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Akku per WLAN aufladen: Wie Apple Strom durch die Luft schicken will

Kabel und Tele­fon – das passt nicht (mehr) so recht zusam­men. Schon gar nicht, wenn es um Smart­phones geht. Tele­fon-, Net­zw­erk- und Kopfhör­erk­a­bel? Längst nicht mehr nötig. Und bald wirst Du wohl auch Deinen Akku per WLAN aufladen kön­nen. Wie das funk­tion­iert und wann Du damit rech­nen kannst, erfährst Du hier.

Apple soll ange­blich einen Paten­tantrag von abgegeben haben, der Steck­dosen, Ladek­a­bel und Lade­schalen bald über­flüs­sig machen kön­nte. Mit dieser neuen Tech­nolo­gie sollst Du Deinen Akku ein­fach über WLAN aufladen kön­nen – indem Strom clever per Funk ver­schickt wird.

Tschüss Steckdose – Hallo WLAN

Beim The­ma Inter­net, Tele­fon und Kopfhör­er ist es heutzu­tage ein Selb­stläufer: Daten­pakete wer­den beim Sender eingepackt, durch die Luft geschickt und beim Empfänger wieder aus­gepackt. So lan­den Web­seit­en, Bilder, Videos, Chats und Tele­fonge­spräche wie von Geis­ter­hand auf Deinem Smart­phone. Ob unter­wegs per LTE oder im heimis­chen Wohnz­im­mer über WLAN – das ist längst ein alter Hut. Zum Aufladen des Akkus hinge­gen benötigst Du eine Steck­dose. Entwed­er für ein Ladek­a­bel oder für eine Lade­schale, die Dein Smart­phone induk­tiv auflädt. Bei Apples Ver­fahren soll bald Strom via WLAN über­tra­gen wer­den – also mit richtig guter Reich­weite und vor allem: Es kommt ohne zusät­zliche Steck­dose aus.

Akku per WLAN aufladen: Wie kommt der Strom in den Akku?

Um der Sache auf den Grund zu gehen, sind die Fre­quen­zen inter­es­sant. Apple plant wohl, Deinen Akku unter anderem über die heute gängi­gen WLAN-Fre­quen­zen 2,4 und 5 GHz aufladen. Und weil sich die Tech­nolo­gie noch im Anfangssta­di­um befind­et, auch schon über 60 GHz. Denn auf dieser Fre­quenz wird der zukün­ftige WLAN-ad Stan­dard funken. Sog­ar Mobil­funk­fre­quen­zen zwis­chen 700 und 2700 MHz tauchen in dem Antrag auf. Und so funk­tion­iert es:

Es gibt einen kleinen Trick, wie der Strom in Deinen Smart­phone-Akku kom­men soll. Mit dieser Meth­ode arbeit­en heute schon einige mod­erne Router. Sie heißt Beam Form­ing und gibt den Funkwellen sozusagen eine Rich­tung vor. Anstatt in alle Rich­tun­gen gle­ich stark zu senden, sind Router mit Beam Form­ing schlauer. Denn sie haben mehrere voneinan­der getren­nte Anten­nen und kön­nen dadurch orten, in welch­er Rich­tung sich Dein Smart­phone ger­ade befind­et. Und in diese Rich­tung erhöhen sie dann die Sig­nal­stärke. Dadurch bekommt Dein Smart­phone wom­öglich einen WLAN-Balken mehr auf dem Dis­play. Und diese Bün­delung ermöglicht es auch, Strom durch die Luft an Deinen Smart­phone-Akku zu schick­en. Natür­lich keine kleinen Blitze, son­dern gut ver­pack­te Energiepakete, die erst inner­halb Deines Akkus wieder aus­gepackt wer­den. Dann bekommt das berühmte WLAN-Kabel also endlich einen kleinen Brud­er: Das WLAN-Ladek­a­bel. #Höhö

Wann können wir die ersten Smartphone-Akkus per WLAN aufladen?

Ein paar Jährchen wirst Du Dich ver­mut­lich noch gedulden müssen. Denn bis die Tech­nolo­gie mark­treif ist, dürften noch einige Kalen­derblät­ter abgeris­sen wer­den. Sobald es aber etwas Neues gibt, hal­ten wir Dich natür­lich auf dem Laufend­en.

Wärst Du draht­los glück­lich­er oder hat Dein Ladek­a­bel eine fes­sel­nde Wirkung? Stell die Kom­mentare unter Strom.

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