Der Cloud-Report 2025 des Digitalverbands Bitkom zeigt: Aktuell arbeiten rund 62 % der deutschen Unternehmen mit cloudbasierten IT-Anwendungen. Laut Bitkom planen weitere 10 % der Unternehmen den Einstieg in die Cloud. Besonders im Fokus: die Sicherheitsanforderungen. Wer seine Cloud-Architektur nicht vollständig kennt und überwacht, riskiert Sicherheitslücken und unnötige Kosten.
Hier lesen Sie, wie Sie einen vollständigen Überblick über Ihre Cloud-Umgebung gewinnen und damit die Grundlage für effektive Sicherheitsmaßnahmen schaffen.
Das Wichtigste zum Überblick über Ihre Cloud-Umgebung in Kürze
Eine vollständige Übersicht über alle Cloud-Ressourcen schafft Transparenz und bildet die Grundlage für mehr Sicherheit.
Automatisierte Discovery-Tools helfen dabei, unbekannte, ungenutzte und nicht autorisierte Cloud-Dienste zu erkennen.
Wer Datenflüsse, Abhängigkeiten und Netzwerkstrukturen dokumentiert, kann Sicherheitsrisiken und kritische Schwachstellen frühzeitig erkennen.
Regelmäßige Cloud-Scans und kontinuierliches Monitoring halten die Übersicht aktuell und helfen dabei, Sicherheitslücken und Schatten-IT aufzudecken.
Vodafone Business Security Services
Unsere Expert:innen überwachen Ihre Sicherheit. Und sie übernehmen das Management Ihrer Vodafone Security-Lösung: Von der Ersteinrichtung bis zum Betrieb und der Wartung unterstützen wir Sie.
Compliance-Vorgaben: z.B. Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, für den Datenschutz), ISO 27001 (für die Informationssicherheit), HIPAA (Schutz von Gesundheitsdaten, speziell in den USA), TISAX (für die Informationssicherheit in der Autoindustrie)
Aktive Sicherheitsmechanismen: Zugriffsschutz, Verschlüsselung, Schutz vor Datenverlust (Data Loss Prevention), rollenbasierte Zugriffskontrollen (RBAC)
Bekannte Risiken oder dokumentierte Ausnahmen: z.B. temporäre Freigaben, veraltete Anwendungen und Systeme, Schwachstellen aus Scans
3. Listen Sie Konfigurationsdetails auf:
Netzwerkeinstellungen: z.B. Subnetz-Zuordnung, Routing, Firewall-Policys, VPN-Verbindungen
Patch- und Update-Status: Systemversion, Patch-Level, Automatisierungsgrad
Monitoring und Logging: aktive Überwachungs-Tools (z.B. Amazon CloudWatch, Azure Monitor, Google Stackdriver), konfiguriertes Log-Level, Alarmregeln
Praxis-Hinweis: Cloud-Management-Tools
Setzen Sie Cloud-Management-Tools wie VMware Aria, IBM Turbonomic oder Flexera One ein, um Ihre Multi-Cloud-Umgebung effizient zu steuern. Diese Plattformen erkennen Cloud-Ressourcen automatisch, verfolgen laufende Kosten, analysieren die Auslastung und bieten in vielen Fällen auch Funktionen zur Sicherheitsbewertung.
Bei kleineren Set-ups reicht oft ein schlankerer Ansatz: Arbeiten Sie mit Tabellen, die Sie über automatisierte Cloud-API-Abfragen und einfache Skripte auf dem neuesten Stand halten. So behalten Sie den Überblick, ohne eine umfassende Plattform einzuführen.
Verwenden Sie automatisierte Discovery-Tools
Automatisierte Tools helfen, alle Cloud-Anwendungen zu finden – auch versteckte oder „vergessene“ Dienste, die Sie irgendwann gebucht haben, aber nicht mehr aktiv nutzen.
Anbieterspezifische Tools:
Azure Resource Graph Explorer: Führt leistungsstarke Abfragen aus – über alle Ressourcen hinweg und in allen Einheiten, für die Verwaltung, Abrechnung und Skalierung (Subscriptions).
Microsoft Defender for Cloud: Erkennt Cloud-Ressourcen automatisch und bewertet ihren Sicherheitsstatus.
Azure Policy: Überwacht kontinuierlich, ob Ressourcen den definierten Compliance-Vorgaben entsprechen.
Amazon Web Services (AWS):
- AWS Config: Zeichnet alle Ressourcenänderungen auf und überprüft Konfigurationen auf Regelkonformität.
