Braum aus dem Spiel League of Legends
© Riot Games; League of Legends: Wild Rift
Spielcharaktere aus League of Legends: Wild Rift.
Rennfahrer und Simracer beim H&R 3h-Rennen der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie 2020/21.

League of Legends: Wild Rift in der featured-Spielekritik: Ein ehrwürdiger Vertreter für die Mobilgeräte

Mit „League of Leg­ends: Wild Rift“ ver­frachtet das Entwick­ler­stu­dio Riot Games den wohl pop­ulärsten Vertreter aus dem Genre Mul­ti­play­er Online Bat­tle Are­na (Moba) auf die Mobil­geräte. Wie sich die Smart­phone-Ver­sion des PC-Platzhirsches spielt, erfährst Du in unser­er fea­tured Spielekri­tik.

Im Okto­ber ver­gan­genen Jahres feierte League of Leg­ends das zehn­jährige Jubiläum und ganz neben­bei kündigte das Entwick­ler­stu­dio Riot Games einen Mobile-Ver­sion des Spiels an. Nach der Alpha-Phase zu Beginn des Jahres, startete das Spiel am 10. Dezem­ber seine Beta-Phase in Deutsch­land und ste­ht kosten­los im Google Play­Store und Apple App­Store zum Down­load bere­it. Ob die Mobile-Ver­sion dem Orig­i­nal ansatzweise gerecht wird, haben wir für Dich her­aus­ge­fun­den.

League of Legends: Wild Rift – Selbes Prinzip, minimale Änderungen

Da sich League of Leg­ends: Wild Rift strikt an seinem großen Vor­bild ori­en­tiert, hat sich am Spiel­prinzip nichts verän­dert. Du wählst einen Cham­pi­on aus, stürzt Dich in den teamor­i­en­tierten 5-gegen-5-Kampf und ver­suchst bis zu den feindlichen Tür­men sowie dem Nexus vorzurück­en, um diese zu zer­stören und so den Sieg davonzu­tra­gen. Das Geschehen find­et dabei auf ein­er etwas kom­prim­iert­eren Ver­sion von Summoner’s Rift-Karte statt, die alteinge­sessene League of Leg­ends-Spiel­er aus dem Orig­i­nal in- und auswendig ken­nen dürften.

Screenshot aus League of Legends: Wild Rift

Das Inter­face bildet alle wichti­gen Befehle aus der PC-Ver­sion ab und auch die Sit­u­a­tion: Bot­lane wird von Mid­lane belagert und Sup­port­er der Gegen­seite fehlt völ­lig, dürfte bekan­nt vorkom­men. — Bild: Riot Games; League of Leg­ends: Wild Rift

Im Wesentlichen gibt es bei League of Leg­ends: Wild Rift drei markante Unter­schiede zur PC-Ver­sion: Zunächst wurde die Steuerung angepasst. Statt Deinen Cham­pi­on per Point-and-Click-Sys­tem zu bewe­gen, gibt es auf dem Touch­pad links unten einen dig­i­tal­en Joy­stick, der eine präzise und direk­te Steuerung erlaubt. Rechts befind­en sich hinge­gen die Fähigkeit­en des jew­eili­gen Cham­pi­ons. Bei jenen Fähigkeit­en, die mit einem Ziel­sys­tem einge­set­zt wer­den, zielst Du eben­falls mit einem dig­i­tal­en Pad, welch­es der Ver­wen­dung eines Ana­log-Sticks ähnelt. Ins­ge­samt macht die Steuerung einen erstaunlich guten Ein­druck, auch wenn das Zie­len anfangs etwas Gewöh­nung benötigt.

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Es grüßen die altbekannten Champions

Der zweite Unter­schied liegt bei der Auswahl der Cham­pi­ons. Während Du bei der PC-Ver­sion mit­tler­weile mit einem von über 150 Cham­pi­ons in den Ring steigst, bietet die Mobile-Vari­ante derzeit nur ein Drit­tel der Cham­pi­ons an. Darunter befind­en sich sowohl Urgesteine des Moba-Vertreters als auch neuere Helden. Der Pool an Cham­pi­ons wird jedoch regelmäßig von Riot Games erweit­ert. Die fünf auswählbaren Rollen belaufen sich auch bei League of Leg­ends: Wild Rift auf AD-Car­ry, Sup­port­er, Jun­gler, Mid­lan­er und Top-Lan­er. Unter­schiede gibt es zudem auch bei den Buffs oder den Drachen, die Dir beim Erlegen nüt­zliche Vorteile wie ein höheres Bewe­gung­stem­po oder erhöht­en Schaden ver­lei­hen. Diese Änderun­gen sind allerd­ings nur von min­i­malem Aus­maß und größ­ten­teils nur für eine bessere Spiel­bal­ance vorge­se­hen.

Kürzere Matches

Die Run­den­dauer macht den drit­ten und ver­mut­lich größten Unter­schied aus. Bei der Mobile-Ver­sion ent­fällt die Vor­laufzeit der einzel­nen Match­es und mit 15 bis 20 Minuten fall­en die Run­den auch deut­lich kürz­er aus als auf dem PC. Bist Du mit einem starken Team unter­wegs, kön­nen die Run­den teils sog­ar in unter 10 Minuten ein Ende find­en. Für schnelle Match­es unter­wegs eignet sich League of Leg­ends: Wild Rift dem­nach ide­al. Beson­ders Neue­in­steiger kön­nen sich mit dem etwas abge­speck­ten Spek­trum an Fea­tures mit League of Leg­ends ver­traut machen und so leichter den Zugang zur umfan­gre­icheren PC-Ver­sion find­en.

Auch wenn League of Leg­ends: Wild Rift nicht den Inhalt bietet, den das große Vor­bild auf dem PC vorgibt, erweist sich der Mobile-Ableger als über­aus spaßige und vor allem gelun­gene Umset­zung. Obwohl alles etwas eingedampft wirkt, ent­fal­tet sich recht zügig ein ähn­lich­es Spiel­ge­fühl wie bei dem Orig­i­nal – trotz der zunächst gewöh­nungs­bedürfti­gen Steuerung. Sowohl League of Leg­ends-Vet­er­a­nen als auch Neue­in­steiger wer­den bei dem kosten­losen Ableger ihren Spaß haben.

League of Leg­ends: Wild Rift  
   
Plat­tfor­men: Android, iOS,
Release-Datum: 10. Dezem­ber 2020
Kosten: kosten­los
Pub­lish­er: Riot Games, VNG
Entwick­ler: Riot Games

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