Eine Frau wirft eine Flasche in den smarten Mülleimer Trashbot
Das Cockpit eines Teslas

Selbstfahrende Autos: Ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit für alle

Ein Auto mit inte­gri­ertem Chauf­feur, das Dir rund um die Uhr zur Ver­fü­gung ste­ht und Dich selb­st­ständig über­all­hin fährt, wo Du möcht­est. Ein Traum. Noch. Denn Tech­nolo­gie-Fir­men auf der ganzen Welt forschen an „Self­driv­ing Cars“, die bald in Serie gehen sollen.

Auch mit unseren Fahrzeu­gen starten wir ins Giga­bit-Zeital­ter: Die Jahre, bis das erste selb­st­fahrende Auto an eine Pri­vat­per­son verkauft wer­den wird, kannst Du wahrschein­lich an ein­er Hand abzählen. Es wäre ein Durch­bruch für die Mobil­ität und ist lang ersehnt. Jet­zt erfährst Du, was heute schon geht, woran noch geforscht wird und welche Tech­nik selb­st­fahrende Autos in die erste Startrei­he kat­a­pul­tieren kann.

Wie selbstfahrende Autos ihre Umwelt wahrnehmen

Die ersten Ansätze des selb­st­fahren­den Autos sind heute schon in zahlre­ichen Serien-Fahrzeu­gen ver­ankert. Dabei kom­men unter­schiedlich­ste Sen­soren zum Ein­satz, die jew­eils ein Spezial­ge­bi­et beson­ders gut beherrschen:

Das Radar ist Spezial­ist für Abstand und die Ein­schätzung von Geschwindigkeit­en. Solche Sen­soren sor­gen dafür, dass Autos den Abstand zum Vor­der­mann kon­stant hal­ten kön­nen. Der Konkur­rent der Radar-Tech­nik heißt Lidar. Solche Sys­teme arbeit­en mit Lasern und nehmen mehr Details ihrer Umwelt auf, sind aber bei schlecht­en Sichtver­hält­nis­sen leichter anfäl­lig für Störun­gen.
Video-Sen­soren erken­nen Quer­be­we­gun­gen: Sie bemerken zum Beispiel, wenn jemand von der Seite vor das Auto läuft, und ver­an­lassen eine Not­brem­sung.
Und auch Ultra­schall kommt zum Ein­satz. Die Reich­weite ist zwar klein, aber dafür sind die Mess­werte präzise. Ultra­schall-Sen­soren sor­gen für das Piepsen beim Ein­parken oder arbeit­en als Assis­tent für den toten Winkel.

Female legs on the vechicle door

Die Sys­teme wer­den immer aus­gereifter und ler­nen selb­st­ständig dazu. Mod­erne Sen­soren und gigaschnelle Tech­nolo­gie sor­gen dafür, dass die selb­st­fahren­den Autos ihre Umge­bung wahrnehmen und sich (nahezu) in Echtzeit untere­inan­der aus­tauschen kön­nen. Das wird in Zukun­ft durch 5G möglich sein. Mehr Dat­en kön­nen dann sehr viel schneller aus­ge­tauscht wer­den, sodass die selb­st­fahren­den Autos mit größt­möglich­er Sicher­heit unter­wegs sein wer­den, weil sie fast jedes Detail über die Strecke, Verkehrsteil­nehmer und Umge­bung ken­nen.

Und wie ist der Stand heute?

Bei schönem Wet­ter fahren die autonomen Wagen schon richtig gut. Die Entwick­ler und Inge­nieure feilen unter anderem noch daran, die Sys­teme auch bei schlecht­en Wet­terbe­din­gun­gen zuver­läs­sig ein­set­zbar zu machen. Ein selb­st­fahren­des Auto muss schließlich in jed­er Sit­u­a­tion opti­mal funk­tion­ieren – und dazu gehört auch das Ver­hal­ten bei einem unauswe­ich­lichen Unfall. Ein schwieriges The­ma, denn ein Uni­ver­sal-Rezept für vor­bildlich­es Crash-Ver­hal­ten gibt es bis­lang nicht. Die Diskus­sion dazu ist in vollem Gange und es wer­den wohl noch einige Mil­lio­nen Testk­ilo­me­ter zurück­gelegt und völ­lig neue Sicher­heitsmech­a­nis­men entwick­elt wer­den müssen, bis die Serien­pro­duk­tion von selb­st­fahren­den Autos starten kann. Aber dann kön­nen Tech­nik-Fans mit Chauf­feur-Faible nie dagewe­se­nen Kom­fort genießen – und zwar nicht in vollen Zügen, son­dern in ihrem selb­st­fahren­den Auto.

Das Giga­bit-Zeital­ter wird Dein Leben also nicht nur gigaschnell, son­dern auch viel beque­mer machen. Auf den Weg dor­thin begleit­et Voda­fone Dich übri­gens schon heute – mit 4G/LTE Max.

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