- AWS Systems Manager Inventory: Sammelt Betriebssystem- und Software-Informationen über alle verwalteten Instanzen hinweg.
- AWS Trusted Advisor: Identifiziert ungenutzte oder falsch konfigurierte Ressourcen und gibt Optimierungshinweise.
Multi-Cloud-Management-Tools:
CloudCheckr: Für Bestandsaufnahme, Sicherheit und Kostenkontrolle
CloudSploit: Für automatisierte Sicherheitsüberprüfungen
Prisma Cloud von Palo Alto Networks: Für umfassende Multi-Cloud-Transparenz
Binden Sie die Cloud-Inventarisierung in bestehende Prozesse ein
Stellen Sie sicher, dass Ihr Cloud-Inventar stets aktuell bleibt, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.
1. Integrieren Sie Cloud-Ressourcen in Ihr CMDB-System (Configuration Management Database):
Betten Sie alle Cloud-Assets automatisch in Ihre bestehende CMDB ein, z.B. über native APIs der Hersteller oder Integrationen mit Dokumentations-Tools wie ServiceNow oder i-doit.
Nutzen Sie dafür Konnektoren wie Amazons AWS ServiceNow Connector, Microsofts Azure-Monitor-CMDB-Integration oder die Asset Inventory API der Google Cloud Platform.
Richten Sie regelmäßige Synchronisationsprozesse ein, um Änderungen in Echtzeit oder zeitgesteuert zu erfassen.
Automatisieren Sie die Erkennung neuer Ressourcen über eventbasiertes Monitoring oder regelmäßige API-Scans.
Validieren Sie regelmäßig die Datenkonsistenz zwischen Cloud-Plattformen und Ihrer CMDB auf Feld- und Objektebene.
Setzen Sie dazu Skripte oder Tools ein, die Feldinhalte (z.B. Instanznamen, Tags, Status) in Ihrer CMDB und der Cloud vergleichen und Abweichungen melden.
2. Etablieren Sie strukturierte Prozesse für die folgenden Schritte:
Integrieren Sie neue Cloud-Ressourcen in bestehende Genehmigungsprozesse (z.B. über IT-Servicemanagement-Workflows).
Binden Sie Cloud-Templates oder Skripte mit Infrastructure-as-Code (IaC) direkt in das Freigabeverfahren ein, z.B. über ServiceNow-Kataloge oder Jira-Workflows.
Erfassen Sie neue Instanzen direkt bei der Bereitstellung neuer Cloud-Software im zentralen Inventar, idealerweise automatisch per IaC oder Deployment-Webhook.
Verwenden Sie Tools wie Terraform mit Backend-Logging oder GitOps-Workflows, um jede Änderung systematisch zu erfassen.
Scannen Sie regelmäßig auf nicht registrierte oder unbekannte Ressourcen, z.B. mit CSPM-Lösungen (Cloud Security Posture Management) oder API-basierten Skripten.
Gängige Tools hierfür sind: Palo Alto Prisma Cloud, Microsoft Defender for Cloud, AWS Config und Open-Source-Scanner wie CloudMapper und Prowler.
3. Implementieren Sie Tagging- und Labeling-Strategien:
Definieren Sie obligatorische Tags: Owner, Projekt, Kostenstelle, Umgebung.
Dokumentieren Sie verbindliche Namenskonventionen und etablieren Sie diese als Teil Ihrer Deployment-Vorgaben.
Setzen Sie für Tagging-Regeln auf Policy Engines (z.B. Azure Policy, AWS Tag Policies, GCP Organization Policies).
Blockieren Sie Deployments ohne Pflicht-Tags direkt im Bereitstellungsprozess.
Überprüfen Sie regelmäßig die Tagging-Compliance.
Automatisieren Sie die Prüfung z.B. mit Azure Resource Graph, AWS Config Rules oder dem GCP Policy Analyzer.
4. Entwickeln Sie eine Strategie für die Behandlung des sogenannten Ressourcen-Drifts, bei dem die tatsächliche Konfiguration von der definierten abweicht:
Aktivieren Sie Benachrichtigungen für nicht autorisierte Änderungen (z.B. über AWS Config Rules, Azure Change Tracking & Inventory oder GCP Audit Logs).
Konfigurieren Sie Benachrichtigungen so, dass bei Abweichungen automatisch Tickets oder Alerts erstellt werden.
Vergleichen Sie regelmäßig den Istzustand mit der dokumentierten Sollkonfiguration.
Tools wie Terraform Drift Detection, AWS Drift Detection (Teil von AWS CloudFormation) oder Ansible unterstützen Sie dabei.
