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Alles Easy: Was bringt Dir die Künstliche Intelligenz?

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Künstliche Intelligenz beherrscht die Popkultur. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff, der zwar Science Fiction interessant macht, aber heute schon fast Alltag ist? Flo von Vodafone Alles Easy verrät es Dir.

„Ok Google: Kino“. Die App zeigt Dir das aktuelle Kinoprogramm Deines Lieblingskinos an, die Öffnungszeiten und eine Wegbeschreibung. Ist das intelligent? Das ist zumindest lernfähig. Und darum geht es eigentlich im Kern auch bei künstlicher Intelligenz: lernen.

 

 

Embodied Intelligence: Der smarte Alltag

Weitläufig verbinden Menschen mit dem Begriff „KI“ (künstliche Intelligenz) eine gesprächige Maschine mit uns vertrauten Eigenheiten. Cyber Fiction, wie die Werke Asimovs, aber auch jüngere Popkultur wie „Ghost in the Shell“ haben die Vorstellung von künstlicher Intelligenz in Form einer Mensch-Maschine verfestigt. Doch KI ist bereits allgegenwärtig, gesichtslos und oft unspektakulärer/ungefährlicher, als Film und Literatur es uns gerne verkaufen.

Die entsprechenden Richtungen der Wissenschaft unterscheiden in „harte“ und „weiche“ KI. Letzteres nutzt Du jeden Tag. Beispiele?

  • Du startest Dein Auto. Sofort zeigt das Frontscheiben-Interface wichtige Daten zum Verkehr und Deiner Position an, verbindet sich mit Deinem Smartphone und begrüßt Dich.
  • Du lädst ein Foto bei Facebook hoch. Sofort werden Gesichter erkannt, Freunde können verlinkt werden.
  • Während Du diesen Artikel liest, hörst Du vielleicht eine Deezer-Playlist mit Songs, die die App Dir vorgeschlagen hat – und die Dir sogar gefallen.
  • Du bittest Deinen Sprachassistenten darum, ein Taxi zu ordern, Jazzmusik zu spielen und um alles, was Dir gerade so in den Kopf kommt.

„Embodied Intelligence“ (eingebettete Intelligenz) fasst dieses Phänomen zusammen. Moderne Technologie ist untereinander vielseitig vernetzt. Durch die starke Interaktivität von smarten Geräten entsteht schnell der Eindruck bewusster Entscheidungen seitens der Technologie. Auch wenn Sprachassistenzsysteme wie Echo, Siri & Co. Dich mit allzu menschlichen Stimmen einlullen, treffen sie keine bewussten Entscheidungen.

Algorithmen diktieren die ausgeführte Aktion. Der Taxiruf funktioniert nur, weil Du Dich vorher bei einem Dienst registriert hast und dafür Deine Adresse hinterlegt hast. Diese wird nun übermittelt – von Maschine zu Maschine. Bitte Alexa doch mal darum, direkt bei Taxi-Paule anzurufen und dem langjährigen Kumpel und Fahrer Franz einen schönen Gruß zu bestellen. Na, hat es funktioniert? Ebenso wird Dein Musikgeschmack auf Grundlage bisheriger Likes und Dislikes berechnet. Hast Du bisher viel Nu Jazz angeklickt, wird Alexa mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Nu Jazz spielen, wenn Du sie bittest: „Spiele Jazz.“

 

Künstliche Intelligenz: Wann streite ich mich mit meinem Roboter über Fußball?

An dieser Stelle wollen wir nicht allzu tief in ein Feld eintauchen, das mehrere Naturwissenschaften seit Dekaden beschäftigt. Zunächst sei festgestellt, dass es keine einheitliche Definition von „Intelligenz“ gibt. Ergo wird das Ableiten einer künstlichen Intelligenz genauso schwer. Da wir vorhin aber in harte und weiche KI unterschieden haben, schielen wir kurz auf die These der „harten KI“.

Diese bezeichnet nämlich grundlegend das, warum Du eigentlich auf diesen Artikel geklickt hast: coole Roboter. Eine harte KI würde menschliche Intelligenz haben, selbstständig Entscheidungen treffen und Probleme anhand eigener Überlegungen lösen. Sie würde Dir vielleicht auch sagen: „Jazz? Nö, fetzt nicht. Ich mach lieber Metal an!“

In der Fiktion sehen solche Systeme entweder ganz und gar menschlich aus, sind menschenähnlich oder bringen wenigstens menschliche Charakterzüge wie Freiheitsdrang oder Angst mit. Dafür gibt es zwei Gründe.

  1. „Matrix“ wäre sonst eher Platz 3847 bei IMDB!
  2. Die Harte-KI-These basiert auf der Annahme, dass zu einer echten Intelligenz auch menschliche Emotionen und Kognitionen zählen. Sprich, intelligent ist, was sich wie ein Mensch verhält.

 

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(Metropolis, Fritz Lang, 1927)

 

Künstliche Intelligenz: Eine Bereicherung im Alltag

Künstliche Intelligenz ist im Alltag eine echte Bereicherung. Schlussendlich bestimmst Du nämlich selbst, wie viel jedes System über Dich lernen soll. Mit einem Klick lässt sich der Google Assistent ausstellen. Aber auf einen Klick weißt Du eben auch, wann Deine Lieblingsbar offen hat oder wie lange Du zur Arbeit brauchst.

Du entscheidest – und das ist die Grenze zwischen fiktionalen Stoffen wie dem Terminator und Deiner smarten Kaffeemaschine, die Dich nicht (!) in Lebensgefahr bringen wird. Tipp: entkoffeiniert.

 

Künstliche Intelligenz: Modernes Schischi oder Zukunft für die Gegenwart? P.S.: Hier schreiben übrigens ausschließlich Menschen!

 

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