Ein Fall für die Feuerwehr: Sichere Kommunikation im Katastrophenfall

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Ein Fall für die Feuerwehr: Sichere Kommunikation im Katastrophenfall

Ständig ist sie im Einsatz, um Menschen in gefährlichen Situationen das Leben zu retten: die Feuerwehr. Damit sie dabei möglichst schnell und der Lage entsprechend handeln kann, ist ein zuverlässiges und sicheres Kommunikationsnetzwerk besonders wichtig. Im Katastrophenfall kann es allerdings zum Beispiel durch einen Hurrikane beschädigt oder wegen panischer Anrufe überlastet sein.

Für diesen Fall entwickelte Vodafone gemeinsam mit der TU Dortmund und der Feuerwehr Düsseldorf eine Lösung, wie Einsatzkräfte über intelligente Schlauchkupplungen vor Ort ein Ad-hoc-Netz aufbauen können. Unter dem Motto „Technik folgt Taktik“ integrierten sie diese Lösung in die bestehenden Prozesse der Feuerwehr. Mithilfe eines eingebauten WLAN-Sticks sorgen die Schlauchkupplungen für eine hohe Netzabdeckung am gesamten Einsatzort und können an das störungsresistentere LTE-TDD-Netz von Vodafone gekoppelt werden. Darüber senden die Kupplungen Informationen an das im Einsatzwagen platzierte „Mesh Gateway“, das die Daten wiederum über eine Cloud an die Zentrale Leitstelle weitergibt. Diese kann sich dadurch ein besseres Bild von der Lage am Einsatzort machen und fundierte Anweisungen an die Polizei oder den Rettungsdienst geben.

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Darüber hinaus lässt sich das LTE-TDD-Netz mit dem bisher von der Feuerwehr genutzten BOS-Netz TETRA kombinieren. Dadurch können die Einsatzkräfte größere, multimediale Daten wie Videos von ihren Helmkameras aus über die Schlauchkupplungen in Echtzeit an die Leitstelle übertragen. Damit die Inhalte allerdings nicht von unbefugten Dritten abgehört oder manipuliert werden können, können alle WLAN-Hotspots zur Sicherheit regelmäßig mit neuen Schlüsseln versehen werden. Bei Großeinsätzen wie auf einer Kirmes können freiwillige Helfer den Schlüssel einfach als QR-Code mit ihrem IP-basierten Smartphone von einem TETRA-Gerät scannen, um temporär in die Gruppenkommunikation integriert zu werden.

10. Innovation Days: Telekommunikation von morgen

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Diese und andere Innovationen präsentierte Vodafone gestern im Rahmen der 10. Innovation Days gemeinsam mit Geschäftspartnern auf seinem Düsseldorfer Campus zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Hunderte Geschäftskunden und -partner sowie Medienvertreter und Vodafone-Mitarbeiter konnten sich über rund 25 Neuheiten bei einer Ausstellung informieren, bei einer Führung durch die Labore des Vodafone Innovation Parks live erleben oder sich bei Podiumsdiskussionen mit Experten dazu austauschen. Diese reichten von Fernsehen in ultrahochauflösender 4K-Qualiät über Unified Communications dank der in Smartphones implementierten Anwendung „Call+“ bis hin zu spezifischer Kundenansprache mithilfe der Bluetooth-Technologie „iBeacon“. Ebenfalls ein vielversprechender Trend für die Zukunft:

Sharedo: Eine Cloud-basierte White-Label-Plattform für „Smart Sharing“

Wer kennt das nicht: unzählige Dinge kaufen, um sie dann doch kaum oder gar nicht benutzen? Wie die prominenten Beispiele Car-, Bike- und Flat-Sharing zeigen, folgen immer mehr Menschen dem neuen Trend: Leihen statt Kaufen. Das kann künftig nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Unternehmen gelten.

Mit „Sharedo“ bietet Vodafone Unternehmen gemeinsam mit dem Softwareentwickler Q2Web und der Initiative Radiozentrale eine Plattform, auf der sie alle möglichen Arten von Produkten und Gütern anderen Business- oder Endkunden zum Verleih anbieten können. Auch der Verleih von firmeninternen Gütern kann über Sharedo organisiert werden. Die Unternehmen bekommen dabei einer White-Label-Plattform als fertiges Gerüst zur Verfügung gestellt, in der sie lediglich ihre Angebote einpflegen müssen. So lässt sich die Plattform innerhalb weniger Stunden aufsetzten. Als Cloud-basierter Service reduziert Sharedo die Kosten für Hardware, was an die Endkunden in Form von geringeren Mietpreisen weitergegeben werden kann. In Zukunft planen die drei Partner sogar die gesamte Infrastruktur inklusive Bezahlen und Transport rund um „Smart Sharing“ anzubieten.

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