Wenn der Kran ferngesteuert wird: 5G ist viel mehr als ein schnelles Handynetz

Wenn der Kran ferngesteuert wird: 5G ist viel mehr als ein schnelles Handynetz

Ein immer schnelleres Mobilfunknetz ist eine wunderbare Sache: Schnell mal die 3D-Präsentation checken, E-Mails abrufen, Filme und Musik downloaden – Wartezeiten gehören damit der Vergangenheit an. Tatsächlich wird Vodafones 5G-Mobilfunknetz noch viel mehr können. Damit lassen sich nämlich zahlreiche Business Anwendungen in Echtzeit nutzen.

5G ist der Mobilfunkstandard der fünften Generation und Nachfolger von LTE (4G). Surft man im Vodafone LTE-Netz mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1000 Mbit/s, sind es bei 5G bis zu 10 Gigabit pro Sekunde – was einer Steigerung von 1000 Millionen Bit auf 10 Milliarden Bit – und damit einer Verzehnfachung – entspricht. Noch wichtiger vor allem für die Industrie ist, dass das 5G-Netz von Vodafone auch bei der Reaktionszeit deutliche Fortschritte macht. Die auch als Latenz bezeichnete Reaktionszeit sinkt mit 5G auf eine sagenhafte Millisekunde. Das bedeutet, dass die Datenpakete in Echtzeit beim Nutzer landen. Das System merkt zudem, ob gerade eine große Bandbreite oder eine niedrige Latenzzeit gebraucht wird – und gilt somit als ziemlich intelligent.

Glasfaser meets 5G: Unzählige neue Möglichkeiten

Kombiniert mit Glasfaser bietet 5G ganz neue Möglichkeiten für Business-Anwendungen. Grundlage hierfür ist vor allem die kurze Latenzzeit: Nur dann lassen sich zum Beispiel Maschinen wie Bagger oder Kräne sowie Roboter mit hoher Präzision aus der Ferne steuern.

Fernsteuerung in Echtzeit dank 5G

Gute Kranführer sind auf der ganzen Welt begehrt, Stichwort Fachkräftemangel. Oftmals verbringen diese aber ihre Arbeitszeit im Kranhäuschen mit Warten, weil ihr Know-how nicht ständig benötigt wird – was ziemlich ineffektiv ist. Mit Latenzen von bis zu 1 Millisekunde und Gigabit-Bandbreiten können Aufgaben mit hoher Präzision über hunderte Kilometer entfernt ausgeführt werden. So lassen sich beispielsweise auch mehrere Kräne an verschiedenen Orten von nur einem Kranführer fernsteuern.

Und natürlich lassen sich neben Kränen auch Bagger oder Roboter von einem Ort auf der ganzen Welt fernsteuern. Auch beim Einsatz von Virtual Reality in Unternehmen spielt eine große Bandbreite eine wichtige Rolle.

Auf der CEBIT konnten Besucher vom 11. bis zum 15. Juni im CEBIT GIGAWork Pavillon selbst erfahren, wie es ist, einen 5G Teleoperated Crane Prototypen über fünf verschiedene Perspektiven in Gang zu setzen und selbst einen 4,4 Tonnen schweren Container zu bewegen. Via Monitor konnten Sie nachverfolgen, wie Sie aus Hannover den Kran im 350km entfernten Aldenhoven steuern.

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Was für 5G Anwendungen wünschen Sie sich? Haben Sie bereits erste Ideen, wo der neue Mobilfunkstandard Prozesse optimieren könnte?

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