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Der beste Platz für Deinen Router

Mit diesen Tricks und ein­er App find­est Du den besten Platz für die opti­male Leis­tung des Routers.

Die Leis­tung des kabel­losen Inter­nets hängt von den zwei Fak­toren Reich­weite und Geschwindigkeit ab. Ger­ade bei der Reich­weite lässt sich mit weni­gen Hand­grif­f­en einiges machen. In manchen Fällen ist das Endgerät zu weit vom Net­zw­erkgerät ent­fer­nt, häu­fig ist aber auch die Struk­tur der Woh­nung ein Fak­tor für schwache WLAN-Leis­tung. Ein kabel­los­es Sig­nal kann am besten draußen in ein­er Umge­bung ohne Hin­dernisse über­tra­gen wer­den. Generell schwächen Objek­te wie Wände oder Glastüren Wifi-Sig­nale. Die Eck­en und Kan­ten von ver­schiede­nen Gegen­stän­den inner­halb der Woh­nung kön­nen die Über­tra­gung der Sig­nale stören. Deshalb gilt: Den Router nicht in einem Schrank oder zwis­chen zwei großen Gegen­stän­den platzieren. Ein deut­lich besseres Sig­nal erhält man, wenn das Net­zw­erkgerät auf einem Schreibtisch aufgestellt oder an der Wand befes­tigt wird. Ide­al ist eine zen­trale Posi­tion, die auch mit einem Kabel real­isiert wer­den kann.

Elektrische Geräte und Antennenposition beachten

Nicht nur Gegen­stände als solche beein­trächti­gen die Verbindung zum Router, son­dern auch Sig­nale, die von diesen aus­ge­hen. Elek­trische Geräte wie Waschmaschi­nen oder Trock­n­er, die sich zwis­chen Net­zw­erk- und Endgerät befind­en, behin­dern eine opti­male Inter­net-Leis­tung. Auch Sig­nale ander­er Router in umliegen­den Woh­nun­gen kön­nen das Ganze neg­a­tiv bee­in­flussen. Bei der Anten­nen­po­si­tion ist zu beacht­en, dass eine ver­tikale Aus­rich­tung in den meis­ten Fällen sin­nvoll ist, da sie die weitläu­fige Aus­bre­itung der Strahlen unter­stützt. Sollen die Sig­nale allerd­ings einen Stock tiefer oder in den Keller hin­un­terge­hen, kann eine hor­i­zon­tale Aus­rich­tung helfen. Die Leis­tungsin­ten­sität mit der Posi­tion­ierung der Antenne zu steuern, funk­tion­iert jedoch nur sehr eingeschränkt.

Einfach mal die Position verändern

Ein Stu­dent aus Lon­don hat eine App für unser gemein­sames, mod­ernes Prob­lem entwick­elt, die bei der Suche nach dem opti­malen Platz für das Net­zw­erkgerät helfen soll. Mith­il­fe der physikalis­chen Maxwell-Gle­ichun­gen wer­den genaue Berech­nun­gen durchge­führt, wie sich die elek­tro­mag­netis­chen Wellen bewe­gen. Das Ergeb­nis der Berech­nung ist eine Karte, die die Bewe­gung der Wi-Fi-Sig­nale abbildet. Dabei wer­den sowohl Orte mit stark­er Sig­nal­in­ten­sität als auch „schwarze Löch­er“ mit schwachem Sig­nal ersichtlich. Der Forsch­er zeigt mit sein­er Entwick­lung, dass schon mit ein­er gerin­gen Verän­derung der Router-Posi­tion die Karte der Wi-Fi-Sig­nale stark vari­iert, da sich alle dun­klen Sig­nal­löch­er eben­falls bewe­gen.

Mit einer App „schwarze Löcher“ umgehen

Die App „WiFi Solver FDTD“ ist mit­tler­weile nicht nur für Android-Geräte, son­dern auch für das iPhone für 63 Cent ver­füg­bar. Für die Sim­u­la­tion der Wi-Fi-Sig­nale in den eige­nen vier Wän­den ist es nötig, den geze­ich­neten Grun­driss der Woh­nung als PNG-Datei hochzu­laden. Leere Plätze soll­ten schwarz, Gegen­stände in Farbe geze­ich­net wer­den, damit die App die Struk­tur der Behausung erken­nen kann. Nach dem Laden erscheint ein rot­er Punkt, den man dort platzieren kann, wo der Router ste­ht. Anschließend startet die Sim­u­la­tion und zeigt die elek­tro­mag­netis­chen Wellen an. Der Nutzer Steven Wag­oner bew­ertet die App im Store: „Ich hat­te in mein­er Woh­nung schwarze Löch­er. Diese App hat mir geholfen, nicht nur einen besseren Ort für meinen Router zu bes­tim­men, son­dern auch zu ver­ste­hen, wie Wi-Fi-Sig­nale sich aus­bre­it­en.“ Er merkt aber an, dass ein inte­gri­ertes Fea­ture zum Zeich­nen des Grun­driss­es die App nutzer­fre­undlich­er machen würde.

Die Position ist nicht alles – weitere Tipps

Wenn alles Hin- und Her­schieben nichts mehr nützt, gibt es weit­ere Möglichkeit­en, die Sig­nalleis­tung zu verbessern. Neben einem Update der Router-Firmware oder auch der Adapter-Firmware beste­ht bei nicht inte­gri­erten Anten­nen die Möglichkeit, eine externe Antenne so zu posi­tion­ieren, dass das Sig­nal in die gewün­schte Rich­tung geleit­et wird. Diese soge­nan­nten „Booster“-Antennen gibt es für ca. 35 bis 90 Euro. Eine weit­ere kosten­ver­bun­dene Alter­na­tive ist das Instal­lieren eines zusät­zlichen Routers.

Beim näch­sten Verbindung­sprob­lem gibt es also keinen Grund für einen spon­ta­nen Wutaus­bruch. Ein­fach mal den Router bewe­gen – und die Welt sieht vielle­icht schon wieder viel bess­er aus.

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