Weg mit dem Plastik: Diese Apps und Technologien tun etwas für die Umwelt

Weg mit dem Plastik: Diese Apps und Technologien tun etwas für die Umwelt
The New Pope, Jude Law, John Malkovich, Sky

Weg mit dem Plastik: Diese Apps und Technologien tun etwas für die Umwelt

Mil­lio­nen Ton­nen Plas­tik­müll liegen bere­its in den Meeren. Und täglich find­et weit­eres Plas­tik seinen Weg dor­thin. Doch es gibt sin­nvolle Apps und Tech­nolo­gien, die Dir dabei helfen kön­nen, der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Eine Welt ohne Plas­tik ist kaum vorstell­bar, oder? Und ger­ade deshalb ist Umdenken wichtig, denn Plas­tik ist für unseren Plan­eten sehr schädlich. Wir zeigen Dir hier ein paar cle­vere Apps und Tech­nolo­gien, die einen kleinen Teil zur Lösung des Plas­tik-Prob­lems beitra­gen kön­nen.

Auch Voda­fone liegt unsere Umwelt am Herzen. Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen ambi­tion­ierte Ziele geset­zt. Welche das sind, erfährst Du im Video.

Waste Shark: Die müllfressende Wasser-Drohne

Was schwimmt durchs Wass­er und frisst Müll? Lei­der viel zu viele echte Tiere. Und oft hat der Plas­tik-Verzehr schlimme Kon­se­quen­zen für die Meeres­be­wohn­er. Doch bei dem kün­stlichen Waste Shark (Müll-Hai) ist im Meer schwim­mender Abfall die absichtliche Haupt­nahrungsquelle. Denn der Waste Shark ist eine autonome Drohne, die pro Minute ein ganzes Kilo Abfall aus dem Meer „essen“ kann. Außer Plas­tik und Mikro­plas­tik ver­schlingt der Plas­tik-Fress­er sog­ar auch Öl aus dem Meer. Der ver­baute Akku reicht für bis zu acht Stun­den und sein kün­stlich­er Magen fasst 160 Liter. Der Müll-Hai fol­gt automa­tisch ein­er fest­gelegten GPS-Route und sam­melt den Müll dort auf, wo er üblicher­weise am häu­fig­sten vorkommt. Die müll­fressende Wass­er-Drohne ist mit­tler­weile in sechs Län­dern unter­wegs, darunter Großbri­tan­nien, Südafri­ka und die Vere­inigten Ara­bis­chen Emi­rate. Gut zu wis­sen: Die gesam­melten Abfälle wer­den an Land recycelt und dienen anschließend zum Beispiel als Mate­r­i­al für neue Kayaks.

Plastik vermeiden: Diese Apps und Geräte helfen dabei

Replace-Plastic-App: Sag den Herstellern, dass Du kein Plastik möchtest

Plas­tik eignet sich her­vor­ra­gend, um Pro­duk­te zu ver­pack­en. Schau Dich beim näch­sten Einkauf mal im Super­markt um und ver­suche Dir vorzustellen, wie das Sor­ti­ment ausse­hen würde, wenn alle Artikel mit Plas­tikver­pack­ung aus den Regalen ver­schwun­den wären. Wahrschein­lich ganz schön mau, oder? Im Sinne der Umwelt bedeutet das: Es gibt noch viel Plas­tik zu reduzieren. Und genau dafür gibt es die Replace-Plas­tic-App. Zücke ein­fach Dein Smart­phone und scanne den Strich­code eines Pro­duk­ts, das Dein­er Mei­n­ung nach in zu viel Plas­tik ver­packt ist. Anschließend kannst Du eine vorge­fer­tigte Nachricht an den Her­steller dieses Pro­duk­ts schick­en: „Ich wün­sche mir dieses Pro­dukt in ein­er Ver­pack­ung mit weniger Plas­tik.“ Der Vere­in „Küste gegen Plas­tik“ hat die App entwick­elt und sendet die Mel­dun­gen gesam­melt an die Her­steller. Replace Plas­tic gibt es sowohl für iOS als auch für Android.

