Digitaler Wichtelspaß: Wichtelfieber im Netz und auf dem Smartphone

Digitaler Wichtelspaß beschert Freude
junge Frau mit Kopfhörern lauscht Youtube Music
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Digitaler Wichtelspaß: Wichtelfieber im Netz und auf dem Smartphone

Mal Schrott-, mal Spaß-, mal Wun­sch­präsent: Vor Wei­h­nacht­en geht wieder das Wichtelfieber um. Wie beliebt die alte Tra­di­tion noch immer ist, zeigen zahlre­iche Online-Dien­ste und Apps für dig­i­tal­en Wich­telspaß. Mit dig­i­taler Unter­stützung begin­nt der Wich­telspaß schon vor der Wei­h­nachts­feier oder dem Fam­i­lien­tr­e­f­fen.

Ob unter Kol­le­gen, im Klassen­z­im­mer oder im Kegel­club: vor Wei­h­nacht­en boomt der dig­i­tale Wich­telspaß. Alle Jahre wieder liegt die größte Her­aus­forderung darin, Deine Leute für die Aus­lo­sung an einen Ort zu ver­sam­meln. Denn zwis­chen Plätzchen­back­en, Wei­h­nachts­baum- und Geschenke­suche gestal­tet sich die Ter­min­find­ung oft ziem­lich schwierig. Viel ein­fach­er geht es, wenn Du die Organ­i­sa­tion einem Online-Wich­tel über­lässt.

Digitaler Wichtelspaß: Alte Tradition mit digitalen Vorzügen

Dig­i­tales Wichteln erfind­et die ursprünglich skan­di­navis­che Tra­di­tion natür­lich nicht neu. Eine Soft­ware übern­immt lediglich die Aus­lo­sung, gewichtelt wird weit­er­hin ana­log, also beim näch­sten Wieder­se­hen oder per Post. Dass die Wichtel­welle trotz­dem in dig­i­tale Sphären schwappt, hat gute Gründe. Denn selb­st wenn Deine Fre­unde hun­derte Kilo­me­ter weit weg wohnen oder die Fam­i­lie in der Welt ver­streut ist, braucht ihr nicht auf den Wich­telspaß zu verzicht­en. Statt Namen­szettel aus dem Hut zu ziehen, mis­cht ein dig­i­taler Zufalls­gen­er­a­tor die Lose und ord­net jedem einen Wich­tel zu.

Gift Shuffle: Auf die Lose, fertig, online-wichteln

Unkom­pliziert und schnell klappt das zum Beispiel mit Gift Shuf­fle. Das neue Online-Tool aus Nor­we­gen verteilt in nur drei Schrit­ten Wich­tel-Lose per E-Mail und lässt Dich beliebig viele Wichte­lak­tio­nen starten. Dafür ver­rätst Du dem Web-Wich­tel ein­fach die Namen und E-Mail-Adressen von min­destens vier Per­so­n­en, die Du ein­er Gruppe hinzufü­gen möcht­est. Am Ende kannst Du fes­tle­gen, ob sie ein oder mehrere Geschenke besor­gen sollen, ver­fasst bei Bedarf eine nette Nachricht und ver­schickst die Ein­ladung, die jedem Teil­nehmer den Namen der Per­son ver­rät, die er bewichteln darf.

Frau besucht im Internet Website für digitalen Wichtelspaß

Wichtel-O-Mat: Der Vater aller Web-Wichtel

So eine sim­ple Lösung wün­schte sich schon vor gut zehn Jahren der Medi­en­de­sign­er Michael David und „erfand“ kurz­er­hand den Wich­tel-O-Mat. Bei dem kosten­losen Web­di­enst kannst Du Dich als Ober­wich­tel mit Dein­er E-Mail-Adresse anmelden und unter anderem fes­tle­gen, wie lange die Aktion läuft, welchen Max­i­mal­w­ert die Geschenke haben sollen und ob die Teil­nehmer einen Wun­schzettel aus­füllen dür­fen. Als Wich­tel-Chef kannst Du auch Aus­nah­men definieren, um zum Beispiel auszuschließen, dass sich Paare gegen­seit­ig beschenken. Per E-Mail erhal­ten alle Mit­spiel­er eine Ein­ladung und kön­nen entschei­den, ob sie mit­machen möcht­en. Dann lost das Pro­gramm aus und benachrichtigt jeden Teil­nehmer eben­falls per Mail über seinen Wich­tel-Part­ner inklu­sive dessen Wun­schliste.

Immer mehr Wichtel sind online unterwegs

Neben dem Wich­tel-O-Mat mis­chen längst viele weit­ere Anbi­eter im Online-Wich­tel-Busi­ness mit. Nach dem nieder­ländis­chen Vor­bild Loot­jes trekken übern­immt seit 2012 auch bei Draw Names ein Inter­net-Wich­tel die Aus­lo­sung. Nach der kosten­losen Anmel­dung kannst Du eine Gruppe erstellen, Teil­nehmer per E-Mail ein­laden und bes­tim­men, welche Per­so­n­en einan­der nicht beschenken sollen. Auch ohne eigene Reg­istrierung kön­nen die Mit­spiel­er bei Bedarf eine Wun­schliste anle­gen. Nach der Aus­lo­sung ver­rät eine zweite E-Mail allen Grup­pen­mit­gliedern, wen sie bewichteln dür­fen. Ändert sich der Wun­schzettel nach der Aus­lo­sung, wird der anonyme Wich­tel erneut benachrichtigt.

Wichteln via Whats App und Facebook Messenger

Auch beim Wichte­la­tor bleibt das Losprinzip das­selbe, allerd­ings kannst Du Deine Fre­unde nicht nur per E-Mail ein­laden, son­dern auch über einen Whats-App-Link. Optisch etwas über­holt und auf umständlicheren Weg bietet das Por­tal Wichtel­ma­nia noch mehr Ein­ladung­sop­tio­nen. Hier bekommst Du nach der Anmel­dung einen Admin-Link, mit dem Du die Gruppe erstellen und später bear­beit­en kannst. Einen zweit­en Grup­pen-Link ver­schickst Du per E-Mail, Whats App, Face­book Mes­sen­ger oder Twit­ter an die Mit­glieder. Haben sich alle reg­istri­ert und ihren Namen in die Liste einge­tra­gen, erhal­ten sie einen weit­eren Wich­tel-Link, mit dem sie an der Aus­lo­sung teil­nehmen.

Freunde haben digitales Wichteln genutzt und überreichen sich jetzt die Geschenke

App zur Auslosung: Wichteln per Zufallsgenerator

Was online funk­tion­iert, klappt natür­lich auch auf dem Smart­phone. Allerd­ings müsst Ihr Euch dabei schon vorher einig sein, wer mit­machen möchte. Mit ein­er kosten­losen Wich­tel-App aus dem Apple- oder Google Play Store erstellst Du dann eine Gruppe. Per Zufalls­gen­er­a­tor bekommt jed­er einen Wich­tel zugewiesen und wird per E-Mail benachrichtigt. Damit Du im näch­sten Jahr nicht den gle­ichen Wich­tel abbekommst, kann jede Runde gespe­ichert und bei der näch­sten Aus­lo­sung berück­sichtigt wer­den.

Ob online wichteln oder per App: Dig­i­taler Wich­telspaß über Tools brin­gen frischen Wind in die alte Tra­di­tion und bescheren Deinen Lieben über Gren­zen hin­weg kleine Vor­wei­h­nachts­freuden.

Wie wich­telst Du in diesem Jahr? Schreib uns, welchen Web- oder App-Wich­tel Du aus­pro­bieren möcht­est!  

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