Vodafone Radio

E-Mail: kontakt@vodafone.com

Zum Europäischen Datenschutztag: Sieben Tipps für den Datenschutz

von

IMG_9651_1Heute ist der Europäische Tag des Datenschutzes. Ziel des Europäischen Datenschutztages ist es, die Bürger Europas für den Datenschutz zu sensibilisieren. Deshalb erinnern auch wir an ein paar wichtige Grundregeln für E-Mails, für ein sicheres Surfen im Netz oder für das Online-Banking. Eines vorweg: Leider ist ein absoluter Schutz vor Cyper-Kriminellen in der Praxis kaum zu bewerkstelligen. Mit entsprechend hoher krimineller Energie lassen sich auch die besten rden überwinden. Aber: Einige Regeln und Tipps machen die Arbeit am PC / Notebook und die Nutzung des Internets deutlich sicherer:

Ganz allgemein sollte man folgende Gebote beachten:

1. Immer die aktuellsten Antiviren-Programme und Firewalls benutzen. Hacker haben ein leichtes Spiel auf Computern ohne Virenschutzprogramm. Deswegen lautet die einfache Regel: nie mehr ohne. Einen Virenschutz sollte jeder haben. Im Internet kann man sich kostenlose Software herunterladen. Experten empfehlen aber, ein hochwertiges Virenschutzprogramm zu kaufen. Anbieter wie GData, F-Secure, Kaspersky, McAfee und Norton haben leistungsfähige Software zum Aufspüren von schädlichen Programmen. Der Virenschutz wird von den etablierten Anbietern ständig aktualisiert, sodass auch neuartige Viren schnell gefunden und bekämpft werden.

2. Die Software auf dem Computer aktuell halten. Keine Software ist perfekt. Aus diesem Grund gibt es regelmäßig Updates von Internet-Browsern, Betriebssystemen und anderen Programmen wie Flash oder Java. Solche Updates sind notwendig, weil sie meist auch potenzielle Sicherheitslücken schließen.

3. Clevere Passwörter. Grundsätzlich gilt: Je länger ein Passwort ist, desto schwieriger ist dessen Entschlüsselung. Ein ganzer Satz wie etwa „ClaudiasTantereitet8maldurchWerne!“ oder abgekürzt  „CTr8xdW!“ ist deutlich einfacher zu merken als „4P%Zur§“ – und es ist deutlich sicherer als die unakzeptablen Klassiker unter den Passwörtern wie „123456“, „qwerty“, „111111“, „abc123 oder auch der weltweite Spitzenreiter „password“. Nutzer sollten ihre Sätze variieren, regelmäßig aktualisieren, niemals doppelt verwenden oder aufschreiben.

4. Nicht mehr persönliche Daten preisgeben, als unbedingt nötig. Dieses gilt insbesondere auch bei Online-Bestellungen und in sozialen Netzwerken. Wer aller Welt mitteilt, dass die ganze Familie vom 24. Juni bis 15. Juli zum Sommerurlaub auf Mallorca aufbricht, darf sich über ungebeten Gäste in seinem Einfamilienhaus nicht wundern. Wichtig auch: Das Netz vergisst nichts.

5. Sehr sorgsam mit E-Mails umgehen. Weil Schadsoftware am häufigsten per E-Mail kommt, sollte man mit seiner E-Mail-Adresse grundsätzlich sehr geizig sein, was auch vor unerwünschten Werbe-E-Mails schützt. Devise: „Gib die Adresse nur an vertrauenswürdige Personen weiter!“.  E-Mail Anhänge sollten nur dann geöffnet werden, wenn der Absender bekannt und eindeutig zuzuordnen ist. Auch sollte niemand auf sogenannte Phishing-Mails hereinfallen. Diese beinhalten einen Link zu einer Webseite, auf der vermeintlich Banken die Zugangsdaten einschließlich PIN-Nummern von Online-Konten abfragen. Diese Seiten sehen zwar aus wie die Webseiten von Banken, sie liegen aber nicht auf deren Servern. Das lässt sich meist auch an der Website-Adresse im Browser erkennen. Dann gibt es nur eines: löschen!

6. Die  Kommunikation im Netz verschlüsseln – so oft es geht. Drahtlosnetzwerke sind beliebte Einfallstore für Hacker. Deswegen sollten WLAN-Router grundsätzlich so eingestellt werden, dass sie nur verschlüsselte Netze aufbauen. Es empfiehlt sich auch, für das Netz nicht den Namen des Routers zu verwenden, denn damit hat man unnötigerweise schon zu viel preisgegeben. Vorsicht ist vor allem auch vor der Nutzung von öffentlichen Internet-Hotspots. Wer dort mit seinem Notebook unterwegs ist, sollte besser auf Anwendungen wie Online-Banking verzichten. Und: Online-Shopping sollte man nur bei SSL-geschützten Seiten vornehmen.  Hierzu gibt es auch hilfreiche Tools für Browser, die als ersten Versuch immer die verschlüsselte Seite -.HTTPS.- öffnen und nur alternativ Http benutzten.

7.  Bei Downloads auf die Quelle achten. Häufig sind Downloads von Dateien, die nicht von vertrauenswürdigen Webseiten stammen, der Türöffner für Schadsoftware. Empfehlung: Laden Sie daher keine Dateien oder Programme aus undurchsichtigen Quellen aus dem Internet auf Ihren Rechner oder ihr Handy.  Kleine kostenlose Hilfsmittel in Browsern helfen zudem sicher zu surfen. So gibt es z.B. Add-Ons die alle Werbebanner blocken oder die Personalisierung von Onlineanzeigen über Cookies im Browser dauerhaft deaktivieren.

Extra-Tipp: Wer  kontrollieren möchte, ob sein PC  derzeit infiziert ist (Viren oder Schadsoftware) oder ob er ein Problem befürchten muss, so hilft diese Webseite weiter. www.vodafone.de/abuse. Weitere Infos auch auf der Sicherheitsseite des BSI.

 

Alle Kommentare ausblenden (0)
Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

×