Portal Entryways, der smarte Türöffner für Rollstuhlfahrer
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Connecting4Good: Portal Entryways, der Türöffner für Menschen mit Behinderung

Automa­tis­che Türöffn­er sind nur teil­weise hil­fre­ich, wenn es um echte Bar­ri­ere­frei­heit geht. Mit dem Tool Por­tal Entry­ways sollen kör­per­lich eingeschränk­te Men­schen jet­zt ein­fach­er und ohne manuelle Schal­ter durch Türen kom­men. Wie das funk­tion­iert, liest Du in #Connecting4Good.

Viele öffentliche Gebäude, wie zum Beispiel Kranken­häuser, sind mit großflächi­gen Knöpfen oder Schal­tern an ihren Türen aus­ges­tat­tet. Diese sollen es Roll­stuhlfahrern und Men­schen mit Gehhil­fen ermöglichen, Räume zu betreten und Flure zu durch­queren, ohne auf fremde Hil­fe angewiesen zu sein. Aber für Men­schen, die ihren Oberkör­p­er nicht bewe­gen kön­nen oder die nur schw­er auf Krück­en vor­wärt­skom­men, sind diese automa­tis­chen Türas­sis­ten­ten keine große Hil­fe. Auch wer den Türöffn­er manuell betäti­gen kann, muss oft einen Umweg machen, was Zeit und Anstren­gung kostet. Manch­mal sind die Anla­gen auch zu hoch oder zu niedrig instal­liert oder funk­tion­ieren nicht.

Bluetooth bringt Barrierefreiheit

Por­tal Entry­ways macht automa­tis­che Türen wesentlich effek­tiv­er und erken­nt von allein, wenn sich jemand diesen nähert. Dafür wird ein kleines, energies­paren­des Blue­tooth-Device an dem instal­lierten Türöffn­er ange­bracht. Um die Tür zu öff­nen, ist eine Smart­phone-App von Nöten, die über Blue­tooth nach den umliegen­den Devices sucht. Nähert sich der Besitzer des Smart­phones ein­er so aus­ges­tat­teten Tür, öffnet sich diese ohne jeglich­es Zutun und bleibt so lange auf, bis sich das Sig­nal wieder ent­fer­nt. Das Handy muss dafür nicht aus der Tasche genom­men wer­den. Mit Por­tal Entry­ways verse­hene Türen wer­den außer­dem mit einem Stick­er gekennze­ich­net, so dass sie auch von weit­em klar erkennbar sind.

Potenzial für eingeschränkte Menschen weltweit

Por­tal Entry­ways ist ein junges Start­up, das durch das kali­for­nische Grün­derzen­trum Y Com­bi­na­tor finanziert wurde. Die Grün­der woll­ten anfangs eigentlich eine Inno­va­tion im Logis­tik­bere­ich schaf­fen. Aber als sie sahen, wie ihre Kom­mili­to­nen an der Uni­ver­sität extra Zeit­pläne auf­stell­ten, um ihren Fre­un­den mit Behin­derung Türen öff­nen zu kön­nen, dacht­en sie um.

Die Idee ste­ht noch am Anfang, bish­er gibt es das smarte Sys­tem in über 250 Orten in den USA. Die Blue­tooth-Devices müssen manuell an die unter­schiedlichen Automatik­türen ange­bracht wer­den; in Zukun­ft, so die Entwick­ler, soll eine Instal­la­tion zwis­chen 100 und 200 US-Dol­lar kosten. Das Pro­jekt hat Poten­zial für einen weltweit­en Ver­trieb und kön­nte bald Mil­lio­nen Men­schen mit kör­per­lichen Behin­derun­gen und Mobil­ität­sein­schränkun­gen Tür und Tor öff­nen.

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Hier find­est Du weit­ere span­nende fea­tured-Artikel zum The­ma #Connecting4Good.

Denkst Du, dass Por­tal Entry­ways Men­schen mit Mobil­ität­sein­schränkung den All­t­ag erle­ichtern kön­nte? Sag’s uns in Deinem Kom­men­tar.

Titelbild: © Portal Entryways

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