Planet or Plastic? Vodafone reduziert Plastikmüll

Voda­fone hat die Kam­pagne „Plan­et or Plas­tic?“ von Nation­al Geo­graph­ic zum Anlass genom­men, um im Unternehmen­sall­t­ag weitest­ge­hend auf Plas­tik zu verzicht­en. Die ersten Pro­jek­te zur Ver­mei­dung von Plas­tik hat das Düs­sel­dor­fer Unternehmen längst umge­set­zt. Doch es geht natür­lich weit­er. Voda­fone arbeit­et weit­er daran, Plas­tik so sel­ten wie möglich zu ver­wen­den und sin­nvolle Alter­na­tiv­en zu entwick­eln. Ob Ver­pack­un­gen oder Pro­duk­te aus Plas­tik: Das Ziel ist es, Kun­st­stoffe weitest­ge­hend zu ver­mei­den und die Umwelt zu scho­nen. Lies nach, was Voda­fone bere­its erre­icht hat.

Mülltrennung: Diese App sagt Dir, was in welche Tonne kommt

Rest­müll, Gelbe Tonne, Blaue Tonne oder doch in die Biotonne? Wenn Du ger­ade Abfall entsor­gen möcht­est, stehst Du oft vor ein­er Vielzahl von Möglichkeit­en. Mit der App Müll­tren­nung für Android und iOS behältst Du den Überblick. Denn sie kat­e­gorisiert für Dich den Abfall und sagt Dir, in welchen Behäl­ter Du den jew­eili­gen Müll entsor­gen soll­test. Das funk­tion­iert für alle gängi­gen Abfälle zuver­läs­sig. Bei Spezial­fra­gen kommt sie allerd­ings an ihre Gren­zen. Wenn Du also mal einen Son­der­fall hast, dann wende Dich ein­fach an die Dein örtlich­es Umweltamt. Dort bekommst Du auch für sel­tene Abfälle sofort die richti­gen Infos zur fachgerecht­en und umwelt­fre­undlichen Entsorgung.

Red+ Kids

Müllweg: Wilde Müllkippe gefunden? Mit dieser App kannst Du sie melden

Hast Du schon mal bei ein­er Pause am Rast­platz oder beim gemütlichen Waldspazier­gang einen wilden Müll­haufen ent­deckt? Lei­der kip­pen noch immer viel zu viele Men­schen ihren Abfall ein­fach in die Natur. Die App „Müll­weg“ (Android und iOS) ste­ht Dir bei der Lösung des Prob­lems zur Seite und ermöglicht es Dir, solche Abfal­lansamm­lun­gen direkt per Smart­phone an die zuständi­ge Behörde zu melden. Dafür hat Entwick­ler Thomas Lennartz fleißig E-Mail-Adressen recher­chiert, sodass Du bere­its heute rund 85 Prozent aller Gemein­den Deutsch­lands über „Müll­weg“ erre­ichen kannst. In der App liegen auch bere­its vor­for­mulierte Nachricht­en, die Du dann bloß noch per E-Mail zu ver­schick­en brauchst. Ein Foto Deines Funds kannst Du natür­lich auch noch anhän­gen. So wis­sen die Behör­den Bescheid und kön­nen sich um die fachgerechte Entsorgung der Abfälle küm­mern.

Evian Renew: Smarter Wasserspender nutzt recyceltes Plastik

Evian Renew ist ein Wasser­spender, der mit weniger Plas­tik auskommt als eine herkömm­liche 1,5 Liter Flasche und aus recycel­tem Plas­tik beste­ht. Im Ver­gle­ich zu Ein­wegflaschen auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Rich­tung. Die hauchdünne Blase enthält fünf Liter Wass­er und ändert ihre Form, sobald Du Dir ein Gläschen ihres Inhalts genehmigst. Per Smart­phone-App soll es dann auch möglich sein, den Ver­brauch zu track­en und direkt neues Wass­er nachzubestellen. Aktuell befind­et sich der Evian Renew noch in der Entwick­lung und soll erst ab Sep­tem­ber in Paris und Lon­don getestet wer­den.

Mit diesen Apps und Tech­nolo­gien kannst auch Du dabei helfen, die Welt um etwas Plas­tik zu erle­ichtern.

Welche Apps nutzt Du, um der Umwelt einen Gefall­en zu tun? Hin­ter­lasse uns einen Kom­men­tar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren