unu: Innovatives Sharing dank vernetzter Mobilität

Digitale Vorreiter

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Datum 20.09.2019
Lesezeit 4 Min.

unu: Innovatives Sharing dank vernetzter Mobilität

Die zweite Generation der E-Roller von unu ist dank der globalen IoT-SIM-Karten von Vodafone voll vernetzt. Dies ermöglicht dem neuen unu Scooter Funktionen wie das Teilen digitaler Schlüssel zwischen mehreren Nutzern, den Abruf von Standort und Ladezustand des unu Scooters via App sowie einen digitalen Diebstahlschutz.

 

unu auf der Future Connect Tour

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Auf der Future Connect Tour bringt Vodafone in 6 Städten Kunden, Partner und Start-ups zusammen. Lernen Sie dabei erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle und aktuelle Technologie- und Trendthemen kennen. Auch unu ist dabei.

Vernetzung macht den unu Scooter smart

„Unu” bedeutet auf Esperanto „einzigartig“. Das 2013 gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt seit 2014 Elektro-Roller. 2019 erfolgte der Marktstart der zweiten, jetzt voll vernetzten Roller-Generation. Der unu-Scooter erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und bietet mit zwei Akkus eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern.

Vernetzt sind die E-Roller über die globale IoT-SIM von Vodafone. Dies ermöglicht neue Nutzungsmodelle für die elektrisch angetriebenen Roller. Per Smartphone lässt sich ihr digitaler Schlüssel an andere Nutzer übertragen. Alle autorisierten Nutzer können in der App den Standort und den Ladezustand des unu-Scooters einsehen. Ein digitaler Diebstahlschutz schlägt automatisch Alarm, wenn der E-Roller unrechtmäßig bewegt wird. Mit diesen Funktionen richten sich vernetzte unu-Scooter etwa an Familien, WGs oder auch Hostels.

unu-Co-Founder und -CEO Pascal Blum betont: „Wir haben alle Prozesse von Anfang an digital aufgestellt – so etwa auch Logistik und Kundendienst. Wir verzichten auf Ladengeschäfte und vertreiben zu 100 Prozent über eCommerce. Die Vernetzung der Roller ist da der nächste, logische Schritt. Und weil das Teilen der Roller sich sehr gut skalieren lässt, können wir im nächsten Schritt auch Sharing-Anbieter unterstützen oder spezifische Lösungen für Flottenmanager anbieten.“

 

Welchen Beitrag leistet Vodafone IoT?

Über das zuverlässige und weltweit bestens ausgebaute Mobilfunknetz von Vodafone sind die Roller jederzeit online – auch im Ausland. Die IoT-SIM ist fest im sogenannten unu Brain integriert – der Telematikbox jedes E-Rollers der neuen Generation. Sie steuert auch das Display des Rollers, ist mit den anderen elektronischen Systemen an Bord verbunden und realisiert außerdem die GPS-basierte Navigationsfunktion. Jede Kommunikation der vernetzten E-Roller mit der unu-Cloud findet verschlüsselt statt. Die Administration der IoT-SIM-Karten erledigt unu komfortabel und einfach über die Global Data Service Plattform (GDSP) von Vodafone.

„Für Vodafone haben wir uns entschieden, weil dieser Mobilfunkanbieter eine überzeugende IoT-Lösung vorweisen konnte, sein Netz einen internationalen Footprint bietet, und auch die Kosten gepasst haben“, fasst Pascal Blum zusammen. Derzeit konzentrieren sich die Aktivitäten von unu auf vier Märkte: Deutschland, Österreich, die Niederlande und Frankreich. Mit Partnern in weiteren Ländern sei man im Gespräch. „Vodafone unterstützt uns umfangreich bei der Realisation unseres digitalen und vernetzten Geschäftsmodells – und zwar international.“

Darüber hinaus ist dem unu-CEO wichtig, die Umweltvorteile der von seinem Unternehmen gebauten E-Roller zu unterstreichen: „Beim deutschen Strommix und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern, die mit einem Roller typischerweise nach drei Jahren erreicht ist, spart ein E-Roller gegenüber einem Auto mit Verbrennermotor zwischen 2.000 und 3.000 Kilogramm an CO2 ein.“ In der Mobilität gebe es zurzeit drei wichtige Trends: Elektrischen Antrieb, Sharing und Autonomie. Durch die Zusammenarbeit mit Vodafone sei unu für alle drei Aspekte bestens aufgestellt.

 

Was sind die Vorteile der Lösung?

  • Leistungsfähige und flexible IoT-Plattform
  • Internationale Verfügbarkeit dank globaler IoT-SIM-Karten
  • Einfache Administration über die Global Data Service Plattform (GDSP) von Vodafone
  • Vernetzung der E-Roller ermöglicht mehr Komfort für den Nutzer und neue Geschäftsmodelle wie Sharing oder Flottenmanagement
  • Weltweit beste Netzabdeckung
  • Umfassender Service und Support

 

Woran arbeiten unu und Vodafone als Nächstes?

Die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen beschreibt unu-Co-Founder und -CEO Pascal Blum als vertrauensvoll und auf Augenhöhe. Deshalb sprechen beide Partner schon heute über Möglichkeiten für den weiteren Ausbau und künftige Erweiterungen des Geschäftsmodells von unu. Im Fokus stehen dabei Partnerschaften mit Sharing-Diensten sowie anderen potenziellen Kunden wie beispielsweise Anbietern im Bereich Food Delivery.

 

Interview mit Pascal Blum, Co-Founder und CEO Unu GmbH: Fünf Fragen zur Digitalisierung

Warum haben Sie sich entschieden, mit Ihrem Unternehmen den Schritt in die Digitalisierung zu gehen?

Pascal Blum: Als Start-up hatten wir die Chance, unser Geschäftsmodell und alle Prozesse von vornherein digital aufzustellen. Dies umfasst Produkte und Dienste ebenso wie Produktion und Vertrieb. Dieser Weg stand für uns von Anfang an fest.

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Chancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben?

Digitalisierung bedeutet für uns definitiv einen Wettbewerbsvorteil. Wir konkurrieren ja zum Teil mit etablierten, namhaften Herstellern. Digitalisierung macht uns flexibler und spart auch Kosten – etwa durch den Verzicht auf Ladengeschäfte.

Worin liegen die größten Risiken, wenn ein Unternehmen die Digitalisierung verschläft?

Bei den besagten Mitbewerbern zeigt sich, dass Umsteuern und Reagieren auf Marktentwicklungen ohne digitale Prozesse aufwändiger, teurer und dennoch langsamer ist.

Was würden Sie Unternehmen raten, die sich bisher wenig mit dem Thema auseinandergesetzt haben?

Eine klare Strategie entwickeln, Prioritäten setzen und diese dann Schritt für Schritt bei der Umsetzung angehen.

Basierend auf der Erfahrung, die Sie bereits gemacht haben: Welche drei Tipps würden Sie einem Unternehmen in derselben Situation geben?

Erstens so früh wie möglich in digitalen Prozessen denken. Zweitens: Dennoch ist Digitalisierung kein Selbstzweck, sie muss im Gesamtkontext funktionieren. Und drittens: Nie die Kundenperspektive vergessen – unsere Kunden profitieren von der Digitalisierung zum Beispiel beim Bestellen, aber auch bei Serviceanfragen.

Video: Youtube  / https://youtu.be/-4lotY16Qy4


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