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© PowerbeatsVR
Zwei Techniker des Vodafone Instant Network Teams errichten eine Mini-Mobilfunkstation.
Eine Frau macht ein Foto von sich und ihrem Hund per Smartphone.

Dieses Fitness-VR-Games bringen Dich auch zuhause zum Schwitzen

Draußen joggen zu gehen macht Dir zwar Spaß, aber so langsam wäre mal ein anderes Set­ting für Dein Work­out eine willkommene Abwech­slung? Vir­tu­al Real­i­ty ist der Schlüs­sel: Wir zeigen Dir zwei Möglichkeit­en, virtuellen Spielspaß mit Fit­ness zu verbinden.

Vir­tu­al Real­i­ty (VR) bringt Gamer von ihren Ses­seln hoch in die Ver­tikale und lässt sie kör­per­lich aktiv wer­den. Wenn Du zum Beispiel bei der Bogen­schieß-Sim­u­la­tion Holo­point Deine Kör­perspan­nung ver­nach­läs­sigst, kommst Du nicht sehr weit. Und die Sim­u­la­tion Vir­zoom lässt Dich kräftig in die virtuellen Ped­ale treten. Wenn Du aber gerne ein biss­chen mehr Auswahl hättest, was Deine Train­ingsses­sions ange­ht, sind „Super­nat­ur­al“ und „Power­beatsvr“ die Lösung.

Supernatural: Sport-Abo, ohne ins Fitnesstudio zu müssen

Du zählst eher zu den Sport­muf­feln und bist gar nicht so trau­rig, dass Dein Fit­nessstu­dio zurzeit geschlossen hat? Auch die Entwick­ler des VR-Games „Super­nat­ur­al“, Chris Milk und Aaron Koblin, kon­nten dem regelmäßi­gen Gang Rich­tung Crosstrain­er, Lauf­band und Co. nicht allzu viel abgewin­nen und tüftel­ten deshalb zwei Jahre lang an ihrem Sport-Game. Denn beste­hende VR-Games, in denen Du boxt oder Dich rhyth­misch bewegst, macht­en den bei­den Spaß, aber es fehlte die pro­fes­sionelle Ergänzung durch Train­er oder kör­per­liche Mes­sun­gen.

„Super­nat­ur­al“ ver­set­zt Dich deswe­gen per VR vom Wohnz­im­mer aufs Wass­er, in Vulkan­land­schaften, in die Maya-Stät­ten oder direkt auf die Skip­iste. Dafür wur­den hochau­flösende Fotografien ver­wen­det und in eine 3D-Szener­ie umge­wan­delt. Begleit­et wirst Du von aus­gewählten Songs bekan­nter Labels oder aus dem Indie-Genre. Die Idee dahin­ter: Die Work­outs sollen Dir Spaß bere­it­en und sich nicht nach Anstren­gung anfühlen. Neben täglichen neuen Work­outs, Land­schaften oder Songs kannst Du Dich mit der zuge­höri­gen Begleit-App selb­st oder mit Fre­un­den messen. Via Blue­tooth kannst Du außer­dem Deine Herzfre­quenz im Blick behal­ten. „Super­nat­ur­al“ erscheint ab dem 23. April für Ocu­lus Quest und soll für rund 20 Euro monatlich ver­füg­bar sein.

Von der SXSW aufs VR-Headset

Bevor es an „Super­nat­ur­al“ ging, veröf­fentlicht­en With­in-Grün­der Chris Milk und Aaron Koblin inter­ak­tive Musikvideo-Pro­jek­te, unter anderem für Arcade Fire, U2 und John­ny Cash. Chris Milk war außer­dem an VR-Erleb­nis­sen beteiligt, die auf Fes­ti­vals wie der SXSW zu sehen waren.

Powerbeatsvr: Fitness-VR-Game nutzt Workout als Gameplay

Wenn Du schon ein­mal ein Box-Work­out gemacht hast, weißt Du bere­its, wie anstren­gend es sein kann, sich an Ort und Stelle auszupow­ern. Beim Fit­ness-VR-Game „Power­beatsvr“ musst Du Dich durch eine Rei­he von Hin­dernissen kämpfen, und zwar mit vollem Kör­pere­in­satz. Je stärk­er Du dabei zuschlägst und je schneller Du auswe­ichen kannst, desto bess­er wird Dein High­score.

Hast Du das PC-Spiel ein­mal bei Steam run­terge­laden, kannst Du es mit allen gängi­gen VR-Head­sets wie HTC Vive, Ocu­lus Rift oder Microsoft Mixed Real­i­ty starten. Du find­est Dich in einem Menü wieder, in dem Du den Schwierigkeits­grad und eines von mehreren Lev­el­szenar­ios wählen kannst: Den Wel­traum, das alte Ägypten oder eine mit­te­lal­ter­liche Burg. „Power­beatsvr“ erhältst Du übri­gens während der aktuellen Coro­na-Krise gün­stiger.

Wie der Fitness-Faktor garantiert wird

Das Game­play ist ein­fach und intu­itiv. Es erin­nert an ver­schiedene Rhyth­mus-Games, bei denen Du auf vorgegebene Sym­bole reagieren musst, die im Takt der Musik auf dem Bild­schirm erscheinen. Aber anstatt die Gitarre oder das Joy­pad zu schwin­gen, ist hier voller Kör­pere­in­satz gefordert. Es kom­men Steine auf Dich zu, die Du mit voller Wucht zer­schla­gen musst, damit sie Dich nicht tre­f­fen. Dazu erscheinen Wände und Tun­nel, denen Du schnell auswe­ichen musst, indem Du zur Seite springst oder in die Knie gehst. Der erste Schwierigkeits­grad ist noch eher spielerisch, aber schon auf der zweit­en Stufe geht es zur Sache. Bere­its nach weni­gen Minuten dürftest Du ins Schwitzen kom­men. Durch die schnellen Bewe­gun­gen wird Deine Aus­dauer gefördert und Deine Reflexe verbessert. Dazu kommt, dass bei „Power­beatsvr“ auch EMS-Suits (Elec­tri­cal Mus­cle Stim­u­la­tion) unter­stützt wer­den. Mit diesen VR-Anzü­gen wird jed­er Teil Deines Kör­pers Part des Games. Wider­stände und Tre­f­fer­punk­te spürst Du dadurch wie Stöße am Kör­p­er.

Update fürs Fitness-VR-Game

„Power­beatsvr“ wurde von Five Mind Cre­ations entwick­elt, einem unab­hängi­gen Gam­ing-Devel­op­er aus München. Der Entwick­ler hat sich auf immer­sive VR-Erleb­nisse spezial­isiert. Bish­er haben die Entwick­ler mit „Escapevr: The Base­ment“ und „Escapevr: Trapped Above the Clouds“ auf Spiele geset­zt, bei denen Du Dich mit Köpfchen und Geschick­lichkeit aus bren­zli­gen Sit­u­a­tio­nen befreien musst.

Entwick­ler haben für das Game zulet­zt ein Update released, mit dem Du Deine Herzfre­quenz messen kannst. Der Beatmap-Gen­er­a­tor für die Musik im Spiel unter­stützt nun außer­dem neben OGG-, WAV- und MP3- auch FLAC-Dateien.

Wärmst Du Dich schon für die Fit­ness-Chal­lenges von „Super­nat­ur­al“ und „Power­beatsvr“ auf? Schreib uns Deine Mei­n­ung in die Kom­mentare!

 

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