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Enterprise Social Networks – schnelleres und effektives Arbeiten im Team

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„Enterprise Social Networks“ (ESN) zählen zu den wichtigsten Trends im digitalen Sektor. Kostenreduktion, Produktivitätssteigerung und eine verbesserte Zusammenarbeit sind nur einige Vorteile von ESN. Neben Großkonzernen können vor allem auch Selbstständige, kleine- und mittlere Unternehmen dadurch den Austausch von Informationen und Dokumenten schneller und effektiver gestalten.

Laut IDC soll der Umsatz mit Enterprise Social Networks bis 2016 4,5 Milliarden US-Dollar betragen. ESN gelten als eine sichere und unternehmensinterne Umgebung. Dabei erlauben sie einfachen Informationsaustausch und können die Kommunikation innerhalb von Firmen nachvollziehbar gestalten. Der Umgang ist für Mitarbeiter leicht erlernbar und die Nutzung einfach und für viele vertraut. Denn Enterprise Social Networks verbinden Digital Natives und Millenials, also hochgradig Social Media affine Angestellte mit erfahrenen Mitarbeitern. Durch die gemeinsame Nutzung lassen sich über die Zusammenarbeit hinaus die unterschiedlichen Fähigkeiten und Niveaus der einzelnen Mitarbeiter aus- und angleichen.

Effizienter Wissensaustausch durch Enterprise Social Networks

Laut Studie von unter anderem McKinsey verbringen Mitarbeiter 20% des durchschnittlichen Arbeitstages mit der Suche nach Informationen. Mit Enterprise Social Networks lässt sich das E-Mail-Aufkommen reduzieren, und Meetings um 25% senken.

Im Sinne einer besseren Unternehmenskultur dienen diese Systeme dazu, die internen Kenntnisse zu teilen und gleichzeitig mehr Kontrolle sowie Transparenz über Informationen zu liefern. Mitarbeiter arbeiten produktiver, sind besser motiviert. Außerdem können ihre Talente und neuen Ideen besser aufeinander abgestimmt werden. Aber wie werden die Netzwerke konkret eingesetzt? Fünf Beispiele zeigen, in welchen Bereichen ESN oft genutzt werden.

enterprise social networks für eine schnellere und effektive zusammenarbeit im team

Fünf Anwendungsbeispiele für Enterprise Social Networks in KMUs

  • Co-Creation: Internes Feedback und die Rückmeldung von Endkunden fließen über die zentralen Kanäle eines ESN direkt in die Produktentwicklung ein. Fehler lassen sich leichter erkennen und das Produkt kann gemäß dem Kundenwunsch optimiert werden.
  • Kollaboration: Aufgaben lassen sich effektiver delegieren und Ergebnisse können transparenter nachverfolgt werden. Die einfachere und schnellere Zusammenarbeit über alle Kommunikationswege reduziert die internen Aufwände und spart langfristig Zeit und Geld.
  • PR & Marketing: Jeder einzelne Mitarbeiter kann mit seinen Ideen die externe Kommunikation einer Organisation unterstützen. Zudem lassen sich verifizierte Informationen mit wenigen Klicks als originärer Inhalt für die Außenkommunikation oder als Kampagne adaptieren.
  • Social CRM: Indem Informationen aus öffentlichen sozialen Netzwerken im internen ESN angereichert werden, können die bereits bekannten Kundendaten ergänzt werden, so dass Unternehmen schneller agieren, besser reagieren und aktiv auf Kundenanfragen eingehen können.
  • Mobiles und flexibles Arbeiten: Über sichere VPN-Schnittstellen können Mitarbeiter auf die Informationen des ESN von jedem Ort der Welt zugreifen. Die Integration von intuitiv bedienbaren Smartphone- und Tablet-Apps erleichtert die Nutzung immens.

 

Enterprise Social Networks vs. Facebook, Twitter und Co.

Der Einsatz von Enterprise Social Networks sollte jedoch immer von bekannten Netzwerken wie z.B. Facebook und Twitter abgegrenzt werden. Social Media-Kanäle sind heute wichtige Touchpoints von Unternehmen mit ihren (potentiellen) Kunden bei z.B. Serviceanfragen, Problemen und Reklamationen dar. Selbstverständlich können Mitarbeiter insbesondere im Fall des externen Kundendialogs die Informationen, die intern über ESN bereitgestellt werden, für die Beantwortung von Anfragen und für die Problemlösung einsetzen. Somit ist eine Verbindung zwischen externen Social Networks und der internen Enterpriselösung durch die Mitarbeiter möglich, sofern die Unternehmensrichtlinien dies für die Kommunikation vorsehen und erlauben.

Testing mit kostenfreien Tools – Enterprise-Lösungen für den professionellen Gebrauch

Zum Start können kostenfrei am Markt nutzbare Enterprise Social Networks dienen. Yammer punktet als kostenfreies Tool mit einer einfach bedienbaren Oberfläche. Durch eine clientseitige Verschlüsselung bietet Stackfield ein hohes Maß an Sicherheit. Der Microblogging-Dienst Swabr soll die interne Kommunikation von Unternehmen erleichtern. Wiggio unterstützt insbesondere die Arbeit in Gruppen und dient zur Organisation von Teams. Alle Enterprise Social Networks haben jedoch eines gemeinsam: Für den vollen Funktionsumfang müssen kostenpflichtige Zusatzleistungen gebucht werden. Sobald der Bedarf für mehr Funktionalität und größere Teams besteht, können sich größere Enterprise-Lösungen lohnen.

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