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Smart Breakfast: Von Emoji-Toasts bis digitale Eier-Kocher

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Wie klingt das: Nach dem Aufstehen steht der Kaffee schon brühfrisch bereit, das Brot hüpft mit einem perfekt gebräunten Morgengruß aus dem Toaster und das Frühstücks-Ei offenbart einen auf den Punkt gekochten, goldgelben Kern – aber plötzlich klingelt Dein Wecker. Nicht schlimm, denn der Traum vom smarten Frühstück wird mit einigen Apps und Gadgets tatsächlich wahr.

Morgens sollst Du speisen wie ein Kaiser, heißt es. Klingt vernünftig, meist reicht es aber doch nur für das provisorische „Break-fast“ statt „Break-royal“. Wenigstens hält Dein smarter Thermobecher den Coffee-to-go auf dem Weg zur Arbeit konstant auf Trinktemperatur und das Pausenbrot bastelt sich dank praktischem Sandwich-Gadget fast von allein. Über fehlende Milch musst Du Dich auch nicht mehr ärgern, denn Dein WLAN-Kühlschrank schreibt ja regelmäßig digitale Einkaufszettel. Und wenn Du Dir doch mal Zeit für ein heimisches Morgenmahl nimmst, musst Du Dich bald nicht mehr über ein fades Frühstück ärgern. Nimmst  Du Dir dann doch mal Zeit für eine morgendliche Tasse Tee, könnte Dir bald ein geschmackvolles Aufguss-Gadget das Wasser reichen.

 

Teamosa kocht auch nur mit Wasser – und Ultraschall

Zu herb, zu schwach oder zu kalt: Du kennst Tee bislang nur in einer dieser drei Varianten? Dann dürfte Teamosa Dir bald ganz neue Geschmackserlebnisse offerieren. Auf Knopfdruck und natürlich per App möchte der Hightech-Kessel die perfekte Tasse Tee servieren. Streng genommen kocht Teamosa zwar auch nur mit Wasser, das Du in einen Tank füllst. Mittels Ultraschall-Technik soll der smarte Vollautomat den Aufguss aber schonender zubereiten. Dafür bestückst Du ihn entweder mit losen Teeblättern oder den eigens entwickelten Teamosa-Kapseln. Über die dazugehörige iOS- und Android- App kannst Du dann je nach Teesorte und gewünschter Aromastärke die Zieh-Zeit einstellen sowie die Tassengröße und Brüh-Temperatur festlegen.

Einen herben Beigeschmack hinterlässt Teamosa nur beim Preis: das Super Early Bird-Angebot bei Kickstarter liegt derzeit bei 259 Dollar, bevor das Gadget im September 2018 für 399 Dollar in den Handel kommen soll. Sparen kannst Du, wenn Du statt der Kapseln echte Teeblätter nutzt – doch auch die müssen natürlich perfekt dosiert sein…

 

iScale: Vernetzte Küchenwaage für smarte Pfundskerle

Der Erfinder Eric Youn wägt derzeit ebenfalls auf Kickstarter die Chancen seiner smarten Küchenwaage ab. iScale ist ein hochpräziser Sensor, mit dem Du Lebensmittel jeder Form und Größe auf das Gramm genau abwiegen kannst. Weil es der smarten Waagschale an einer Anzeige fehlt, brauchst Du dafür die passende App. Mit dieser lässt sich das modulare System auch erweitern und erfasst dann nicht nur kleinste Kräuter- oder Gewürzmengen, sondern zum Beispiel auch Mehlsäcke bis zu 100 Kilogramm. Via Bluetooth kannst Du einzelne iScale-Sensoren vernetzen, um die verteilte Last über die App als Einheit zu ermitteln. Im WG-Alltag könnte iScale wohl gelegentlich für Trouble sorgen: nascht Dein Mitbewohner auch nur drei Rosinen von Deinem Morgenmüsli, verrät ihn das feinfühlige Gadget sofort.


SMALT: Smarter Salzstreuer würzt mit Licht und einer Prise Entertainment

Wer im morgendlichen Dämmerzustand seine Frühstückseier mit zu viel Schmackes salzt, kann sich den Start in den Tag schon ziemlich vermiesen. Sowohl gegen ein schlecht gewürztes Frühstück als auch schlechte Laune möchte nun der erste smarte Salzstreuer Abhilfe schaffen. SMALT unterhält Dich nicht nur direkt am Frühstückstisch mit Lieblingsmusik aus seinen Bluetooth-Lautsprechern, sondern erleuchtet Morgenmuffel auch mit einem mehrfarbigen Stimmungslicht. Feingefühl beim Würzen brauchst Du nicht, denn SMALT dosiert die gewünschte Menge einfach auf Zuruf via Amazon Echo, auf Knopfdruck über ein integriertes LCD-Touch-Display oder indem Du Dein Smartphone schüttelst. Über die Mobile-App kannst Du zugleich die optimale Prise Licht und Unterhaltung einstellen.