Reagieren Sie auf kritische Abweichungen mit entsprechenden Mechanismen, z.B. mit Re-Deployment, Rollback oder automatisierter Richtlinienkorrektur via IaC (z.B. mit Terraform, Pulumi, Ansible).
Fügen Sie Ihrer automatisierten Infrastrukturverwaltung Funktionen hinzu, die Abweichungen erkennen und automatisch beheben – z.B. mit Tools wie Terraform, Pulumi oder AWS CloudFormation. Sorgen Sie außerdem dafür, dass bei bestimmten Fehlern automatisch eine vorherige, funktionierende Version wiederhergestellt wird – etwa über Auto-Rollback-Funktionen von GitLab CI/CD, Spacelift oder AWS CodeDeploy.
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Verstehen Sie die Verbindungen zwischen Ihren Cloud-Diensten
Sie sollten nachvollziehen können, wie Daten durch Cloud-Anwendungen fließen und welche Komponenten miteinander verknüpft sind. Nur so erkennen Sie Sicherheitsrisiken und setzen Schutzmaßnahmen wirksam um.
Erstellen Sie Datenflussdiagramme für Cloud-Anwendungen
Visualisieren Sie, wie Daten zwischen verschiedenen Cloud-Komponenten fließen, um Sicherheitsrisiken leichter zu erkennen.
1. Identifizieren Sie für jede Anwendung oder jeden Service:
Datenquellen (z.B. Benutzer:innen, APIs) und Zielsysteme (z.B. Datenbanken, Speicherdienste, Reporting-Tools)
Verarbeitungsschritte, etwa Transformation, Validierung oder Anreicherung
Notieren Sie, wo Daten gespeichert werden, inklusive Region und Speicherart (z.B. Amazon S3, Azure Blob Storage, SQL, NoSQL)
Erstellen Sie Ihre Datenflussdiagramme mit spezialisierten Tools wie Microsoft Visio, Lucidchart oder draw.io, die spezifische Cloud-Symbol-Bibliotheken anbieten. Für komplexe Umgebungen sollten Sie auf dedizierte Lösungen wie Dynatrace oder AppDynamics setzen, die automatisch Anwendungsabhängigkeiten erkennen. Kombinieren Sie diese Tools mit manuellen Reviews durch Ihre Anwendungsteams, damit alle Datenflüsse korrekt erfasst sind.
Identifizieren Sie kritische Abhängigkeiten
Verstehen Sie, welche Komponenten voneinander abhängig sind.
1. Entwerfen Sie eine Abhängigkeitsmatrix für Ihre Cloud-Dienste:
Direkte Abhängigkeiten (Service A ruft Service B direkt auf)
Indirekte Abhängigkeiten (Service A benötigt Daten, die Service C von Service B erhält)
Externe Abhängigkeiten (Verbindungen zu Drittanbieterdiensten)
2. Bewerten Sie die Kritikalität jeder Abhängigkeit:
Schadenpotenzial: Welche Konsequenzen hat ein Ausfall? (z.B. Datenverlust, Geschäftsunterbrechung, Verletzung von Dienstleistungsvereinbarungen)
Auswirkungsprüfung: Welche Anforderungen gelten an die Verfügbarkeit, Reaktionszeit oder Datenkonsistenz? Gibt es Alternativen oder Fallback-Mechanismen?
3. Dokumentieren Sie Informationsflussmuster:
Synchron oder asynchron: z.B. ressourcenübergreifender REST-Aufruf mit direkter Antwort vs. zeitversetzte Event-Verarbeitung via Message Queue
Push oder Pull: z.B. aktives Senden von Daten vs. Datenabruf bei Bedarf
Eventgetriebene Modelle: z.B. Trigger durch Cloud-Funktionen, Webhooks oder Publish/Subscribe-Mechanismen, bei denen Inhalte veröffentlicht werden, ohne dass klar ist, wer diese später empfängt.
4. Nutzen Sie automatisierte Tools zur Abhängigkeitsanalyse:
Microsoft Service Map (Azure Monitor): Visualisiert Netzwerkverbindungen und Anwendungsabhängigkeiten.
AWS X-Ray: Verfolgt Service-Interaktionen in verteilten AWS-Anwendungen (z.B. Lambda, API Gateway, RDS).
Google Cloud Trace: Analysiert Latenzpfade und Servicebeziehungen innerhalb von GCP-Diensten.
