AR-Musical „Out There“: Bei dieser Vorstellung bist Du mittendrin

AR-Musical „Out There“: Bei dieser Vorstellung bist Du mittendrin

Deine Umgebung wird zur Bühne, während Du das Augmented-Reality (AR)-Musical „Out There“ erlebst. Statt eines Opernglases setzt Du einfach ein AR-Headset auf. Und bist plötzlich mittendrin in einer ganz speziellen Kombination aus Storytelling, Musik und Technologie.

„Out There“ feierte gerade erst auf der Comic Con in Paris Premiere. Das AR-Musical dauert laut einer Pressemitteilung von Entwicklerstudio Wilkins Avenue etwa vier Minuten. Was Du in dieser kurzen Zeit siehst, erfährst Du hier auf featured.

AR-Musical erzählt vom Reisefieber eines jungen Mädchens

Alle Figuren in „Out There“ sind animiert und sogar der Ton hält ein ganz besonderes Feature für Dich bereit. Aber erst mal zur Story: Das AR-Musical handelt von einem jungen Mädchen namens Liv, das sein Kinderzimmer noch nie in seinem Leben verlassen hat. Doch die Neugier nach dem, was in der Welt draußen wohl alles zu sehen sein könnte, hat sie längst gepackt. Sie möchte fliegen wie ein Vogel und die Welt entdecken. Dann erwachen plötzlich die Porträts ihrer Familie an der Wand zum Leben und Liv ist bereit für ihre Reise.

Eine Mischung aus „Escape Room und Pixar-Musical“

Das Musical bringt sogar den klassischen Comic-Stil in die Vorstellung ein. Denn während Du Liv und ihr Zimmer in 3D wahrnimmst, sind die Bilder ihrer Familienporträts in 2D animiert. Dadurch kommt typischer Disney-Charme auf. Es fühle sich wie ein Mix aus einem „Escape Room und einem Pixar-Musical“ an, sagt Wilkins-Avenue-Gründer Thibault Mathieu selbst über „Out There“.

Ein Song, der zur Faszination wird

Ein besonderes Augenmerk (oder Ohrenmerk) solltest Du auf den Ton in diesem AR-Musical richten. Denn einerseits leihen Mia Harte als Liv sowie Desperate-Housewives-Star Vanessa Williams als Livs Mutter den Figuren ihre Stimme. Andererseits erlebst Du dreidimensionalen Klang, der sich verändert, wenn Du Dich in dem Raum bewegst, in dem Du das Musical per Headset anschaust. Hältst Du Dich also zum Beispiel nah bei der virtuellen Figur Liv auf, dann hörst Du ihren Gesang ganz präsent im Vordergrund. Du sollst laut Wilkins Avenue sogar während der Vorstellung mit den Charakteren interagieren können, sodass jede Vorführung immer leicht variiert. Für dieses Klangerlebnis zeichnet die Pollen Music Group verantwortlich.

So kannst Du in den Genuss des AR-Musicals kommen

Wenn Du „Out There“ nicht auf der Comic Con in Paris erleben konntest, dann hast Du vielleicht schon bald die Chance dazu, das AR-Musical ganz in Deiner Nähe oder sogar bei Dir zu Hause sehen zu können. Denn „Out There“ wurde als App für das AR-Headset von Magic Leap One entwickelt. Letztere haben bereits eine Musical-Tour angekündigt und sprechen davon, das Augmented-Reality-Musical in Zukunft auch „einem breiteren Publikum“ zugänglich zu machen. Das könnte also bedeuten, dass die App demnächst auch zum Download bereitsteht. Konkrete Infos dazu gibt es aber bislang noch nicht.

Die Wartezeit kannst Du aber mit anderen AR-Erlebnissen überbrücken. So gibt es zum Beispiel die NBA-App für das Magic-Leap-One-Headset, mit der Du Basketball-Spiele auf eine völlig neue Weise erleben kannst. Oder ist Dir mehr nach Reise-Kultur zumute? Dann besuche bei Deinem nächsten Trip nach London doch mal das Tate Museum und lass Dich von der dortigen Augmented-Reality-Ausstellung in den Bann ziehen.

Würdest Du das AR-Musical „Out There“ gerne mal selbst erleben? Hinterlasse uns einen Kommentar.

Titelbild: ©Wilkins Avenue

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