Internet of Things – Teil 2: Mit Vodafone vernetzt auf der Überholspur

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Internet of Things – Teil 2: Mit Vodafone vernetzt auf der Überholspur

Wie kommst Du am schnellsten von A nach B? Könnte das Überholmanöver auf der Autobahn riskant werden? Und wann wird eigentlich die Straßenlaterne vor Deiner Haustür repariert? Im vernetzten Straßenverkehr liefert die Technik viele Antworten. Vodafone sorgt dafür, dass Dein Fahrzeug mitdenkt und sogar Infrastrukturen intelligent werden. 

Ein Zwischenstand zur vernetzten Verkehrslage: Dein Smart Bike meldet seinen Standort per SMS, die Fahrradjacke navigiert Dich durch die Stadt und Dein Auto fragt online Verkehrsinfos ab: Das Internet of Things (IoT) ist auf der Überholspur und bereitet nicht nur Logistik-Unternehmen erstaunliche Vorteile, sondern auch Dir. Auf dem Weg zum vollvernetzten Straßenverkehr tüftelt Vodafone derzeit an einer Lösung, mit der Du künftig deutlich sicherer unterwegs sein könntest.

[Update] Von Auto zu Auto: Direkter Mobilfunk verhindert Unfälle

Gemeinsam mit Bosch und Huawei testet Vodafone auf einer Versuchsstrecke der Autobahn A9 die neue M2M-Technologie LTE-V2X. Über den speziellen Mobilfunk sollen alle Smart Cars im Umkreis von 320 Metern auf direktem Weg kommunizieren können. Quasi in Echtzeit werden dann verschiedene Fahr-Daten wie Geschwindigkeiten und Positionen ausgetauscht. Könnte ein Spurenwechsel riskant werden, weil sich ein Auto mit hohem Tempo nähert, wird der Fahrer verzögerungsfrei auf die Gefahr hingewiesen. Mit diesem Echtzeit-Warnsystem sollen sich künftig Unfälle vermeiden lassen und der Verkehrsfluss optimiert werden.

Für die Testreihe stattet Vodafone den Autobahnabschnitt der A9 mit einem leistungsstarken Mobilfunknetz aus, während Huawei die 5G-Test-Module und benötigte Technik für die Basisstationen stellt. Partner Bosch integriert die Funk-Module samt Software in den Fahrzeugen und führt die Messungen vor Ort unter Live-Bedingungen durch. Nach dieser europaweit ersten Versuchs-Reihe mit der neuen Mobilfunk-Spezifikation sollen weitere Verkehrsszenarien getestet werden. Beispielsweise ließen sich mit LTE-V2X auch Auffahrunfälle durch unvorhersehbare Bremsmanöver des Vordermannes verhindern.

Telematik im Truck: Vernetzt flexibler und flotter unterwegs

Wenn Du den Stau vor lauter Brummi-Fahrern nicht siehst, mag das für Dich ärgerlich sein  – für Transport- und Speditionsfirmen jedoch kann eine zähe Verkehrslage zum echten Problem werden. Damit Fuhrparkmanager ihre Fahrer flexibler koordinieren können, haben Vodafone und der Softwarespezialist DAKO ein digitales Telematik-System entwickelt. Im Cockpit der Trucks ist ein GPS-Gerät mit Global SIM-Karte von Vodafone verbaut. Damit stehen Fahrer und Disponent via Mobilfunknetz im ständigen Kontakt und können Strecken bei einer stockenden Verkehrslage schnell umdisponieren. Zugleich erfasst das System automatisch Informationen zum Fahrzeug und Tourenverlauf. So lassen sich nicht nur technische Störungen frühzeitig erkennen, sondern vor allem Routen effizienter planen.

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Connected Lighting: Smarte Beleuchtung für Smart Cities

Auf dem nächtlichen Heimweg kann ein flackerndes Straßenlicht manch schaurigen Gedanken hervorrufen – selten aber den, die defekte Laterne zu melden. So vergehen schon mal Tage und Wochen, bis die Störung behoben ist. Es sei denn, die Lampen melden ihr „Problem“ einfach selbst – wie die City-Touch-Leuchten von Philips. Diese kommunizieren dank einer integrierten SIM-Karte von Vodafone übers Netz und übermitteln in Echtzeit Statusberichte. Zugleich kann der Betreiber die vernetzten Laternen über eine zentrale Server-Plattform flexibel fernsteuern oder Zeitpläne und Helligkeitsprofile erstellen, um die Leistung gezielt anzupassen.

Um Städten den Einstieg ins Connected Lighting und eine effizientere Infrastruktur zu erleichtern, hat Philips sein Sortiment zuletzt um die DigiStreet-Serie erweitert. Diese „gewöhnliche“ LED-Laterne hat bereits einen Steckplatz für das Funkmodul sowie zusätzliche Slots für Sensoren integriert. So kann die M2M-Funktion später problemlos nachgerüstet werden und die Laternen kommunizieren ebenfalls über das Vodafone-Netz.

Internet of Things: Wo Du auch hinsiehst

Solltest Du Dich demnächst über eine verspätete Lieferung oder schlecht beleuchtete Wege ärgern, dann tröste Dich: Vodafone tüftelt fleißig an Lösungen, die den (Daten-)Verkehr auf, über und unter der Straße erleichtern. So ebnet der IoT-Experte bereits den Weg für künftige Smart Cities, in denen das „Internet of Traffic“ zum Alltag gehört.

Freie Fahrt für das Internet of Things im Straßenverkehr? Was hältst Du von der smarten Technik, die Dir schon heute unterwegs begegnet? Wir sind gespannt auf Deinen Kommentar.

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