Wie werden Städte zu Smart Cities? Teil 2

Digitales Business

Digitales Business

Datum 22.08.2018
Lesezeit 4 Min.

Wie werden Städte zu Smart Cities? Teil 2

Sharing-Services, E-Mobilität, Connected Cars und autonome Fahrzeuge: Auf den Straßen der Smart City rollen gleich mehrere Trends an, die den urbanen Verkehr verändern werden. Grundlage für die smarte Mobilität ist auch hier eine hochleistungsfähige Infrastruktur. Mit IoT-Innovationen und dem neuen Maschinennetz bringt Vodafone das Internet of Things auf die Straßen der Smart City.

Stauchaos im Berufsverkehr, steigende Feinstaubwerte und Extrarunden bei der Parkplatzsuche: So sieht der Verkehrsalltag in vielen deutschen Innenstädten aus. In Smart Cities soll das der Vergangenheit angehören – Connectivity lautet das Stichwort. Im Internet der Dinge kommunizieren Fahrzeuge, Verkehrsteilnehmer und und Anlagen wie Ampeln, Schranken oder Parkplätze über ein eigenes Maschinennetz, um die Mobilität zu optimieren.

Smarte Straßenlaternen für Smart Cities

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Startup ICE-Gateway hat Vodafone eine stromsparende, multifunktionale IoT-Lösung für Städte entwickelt. Intelligente Straßenleuchten passen ihre Lichtintensität automatisch der Umgebungshelligkeit an und reduzieren den Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent. Zugleich können die Smart Lights proaktiv zur Vermeidung von Staus beitragen: Integrierte Sensoren analysieren den Verkehrsfluss und funken über das Maschinennetz von Vodafone kontinuierlich lokale Standortinformationen. Auf Grundlage dieser Daten können Städte Straßenführungen und Umleitungen zielgerichteter planen und den Verkehr so lenken, dass nicht zu viele Autos zur gleichen Zeit an derselben Kreuzung stehen.

Smart Parking: Via Smartphone-App schnell und autonom einparken

Effektive Parkplatzsuche mittels IoT ist in Smart Cities bereits Thema mehrerer Pilotprojekte. In Kooperation mit dem Nürnberger Start-up Smart City System (SCS) hat Vodafone in Dresden rund um die Gläserne Manufaktur von Volkswagen alle Parkplätze mit einem Smart Parking-System ausgestattet. Witterungsbeständige Sensoren erkennen, ob ein Stellplatz belegt oder frei ist, und funken den Status in das cloudbasierte System. Autofahrer können die Informationen dann auf dem Smartphone abrufen und sich per App zum nächstgelegenen freien Parkplatz lotsen lassen.

Aber wie wäre es, wenn Sie einfach am Eingang eines Parkhauses aussteigen, Ihr Fahrzeug per App auf Parkplatzsuche schicken und es nach den Erledigungen per Smartphone zurückrufen? Auch das könnte in der Smart City der Zukunft Alltag sein. Bei den Innovation Days 2017 zeigte Vodafone, wie das Auto ohne Fahrer selbstständig freie Stellplätze finden und völlig automatisch einparken kann.

Autonome Fahrzeuge und smarte Assistenzsysteme

Mit Blick auf die angespannte Verkehrssituation in vielen städtischen Zentren bergen Connected Cars und automatisierte Fahrzeuge großes Potenzial für die Smart City. Wenn vernetzte Autos mit ihren Fahrern und untereinander kommunizieren, können sie sich intelligent durch den Straßenverkehr koordinieren und zum Beispiel bei erhöhtem Verkehrsaufkommen einen Teil der Fahrzeuge frühzeitig umleiten. So werden Staus vermieden und die Kapazitäten der Straßen besser genutzt. Parallel können automatisierte Fahrsysteme die Sicherheit auf den Straßen erhöhen – zum Beispiel durch Abstandsmesser, Warnsysteme bei Überholmanövern oder vernetzte Reifen, die LKW-Fahrer auf dem Smartphone über gefährliche Verschleißspuren der Räder informieren.

Mobility as a Service: Individuelle Beförderung in der Smart City

Mit automatisierten Transportmitteln und neuartigen Sharing-Services kann auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in der Smart City modernen Mobilitätsbedürfnissen gerecht werden. Die autonomen Roboter-Minibusse von EasyMile geben bereits in Toulouse, Denver, Melbourne, Singapur und Berlin einen Einblick in die Zukunft der fahrerlosen Personenbeförderung.

Ein weiterer Trend in der Smart City heißt Mobility as a Service (MaaS): Während Stadtbewohner für die multimodale Fortbewegung mit dem Mietfahrrad, E-Bike, Auto, Bus und Bahn bislang mehrere Apps nutzen müssen, kombiniert das MaaS-Prinzip verschiedene Verkehrsmittel für individuelle Routen in einem Dienst. Dafür werden wiederum Navigations- und Assistenzsysteme, Sharing-Apps und Fahrpläne der ÖPNV aufeinander abgestimmt und intelligent vernetzt.

Mit Narrowband IoT und Glasfaser-Power zur Smart City

Bei der Vielzahl neuer M2M-Verbindungen in der Smart City avancieren Telekommunikationskonzerne und Netzausrüster zu wichtigen Partnern für Gewerbetreibende, Kommunen und Städte. Damit der intelligente Verkehr und smarte Mobilitätskonzepte in Deutschland flächendeckend Realität werden können, baut Vodafone sein Maschinennetz in Rekordgeschwindigkeit aus. Mit dem optimierten LTE-Standard Narrowband IoT und Glasfaser-Technologie können Milliarden einzelne Komponenten der urbanen Landschaft in die umfassende Digitalisierungsstrategie eingebunden werden.

Wie Smart Buildings und intelligente Stromnetze Bausteine der intelligenten Stadt werden, lesen Sie im ersten Teil unserer Smart City-Reihe.

Sie möchten eigene Ideen umsetzen, mit denen Smart Cities wirtschaftlicher, grüner und lebenswerter werden kann? Mit Vodafone bekommen Sie Unterstützung von einem langjährigen Experten für komplexe IoT-Lösungen und weitere Information zu Glasfaser.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Facebook Twitter WhatsApp LinkedIn Xing E-Mail