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Nintendo Switch: Alle News & Infos zu Nintendos neuer Konsole

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Am 3. März ist es soweit: Nintendo bringt seine Next-Gen-Konsole an den Start. Aus Nintendo NX ist „Nintendo Switch“ geworden. Was macht die Konsole so innovativ? Und was hält das Spiele-Line-up, neben den üblichen Verdächtigen, noch bereit? Wir haben alle aktuellen Infos für Dich.

Erst stand der Name im Raum: „NX“ sorgte dafür, dass es ordentlich blubberte, in der Gerüchteküche. Nachdem das Second-Screen-Konzept der Wii-U-Konsole, nicht den gewünschten Erfolg brachte, spekulierte die Netzgemeinde ausgiebig über das neue Zuhause seiner beliebten Helden. Vom 3DS-Nachfolger bis zum Wii-U-Ersatz war alles dabei. Tatsächlich ist Nintendo Switch nun ein Hybrid geworden.

Umstecken: Flexibilität als Konzept

Stell Dir vor, Du sitzt gerade daheim auf der Couch und zockst das neue Zelda: Breath of the Wild. Ein Anruf. Du sollst mal vorbeikommen, Mutti hat das Internet gelöscht. Du nimmst Deine Konsole aus der Halterung und reitest einfach mit Link weiter durch die animierten Welten – unterwegs in der Bahn. Das ist das Konzept von Nintendo Switch.

Eine Docking-Station verbindet das Hauptteil mit Deinem Fernseher. Dieses Hauptteil hat einen Bildschirm. An beiden Seiten kannst Du Controller-Segmente anstecken, sogenannte Joy-Cons. Bei Multiplayer-Modi – wie zum Beispiel dem Klassiker Super Mario Kart – sind beide Segmente sogar einzeln als Controller zu gebrauchen.

Auf diese Weise sollst Du mit der Nintendo Switch auch spontan mit Freunden eine Runde daddeln können. Im folgenden Trailer zeigt Nintendo, wie es sich sein neues Baby im Alltag so vorstellt. #Dachgrillparty #Flughafenflirt #GassiGehen

 

Quelle: YouTube / Nintendo Deutschland

 

Anstecken: Controller nach Geschmack

Wenn Du Dich über die verschiedenen Controller im Video etwas gewundert hast, ist das verständlich. Dabei will Nintendo nur, dass Du Dich voll austoben kannst. Genau genommen hast Du drei Möglichkeiten, Dich durch die Spielwelten zu bewegen:

  1. Joy-Cons: Die anfangs beschriebenen Seitenteile können auch ohne feste Verbindung zum Hauptteil genutzt werden. Die Handhabung erinnert dabei ein wenig an die Nunchucks der Wii-Konsole. Das ist praktisch, wenn Du das Hauptteil als Screen irgendwo einhängen oder aufstellen willst. Obwohl sie aussehen wie große Chicken Nuggets, haben die Joy-Cons ordentlich etwas zu bieten. HD-Vibration soll Dir ein neues Spielgefühl verpassen. Nintendo beschreibt das wie folgt: „Stell dir vor, der Joy-Con ist ein Glas mit Eiswürfeln. Dank der HD-Vibration spürst Du beim Bewegen des Joy-Con, wie sich die Eiswürfel im Glas bewegen.“ Klingt vielversprechend. An der Unterseite ist eine kleine Infrarot-Bewegungskamera verbaut, die Entfernungen, Formen und Bewegungen von Objekten erkennt. Zum einen soll die Steuerung dadurch genauer werden, zum anderen einige Games überhaupt erst ermöglichen. Zum Beispiel das cartooneske Kampfspiel „Arms“, in dem man sich mit grotesk langen Armen auf einem gigantischen Spielfeld gegenseitig auf die Mütze gibt. Dank des Controllers soll eine punktgenaue Steuerung möglich sein. Du kannst die Joy-Cons aber auch direkt an das Hauptteil stecken. Dann erinnert der mobile Nintendo-Switch-Aufbau stark an das Wii-U-Pad.
  1. Joy-Con-Grip: Mit dem Joy-Con-Grip verbindest Du die Seitenteile zu einem vollwertigen Controller – ideal zum Spielen daheim. Diesen Controller hast Du bereits im ersten Video gesehen. Bevor der Wuffi das Herrchen ums Gassigehen angebettelt hat, daddelte der mit einem Joy-Con-Grip noch den neusten Zelda-Titel.
  1. Switch Pro Controller: Ergänzend zu dem kleinen Hightech-Controller wird es den Switch Pro Controller geben. Dieser Controller hat starke Ähnlichkeit mit klassischen Nintendo-Controllern und ist im Gegensatz zum Rest des Systems nicht modular aufgebaut. Retro-Hasen fühlen sich mit diesem sicherlich erstmal vertrauter beim Zocken.

