Online-Präsenz: Wie Sie Ihr Geschäft ins Internet bringen

Digitales Business

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Datum 08.07.2020
Lesezeit 5 Min.

Online-Präsenz: Wie Sie Ihr Geschäft ins Internet bringen

Unternehmen, die in der digitalen Welt vertreten sein wollen, kommen um eine geeignete Online-Präsenz nicht herum. Die Vorteile eines Webauftritts sind deutlich, denn immer mehr Kunden informieren sich im Internet. Während einige Unternehmen noch in der Planungsphase stecken, haben andere vielleicht noch gar nicht die Absicht, den Schritt in die Online-Welt zu gehen. Manche wissen nicht, wie sie das anstellen sollen und andere glauben nicht, dass ihr bestehendes Geschäft über das Internet funktionieren kann.


Dabei kann der Schritt in die E-Commerce-Welt fast jedem Unternehmen helfen – etwa bei der Neuausrichtung des Geschäftsbetriebs oder bei der effizienten Vermarktung von bereits existierenden Dienstleistungen. Im Folgenden finden Sie wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Online-Präsenz nachhaltig und wirksam aufbauen.

Vorab unser Hör-Tipp: Tarek Müller, Mitgründer und Co-CEO der Online-Plattform About You spricht im Podcast „Digitale Vorreiter“ über seine ersten Offline-Gehversuche im Handel und den großen Erfolg des personalisierten Onlineshoppings bei About You. Mit einem kostenlosen Podcast-Abonnement bleiben Sie immer auf dem Laufenden und hören jede Woche eine neue Folge mit interessanten Interviewpartnern und aktuellen Themen.

Ihre Dienstleistungen auf das Internet übertragen – aber richtig

Wenn Sie ein Ladengeschäft haben, stellt die Einrichtung einer E-Commerce-Website oftmals einen logischen und teils sogar zwingenden Schritt dar. Was ist aber, wenn Sie gar nicht im Einzelhandel tätig sind? Wie können Sie Ihre Aktivitäten im Internet darstellen, wenn Sie ein Sportangebot, ein Restaurant oder eine Beratungsfirma betreiben?

Die Antwort lautet schlicht: Sie müssen umdenken. Während der COVID-19-Krise haben viele Personal Trainer und Fitness-Einrichtungen damit begonnen, Workouts für zu Hause anzubieten. Als Medium nutzen sie dabei Videokonferenztools wie Zoom, Google Meet und ähnliche Angebote. Viele Kneipen und Restaurants haben im Zuge des „Lockdowns” zügig auf Online-Bestellungen umgestellt, sofern das bisher nicht vorgesehen war. So konnten Gastronomen wenigstens einen Teil des bisherigen Umsatzes sichern. Ganz nebenbei haben sie sich so auch schon für die Zeit nach der Krise gerüstet.

Junge Frau treibt Sport am Laptop grafische Darstellung

So mancher Personal Trainer bietet inzwischen Sport-Webinare an.

Wie also vorgehen? Analysieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen zunächst genau und finden Sie heraus, welche Tools und Plattformen Ihnen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dazu zählen Homepage-Baukästen, aber auch Agenturen, die für Sie einen Web-Auftritt individuell zusammenstellen. Wählen Sie dann diejenigen Angebote aus, mit denen Sie Ihr digitales Abbild ins Internet bringen können und wollen. Eine Prioritätenliste hilft gegebenenfalls, ein schrittweises Vorgehen umzusetzen. Nicht jedes Produkt muss sofort online verfügbar gemacht werden – Ihre digitale Visitenkarte sollten Sie jedoch so zügig wie möglich als „Mindestprogramm” anbieten.

Wie Sie einen eigenen Online-Shop aufbauen können, um „greifbare” Produkte über das Internet zu vertreiben, erfahren Sie an anderer Stelle in unserem Magazin.

Top Mittelstands Dienstleister 2020

Top Mittelstands Dienstleister 2020

Vodafone wurde von der WirtschaftsWoche mit dem Siegel zum Top Mittelstands Dienstleister 2020 ausgezeichnet.

