Cloud, hybrid, analog – die richtige Telefonanlage für Unternehmen

Technologie

Technologie

Datum 15.06.2016
Lesezeit 4 Min.

Cloud, hybrid, analog – die richtige Telefonanlage für Unternehmen

Auch wenn E-Mail, Messaging und Multimedia-Conferencing den Büroalltag bestimmen, ist Telefonie für jedes Unternehmen nach wie vor relevant. Ob eine Firma, gleich welcher Größenordnung, eine Telefonanlage braucht, steht somit außer Frage. Keineswegs so eindeutig zu beantworten ist jedoch die Frage, welche. Das Angebot reicht von klassischen Nebenstellenanlagen in der Firma über Hybrid-Lösungen bis hin zu virtuellen Telefonanlagen in der Cloud. Zudem stellen IP-basierte Anschlüsse zusätzliche Anforderungen. Welche Telefonanlage für Unternehmen eignet sich für welche Anforderung­ – und was ist bei der Auswahl zu beachten? Wir schaffen einen Überblick.

Selbst kleinste Unternehmen mit drei bis fünf Mitarbeitern brauchen in der Regel eine vermittlungsfähige Telefonie-Lösung. Schließlich sollte es möglich sein, Gespräche zu Kollegen weiterzuvermitteln oder bei Bedarf umzuleiten. Mit der Anzahl der Mitarbeiter steigen auch die Anforderungen, etwa an die Anzahl benötigter Nebenstellen. Zudem bieten moderne Telefonanlagen nützliche Funktionen wie Gruppenrufe, bedingte Rufumleitungen oder die Integration von Features wie Präsenzanzeigen oder Instant Messaging.

Mit modernen Telefonanlagen Mobilität der Mitarbeiter fördern

Ein wichtiger Aspekt ist die Mobilität der Mitarbeiter. Sie beginnt in den Räumen des Unternehmens, wenn etwa Techniker oder Verkäufer viel Arbeitszeit abseits ihres Schreibtisches verbringen. Kollegen und Geschäftspartner sollten auch in dieser Zeit über ein schnurloses Telefon erreichbar sein. Für Mitarbeiter, die regelmäßig geschäftlich reisen und auch in dieser Zeit für Kunden und Geschäftspartner erreichbar sein wollen, sollte das verwendete Telefonsystem „One-Numbering“ unterstützen. Auf diese Weise sind Mitarbeiter auch auf ihrem Mobiltelefon unter der gewohnten Festnetzdurchwahl erreichbar. Bei besonders cleveren lässt sich sogar einstellen, dass auch vom Mobiltelefon abgehende Gespräche im Telefondisplay des Angerufenen mit der Festnetzdurchwahl des Mitarbeiters angezeigt werden.

Wenn in Unternehmen zudem moderne, flexible Organisationsformen wie „Desk Sharing“– sich also jeder Mitarbeiter an jedem Morgen einen anderen, freien Schreibtisch in den Unternehmensräumen sucht –, muss die Telefonanlage auch dafür vorbereitet sein. Jeder Mitarbeiter loggt sich dann mit seinen Nutzerdaten am heute genutzten Telefon ein und ist dort unter seiner gewohnten Durchwahl erreichbar. Am Ende des Arbeitstags und vor Verlassen des Büros loggt er sich dann wieder aus.

On-Premise-Telefonanlagen zukunftssicher planen

IP-Technologie bietet für die Kommunikation in Unternehmen viele Vorteile und wird die Nutzungsentscheidung für eine Telefonanlage beeinflussen. Zwar unterstützt Vodafone im Gegensatz zu anderen Anbietern auch über das Jahr 2018 hinaus noch den Betrieb klassischer ISDN-Leitungen. Bei Investitionen in ein Telefonie-System sollte die gewählte Lösung auf jeden Fall auf die zukunftsträchtigen IP-Anschlüsse ausgelegt sein.

Für kleinere Unternehmen, die sich für eine „On-Premise-Anlage“ (also eine klassische Telefonanlage in den Unternehmensräumen) entscheiden, empfiehlt sich eine Hybrid-Lösung, die gleichermaßen an ISDN- wie IP-basierten Anschlüssen betrieben werden kann.

Die Kapazität der Anlage,  sollte so großzügig geplant werden, dass das System auch mit schnellem Unternehmenswachstum mithalten und für die dann erforderlichen zusätzlichen Anschlüsse nachgerüstet werden kann. Dabei sind Interessenten übrigens nicht auf klassische Telefonanlagen beschränkt. Wer von der Flexibilität und Funktionsvielfalt von virtuellen Telefonanlagen profitieren möchte, ohne diese gleich komplett in die Cloud auszulagern, kann entsprechende Systeme auch in seinem eigenen Server-Raum betreiben.

Telefonanlage für Unternehmen: Maximale Flexibilität mit Cloud-Lösungen

Für Unternehmen, die sich bei der Anzahl der Nebenstellen Flexibilität bewahren wollen, ohne auf die Vorzüge von Unified Communications verzichten zu wollen, lohnt sich eine cloud-basierte Lösung. Die Integration von Konferenzlösungen, Messaging und Präsenzmanagement ist so problemlos möglich. Vodafone bietet solche Anlagen im Rahmen seiner Produktfamilie „One Net“ an. „One Net Business“ richtet sich an Unternehmen mittlerer Größe bis etwa 500 Nebenstellen, während sich „One Net Enterprise“ für größere Unternehmen bis hin zu Konzernen mit mehreren tausend Nebenstellen skalieren lässt. Als Nebenstellen können je nach Bedarf IP-Tisch- oder Schnurlostelefone, Mobiltelefone oder auch Softphones (also die Telefonie über eine Software am PC) genutzt werden.

Beide Lösungen gibt es als Managed Service in hochsicheren und hochverfügbaren Rechenzentren in Deutschland und bietet sie zu einem attraktiven Per-Seat-Preismodell an. Zudem arbeitet Vodafone für diese Angebote mit kompetenten und renommierten Partnern wie Cisco, Broadsoft und Unify zusammen. So bieten die „One Net“-Lösungen Unternehmen maximale Planungssicherheit und Flexibilität: Die Kosten für Festnetzkommunikation lassen sich verlässlich kalkulieren, dennoch kann die Kapazität der Anlage schnell an eine eventuelle Mitarbeiterfluktuation angepasst werden.

Zu den vielen technischen Vorzügen der cloud-basierten Telefonanlagen zählt zudem die Möglichkeit, neben mobilen Mitarbeitern auch Filialen und Home-Offices transparent und standortübergreifend in die Telefonanlage mit einzubinden. Durch regelmäßige Software-Updates wächst zudem der Funktionsumfang ständig, sodass Nutzer dieser Lösungen immer auf der Höhe der Telekommunikationstechnik bleiben.

Sie wollen mehr zu Telefonanlagen erfahren? Dann haben Sie zwei Optionen

 

Facebook Twitter WhatsApp LinkedIn Xing E-Mail