Analysieren Sie Netzwerkverbindungen und -segmentierung Ihrer Cloud-Anwendungen
Ein genauer Überblick über Ihre Cloud-Netzwerkstruktur ist essenziell, um Angriffsflächen zu minimieren, sensible Daten zu schützen und Richtlinien korrekt umzusetzen.
1. Entwickeln Sie Netzwerkdiagramme, die folgende Aspekte abdecken:
Private-Cloud-Netzwerke wie VPCs (Amazon) bzw. VNets (Azure) und Subnetze
Peering-Verbindungen zwischen Regionen oder Accounts
Hybridverbindungen (VPN, Direct Connect, Express Route)
Load Balancer und Gateways
Firewall-Regeln und Netzwerksicherheitsgruppen
2. Dokumentieren Sie den externen Zugriff:
Öffentliche Endpunkte
API-Gateways
Geografisch unabhängige Konfigurationen von CDNs (Content Delivery Networks) inklusive Caching-Regeln und Zugriffsrechten
DDoS-Schutzmaßnahmen gegen Dienstausfälle, z.B. Azure DDoS Protection oder AWS Shield
3. Prüfen Sie die Netzwerksegmentierung:
Trennung von Produktions-, Test- und Entwicklungsumgebungen
Isolation sensibler Workloads
Mikrosegmentierung auf Anwendungsebene
Verwenden Sie für diese Aufgaben spezialisierte Tools wie:
Azure Network Topology mit Azure Network Watcher
AWS Network Manager mit VPC Flow Logs
Google Network Topology mit VPC Flow Logs
Ergänzend können Tools für Cloud Security Posture Management (CSPM) wie Wiz.io, Tenable Cloud Security oder Orca Security wertvolle Einblicke in Netzwerkkonfigurationen und potenzielle Schwachstellen bieten.
Whitepaper: Cloud Security
Cloud Security ist eine relativ neue und zentrale Disziplin der IT-Sicherheit – und unerlässlich für die erfolgreiche Nutzung von Cloud-Anwendungen. Sie erhalten in unserem Whitepaper Cloud Security komprimiertes Wissen rund um das Thema Sicherheit in der Datenwolke.
Dokumentieren Sie die Sicherheitsfunktionen Ihrer Cloud-Anbieter zentral
Eine systematische Dokumentation der verfügbaren Sicherheitsfunktionen hilft Ihnen, die von Ihren Cloud-Anbietern bereitgestellten Schutzmechanismen optimal einzusetzen.
Legen Sie ein Handbuch der Sicherheitsfunktionen Ihrer Cloud-Anbieter an
Für jeden genutzten Cloud-Anbieter sollten Sie Folgendes erfassen:
1. Verfügbare Sicherheitsdienste und -funktionen:
Identity and Access Management (IAM)
Verschlüsselungsoptionen
Netzwerksicherheit
Threat Detection und Response
Compliance-Tools wie Azure Policy, AWS Config, GCP Organization Policy Service
2. Art und Umfang der Sicherheitsfunktionen sowie Zuständigkeiten:
Konfigurationsdetails
Abdeckungsgrad (welche Ressourcen sind geschützt?)
Verantwortliche für Monitoring und Management
3. Lücken in der Nutzung verfügbarer Sicherheitsfunktionen:
Nicht aktivierte, aber empfohlene Funktionen
Gründe für Nicht-Aktivierung
Kompensatorische Maßnahmen
Praxis-Hinweis: Security-Score-Funktionen
Nutzen Sie die Security-Score-Funktionen der Cloud-Anbieter wie Microsoft Secure Score, AWS Security Hub oder Google Security Command Center. Diese bewerten automatisch, inwieweit Sie die verfügbaren Sicherheitsfunktionen ausschöpfen, und machen konkrete Verbesserungsvorschläge.
Erstellen Sie auf Basis dieser Bewertungen einen kontinuierlichen Verbesserungsplan, der monatlich überprüft wird. Vodafone bietet hierzu spezielle Beratungsleistungen an, die Ihnen helfen, den optimalen Mix aus cloudnativen Sicherheitsfunktionen und ergänzenden Schutzmaßnahmen zu finden.
Analysieren Sie die Compliance-Zertifizierungen Ihrer Cloud-Lösungen
Dokumentieren Sie, welche Compliance-Anforderungen Ihre Cloud-Anbieter abdecken.
