Digitale Kundenbeziehungen: 5 Tipps für den ersten Online-Shop

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Digitale Kundenbeziehungen: 5 Tipps für den ersten Online-Shop

Egal ob Mode, Technik oder Lebensmittel: wer etwas verkaufen möchte, preist seine Waren immer öfter im Netz an. Mit dem Schritt zum E-Commerce landen Händler jedoch auf einem wachstumsstarken Markt mit ganz eigenen Ansprüchen. Um einen erfolgreichen Online-Shop zu etablieren und sich gegen die große Konkurrenz zu behaupten, braucht es mehr als nur ein durchdachtes Konzept.   

Gute Preise, zuverlässiger Service und hochwertige Produkte sind für jeden Händler die Basis für ein profitables Business. Um in den Zukunftsmarkt E-Commerce zu investieren, ist ein eigener Online-Shop für viele mittelständische und kleine Unternehmen heute unumgänglich: 35,5 Milliarden Euro hat der Online-Handel laut dem EHI Retail Institut im Jahr 2016 mit physischen Gütern eingenommen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um neun Prozent, der sich jedoch vor allem auf die führenden Anbieter konzentriert. Online-Shop-Newcomer stehen somit vor einem konkurrenzstarken und noch dazu anspruchsvollen Geschäftsweg.

  1. Aller Anfang… will gut geplant sein

Ist die Wettbewerb- und Marktsituation erstmal analysiert, die Kostenkalkulation erstellt und das Konzept erarbeitet, braucht jeder Online-Shop eine einprägsame, kurze Domain und passende Software für das Shop-, Warenwirtschaft- und Versandsystem. Eine gute Software kann im Tagesgeschäft vieles erleichtern, indem sie Arbeitsschritte automatisiert. Professionelle Shop-Software oder Open-Source-Lösungen sind zwar sehr flexibel und anpassbar, aber auch deutlich komplexer als ein einfacher Shop-Baukasten. Ein Vergleich verschiedener Shopsysteme lohnt sich daher definitiv. Auch die angebotenen Bezahloptionen können künftige Kaufentscheidungen und somit den Erfolg des Online-Shops beeinflussen. Ebenso sind jede Menge juristische Grundlagen zu bedenken, über die sich Gründer zwar im Netz informieren können, mit einer professionellen Rechtsberatung jedoch immer auf der sicheren Seite sind.

  1. Zuverlässige Performance auf allen Geräten

Wie im stationären Geschäft zählt auch im Online-Shop der erste Eindruck. Übersichtlichkeit, ein logischer Aufbau und flache Hierarchien der Seitenarchitektur sowie „kurze Wege“ zu gesuchten Produkten steigern die Kundenzufriedenheit. Natürlich möchte auch im Netz niemand lange „anstehen“ und darauf warten, bis eine Seite geladen ist. Neben der Aktualität des Angebots, zählt also auch Geschwindigkeit. Die technische Performance können Shopbetreiber zum Beispiel mit dem Google-Tool PageSpeed Insights ermitteln und Ladezeiten unter anderem durch Caching verkürzen.

Diese Ansprüche erfüllt der moderne Online_Shop im Idealfall auf verschiedenen Endgeräten. Responsive Design lautet das Schlüsselwort, damit Kunden das digitale Geschäft auch gerne mit Smartphone oder Tablet besuchen und mit wenigen Klicks den Warenkorb füllen können. Immerhin stieg der mobile Umsatz bis 2016 um fast 50%. Sind die technischen Aspekte und das Design geklärt, fehlt zur erfolgreichen Onpage-Betreuung nur noch der richtige Content.

  1. Return on Investment durch strukturieren SEO-Content

Trotz eines umfangreichen Produktsortiments sollte der Online-Shop  schnell verständlich und anwenderfreundlich sein – und dies auch für Suchmaschinen. In einem  aufgeräumten Umfeld erhöhen Filter- und Suchfunktionen die Nutzerfreundlichkeit – wenn nicht bereits ein Service-Chatbot bei der Produktsuche fachkompetente Beratung bietet. Qualitativ hochwertige Fotos, aussagekräftige Artikel- und Bildbeschreibungen sowie klare Headlines sind ebenso wichtig wie der sinnvolle Einsatz von Links. Ansprechender SEO- und SEM-Content listet also nicht nur suchmaschinenoptimierte Keywords, sondern bietet Besuchern einen informativen Mehrwert – schließlich soll der Online-Einkauf Spaß machen.

  1. Mit Online-Marketing zum florierenden Online-Handel

Ohne zielgerichtetes Marketing läuft auch im E-Commerce nichts. Mit Anzeigen wie beispielsweise über Google AdWords, Online- und Display-Werbung sowie Newsletter-Versand an Bestandskunden sollten sich Onlineshop-Betreiber regelmäßig auseinandersetzen und auf analytischer Basis zielgerichtete Strategien entwickeln. Auch auf den sozialen Netzwerken sind rund zwei Drittel aller eShops präsent, was hinsichtlich der hohen Nutzerzahlen in jedem Fall sinnvoll ist. Geht es zunächst darum, durch Online-Marketing potentielle Neukunden auf die eigene Seite zu locken und die CTR (Click Through Rate) zu steigern, kann die richtige Kundenansprache letztlich auch vom Kauf überzeugen, zu weiteren Besuchen bewegen und Ihre Umsätze steigern.

  1. Langfristig erfolgreich durch konsequente Shop-Optimierung

Auch wenn es scheint, als wären alle Möglichkeiten für das erfolgreiche Online-Business ausgeschöpft, gibt es fast immer noch Optimierungspotential. Denn die Pflege des Onlineshops ist ein fortlaufender Prozess: sowohl Off-Page-Maßnahmen im SEO- und SEM-Bereich als auch On-Page-Aspekte wie die Nutzerfreundlichkeit, Aktualität und Performance sollten daher regelmäßig auf der Agenda stehen. Um langfristig Umsätze zu generieren und Kunden zu binden, bedarf es also einer konsequenten Onlineshop-Optimierung – und sei es nur die Pflege des Produktkatalogs.

Von rechtlichen Fragen über den Aufbau, Content und das Design bis zur technischen Umsetzung haben Online-Shop-Betreiber also alle Hände voll zu tun, um sich erfolgreich im E-Commerce durchzusetzen. Ohne Zweifel ist der Onlinehandel jedoch ein Zukunftsmarkt, in dem es sich lohnt, frühzeitig Fuß zu fassen.

Haben Sie bereits den Schritt in den E-Commerce gewagt und weitere Tipps für den erfolgreichen Online-Shop? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

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