 

#Repost @nintendoswitchde ・・・ Nintendo Switch erscheint am 3. März 2017! Seht euch den Link in unserer Biografie an, um mehr zu erfahren! #NintendoSwitch #FreedomToPlay #Tokyo #Nintendo #Nintendode #Switch #gaming #gamer #videogames

Ein von NintendoDE (@nintendode) gepostetes Foto am

 

Zurück zu den Cartridges

Die N64 war Nintendos letzte Heimkonsole mit Steckmodulen. Du erinnerst Dich an die riesigen grauen Klötze, die Du regelmäßig durchgepustet hast. Ab dem GameCube hielten auch bei Nintendo die runden Datenträger Einzug. Das ändert sich jetzt wieder. Mittlerweile sind Speicherkarten erschwinglich und bieten Platz für große Datenmengen. Ob die sogenannten Game Cards am Ende auch andere Hersteller animieren, wird sich zeigen.

 

Verkaufsstart im März beginnt mit Lieferengpässen

Nintendo Switch erscheint am 3. März diesen Jahres. Ob Du dann eine bekommst, ist eher eine Frage des Glückes. Zumindest beim Versandhandelsriesen Amazon sind beide Farbvarianten „Grau“ und „Neon Rot / Neon Blau“ bereits vergriffen. Nintendo scheint sich wieder einmal selbst unterschätzt zu haben. Schon bei dem Geniestreich NES Mini führte die Verknappung zu Herzinfarktpreisen bei Ebay & Co. Mit 329 Euro Listenpreis ist auch diese Konsole kein wirkliches Schnäppchen, aber die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sollten das rechtfertigen.

 

Technik, typisch Nintendo

Hardware-Hersteller Nvidia machte auf seinem Blog bekannt, dass er für die Nintendo Switch einen speziellen Nvidia-Tegra-Prozessor herstellt. Insgesamt liegt die Grafikleistung unter denen der PS4 oder Xbox One. Aber das sind wir mittlerweile von Nintendo gewohnt. An Deinem Fernseher spielst Du mit FullHD-Auflösung, im mobilen Modus (auf dem Touchscreen) immerhin noch mit 720p. Ein Capture-Button ermöglicht Dir erstmals Screenshots, die Du direkt im Social Web teilen kannst.

Die Nintendo Switch bringt 32 GB internen Speicher mit, der aber mit SD-Karten erweiterbar ist. Apropos erweiterbar…

Kürzlich wurde von Nintendo bestätigt, dass Nintendo Switch auch mit Deinen Amiibos kompatibel sein wird. Die kleinen Figuren bescheren Dir – dank NFC-Chip – diverse Upgrades in vielen Nintendo-Games und sind überraschend zu einem Verkaufshit für den Game-Hersteller geworden.

 

Neuer Online-Service mit Eltern-Support, aber ohne Webbrowser

Der Webservice für die Wii war kostenlos. In diesem Punkt orientiert sich Nintendo nun aber an den anderen Konsolen-Herstellern und integriert einen kostenpflichtigen Webservice, der Online-Multiplayer und mehr ermöglichen soll. Die jährliche Gebühr des Service veranschlagen die Kollegen bei Mobiflip irgendwo zwischen 15 bis 25, aber nicht mehr als 30 Euro. Dieser Service beinhaltet eine Smartphone-App mit diversen sozialen Interaktionsmöglichkeiten – Chat, Social Media, etc. Für Eltern gibt es konsekutiv dazu die „Nintendo Switch: Parental Control“-App. Auf diesem Wege können sie überprüfen was und wie lange der Nachwuchs spielen darf. Wir freuen uns, an dieser Stelle schon auf Wortgefechte vor dem Schlafengehen, die mit einem Wisch auf dem elterlichen Smartphone beendet werden.

Mit seiner typischen „Games Only“-Politik ist es zwar ein wenig ärgerlich, aber nicht überraschend, dass die neue Konsole zunächst ohne Webbrowser oder gar Apps von Streaming-Diensten daher kommen wird. Dafür aber mit ein paar Spiele-Highlights.

 

Highlight(s) zum Start: Zelda – Breath of the Wild & Super Bomberman R

Erfreulich ist auch, dass diverse namhafte Spieleentwickler mit an Board sind. Damit kommt Nintendo aus dem eigenen Software-Einheitsbrei der letzten Jahren etwas raus und wir haben endlich wieder Bock auf lange Spieleabende.

 

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Foto: ©Nintendo 2016

 

Videogamerin und Business-Insider Laura Kate Dale ist nach nur zwei Jahren als Videospiel-Journalistin bereits eine Instanz in der Szene. Auf Twitter als LauraKBuzz unterwegs, gilt sie mittlerweile als verlässliche Quelle und ist sicherlich der Herd in der Gerüchteküche. Die meisten Spiele, die sie vor einigen Wochen zwitscherte, wurden bestätigt – obgleich die Release-Daten sich hier und da etwas geändert haben.

