Vodafones Maschinen-Netz: Narrowband IoT ist ab Herbst deutschlandweit verfügbar

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Vodafones Maschinen-Netz: Narrowband IoT ist ab Herbst deutschlandweit verfügbar

Im Internet der Dinge kommunizieren Maschinen miteinander. Derzeit machen sie das über die gleichen Wege wie Du – mobiles Internet, Bluetooth und mehr. Bis Herbst 2018 implementiert Vodafone jetzt eine eigene Infrastruktur für Maschinenkommunikation. Die Folge: Reduzierter Stromverbrauch, bessere Vernetzung und weniger Stress für Dich. Warum Narrowband IoT Strom spart und für eine exzellente Vernetzung von Maschinen sorgt, erklärt dir Flo in einer neuen Folge Alles Easy:

Um die Narrowband-Technologie – auf Basis von LTE – möglichst schnell an den Start zu bringen, hat Vodafone auf dem eigenen Campus in Düsseldorf bereits  im vergangenen Jahr ein eigenes NB-IoT-Lab eingrichtet. Diese Vorarbeit zahlt sich jetzt aus.. Bis September 2018 wird das Maschinen-Netz nun ausgerollt. Dann profitiert Deutschland von flächendeckender Narrowband-IoT-Vernetzung und dem echten Internet der Dinge.

NB-IoT: So sieht das Internet der Dinge in Zukunft aus

Das Internet der Dinge wird gerne mit bildstarken Szenarien beschrieben. Im Video oben ist beispielsweise die Rede vom Kühlschrank, der seinen Inhalt überwacht und Dir eine Nachricht schickt, wenn etwas Wichtiges fehlt. Dabei liegt die wahre Stärke des Internet of Things (IoT) in den unauffälligen Bereichen. Stell Dir vor, Strom- und Wasserstände würden automatisiert ihre Werte an die Dienstleister übertragen – keine Termine mehr, kein Warten. Stromsparende Sensoren ermöglichen auf diese Art eine Vielzahl von Verbesserungen im Alltag. Smarte Kleidung, intelligente Innenstädte. Das ist mit Vodafone keine Zukunftsmusik mehr, sondern Status Quo.

Die Narrowband-Technologie („Schmalband“) ist unter anderem deshalb so zukunftsweisend, weil sie eine extrem gute Festkörperdurchdringung hat. Dort wo bisherige Mobilfunkstandards an ihre Grenzen kommen, zum Beispiel in Kellern, schaffen es die schmalen Frequenzen von NB-IoT, die Kommunikation aufrechtzuerhalten. Das klappt sogar im Erdboden und ist damit unter anderem auch für den Bereich der regenerativen Energiewirtschaft interessant. NB-IoT soll demnach auch keine riesigen Datenmengen übertragen, sondern eher Mess- und Sensorendaten transportieren.

Mit dem großflächigen Ausbau der Narrowband-Technologie schafft Vodafone die Kapazität, um vier Milliarden Geräte miteinander zu vernetzen – und das schon ab Herbst 2018. Als Vergleich: Das ist das Dreißigfache aller aktiven SIM-Karten der Republik. Mit diesem Schritt schafft Vodafone wegweisende Kapazitäten – auch auf dem globalen Parkett.

Mammutprojekt: 90 Prozent des LTE-Netzes in einem halben Jahr

Damit Du künftig überall im Land, von der effizienten und smarten Vernetzung Deiner Geräte profitierst, muss Narrowband auch das ganze Land abdecken. Dabei ist es hilfreich, dass die NB-IoT auf die bestehende LTE-Infrastruktur aufbaut. Infolge rüstet Vodafone die Technik ’nur‘ nach und muss sie nicht komplett neu aus dem Boden stampfen. So schafft es der Mobilfunkanbieter auch innerhalb eines halben Jahres, 90 Prozent seiner Infrastruktur für das Maschinen-Netz fit zu machen. Das ist nichtsdestotrotz eine Mammutaufgabe. Aber eine, die sich lohnt.

Maschinen-Netz ist gleich Stromspar-Netz

Das Thema Nachhaltigkeit wird und muss heutzutage großgeschrieben werden. Das Vodafone NB-IoT bedeutet nicht nur ein hohes Maß an Vernetzung, sondern auch eine Einsparung von bis zu 90 Prozent Strom. Der Grund dafür ist ein „smarter Tiefschlaf“. Die verbauten Sensoren aktivieren sich nur, wenn sie wirklich gebraucht werden. Sie schalten sich dann zum Beispiel zeitweise ein, um Messdaten zu übertragen. Den Rest der Zeit verbrauchen sie keinen Strom. Dadurch bringen es die smarten Sensoren teilweise auf Batterie-Laufzeiten von zehn Jahren. Durch diese Effizienz verbrauchen Segmente im Maschinen-Netz bis zu zehn Mal weniger Strom, als Geräte die im Vergleich dazu in Betrieb oder im Standby sind. Eine Investition in das Maschinen-Netz ist also auch eine Investition in die Nachhaltigkeit.

Und schon in wenigen Jahren wirst Du vielleicht in Deiner Stadt stehen und bemerken, wie bequem eine Dinge eigentlich sind und feststellen: „Ah, das ist also das Internet der Dinge.“

Smartvernetzte Geräte und Schmalspurband: Welche Geräte möchtest Du mit der neuen Technologie smarter machen? Wir freuen uns über Deine Ideen in den Kommentaren.

Titelbild:  ©Vodafone

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