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28 days later – Das neue Facebook Feature

Du kennst das. Ein Post ver­rät Dir, dass ein Face­book-Fre­und sich nun abmeldet. „Bin ab sofort nur noch über Handy zu erre­ichen. Lösche mein Pro­fil hier.“ Und während eine wahre Kom­men­tarflut ver­sucht ihn oder sie davon abzuhal­ten, sein dig­i­tales Leben aufzugeben, grü­belst Du „Kön­nte ich das auch? So ganz ohne Face­book? Fehlt mir dann was?“. Face­book hat ein neues Fea­ture instal­liert, welch­es Dir helfen kann, diese Frage zu beant­worten, ganz san­ft und ohne die Angst, danach keine Fre­unde mehr zu haben.

AutomaticallyReactivate

Ich bin dann mal weg … aber nicht lange

Falls Du es noch nicht gewusst hast: Du kannst Dein Kon­to deak­tivieren. Dazu ein Auszug von der aktuellen Face­book-Hil­fe­seite:

„Wenn du dein Kon­to deak­tivierst, kön­nen andere Per­so­n­en auf Face­book dein Pro­fil nicht mehr sehen […] Wenn du irgend­wann später, […] wieder zu Face­book zurück­kehren möcht­est, kannst du dein Kon­to reak­tivieren, indem du dich mit dein­er E-Mail-Adresse und deinem Pass­wort anmeldest. Dein Pro­fil wird voll­ständig wieder­hergestellt (z. B. Fre­unde, Fotos und Inter­essen)…“

Wenn das Deak­tivieren so leicht ist, vielle­icht ist das Löschen dann auch so ein­fach. Ähm, nein:

„Falls du dein Kon­to ohne Wieder­her­stel­lungsmöglichkeit dauer­haft löschen möcht­est, kon­tak­tiere uns bitte.“

Das neue Fea­ture von Face­book bietet Dir die Möglichkeit, Dein Pro­fil nach der Deak­tivierung automa­tisch wieder zu reak­tivieren. Zwis­chen einem Tag und 28 Tagen kannst Du nun eine automa­tisierte Auszeit nehmen. Du brauchst also nicht zwin­gend ein the­atralis­ches Sta­tus-Update auf Face­book posten und sagen, dass „die Zeit schön war mit Euch!“. Du kannst jet­zt ein­fach mal ein paar Tage Auszeit nehmen. Eine Auszeit von Fre­und­schaft­san­fra­gen vom let­zten Par­tyflirt, von 2367 Can­dy Crush-Ein­ladun­gen und von Ver­linkun­gen auf pein­lichen Bildern. Du kannst im „digisozialen Ruhe­modus“ leben. Nach der Reak­tivierung geht der Spaß weit­er wie gehabt: Time­line, Ein­ladun­gen, etc. bleiben erhal­ten.

Gen­er­a­tion Insta­gram

Doch warum kommt Face­book jet­zt mit diesem Fea­ture um die Ecke? Wo doch die Unternehmensstrate­gie bish­er darauf abzielte, jeden Nutzer immer online zu hal­ten. Die Konkur­renz ist schlicht und ein­fach vorhan­den. Die aktuellen jun­gen Nutzer ent­deck­en mehr und mehr Ser­vices wie Insta­gram, Snapchat und What­sapp für sich. Eine Studie der Cor­nell Uni­ver­si­ty ergab, dass knapp ein Drit­tel der Face­book-Nutzer eine Auszeit nehmen, davon deut­lich mehr Män­ner. Die Gründe sind ver­schieden. Vielle­icht hast Du ein­fach keine Lust mehr in Dein­er Time­line über das Liebesleben des Dack­els Deines besten Fre­un­des informiert zu wer­den oder Du hast Angst davor, etwas aus Deinem Pri­vatleben kön­nte doch zur Chefe­tage durch­sick­ern.

Apps wie Insta­gram oder What­sapp sind reine Smart­phone-Anwen­dun­gen. Beson­ders Insta­gram überzeugt viele Nutzer durch seinen min­i­mal­is­tis­chen Charak­ter. Videos sind max­i­mal 15 Sekun­den  lang, Bilder qua­dratisch. Hier geht es nur um den Moment.

Enge Fre­unde und Bekan­nte

Trotz aller Äng­ste um die Pri­vat­sphäre, willst Du nicht auf das größe Social Net­work verzicht­en.  Wenn Du Fre­und­schaft­san­fra­gen annimmst, kannst Du den neuen Kon­takt in von Dir erstellte Grup­pen wie „Enge Fre­unde“ und „Bekan­nte“ einord­nen.. Beim Posten beste­ht die Möglichkeit auszuwählen, ob Dein Post „öffentlich“ zu sehen ist oder nur für bes­timmte Per­so­n­en­grup­pen – zum Beispiel „Enge Fre­unde“. Leute von Dein­er Arbeit müssen ja schließlich nicht jeden Post sehen.

Wäre das neue Face­book-Fea­ture eine Option für Dich? Schreib es uns in die Kom­mentare. Wir sind ges­pan­nt.

Foto: Adweek, iStock Pho­to

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