Mikogo: Das kann die Remote-Desktop-Alternative

Technologie

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Datum 22.09.2021
Lesezeit 3 Min.

Mikogo: Das kann die Remote-Desktop-Alternative

Nicht erst seit der aktuellen Corona-Pandemie rekrutieren Unternehmen auch Mitarbeiter:innen, die hauptsächlich außerhalb der firmeneigenen Räumlichkeiten arbeiten. Doch wie bekommen Unternehmen Teams unter „einen Hut“, die nicht am selben Ort  arbeiten? Die Lösung: sogenannte Remote-Desktop-Programme wie Mikogo.

Was Mikogo ist und wie diese Remote-Desktop-Alternative funktioniert, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Was ist Mikogo?

Mikogo ist einePlattform, mit der Benutzer:innen über den Webbrowser (einschließlich Browsern auf Mobilgeräten) an Meetings teilnehmen können, ohne Plug-ins herunterladen zu müssen. Das Wort Mikogo ist Swahili und bedeutet sinngemäß „zeigen“.

Mikogo bietet Privat- und Firmenkonten an. Private Konten sind kostenfrei, jedoch auf drei Teilnehmer:innen pro Raum beschränkt und beinhalten keine Premium-Webkonferenzfunktionen wie beispielsweise Whiteboards. Aktuell ist Mikogo in über 30 Sprachen verfügbar.

 

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Wie funktioniert Mikogo?

Wichtig: Im Gegensatz zu Programmen wie Zoom oder WebEx bietet Mikogo keine Videochat-Funktion. Sie sehen also Ihr Gegenüber nicht. Eine Webcam benötigen Sie folglich nicht, um Mikogo nutzen zu können.

Die Verbindung zwischen zwei oder mehreren Teilnehmer:innen wird von Mikogo verschlüsselt. Dies geschieht mit Hilfe einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung. Alle Teilnehmer:innen, die an einer Session teilnehmen wollen, müssen entweder Mikogo auf ihren Endgeräten installiert haben oder von der Mikogo-Seite über den Browser an einer laufenden Sitzung teilnehmen. Dafür benötigen die Teilnehmer:innen eine sogenannte Sitzungsnummer, die sie zuvor per E-Mail oder via Messenger erhalten.

Wie bei vergleichbaren Anbietern können Sie Sessions aufzeichnen und Ihren Mitarbeiter:innen zu einem späteren Zeitpunkt zur Ansicht zur Verfügung stellen. Dafür benötigen Sie jedoch den Session Player, ein Mikogo-eigenes Abspiel-Tool, dass Sie auf der Webseite des Herstellers herunterladen können.

Welche Funktionen Mikogo Ihnen darüber hinaus bietet, haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

 

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Das kann Mikogo

Desktop-Sharing: Mikogo bietet eine Desktop-Sharing-Funktion, sodass Sie Ihren Computerbildschirm über das Internet freigeben können. Bis zu 25 Teilnehmer:innen können an einer Sitzung teilnehmen und Ihren Bildschirm in Echtzeit sehen.

Moderator wechseln: Während der Sitzung können die Moderator:innen eine Einladung an andere Teilnehmer:innen senden, die dann die Moderation dieses Meetings übernehmen können.

Fernsteuerung von Tastatur und Maus: Während Sie Ihren Bildschirm freigeben, können Sie Sitzungsteilnehmer:innen die Fernsteuerung zuweisen. Der Vorteil: Die Teilnehmer:innen werden dazu angeregt, aktiv etwas zur Webkonferenz beizutragen. Darüber hinaus ist diese Funktion auch für den Fernsupport nutzbar.

HTML-Viewer: Der HTML-Viewer bietet den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, an den Sitzungen teilzunehmen, ohne dass sie eine Software herunterladen müssen. Die Benutzer:innen können einfach über einen Webbrowser teilnehmen und den Bildschirm des Moderators oder der Moderatorin in Echtzeit von ihrem Browser aus betrachten.

Sitzungsplanung: Planen Sie mehrere Sitzungen im Voraus und behalten Sie den Überblick über die im Planer enthaltenen Sessions. Jede Sitzung erhält eine eigene ID, damit Sie sie bei künftigen Gelegenheiten wiederholt zuordnen und verwenden können.

Sitzungsaufzeichnung und -wiedergabe: Sowohl Moderator:innen als auch die Teilnehmer:innen können die Sitzung aufzeichnen, um sie später abzuspielen. Den Sitzungsplayer können Ihre Kolleg:innen kostenlos auf der Seite von Mikogo herunterladen.

Pinnwand: Mit der Whiteboard-Symbolleiste können Sie Bereiche auf Ihrem Bildschirm illustrieren und hervorheben.

Chat: Senden Sie Nachrichten an alle Teilnehmer:innen oder an eine/n ausgewählte/n Teilnehmer:in. Die Namen der ausgewählten Personen erscheinen in der zugewiesenen Farbe, um die Identifizierung zu erleichtern. Die Organisator:innen können den Gruppenchat auch deaktivieren, sodass die Teilnehmer:innen nicht untereinander, sondern nur mit dem/r Organisator:in chatten können.

Profilverwaltung: Mit dieser Funktion können Sie  mehrere Profile mit unterschiedlichen Rechten und Funktionen einrichten, die auf verschiedene Nutzungsarten zugeschnitten sind.

Monitor-Steuerung: Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, genau zu sehen, was Ihre Benutzer:innen während einer Desktop-Sharing-Sitzung auf Ihren Monitoren sehen können.

Multi-Monitor-Unterstützung: Wenn Sie zwei oder mehr Monitore an Ihren Computer angeschlossen haben, können Sie bei der Auswahl von Mikogo-Anwendungen auswählen, ob Sie einen oder alle Monitore sehen möchten.

 

Warum Online-Meetings?

Online-Meetings ermöglichen es Ihren Mitarbeiter:innen, Besprechungen, Schulungen oder Präsentationen via Internet abzuhalten – und das in Echtzeit. Im Gegensatz zu etwa reinen Telefonkonferenzen sind Online-Meetings wesentlich komfortabler, da Kommunikation auch visuell und darüber hinaus interaktiv stattfinden kann. Ein Beispiel: Wer in einem Online-Meeting den Teilnehmenden etwas anhand eines Bildes erklären möchte, kann bei den meisten Programmen den Bildschirm teilen und etwa anhand von Grafiken für die Kolleg:innen wichtige Fakten erläutern.

Ein weiterer Vorteil: Wenn Ihr Unternehmen Online-Meetings einsetzt, können Sie dadurch Kosten sparen. Es entfallen beispielsweise lange und dadurch kostenintensive Anreisen von Kolleg:innen, die an weit entfernten Standorten – zum Beispiel im Ausland – für Ihr Unternehmen arbeiten. Auch die Remote-Desktop-Lösung Mikogo ermöglicht es Ihnen, räumlich voneinander getrennte Teams virtuell „unter ein Dach“ zu bringen.

 

Benutzen Sie in Ihrem Unternehmen bereits Online-Meeting-Software? Über Ihre Erfahrungen in den Kommentaren freuen wir uns.

 


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