Die richtigen Online-Plattformen auswählen

Viele Geschäftsprozesse lassen sich sehr gut online abwickeln. Gerade Angebote, die sich normalerweise mit der persönlichen Interaktion beschäftigen – beispielsweise Beratungsleistungen – können teilweise mit wenig Aufwand über Zoom, Google Meet oder über Microsoft Teams (vor allem im professionellen Bereich) gestaltet werden.

Es gibt aber noch unzählige weitere Plattformen, die je nach Art Ihrer Geschäftstätigkeit für Sie relevant sein können. Amazon und eBay sind eine großartige Ausgangsbasis für den E-Commerce – und können dauerhaft einen wichtigen Absatzkanal bilden. Das gilt sogar für Unternehmer, die bereits einen eigenen Online-Shop haben. Immerhin verspricht die Zusammenarbeit mit den E-Commerce-Riesen einen zusätzlichen Vertriebsweg, der sonst nicht erschlossen werden kann.

Unternehmen wie Lieferando wiederum eignen sich ideal für Restaurants, die Speisen zum Mitnehmen anbieten. Last but not least eignen sich Instagram und Facebook zur Ansprache jüngerer Zielgruppen an. Beide Angebote bieten Account-Versionen speziell für Unternehmen an.

 

Kurierdienstfahrer auf einem Roller - Grafik

Nicht nur Pizza, sondern auch andere bestellte Ware lässt sich relativ einfach via Roller ausliefern.

Basis dieser Aktivitäten ist üblicherweise Ihre eigene Website, die Sie in wenigen Schritten selbst erstellen können. Anschließend integrieren Sie einfach die oben erwähnten Plattformen, pflegen diese, verlinken von dort aus zu Ihrer Seite und sorgen so für eine entsprechende Klick- und somit Kundenzahl.

Bestandskunden ins Internet bringen

Wenn Sie Ihr Unternehmen ins Internet bringen, eröffnet Ihnen das natürlich eine neue Zielgruppe. Sie müssen aber auch für Ihre Bestandskunden attraktiv bleiben.

Inzwischen experimentieren noch viel mehr Menschen mit Online-Leistungen, die über bloßes Einkaufen hinaus gehen. Machen Sie sich das zunutze und ermutigen Sie sie noch mehr, indem Sie Rabattcodes und niedrige Preise anbieten.

Rabattaktion auf einer Website am Laptop - Grafik

Nutzen Sie Rabattaktionen, um bestehende Kunden auf Ihr Internet-Angebot hinzuweisen.

Denken Sie zu guter Letzt stets daran, dass nicht jeder im Umgang mit digitalen Tools vertraut ist. Machen Sie es Ihren Kunden möglichst einfach, Ihre Website zu nutzen. Und überlegen Sie, wie Sie diese durch die Benutzung Ihrer Online-Dienstleistungen führen können – egal ob per Telefon, oder sogar durch das Versenden von Anleitungen per Post. Gerade bei bisher nicht sonderlich internet-affinen Bestandskunden kann dies durchaus sinnvoll sein.

Bleiben Sie online präsent und denken Sie langfristig

Letztendlich ist digitale Technologie nicht nur etwas, das auf kurze Sicht hilfreich für Sie ist. Wenn Sie sich einmal darangemacht haben, entdecken Sie Dutzende von Möglichkeiten, mit denen Ihre Online-Präsenz langfristig einen Mehrwert für Ihr Unternehmen schaffen kann.

Das Internet soll Ihr Tagesgeschäft dabei nicht in den Hintergrund drängen. Finden Sie für Ihr Geschäftsmodell heraus, wie das „Digitale” und das „Persönliche/Analoge” nebeneinander existieren und sich ergänzen können. Letztlich können Sie das Internet auch vorrangig zur Geschäftsanbahnung nutzen: Warum also auf diesen wichtigen Kommunikationskanal verzichten? Investieren Sie daher in die richtigen Fähigkeiten (sei es bei Ihnen im Haus oder in Form von Internet-Dienstleistern) und Ressourcen. So bauen Sie sich einen Geschäftszweig auf, der Ihnen die Vorteile der digitalen Welt erschliesst.

 


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