Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.
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Smart Home: Die vier coolsten Start-ups von der CeBIT

Sprechende Wohnz­im­mer, portable Sicher­heitssys­teme und kom­plette Steuerungs-Zen­tralen für Dein Zuhause: Die CeBIT ste­ht im Zeichen des Inter­net of Things. In Halle 16 wird es in diesem Jahr beson­ders inno­v­a­tiv, denn dort wer­den die 50 besten Ein­re­ichun­gen des CODE_n-Con­tests von IT-Start-ups aus­gestellt. Ein klein­er Aus­blick, was schon bald in Deinen vier Wän­den möglich sein wird.

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Foto: Homey

Homey – Sprich mit Deinem Wohnzimmer

Der kleine Ball aus den Nieder­lan­den war ursprünglich ein Hob­by-Pro­jekt, jet­zt ist er auf der CeBIT zu bewun­dern, denn er macht Dein Zuhause ansprech­bar. Dein Fernse­her, Deine Jalousien, Lam­p­en und Heizung – für einen gediege­nen Film-Abend bringst Du bis­lang alles per Hand in die richtige Ein­stel­lung bzw. Posi­tion. Homey ste­ht dezent in Deinem Wohnz­im­mer und wartet auf Deine Sprach­be­fehle. Aus­ges­tat­tet mit WLAN, Blue­tooth, Infrarot und den wichtig­sten Smart Home Funkpro­tokollen hast Du die Macht über alle Kom­po­nen­ten. „Hey Homey, ich möchte Star Trek guck­en.“ Prompt kommt die Gegen­frage: „Mit Unter­titeln?“ Anschließend küm­mert Homey sich nicht bloß um Deinen Fernse­her, son­dern dreht die Tem­per­atur etwas höher, dunkelt den Raum ab und dimmt das Licht – sieh selb­st:

Von unter­wegs greif­st Du per iOS- oder Android-App auf Homey zu. Die Heizung schon hochdrehen, weil Du heute mal früher Feier­abend machst oder aus dem Urlaub mal kurz Deine Überwachungskam­era check­en und das Licht ein­schal­ten. Abge­se­hen vom Raum­schiff-Ambi­ente in Deinem Zuhause bietet Homey noch einen echt­en Vorteil: Es kommt mit beina­he jedem Gerät zurecht, das eine Fernbe­di­enung hat. Ein 10 Jahre alter Fernse­her lässt sich genau­so gut inte­gri­eren wie die neueste 120“-3D-Kinowand mit WLAN und Smart­funk­tio­nen.

Günstig parken mit Parkpocket

In Deinem Smart Home suchst Du vielle­icht keinen Park­platz, aber der näch­ste Kurztrip oder das näch­ste Auswärts-Meet­ing kom­men bes­timmt und dafür soll­test Du Dir mal Parkpock­et anschauen. Am Zielort angekom­men, jet­zt noch kurz einen Park­platz suchen und dann ab ins Getüm­mel. Aus „kurz einen Park­platz suchen“ wird gerne mal ein zeitrauben­des, nerviges und oben­drein teures Aben­teuer. Parkpock­et nimmt Dir die Suche nach einem freien Park­platz ab. Außer­dem zeigt Dir die App auch direkt den Preis für Deine gewün­schte Park­dauer an. So find­est Du im Han­dum­drehen einen gün­sti­gen Park­platz, ohne vor vollen oder über­teuerten Parkhäusern zu verzweifeln. Die App gibt es kosten­los für iOS  und Android.

Sicherheit zum Mitnehmen: Novi Security

Dein Büro oder Deine (Ferien-) Woh­nung: Mit Novi Secu­ri­ty hast Du alles sich­er im Blick, denn Du kannst das kleine Sicher­heitssys­tem ein­fach mit­nehmen und dort anbrin­gen, wo Du es ger­ade brauchst. Die einge­baute HD-Kam­era liefert Dir dank Nacht­sicht­modus auch nachts noch aus­sagekräftiges Mate­r­i­al – auch vol­lau­toma­tisch, wenn der Bewe­gungsmelder eine Aktiv­ität bemerkt. Novi Secu­ri­ty filmt nicht nur diskret, son­dern dient auch als Rauch­melder. Im Gefahren­fall wirst Du selb­stver­ständlich umge­hend benachrichtigt. Bei einem Brand kannst Du Dich und andere sofort in Sicher­heit brin­gen und die Feuer­wehr alarmieren. Novi Secu­ri­ty wird mit ein­er Bat­terie betrieben, sodass Du max­i­male Frei­heit für die ide­ale Posi­tion­ierung hast. Es lohnt sich auch für Orte ohne WLAN: Wenn Du es zum Beispiel in Dein Ferien­haus mit­nimmst, kannst Du es auch per Mobil­funk betreiben und bleib­st so immer über den Zus­tand Deines Dom­izils informiert. Im fol­gen­den Video erfährst Du, wie Novi Secu­ri­ty in der Prax­is arbeit­et:

PipesBox: Eine für alles

So ziem­lich jedes smarte Gad­get hat seine eigene App. Je smarter Du Dein Zuhause machst, desto mehr Kom­po­nen­ten kom­men dazu und desto mehr Apps quetschen sich auf Dein Smart­phone oder Tablet. Das alleine wäre gar nicht so schlimm. Das eigentliche Prob­lem ist, dass jedes Gerät meis­tens nur alleine funk­tion­iert. Lampe an, Lampe aus. Jalousien auf, Jalousien zu. Genau hier set­zt die Pipes­Box an. Sie steuert smarte Geräte über WLAN, USB und den weit ver­bre­it­eten Smart Home Funk­stan­dard Z-Wave. Als Grund­lage für die offene Plat­tform dient ein Rasp­ber­ry Pi. Mit diesem Mini­com­put­er kannst Du über die soge­nan­nten „Pipes“ ganze Automa­tisierungs-Mech­a­nis­men für Dein Zuhause ein­richt­en. Das IFTTT für zuhause sozusagen. Die Pipes legst Du entwed­er selb­st an oder lässt Dich aus dem Ange­bot im Pipes-Stores inspiri­eren. Aktions­ket­ten wie „Außen­tem­per­atur unter 0°C, also Heizung höher­drehen“ dürften genau­so zuver­läs­sig funk­tion­ieren wie „Bewe­gung reg­istri­ert, mache Foto, lade in die Cloud.“ Noch befind­et sich das Pro­jekt in einem frühen Sta­di­um, aber schon jet­zt gibt es einige Pipes und sog­ar Anleitun­gen, wie Du Dir Deine eigene Pipes­Box basteln kannst. Infos aus erster Hand und einen Blick auf die neue, völ­lig über­ar­beit­ete Soft­ware bekommst Du auf der CeBIT – in Halle 16, Stand D30 freut sich das Team aus Ros­tock auf Deinen Besuch.

Das Inter­net der Dinge bre­it­et sich ras­ant aus und benötigt die richti­gen Ressourcen, um Dir auch wirk­lich einen Mehrw­ert zu bieten. Noch suchst Du vielle­icht Deine Fernbe­di­enung unter dem Sofa, bald wirst Du mit Deinem Wohnz­im­mer sprechen und Deine Haustiere in der Mit­tagspause beobacht­en kön­nen. Die Brand­bre­ite von Kabel Deutsch­land ermöglicht Dir den super­schnellen Zugriff auf Deine Devices. Die 200 Mbit-Leitung macht eine zuver­läs­sige Automa­tisierung Deines Zuhaus­es möglich.

Foto: Novi Secu­ri­ty

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