Apple Maps: Das musst Du über das Redesign der Karten-App wissen

Apple Maps auf iPhone 11
Bild mit Pikachu aus der Pokémon-Animeserie.
Menschen mit Emoji-Köpfen
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Apple Maps: Das musst Du über das Redesign der Karten-App wissen

Apple Maps – hierzulande schlicht „Karten” genannt – erhält ein umfassendes Redesign. In den USA ist die neue Version der Karten-App bereits für alle iOS-Nutzer verfügbar. Europa und damit Deutschland wird sie „in den nächsten Monaten” erreichen.

Apple verwendet jetzt eigene Daten

Die wohl wichtigste Veränderung ist auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen: Der Kartendienst greift nach dem Update fast ausschließlich auf Daten von Apple zurück. Bislang hatten die Kalifornier in großem Umfang Daten vom Navi-Hersteller TomTom verwendet. Nun aber decken die eigenen Daten zumindest die USA komplett ab. Zu welchem Anteil Apple Deutschland bereits selbst erfasst hat, ist unklar. Aktuell kommt für Regionen außerhalb der USA jedenfalls noch Kartenmaterial von Drittanbietern zum Einsatz.

Der beste Kartendienst der Welt?

Apple zufolge sei die Umstellung auf eigene Daten ein wichtiger Schritt, um Apple Maps zum „besten und privatesten Kartendienst der Welt” zu machen. Der Datenschutz ist schon jetzt besser als beim großen Konkurrenten Google Maps: Apple Maps ist niemals mit Deiner Apple-ID verknüpft. Aber auch in anderer Hinsicht will man den Platzhirsch auf lange Sicht ein- beziehungsweise überholen. Unter anderem sind die Karten in Apple Maps nun deutlicher detaillierter als zuvor – sowohl was Gebäude als auch Straßen angeht. Der folgende Tweet veranschaulicht den Unterschied zu früher:

Apples Street View heißt „Umsehen”

Vor einer Weile hat Apple Maps eine Reihe neuer Features erhalten, die es bei Google Maps in ähnlicher Form schon länger gibt. Noch einmal besonders hervor heben die Kalifornier in ihrer aktuellen Pressemitteilung die Funktionen „Umsehen" und „Sammlungen”. Ersteres ist quasi Apples Pendant zu Google Steet View: Ähnlich wie der Kartendienst des Suchmaschinenriesen bietet fortan auch Apple Maps die Möglichkeit, sich alles in der Egoperspektive aus nächster Nähe anzusehen. Dabei kommen 3D-Fotos zum Einsatz, die Apple mit fahrenden Autos aufgenommen hat. Der folgende Tweet stellt „Umsehen" (in den USA: „Lookaround") und Google Street View einander gegenüber:

Wie Street View steht auch „Umsehen" nicht in allen Städten zur Verfügung. Aktuell ist das Feature auf folgende Orte beschränkt: New York City, die Bay Area um San Francisco, L.A., Las Vegas, Houston und Oahu (Hawaii). Immerhin: In den genannten Regionen kannst Du Dich auch von Deutschland aus bereits via Apple Maps umsehen.

Video: Youtube / Apple Support

Das zweite, relativ neue große Apple-Maps-Feature nennt sich „Sammlungen” und ist in Google Maps ebenfalls bereits in ähnlicher Form verfügbar: Du kannst Deine Lieblingsorte in einer Liste speichern und mit anderen teilen.

Freust Du Dich schon auf das neue Apple Maps oder benutzt Du statt der Karten-App ohnehin nur Google Maps? Schreib' uns gerne einen Kommentar dazu.

Titelbild: Eigenkreation: Apple / Unsplash (Christopher Stark)

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