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IoT-Barometer 2017: so transformiert das Internet der Dinge die Geschäftswelt

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  • 06.11.2017
  • Kategorie: Business
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Immer vernetzter, immer intelligenter, immer effizienter: mit dem Internet of Things geht diese Gleichung auf. Zur fünften Ausgabe des Vodafone IoT-Barometers wird es Zeit für eine Bilanz: Zu welchen Fortschritten hat uns das Internet der Dinge bereits verholfen? Wie profitieren Unternehmen von der Vernetzung? Die Analysen der Vodafone-Studie zeugen von einem eindeutigen Trend: IoT ist schon heute ein wesentliches Erfolgskriterium und Schlüssel der digitalen Transformation.

Ob vernetzte automatisierte Lagerhallen, öffentliche Mülleimer oder der MooCall in der Viehhaltung: das Internet of Things ist in Bereiche vorgedrungen, an die vor fünf Jahren noch niemand gedacht hat. Nicht nur in der Industrie und Automotive-Branche setzen sich immer mehr intelligente Anwendungen durch. Auch im Gesundheitswesen, der Logistik, Energie sowie im Einzelhandel steigt die Zahl vernetzter Geräte, Maschinen und Prozesse. Ein Blick auf die letzten fünf Jahre zeigt, wie rasant sich der IoT-Markt entwickelt – auch in Deutschland.

Internet of Things als Erfolgsformel für Unternehmen

Seit der Veröffentlichung des ersten IoT-Barometers im Jahr 2013 hat sich der Anteil der Unternehmen, die vernetzte Technologien im Produktions- und Arbeitsalltag nutzen, mehr als verdoppelt: 2017 liegt die Quote bei 29 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnen die Bereiche Transport und Logistik den größten Zuwachs, dicht gefolgt vom Einzelhandel. Drei von vier befragten Unternehmen sind sich sicher, dass die Vernetzung in den kommenden fünf Jahren fester Bestandteil ihres Geschäftsmodells sein wird. IoT wird schon heute als wesentliches Kriterium für den wirtschaftlichen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit gesehen.

95 Prozent aller Anwender gaben an, durch IoT unmittelbar positive Ergebnisse erzielt zu haben.

Unmittelbarer Nutzen: IoT liefert Ergebnisse

Wer vernetzte Technologien nutzt, verzeichnet schnell Erfolge. 95 Prozent aller Anwender gaben an, durch IoT unmittelbar positive Ergebnisse erzielt zu haben. Den Fokus legen 55 Prozent der Nutzer auf die Effizienzsteigerung betrieblicher Prozesse. Offensichtliche Vorteile sehen die Befragten aber auch in der Einsparung von Kosten, der Risikosenkung und Umsatzsteigerung. Die Studie bestätigt, dass diese Rechnung aufgeht: mehr als die Hälfte aller Nutzer konnten ihre Umsätze durch intelligente Lösungen steigern oder neue Umsatzquellen erschließen, während sich die Kosten im Durchschnitt um 16 Prozent reduzierten.

Um komplexe Abläufe zu vereinfachen und Prozesse zu optimieren, werden IoT-Technologien zunehmend in zentrale Geschäftsprozesse integriert. 46 Prozent aller Anwender implementieren vernetzte Lösungen in ihre Warenwirtschaftssysteme (Enterprise Resource Planning, ERP). Ebenso nutzt fast die Hälfe aller Anwender IoT für analytische Verfahren. Fest steht auch: Erst durch Big Data– und Predictive Analytics wird das Internet of Things wirklich intelligent.

Das IoT-Barometer 2017/18 zum Download

Schnelle Gewinne und bedeutsamer Return on Invest

Diese messbaren Erfolge regen kontinuierlich zu weiteren Investitionen an. Die Studie ergab einen klaren Zusammenhang zwischen dem Umfang der Vernetzung und der erreichten Rendite (ROI). Auch die Komplexität der Vernetzung steigt: Mehr als 50.000 verbundene Komponenten sind keine Seltenheit mehr. Der Return on Invest wächst damit um ein Vielfaches. Es kommt also nicht überraschend, dass 88 Prozent aller Befragten mehr in die Vernetzung investieren möchten als noch vor zwölf Monaten.

IoT als Schlüssel der digitalen Transformation

Zugleich haben Nutzer hohe Erwartungen an das Internet der Dinge. 79 Prozent sind überzeugt, dass IoT in den nächsten fünf Jahren erheblichen Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben wird. Knapp zwei Drittel stimmen zu, dass die digitale Transformation ohne IoT unmöglich wäre. Ausschlaggebend sind jedoch sichere Lösungen zur Datenübertragung, innovative IoT-Plattformen und leistungsstarke Netze am Boden und der Luft. Dem Maschinen-Funk Narrowband-IoT (NB-IoT) wird dabei eine tragende Rolle zukommen.

Fest steht: IoT ist kein Nischen-Thema mehr, sondern in vielen Unternehmen bereits integraler Bestandteil ihrer Digital-Strategie. Die Entwicklungen der letzten fünf Jahre lassen erahnen, dass IoT schon im Jahr 2022 ganz selbstverständlich zur täglichen IT-Arbeit dazugehört. Ebenso zeichnen sich neue, branchenübergreifende Partnerschaften ab, mit denen Unternehmen innovative IoT-Lösungen entwickeln und bereitstellen werden.

Alle Ergebnisse des IoT-Barometers 2017/18 können Sie unter vodafone.de/IoT herunterladen.

 

  •  Zur Studie Mit dem IoT Barometer untersucht Vodafone seit fünf Jahren Trends und Entwicklungen auf dem globalen Markt des Internets der Dinge. Im Fokus stehen die gewerbliche Nutzung von IoT-Technologien und der damit verbundene Wandel betrieblicher Prozesse. Für die Studie 2017/18 befragte das britische B2B-Marktforschungsinstitut Circle Research im Auftrag von Vodafone weltweit Unternehmen zum Einsatz von IoT-Anwendungen. An der Umfrage nahmen 1.278 Personen aus 13 Ländern und acht Branchen teil.
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