Resident Evil 7 Biohazard: Mit VR zurück zu den untoten Wurzeln

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Resident Evil 7 Biohazard: Mit VR zurück zu den untoten Wurzeln

Im Res­i­dent-Evil-Fran­chise tut sich einiges. Und trotz­dem schal­tet der neue Teil der Videospiel­rei­he erst­mal einen Gang zurück. Was kannst Du von „Res­i­dent Evil 7 Bio­haz­ard“ erwarten? Wir haben den Überblick für Dich.

Mit dem siebten Teil der Haup­trei­he wird auch erst­mals die PSVR Bestandteil eines Triple-A-Titels. Die VR-Option ist mehr als rein­er Selb­stzweck und hat die Kri­tik­er überzeugt. Neben tech­nis­ch­er Inno­va­tion bietet Res­i­dent Evil 7 dem Entwick­ler Cap­com auch die Möglichkeit, die Rei­he soft zu rebooten – worauf übri­gens auch der Titelzusatz „Bio­haz­ard“ hin­deutet. Für die Ein­stim­mung auf das Spiel gibt es nichts Besseres, als einen zün­fti­gen Trail­er. Und dieser hier ist #Dra­maDra­maDram­aBa­by

Res­i­dent Evil Launch Trail­er
Quelle: YouTube/CAPCOM Germany

Bisher bei Resident Evil…

„Was einst noch arg bedrohlich war, ist heute nur noch so lala.“ So kommt es mir zumin­d­est immer vor, wenn ich mir die Entwick­lung der Res­i­dent-Evil-Haupt­spiel-Rei­he betra­chte. Wir reka­pit­ulieren die Haupt­sto­ry mal im Schnell­durch­lauf:

Die ersten drei Teile (plus dem Game­Cube-Pre­quel „Res­i­dent Evil Zero“) zeich­nen den Aus­bruch der Zom­bieseuche in Rac­coon City und Umge­bung nach. Der sin­istrie Konz­ern Umbrel­la Corp. schuf mit dem T-Virus eine Möglichkeit totes Gewebe zu rea­n­imieren, leben­des Gewebe in totes zu ver­wan­deln und erwach­sene Men­schen vor ihren Spielekon­solen rufen zu lassen: „Eben hat­te ich doch noch zwei Patro­nen Du Ar…“

In Teil vier bis sechs erfahren wir, dass Umbrel­la offen­sichtlich nur ein Ziel hat, näm­lich jedes erden­kliche Land mit jedem erden­klichen Typ von Biowaffe anzu­greifen. Die Reise führt die bekan­nten Kampf­schweine und Kampf­schweinin­nen nun nach Spanien, Afri­ka und diverse andere Loca­tions. Aus dem bek­lem­menden Sur­vival-Hor­ror wird zuse­hends ein „Knall sie alle ab“-Action-Franchise. Res­i­dent Evil 6, obwohl von Kri­tik­ern gelobt, mutet wie ein Action-Film an, in dem die Zom­bies nur noch Vehikel für eine „Ret­tet den Präsidenten“-Story sind.

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Mit Res­i­dent Evil 7 wird die Geschichte wieder klein­er. Ange­siedelt knapp vier Jahre nach dem sech­sten Teil schlüpf­st Du in die Rolle des Otto-Nor­mal-Bürg­ers Ethan. Einem Hin­weis fol­gend, lan­det Ethan auf ein­er Plan­tage irgend­wo in Louisiana und in der Hoff­nung dort seine ver­schol­lene Frau Mia zu find­en. Diese befind­et sich lei­der in Gefan­gen­schaft der Bak­er-Fam­i­lie. Der ver­rück­te Bak­er-Clan ist nicht nur wild entschlossen Ethan bei sich zu behal­ten, son­dern ver­fügt auch noch über Fähigkeit­en, die eine Flucht fast unmöglich machen.

Das erste Mal in der Haupt­serie spielst Du in der Ego-Per­spek­tive. Und in dieser bietet sich der VR-Modus förm­lich an. Wenn Du von der wahnsin­ni­gen Fam­i­lie ver­fol­gt wirst und durch den Keller schle­ichst, wirst Du schnell vergessen, dass Du eine VR-Brille auf dem Kopf hast. Dazu trägt auch die Sound­kulisse bei, die im VR-Modus durch räum­lichen Klang eine genauere Veror­tung des Ver­fol­gers ermöglicht. Und das ist hil­fre­ich, angesichts der Tat­sache, dass Ressourcen und Waf­fen in diesem Spiel wieder Man­gel­ware sind.

Biohazard: Ein Soft-Reboot

Was ist eigentlich ein Soft-Reboot? Nun ja, ein Soft-Reboot startet ein Fran­chise qua­si neu, ohne deswe­gen die beste­hende Hand­lung kom­plett bei­seite zu leg­en. So geschehen zulet­zt beim neun­ten Mor­tal-Kom­bat-Spiel, mit dem Titel „Mor­tal Kom­bat“. Hier diente eine Zeitreise als Aus­lös­er. Und bei Res­i­dent Evil 7 bleiben die Ereignisse der vor­ange­gan­genen Spiele weit­er­hin beste­hen, aber auf die Sto­ry des siebten Teils haben sie zunächst keinen Ein­fluss.

Auf dem asi­atis­chen Markt heißt das Spiel übri­gens „Bio­haz­ard 7: Res­i­dent Evil“. Wirkt zunächst wie eine Wort­spiel­erei, ist aber ein deut­lich­es Sig­nal. Im Ursprungs­land Japan erscheint die Rei­he unter dem Titel „Bio­haz­ard“ („Biol­o­gis­che Gefahr“), im west­lichen Markt unter dem bekan­nten „Res­i­dent Evil“. Auch die Entschei­dung, diese Unter­schiede nun ad acta zu leg­en, wirkt wie das Zeichen für einen Neustart. Und wenn der eingeschla­gene Kurs so beste­hen bleibt, wird die Marke „Res­i­dent Evil“ wieder der Inbe­griff für Kon­solen-Hor­ror wer­den.

Hast Du Res­i­dent Evil 7 schon gezockt? Sog­ar mit VR-Brille? Cheate uns Deine Erfahrun­gen unten in die Kom­mentare.

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