Personalsuche: So helfen XING & LinkedIn bei der Rekrutierung

Digitales Business

Digitales Business

Datum 21.09.2020
Lesezeit 5 Min.

Personalsuche: So helfen XING & LinkedIn bei der Rekrutierung

Primär geht es in den beiden sozialen Netzwerken XING und LinkedIn um berufliche Kontakte und die Schaffung von Synergien. Daher ist auch die Personalakquise ein Thema, das Sie auf diesen Portalen angehen können.


Mit rund 18 Millionen Nutzern ist XING das größte karriereorientierte soziale Netzwerk im DACH-Raum. Auf Rang zwei folgt das eher international ausgerichtete Portal LinkedIn mit 14 Millionen Nutzern im gleichen Raum – Tendenz bei beiden steigend. Auf den Portalen finden sich Fachkräfte, Unternehmer, potenzielle Kunden und vor allem vielversprechende Nachwuchskräfte. Bei der starken Konkurrenz ist es nicht immer einfach, diese für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Wir zeigen Ihnen, was für eine erfolgreiche Personalgewinnung wichtig ist.

In Folge #51 der Podcast-Reihe „Digitale Vorreiter” hat Gastgeber Christoph Burseg mit Barbara Wittmann, Countrymanager DACH bei LinkedIn, über Unternehmenskultur und Recruiting im Digitalzeitalter gesprochen. Wittmann gibt im Interview nicht nur Einblicke in einige Zahlen und Fakten des Karrierenetzwerks. Sie erzählt auch, wie sie selbst ihren Traumjob bei LinkedIn über das Portal gefunden hat.

Modernes Networking: Stärken Sie zunächst Ihr XING- und LinkedIn-Profil

Damit Ihr Unternehmen auf mögliche neue Mitarbeiter attraktiv wirkt, müssen Sie sich auf den sozialen Portalen klar positionieren. Welches Image wollen Sie verkaufen? Lockeres Start-up oder gefestigter Konzern? Wollen Sie vor allem Ihr Unternehmen bekannter machen oder über die Plattform Leads generieren? Wie wollen Sie insgesamt im Talent War erfolgreich sein?

Je nachdem, wofür Sie sich entschieden haben, sollten Sie Ihr Profil auf allen Kanälen dementsprechend aufbauen – es ist neben Ihrer Firmenhomepage ein wichtiges Aushängeschild im Internet. Zunächst müssen Sie sich jedoch für eine Profilart entscheiden. Wählen Sie bei XING zwischen dem kostenfreien Standard-Profil und dem kostenpflichtigen Employer Branding-Profil. Potenzielle Interessenten erwarten einen aussagekräftigen, gepflegten, einheitlichen und stets aktuellen Auftritt. Um eine aktive und lebendige Firmenkultur zu zeigen, können Sie beispielsweise aktuelle Bilder, interessante Sachbeiträge oder einen Blick hinter die Kulissen zeigen. Das wirkt authentisch und zeichnet ein positives Bild von Ihrem Unternehmen.

 

Video: YouTube / Xing

 

Sofern Sie Bilder und Logos nutzen, achten Sie dabei darauf, dass diese Beiträge hoch genug aufgelöst sind und im richtigen Format hochgeladen wurden. Versuchen Sie darüber hinaus, Videos und Audiodateien in Ihr Profil einzuarbeiten. Junge Nachwuchskräfte erwarten heute weitaus mehr von Ihrem Arbeitgeber als nur die Gehaltszahlung am Ende des Monats.

Deshalb sollten Sie die Portale nutzen, um Ihr Unternehmen von der besten Seite zu zeigen. Um jederzeit möglichst aktuell zu sein, ist es ratsam, mehrere besonders vertrauenswürdige Mitarbeiter zu bestimmen, die Ihr Firmenprofil bearbeiten dürfen. So können beispielsweise aus unterschiedlichen Abteilungen die jeweils neuesten Nachrichten verbreitet werden.

 

Durch mehr Reichweite erhalten Sie mehr Bewerber

Beide Portale – XING und LinkedIn – bieten die Möglichkeit, kostenpflichtig Werbung zu schalten. Auf Ersterem können Sie beispielsweise Ihre Webseite, Ihr Unternehmensprofil oder Ihre Stellenanzeigen bewerben. Auf LinkedIn ist Werbung ebenso möglich. Sie können hier Werbeanzeigen und Inhalte platzieren. Auf beiden Plattformen haben Sie gute Targeting-Möglichkeiten und somit normalerweise keine großen Streuverluste.

 

Unternehmen mit guten Bewertungen erhalten die besten Bewerbungen


Mit Berater sprechen

Sie haben Fragen? Gerne sind wir kostenlos in unserem V-Hub Chat
oder telefonisch unter 0800 107 1006 für Sie da.