 

Unklar ist, ob SMALT auch mit gemahlener Bockshornklee-Saat oder waschechtem Galgant in Pulverform kompatibel ist.

 

Mit Gina läuft der Morgen: Smarter Kaffeefilter für Feinschmecker

Wer auf den guten alten Filterkaffee per Handaufguss schwört, aber nicht auf eine ordentliche Prise Individualisierung dank Technik verzichten möchte, ist bei Gina genau richtig. Das smarte Filtergerät könnte optisch auch aus dem Chemielabor stammen, soll aber das heimische Koffeinerlebnis aufpeppen: Mithilfe einer App, integrierter Waage und einem Timer können Feinschmecker der braunen Brühe ihre individuellen Kaffeespezialitäten auftafeln. Verbindest Du Gina via Bluetooth mit Deinem Smartphone, lassen sich Wasser- und Pulvermengen sowie Brühzeiten auf den Tropfen genau regulieren. Dank eines Ventils soll sowohl der schnelle Heißaufguss als auch Cold Brew immer exakt Deinen Geschmack treffen. Da die gesamte Technik in der Abstellfläche für die Glaskaraffe verbaut ist, war für eine Heizplatte leider kein Platz mehr. Dafür kannst Du Deine Eigenkreationen speichern und mit anderen Koffein-Junkies in der Community teilen. Ziemlich kräftig ist der Preis, den das Startup Goat Story bei seinen erfolgreichen Crowdfounding-Kampagnen über Indiegogo und Kickstarter bereits bei rund 160 Euro ansetzte. Landet Gina demnächst im Geschäft, müsstest Du für das experimentelle Aufgussgerät sogar rund 230 Euro flüssig machen. Ziemlich kräftig war der Preis, den das Startup Goat Story bei seinen erfolgreichen Crowdfunding-Kampagnen über Indiegogo und Kickstarter bei rund 120 Euro ansetzte. Mittlerweile musst Du für Gina aber nur noch etwa 84 Euro flüssig machen.

 

Video: Youtube / GOAT STORY

 

Paragon-Kochsystem bringt das Frühstück auf den Punkt

Gut gefrühstückt hat wohl das Team von FirstBuild, die ihre intelligente Kochplatte Paragon bereits 2015 erfolgreich über Indiegogo finanzierten und beim zweiten Kampagnen-Anlauf einen satten Nachschlag einheimsten. Doppelt gestärkt präsentiert das Unternehmen nun sein smartes Kochsystem, mit dem Eier, Speck und Pfannkuchen auch in Eile problemlos gelingen sollen. Die Zutaten für das präzise Kochvergnügen: eine Induktions-Platte, ein Pfannenuntersetzer und eine Temperatur-Sonde für Flüssigkeiten, die jeweils via Bluetooth mit Deinem Smartphone und auch untereinander kommunizieren. So soll Paragon die Heizleistung mittels Sensoren automatisch regulieren und konstant halten, damit Dir morgens nie mehr verkokelter Schinken auf den Magen schlägt. Die Temperatur kannst Du entweder direkt am Kochfeld oder über die dazugehörige App einstellen.

 

Quelle: Youtube/ FirstBuild

 

App-gefüllter Muntermacher mit Smarter Coffee Machine  

Du willst Dich nicht unbedingt jeden Morgen mit neuen Milchkaffee-Spezialitäten als Barista verwirklichen, sondern brauchst einfach nur pünktlich guten Kaffee? Dann könntest Du an der vernetzten Coffee Machine aus dem britischen Hause Smarter Geschmack finden. Neben einem Tank für Kaffeebohnen, Mahlwerk und Brüheinheit hat das Gerät ein WLAN-Modul integriert und lässt sich ähnlich wie der Nespresso Prodigio oder Tchibos Kapselautomat Qbo mit dem Smartphone fernbedienen. Dabei kannst Du über die iOS– und Android-App die genaue Menge, Stärke und Zeit vorgeben, zu der der Kaffee gemahlen und bereit stehen soll. Auf Wunsch weckt Dich Smarter auch mit einem Handy-Alarm, sobald der Aufguss fertig ist. So viel Luxus gibt’s sonst nur zu Hause bei Mutti.