Nun doch direkt zum Start schwingt sich Link in den Sattel und erkundet in „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ eine große neue Welt, die vollkommen frei erkundbar sein soll. Zweiter Serientitel zum Start ist – völlig überraschend – Super Bomberman R. Konamis Mix aus Labyrinth und Bombenstimmung war auf dem GameBoy schon Kult und feiert seinen 33. Geburtstag mit einem Launch auf der Nintendo Switch. #Boom

Im April geht es dann direkt mit „Mario Kart 8“ weiter – für echte Nintendianer sicherlich Pflicht.

Offiziell noch nicht bestätigt und echtes Insider-Material ist das Spiel „Guardians of the Galaxy – A Telltale Series“, das laut Laura Dale zeitnah zum Konsolenstart verfügbar sein wird. Die „Telltale“-Spiele haben bislang mit „The Walking Dead“ und „Batman“ zwei starke Lizenzen, die bei den Fans gut ankommen. Guardians soll storytechnisch auf den zweiten Teil der Marvel-Kino-Adaption hinleiten. Poké-Fans dürfen sich aber auch freuen. Das Spiel „Pokémon Stars“ bietet eine Nintendo-Switch-Umsetzung der Editionen „Sun“ und „Moon“. Um den Spielfluss nicht versiegen zu lassen, sollen aber auch PC-Games ganz schnell Anschluss an die neue Konsole finden.

 

Vorwärts immer: PC-Games und Virtual Reatlity-Unterstützung auf der Nintendo Switch

Nintendo hat wohl die digitale Interkonnektivität für sich entdeckt. Mit Super Mario Run und Fire Emblem Heroes erobert der japanische Spieleriese gerade die Smartphones. Und will das übrigens bis 2018 mit zwei bis drei Spielen pro Jahr weiter tun. Aber auch in anderen Bereichen soll sich der Konzern öffnen wollen. Für Spielekonsolen ist der Content von „Third Parties“, also externen Spieleentwicklern, ein bedeutendes Segment.

 

Quelle: Youtube/Nintendo

 

In einer Gesprächsrunde mit Investoren gab Chef-Entwickler Shigeru Miyamoto an, dass die Portierung eines PC-Games für die Switch weniger als ein Jahr dauern würde – nach aktuellem Stand. Außerdem merkte er an, dass Nintendo mit Entwicklungsbeginn der Nintendo Switch auf ein System geachtet habe, dass möglichst vielen Entwicklern eine Partizipation erlaube. Infolge dessen gäbe es bereits viele Studios mit kleinen Entwicklerteams, die bereits Games für die Switch entwickeln.

 

Virtual Reality und Nintendo?

2015 gab Reggie Fils-Aime, Chief Operating Officer von Nintendo of America, noch deutlich zu verstehen, dass Virtual Reality eigentlich unsozial sei und keinen Spaß mache. Mit dem Stichwort „Nintendo NX“ befeuerte Nintendo dann wiederum Gerüchte um eine VR-Konsole, die mit der Ankündigung der Nintendo Switch wieder in Rauch aufgingen. Aktueller Stand ist folgender: „Wenn es möglich ist, VR über viele Stunden hinweg problemfrei zu nutzen, werden wir es in der einen oder anderen Form unterstützen.“ Dieses Statement kommt direkt von Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima. Na, das ist doch mal eine Ansage.

 

Rückwärts nimmer: Keine Abwärtskompatibilität

Wie lautet das Sprichwort? „Wenn eine Tür sich öffnet, ist irgendeine Konsole nicht mehr abwärtskompatibel.“ So hab ich das zumindest im Ohr. Im Interview mit dem Time-Magazine verriet Tatsumi Kimishima, dass die Nintendo Switch nicht abwärtskompatibel sein wird. Dort, wo die Wii viele GameCube- und N64-Games als Download angeboten hat, muss die neue Konsole also vorerst ohne die alten Kameraden aus „Mario Kart 64“ und „Golden Eye“ auskommen. Ein Grund sei unter anderem die Controller(in)kompatibilität. Er schloss allerdings nicht aus, dass es künftig noch ein Update geben wird, das den Anschluss der alten Controller erlaubt. Spruchreif ist allerdings noch nichts.

Wenn Du etwas Zeit und Muße mitbringst, kannst Du Dir übrigens auch die Nintendo-Switch-Präsentation anschauen. Dort gibt es erste Spieleausschnitte und eifrige Menschen mit lustigen Hüten.

Ein modulares Spielsystem für Zuhause und Unterwegs: Ein Must-Have, oder No-Go? Und auf welches Spiel freust Du Dich am meisten? Cheate uns Deine Meinung unten in die Kommentare.

Titelbild: ©Nintendo 2016
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