Acht real gewordene Science-Fiction-Gadgets

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Acht real gewordene Science-Fiction-Gadgets

Phaser, Teleporter in andere Galaxien, Zeitmaschinen: Science-Fiction-Autoren hatten schon immer ein Faible dafür, Gadgets zu erfinden, die man zunächst für unmöglich hält. Manche davon werden wohl nie ihren Weg in unsere Welt finden, andere hingegen haben bereits gezeigt, dass die Realität die Fiktion durchaus einholen kann. Wir zeigen Dir, wo aus Sci-Fi Wirklichkeit wurde.

Der Replikator – Essen, jetzt!

„Tee, Earl Grey, heiß!”, das trank Enterprise-Captain Picard am liebsten. Und sein Replikator, eine Maschine, die Essen auf Befehl erschaffte, kredenzte prompt das gewünschte Heißgetränk. Wer damals nicht neidisch auf dieses Gerät war, hatte wohl keine Geschmacksnerven. Allzu weit weg sind wir davon heute allerdings nicht mehr. Anfang 2014 hat Barilla bereits bekanntgegeben, an einem Nudeldrucker zu arbeiten. Das Projekt Fab@Home verfolgt ein ähnliches Ziel, ohne sich dabei auf Nudeln zu beschränken.

Video-Anrufe – ein Klacks

In Star Trek waren sie an der Tagesordnung, in „Zurück in die Zukunft II” wird Marty McFlys Zukunfts-Ich mit ihrer Hilfe gefeuert: Video-Telefonie. Was früher ein futuristisches Kommunikationskonzept war, ist heute ein ganz normaler Teil unseres Lebens. Egal, ob Google Hangout, Skype oder Apple Facetime: Heute kann jeder Großvater seiner tausend Kilometer entfernten Enkelin eine Gutenachtgeschichte erzählen und ihr beim Einschlafen zusehen. Nur die Klingonen haben das irgendwie noch nicht so ganz raus.

Cool, cooler, Hoverboard

Dieses Jahr ist es wirklich so weit: Marty McFly müsste irgendwo in den USA mit seinem Delorean ankommen. Was er hier und jetzt laut „Zurück in die Zukunft II” vorfinden sollte, entspricht zwar nicht ganz der Realität, doch mit einigen Gadgets aus dem Film können wir durchaus mithalten. Die Verfolgungsjagd auf dem Hoverboard (nicht über Wasser fahren!) muss zwar noch ein bisschen warten, aber das Gerät von „Hendo”, das mit dem richtigen Untergrund wie ein Hoverboard funktioniert, wurde bereits auf Kickstarter mit über $500.000 finanziert.

Holodeck … Wer braucht ein Holodeck?

In Star Trek braucht die Besatzung noch einen gesamten Raum, um virtuelle Welten zu erschaffen. „Pah!”, wird sich der gemeine Gamer denken. „Mit meiner Oculus Rift muss ich ja nicht mal von der Couch aufstehen!” Vielen Science-Fiction-Autoren gefiel die Idee von virtuellen Welten. Vor wenigen Wochen hat uns Microsoft mit der HoloLens gezeigt, dass dies keine verträumte Spinnerei war, sondern bald schon massentauglich werden könnte.

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Selbstfahrende Autos – kennt Arnie schon lange

In Total Recall entflieht Arnold Schwarzenegger in einer fernen Zukunft seinem langweiligen Leben in ein aufregendes Abenteuer, das sich allerdings nur in seinem Kopf abspielt. Auf der Flucht vor seinen Feinden springt er in ein Auto, das von einem Roboter-Chauffeur gelenkt wird. Auf derlei Schnickschnack verzichtet Google bei seinen selbstfahrenden Autos, die bereits über 700.000 Meilen unfallfrei gefahren sind und gegen 2019 Marktreife erlangen sollen.

VR-Brillen – schöner als das Sci-Fi-Vorbild

Laut „Zurück in die Zukunft II” sollten Computerbrillen 2015 schon normaler Teil unseres Alltags sein. Ganz so weit haben es die aktuellen VR-Brillen zwar noch nicht gebracht, aber dafür sehen einige der Sehhilfen um einiges schicker aus als in der Filmvorlage. Ob die Filmautoren damals schon darüber nachgedacht haben, welche Apps auf ihrer Brille installiert werden können?

Tablets – viel zu klein

In der Star Trek-Serie nutzt die Crew von Raumschiff Enterprise Tablets für verschiedenste Tätigkeiten: Sie spielen Musik ab, geben neue Koordinaten an die Steuerung oder überwachen den Maschinenraum. Damals hat man sich noch gefragt, wie ein so großer Computer in so ein flaches Gerät passen soll. Heute wissen wir, dass man nicht so schnell urteilen sollte.

I, Robot – Ich, Jibo

Gut, eine Horde bösartiger Androiden hat die Welt noch nicht heimgesucht, doch in dem Science-Fiction-Streifen mit Will Smith sind Roboter ja auch vornehmlich dazu da, ihren menschlichen Besitzern den Alltag zu erleichtern. Und genau das gleiche Ziel verfolgt auch Jibo, ein mit über $2 Millionen crowd-finanziertes Projekt für den ersten Familienroboter der Welt, dessen erste Exemplare bald an seine Käufer verschickt werden dürften.

Viele Zukunftsvisionen sind bereits Realität geworden, an anderen wird hart gearbeitet. Vieles, wie z.B. VR-Brillen oder Jibo, ist erst der erste Schritt in die Zukunft, doch wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass es überhaupt möglich ist, mit einem Hoverboard wirklich über den Boden zu schweben? Wann dies auch über jeglichen Untergrund möglich ist, scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch einige Dinge werden wohl noch lange – wenn nicht für immer – Fiktion bleiben, wie z.B. das Beamen. Aber wer weiß, bis jetzt hat es die Zukunft noch immer geschafft, uns zu zeigen, dass (fast) alles möglich ist.

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