine Anwendung oder einen Ablauf kennen. Hast Du etwas nicht verstanden, kannst Du den Schritt problemlos wiederholen. So können mitunter kostspielige Fehler vermieden werden und Du kannst unabhängig von den örtlichen Gegebenheiten lernen. Im Anlagenbau und der medizinischen Ausbildung werden VR-Brillen bereits genutzt. Auf der Didacta werden die neuesten VR-Systeme in einer Zukunftswerkstatt vorgestellt. Außerdem wird gezeigt, wie Virtual Reality in der Pilotenausbildung eingesetzt wird.

Digitales Museum: Mit VR-Apps Kunst entdecken

Unterricht findet natürlich nicht nur innerhalb der Schulmauern statt. Ein Besuch im Museum ist eine wichtige außerschulische Erfahrung, die Kindern dabei hilft, einen leichteren Zugang zu behandelnden Themen zu finden.

Virtual Reality kann ein Hilfsmittel sein, um die Museumserfahrung noch intensiver zu gestalten. Die entsprechende Technologie stellte das Städel Museum in Form einer Virtual-Reality-App schon auf der Didacta 2018 vor.

Mit Hilfe von VR lässt sich der begrenzte Raum eines Museums oder der kleinen Galerie endlos erweitern. Immer mehr Museen bieten dazu VR-Apps an, die Du Dir als Besucher auf Dein Smartphone laden kannst. Du spazierst dann entspannt durch die Ausstellung und erhältst über die App weitergehende Informationen. Auch Virtual-Reality-Videos oder 3D-Animationen des Ausstellungsgegenstandes können eingebunden werden.

Nutzt Du digitale Lernmedien und wenn ja, welche sind es? Erzähle uns in einem Kommentar von Deinen digitalen Lernerfolgen!

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