20.06.2012
Beginn des D2-Netzes
Düsseldorf, Juni 2012. Der Sommer 1992 markiert in Deutschland den Beginn der heutigen Mobilfunklandschaft in Deutschland: Die Netze D2 und D1 starteten nahezu zeitgleich. Für D2 erwies sich der Beginn der Mobilfunkzeitalters zunächst als Start mit Hürden und Hindernissen, wie ein Rückblick zeigt.
Für das D2 Netz war ein Januartag im Jahr 1991 historisch. Die Spannung muss fast greifbar in der Luft gelegen haben, denn rückblickend setzte Wolfgang Wussow, Geschäftsführer Finanzen der damaligen Mannesmann Mobilfunk (MMO), mit dem allerersten D2-Telefonat einen Meilenstein für die Mobilität von Millionen Menschen. Er telefonierte aus einem Testwagen des Netzausrüsters Ericsson mit Lee Cox von Pacific Telesis in San Francisco.
Zuvor war offiziell am 15. Februar 1990 der Lizenzvertrag für das D2-Netz unterzeichnet worden, kurze Zeit nach den epochalen Veränderungen in Deutschland mit der späteren Vereinigung. Keiner hatte bei der Planung diese umwälzenden Entwicklungen absehen können. Deshalb erstreckte sich die D2-Lizenz ursprünglich auch nur auf die alten Bundesländer und Westberlin. Eine neue Planung musste nach der Wiedervereinigung her, kurzfristig und doch mit gleicher Qualität. Die zweite Planung legte das Fundament für ein gesamtdeutsches Netz. Sie mündete schließlich in der zusätzlichen Genehmigung für den Aufbau des D2-Netzes in den neuen Bundesländern. Diese wurde im Februar 1991 erteilt.
Doch die Startschwierigkeiten für das D2-Netz hatten eine Fortsetzung. Zwar liefen die Investitionen für die Infrastruktur weiter und das Netz war Mitte 1991 startklar, es fehlten aber die einkalkulierten Einnahmen. Der Grund: Es gab keine Mobiltelefone, mit denen Kunden das D2-Netz hätten nutzen können. Der kommerzielle Netzstart verzögerte sich daher bis in den Juni 1992 hinein. In dieser Zeit wandelte sich das Standardkürzel "GSM" (Global System for Mobile Telecommunications) in eine Art Stoßgebet: "God Send Mobiles!"
Die Wende zum Besseren zeichnete sich erst Anfang Juni 1992 ab. Dann nämlich erhielten die ersten Hersteller von GSM-Mobiltelefonen wie Ericsson und Motorola die europaweite Zulassung für ihre Prototypen. Die Produktion konnte anlaufen und Ende Juni 1992 waren die ersten tausend kommerziellen Mobiltelefone verfügbar. Der private Netzbetrieb konnte endlich gestartet werden, zwar einige Zeit später als geplant, aber noch einen Tag vor dem damals staatlichen Wettbewerber D1. Und nun begegnete dem Mobilfunk eine mittlerweile 20 Jahre andauernde Fortsetzung: die Innovationskraft für mobile Leistungen erfordert stetig neue Technologien und Netzerweiterungen - aktuell gestaltet Vodafone mit LTE die vierte Mobilfunkgeneration.
ist mit 11.000 Mitarbeitern und 9,6 Milliarden Euro Umsatz einer der größten und modernsten Telekommunikationsanbieter in Europa. Als innovativer und integrierter Technologie- und Dienstleistungskonzern mit Hauptsitz in Düsseldorf steht Vodafone Deutschland für Kommunikation aus einer Hand: Mobilfunk und Festnetz sowie Internet und Breitband-Datendienste für Geschäfts- und Privatkunden. Kontinuierliche Entwicklungen, zahlreiche Patente sowie Investitionen in neue Produkte, Services und das moderne Netz haben Vodafone zum Innovationsführer im deutschen Telekommunikationsmarkt werden lassen. Vodafone stellt sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Die Vodafone Stiftung Deutschland initiiert und fördert als gesellschaftspolitischer Think-Tank zahlreiche Programme auf den Feldern Bildung, Integration und soziale Mobilität. Das Unternehmen gehört zur Vodafone Group. Weitere Informationen unter www.vodafone.de.
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