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Mobiles bezahlen: Es funkt bald – dank NFC-Simkarte

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Ihr kennt das – der bekannte Dreifachcheck beim Verlassen des Hauses: Geldbörse, Schlüssel, Handy. Und immer wieder die Frage: Warum muss ich das alles mitnehmen, wenn ich nur mal schnell um die Ecke etwas einkaufen will?

In letzter Zeit findet sich auf immer mehr Datenblättern der Smartphones das Kürzel NFC. Das steht für Near Field Communication und ist eine Technologie zur Datenübertragung auf kurze Distanzen von wenigen Zentimetern.

Bisher beschränkten sich die Nutzungsmöglichkeiten überwiegend darauf, mit konfigurierbaren NFC-Tags bestimmte Funktionen des Smartphones zu aktivieren. Es ist zwar sehr praktisch, wenn das Handy automatisch in den Nachtmodus wechselt, sobald es auf dem Nachttisch liegt – eine bahnbrechende Revolution war das bisher nicht.

Mobiles Bezahlen wäre da eine Funktion, die NFC deutlich attraktiver macht. Das Thema ist ja bereits seit einiger Zeit in der Diskussion. Nun kommt immer mehr Bewegung in die Sache:

NFC fähige SimkarteVodafone führt als erster deutscher Netzbetreiber spezielle NFC-Simkarten ein. Diese Simkarten stellen eine Grundvoraussetzung für mobiles Bezahlen mit dem integrierten NFC-Chip eines Smartphones dar. Die neue NFC SIM-Karte gewährleistet eine sichere Speicherung der persönlichen Daten und kommuniziert mit der NFC-Antenne im Smartphone. NFC-Simkarten verfügen über einen größeren Speicherplatz als herkömmliche Sims.

Mit Simkarte und Smartphone sind natürlich nur die technischen Voraussetzungen gelegt. In Kürze geht aber eine App an den Start, die nach und nach zur digitalen Geldbörse ausgebaut wird: Die Vodafone Wallet. Über die App kann dann mithilfe eines NFC-fähigen Smartphones an allen Visa payWave Akzeptanzstellen bezahlt werden. Zunächst ist dies mit der Bezahlkarte Vodafone SmartPass möglich. Die Wallet wird sukzessive um weitere Funktionen, wie z.B. Coupons und Treuekarten erweitert.

Sicherheit spielt dabei natürlich immer eine große Rolle. Deswegen sind alle Zahlungen über 25 Euro automatisch, ähnlich wie bei der EC-Karte, mit einer Pin-Abfrage geschützt. Und einen weiteren Vorteil bringt das Bezahlen per Handy automatisch mit sich. Während man die Geldbörse in der Regel nur zum Bezahlen zückt, nutzt man das Smartphone wesentlich häufiger. Ein Verlust fällt so oftmals viel schneller auf. Simkarte und Bezahlfunktion können notfalls sofort gesperrt werden.

Folgende Smartphones sind bereits für die Vodafone Wallet zertifiziert und können in Verbindung mit der NFC-Sim künftig für mobiles Bezahlen genutzt werden:

  • Samsung Galaxy S3
  • Samsung Galaxy S3 LTE
  • Samsung Galaxy S4
  • Sony Xperia Z
  • Sony Xperia L

Die Simkarten werden zunächst an Neukunden geliefert, die eines der oben genannten Smartphones bestellen. Mit Start der Wallet können dann auch Bestandskunden ihre Sim gegen eine NFC-fähige Version tauschen.

Emmas Enkel Vodafone mobiles BezahlenAm Vodafone Campus testen wir dir Wallet bereits und können damit zum Beispiel in unserem Betriebsrestaurant bezahlen oder bei Emmas Enkeln an unserer virtuellen Shoppingwall bequem den Einkauf erledigen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich Bezahlen über NFC in Deutschland weiter entwickeln wird, und freue mich auf die Zeit, wenn ich beim Verlassen meiner Wohnung nicht mehr den Dreifachcheck machen muss, sondern nur noch auf Schlüssel und Handy achte. Und wer weiß, vielleicht wird ja das Smartphone auch noch im wahrsten Sinne des Wortes zum Türöffner.

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