1. Erfassen Sie relevante Zertifizierungen und Compliance-Standards:
ISO 27001, 27017, 27018
SOC 1, 2, 3
BSI C5
Branchenspezifische Standards (z.B. PCI DSS für den Zahlungsverkehr, HIPAA für den Gesundheitsbereich)
2. Bestimmen Sie für jede Compliance-Anforderung:
Welche Aspekte durch den Cloud-Anbieter abgedeckt sind
Welche Aspekte in Ihrer Verantwortung liegen
Wie die Einhaltung nachgewiesen wird
3. Erstellen Sie eine GAP-Analyse:
Identifizieren Sie nicht erfüllte Compliance-Anforderungen.
Entwickeln Sie Maßnahmen zur Schließung der Lücken.
Priorisieren Sie die Maßnahmen nach Risiko und regulatorischen Vorgaben.
Berücksichtigen Sie die Compliance-Dokumentation der Cloud-Anbieter:
Microsoft Trust Center und Purview Compliance Manager
AWS Artifact und Compliance Programs
Google Cloud Compliance Resource Center
Ergänzen Sie diese Informationen um eigene Compliance-Assessments, die speziell auf Ihre regulatorischen Anforderungen zugeschnitten sind.
Integrieren Sie Cloud-Sicherheitsfunktionen in Ihre Gesamtsicherheitsstrategie
Verknüpfen Sie cloudnative Sicherheitsmechanismen gezielt mit Ihren bestehenden Schutzmaßnahmen.
1. Ermitteln Sie Integrationsmöglichkeiten:
Integration über SIEM (Security Information and Event Management) zur Anomalie-Erkennung
Regelmäßige Abgleiche zwischen genehmigten und tatsächlich genutzte Diensten
3. Integrieren Sie Cloud-Discovery in Ihr Security Operations Center (SOC):
Automatisierte Alerts für nicht konforme Ressourcen
Integration von Cloud-Ressourcenänderungen in Ihr SIEM
Dedizierte SOC-Playbooks für cloudspezifische Sicherheitsvorfälle, z.B. nicht getaggte Instanzen, offene Speicher oder Schatten-Datenbanken
Unser Fazit: Erlangen und bewahren Sie den Überblick über Ihre Cloud-Ressourcen
Mit einer systematischen Inventur Ihrer Cloud-Ressourcen, einem klaren Verständnis der Datenflüsse und Abhängigkeiten sowie einer umfassenden Dokumentation der verfügbaren Sicherheitsfunktionen haben Sie eine solide Basis für Ihre Cloud-Sicherheitsstrategie geschaffen.
Wenn Sie Fragen zum Thema haben oder eine individuelle Beratung wünschen, kontaktieren Sie gern die Security-Expert:innen von Vodafone.
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Überblick über Cloud-Umgebungen: Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ein Cloud-Asset-Inventar sollte alle eingesetzten Cloud-Ressourcen zentral erfassen. Dazu gehören Ressourcen-ID und Name, Ressourcentyp, Cloud-Anbieter und Region, zugehöriges Projekt oder Konto sowie verantwortliche Personen oder Teams. Ergänzen Sie außerdem Datenklassifizierung, Compliance-Vorgaben, Sicherheitsmechanismen, Konfigurationsdetails und bekannte Risiken.
Automatisierte Discovery-Tools helfen dabei, auch „vergessene“ oder nicht autorisierte Cloud-Ressourcen aufzuspüren. Je nach Cloud-Umgebung eignet sich beispielsweise Microsoft Defender for Cloud, AWS Config oder AWS Trusted Advisor. CASB-Lösungen wie Microsoft Defender for Cloud Apps, Netskope Cloud XD oder Zscaler CASB können ebenfalls nicht autorisierte Cloud-Dienste und Schatten-IT erkennen.
Datenflussdiagramme zeigen, wie Informationen zwischen Cloud-Komponenten übertragen werden. Dadurch lassen sich Sicherheitsrisiken leichter erkennen und Schutzmaßnahmen gezielter umsetzen. Eine Abhängigkeitsmatrix macht zudem direkte, indirekte und externe Abhängigkeiten sichtbar. So können Unternehmen beispielsweise die Folgen eines Ausfalls oder einer fehlerhaften Verbindung besser bewerten.
Eine kontinuierliche Cloud-Discovery hilft dabei, die Übersicht über alle Cloud-Lösungen aktuell zu halten. Empfehlenswert sind wöchentliche automatisierte Scans auf neue oder geänderte Ressourcen, monatliche tiefergehende Analysen der Cloud-Nutzung und eine vierteljährliche Überprüfung der Gesamtarchitektur und Abhängigkeiten. Ergänzend sollten Unternehmen ihre IT-Infrastruktur regelmäßig auf Schatten-IT prüfen und Cloud-Änderungen in ihr Security Operations Center integrieren.
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