 

Tea Time: iKettle kocht mit Wasser und WLAN

Du hättest nach dem Aufstehen lieber punktgenau heißes Wasser für Deinen Guten-Morgen-Tee parat? Für diesen Fall bereichert Smarter die Küche auch um den ersten vernetzten Wasserkocher. Verbindest Du iKettle via WLAN mit Deinem Mobilgerät, kannst Du mit der dazugehörigen App aus dem Google Play- oder iTunes-Store die exakte Brühtemperatur, Wassermenge und Kochzeit vorgeben. Zudem dürften sich sämtliche Fragen, die Dir jemals zum Thema „Richtig Tee kochen“ in den Sinn kamen, mit der App verflüchtigen. Im Wake-up-Modus wirst Du zu gewünschter Zeit von iKettle gefragt, ob Du aufstehen und Wasser kochen möchtest. Hingegen startet das Gerät im Home Mode zeitprogrammiert automatisch, wenn Du Dich dem heimischen WLAN-Netz näherst – falls Du Wasser nachgefüllt hast, damit iKettle nicht auf dem Trockenen sitzt.

 

Quelle: Youtube/ Smarter

 

Bild statt Butter aufs Brot: Kreatives Frühstück mit Toasteroid

Es gibt nur wenige Dinge, die das frühe Aufstehen entschädigen. Zwei warme Scheiben Toast gehören definitiv dazu – und das nicht erst, seit Du Dich mit dem Selfie-Toaster von Vermont Novelty auf Weißbrot selbstverwirklichen kannst. Ab nächsten Sommer lässt Du Dir die Butter (und andere Aufstriche) vielleicht noch lieber vom Brot nehmen, denn mit Toasteroid verpasst Du Deinem Frühstückchen täglich einen individuellen Look. Verbindest Du den Toaster via Bluetooth mit Deinem Smartphone, kannst Du über die dazugehörige App ein Design aussuchen oder eigene Motive basteln – schon röstet Toasteroid Dein Lieblings-Emoji, den Witz des Tages oder auch die Wettervorhersage aufs Brot. Klar, dass sich die Erfindung auf Kickstarter im Nu in die Herzen der Weißbrotfans einbrannte.

 

Quelle: Youtube/ Toasteroid Youtube

Mit App-etit in den Tag starten

Endlich Wochenende und Zeit, das Frühstück ausgiebig zu zelebrieren. Nur womit? Wenn Dir außer Müsli, Kaffee und Toast nichts einfällt, hol Dir doch einfach bebilderte Anregungen aufs Smartphone. Die Android-App Frühstück Rezepte liefert zum Beispiel einige Ideen für pfiffige Pfannkuchen, warme Waffeln und Super-Smoothies. Das Ganze gibt es mit Breakfast Recipes ebenso anschaulich für iOS-Nutzer, allerdings nur auf Englisch und für einen schmalen Download-Taler. Für einen aufgeräumten Morgen möchte die iTunes-App Morning sorgen, die Dir für 0,99 Euro ein knackiges Briefing zum Wetter, den News, Deinen Tages-To-Do’s und E-Mails serviert. Androiden bekommen mit Morning Kit das kostenlose Pendant, dessen Werbung sich über In-App Einkäufe deaktivieren lässt.

 

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„The Yellow from the App“

Bliebe da noch die Königsdisziplin: Das perfekte Frühstücks-Ei. Ob iOS-Apps wie Muttis Eierkocher und Eggtimer oder „Die perfekte (Android)-Eieruhr“ – alle entzaubern die Kunst des Eierkochens nach demselben Prinzip: Du gibst Anzahl, Größe oder Gewicht der Eier ein und die App berechnet aus der Ausgangstemperatur des Wassers sowie dem gewünschten Ergebnis die ideale Kochzeit. Sind die Eier fertig, bekommst Du eine Nachricht aufs Smartphone – Egg voilá.

 

Quelle: Youtube/ Aaron Randall

 

Für die Portion gute Laune am Morgen ist auch schon eine passende Software in Arbeit. Der Londoner Blogger Aaron Randall bringt mit Megabite ein virtuelles Lächeln auf den Teller. Das klappt bislang zwar nur mit wenigen Zutaten, aber allein die Idee versüßt doch schon das Aufstehen, oder nicht?

 

Du fragst Dich, wo vernetzte Waffeleisen und smarte Milchaufschäumer bleiben? Schreib uns, auf welche Innovationen für das Smart Breakfast Du schon sehnsüchtig wartest.

 

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