Ehemalige und aktuelle Mitarbeiter haben auf den Seiten grundsätzlich die Möglichkeit, Ihr Unternehmen zu bewerten. Nehmen Sie diese Funktion ernst und gehen Sie auch auf kritische Stimmen ein. Bewerber können sich ebenso zu Ihrem Unternehmen äußern – auch die, mit denen Sie eventuell keine Übereinkunft getroffen haben. Denken Sie daran, dass Bewerber, die Ihre Firma noch nicht kennen, sich auf Basis dieser Aussagen ein Bild zeichnen.

Die Glaubwürdigkeit und positive Wirkung der Unternehmensseite steigt, wenn sich zufriedene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit dem Profil verbinden. Das funktioniert nur, sofern Sie ein kostenpflichtiges Profil auf XING haben: Dann allerdings gibt es auch einen direkten Link zur Bewertungsplattform Kununu. Diese wird zunehmend von interessierten Bewerbern und Bewerberinnen genutzt, um sich einen neutralen Eindruck von einem möglichen Arbeitgeber zu verschaffen.

 

Kostenpflichtige Stellenanzeigen und Werbung in passenden Gruppen

Da die beiden sozialen Netzwerke XING und LinkedIn auf Karrierethemen fokussiert sind, ziehen sie entsprechend viele User aus den damit verbundenen Zielgruppen an. Machen Sie sich das zu Nutze.

Die Jobsuchenden sind in der Regel mit den Plattformen vertraut und wissen genau, wo sie nach welcher Art von Vakanzen suchen müssen. Nutzen Sie diesen Fakt, indem Sie Ihre Angebote in Gruppen veröffentlichen, die die Zielgruppe für Ihre Anzeige anspricht. Je genauer Sie Ihre gewünschten Bewerber ansprechen können, desto besser. Denn nicht allein die Veröffentlichung von Stellenanzeigen ist kostspielig, der gesamte Prozess einer Stellenbesetzung ist zeitaufwändig und damit kostenintensiv.

 

So funktioniert die Stellenausschreibung auf XING

Anzeigen auf XING sind effizient und auch kostenmäßig überschaubar. Allerdings schränkt der starke Fokus auf den deutschsprachigen Raum Ihre Zielgruppe etwas ein. IT-Unternehmen haben in den letzten Jahren vermehrt Fachkräfte aus dem Ausland rekrutiert. Eine Anzeige auf XING wird jedoch spanischsprachige potenzielle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eher nicht erreichen.

Über die Hälfte der Jobsuchenden auf dem Portal kommt aus den Bereichen Handel und Industrie, Finanzen und IT. Die meisten von ihnen sind als Fachkräfte einzustufen und auf besondere Einsatzgebiete spezialisiert.

Loggen Sie sich mit Ihrem Profil ein und klicken Sie auf der linken Navigationsleiste auf „Stellenmarkt“ und dort oben rechts auf „Für Arbeitgeber: Stellenanzeige erstellen“. Wählen Sie dann einen Anzeigentyp und füllen Sie das Stellenanzeigen-Formular gewissenhaft aus. Sie können es sich dann noch einmal in der Vorschau ansehen und entscheiden, ob Sie noch Änderungen vornehmen möchten. Anschließend klicken Sie auf „Veröffentlichen“. Unter dem Menüpunkt „Stellenanzeigen verwalten“ können Sie die Anzeige jederzeit editieren.

Vergessen Sie dabei nicht, dass neben den etwa 18 Millionen Registrierten auch Nicht-Mitglieder regelmäßig über Google, Bing oder Yahoo auf den XING-Stellenmarkt zugreifen.

Video: YouTube / Dr. Eckert-Krause und Partner

 

So nutzen Sie LinkedIn für die Personalsuche

Innerhalb weniger Minuten können Sie auch auf LinkedIn Ihre Stellenanzeige aufgeben. Gehen Sie dafür im Interface des Portals auf „Jobanzeige erstellen“ und geben Sie die wichtigsten Eckdaten wie Ort, Berufsbezeichnung und Unternehmensname an. Im Anschluss erscheint die eigentliche Detailseite. Hier geben Sie weitere wichtige Fakten zur Stellen wie beispielsweise den Tätigkeitsbereich, das Karrierelevel oder das Beschäftigungsverhältnis an. Weiter unten folgt dann die Jobbeschreibung und schließlich die Bezahlung.

Um die Job-Anzeige aufzugeben, benötigen Sie lediglich ein Basis-Konto. Ein Premium- oder Recruiter-Account ist dafür nicht zwingend nötig.

 

Haben Sie bereits eine Ausschreibung über XING oder LinkedIn geschaltet? Wie waren Ihre Erfahrungen?

 


Mit Berater sprechen

Sie haben Fragen? Gerne sind wir kostenlos in unserem V-Hub Chat
oder telefonisch unter 0800 107 1006 für Sie da.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Facebook Twitter WhatsApp LinkedIn Xing E-Mail