Junge Frau und Kind betrachten Betonwüste durch ein Smartphone
Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.
: : : : :

Facebook AR: So werden graue Wände kunstvoll lebendig

Face­book sagt grauen Wän­den den Kampf an: Ein Pro­jekt der Aug­ment­ed Real­i­ty-Abteilung des Inter­netriesen plant zusam­men mit der US-amerikanis­chen Kün­st­lerin Heather Day, lebendi­ge Kun­st auf nack­ten Beton zu pro­jizieren. Möglich wird dies durch die intel­li­gente Verknüp­fung gemal­ter Kunst­werke auf Objek­ten in der Real­ität mit­tels AR-Tech­nik und mod­er­nen Smart­phone-Kam­eras.

Bald sind sie vor­bei, die Zeit­en nack­ter, grauer Beton­wüsten am Cam­pus der Uni­ver­sität, an großen Gebäu­den und Auto­bahn­brück­en. Was heute noch als aufwendi­ge Graf­fi­ti-Kun­st direkt auf der Wand verewigt wird, erscheint mit­tels Aug­ment­ed Real­i­ty wohl bald auf Deinem Smart­phone-Bild­schirm und ermöglicht eine völ­lig neue und sog­ar ani­mierte Sicht auf die Welt. Doch was hat Face­book genau vor?

Augmented Reality als neue Sicht der Dinge

Keine Frage: Teil der Bestre­bun­gen von Face­book war es laut eigen­er Aus­sage schon immer, die Welt ein klein wenig bess­er zu machen. Ob das mit dem weltweit größten sozialen Net­zw­erk an jed­er Stelle gelingt, lassen wir hier mal dahingestellt. Doch in Zeit­en immer weit­er fortschre­i­t­en­der Dig­i­tal­isierung geht auch die Kun­st neue Wege. Face­book will Kün­stlern dabei helfen, ganz eigene Inter­pre­ta­tio­nen für leere und öde Wände oder Bere­iche zu schaf­fen. Während die Welt noch auf wirk­lich nüt­zliche AR-Anwen­dun­gen abseits von Poké­mon Go und Snapchat wartet, führt das soziale Net­zw­erk durch seine Forschungsabteilung ganz neben­bei den Begriff virtuelle Straßenkun­st ein.

Beim Pro­jekt der Kün­st­lerin Heather Day aus den USA wurde eine leere Wand auf dem Cam­pus der Face­book-Zen­trale zur AR-Lein­wand umfunk­tion­iert. Doch die geschaf­fene Kun­st prangt nicht ein­fach nur sta­tisch an der Wand: Das Gemälde fließt regel­recht in die Umge­bung hinein und erfasst auch den Boden und das Umfeld. So entste­ht eine völ­lig neue Aus­drucks­form in der virtuellen Welt. Die Folge davon ist aktuell, dass sich ver­stärkt Mitar­beit­er von Face­book vor der eigentlich leeren Wand ver­sam­meln und diese mit den Smart­phones in der Hand fasziniert anschauen.

Face­book AR Kam­era Funk­tio­nen
Video: YouTube/VRvibe

Wenn Du also dem­nächst eine ganze Gruppe von Men­schen siehst, die sich mit dem Smart­phone in der Hand eine leere Wand anse­hen, dann steckt ver­mut­lich entwed­er ein seltenes Poké­mon oder aber das AR-Pro­jekt von Face­book dahin­ter. Ob und wann die entsprechende App von Face­book auch hierzu­lande ver­füg­bar sein wird, ist momen­tan noch nicht bekan­nt. Aktuell befind­en sich die Funk­tio­nen noch im Beta-Sta­di­um, denn der Schaf­fen­sprozess bei solch­er Kun­st ist mit herkömm­lich­er Graf­fi­ti-Fer­ti­gung kaum ver­gle­ich­bar.

Was hältst Du von der Idee, virtuelle Straßenkun­st auf leere Wände zu pro­jizieren? Nutzt Du bere­its AR-Funk­tio­nen auf Deinem Smart­phone? Schreibe uns Deinen Kom­men­tar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren